© Katja Fouad Vollmer

Alles auf einen Augenblick

Starke Frauen in Sachsen

Sachsen – von Frauen bewegt

Entdeckt den Freistaat auf den Spuren starker Frauen und erlebt das Reiseland Sachsen aus ganz unterschiedlichen, aufregenden Blickwinkeln.

Sie waren Erfinderinnen, Unternehmerinnen, Künstlerinnen und Kämpferinnen für mehr Freiheit. Spannende Frauenpersönlichkeiten gestalten Sachsen seit Jahrhunderten mit und prägen das Reiseland bis heute: Auf den Spuren von Anna, der heilkundigen Kurfürstin aus dem 16. Jahrhundert, entdeckt ihr die Städte an der Elbe noch einmal neu. Mit den Büchern von Brigitte Reimann oder Annelies Schulz im Gepäck bekommt eine Tour durch die Oberlausitz eine sehr persönliche Note. Und Frauen wie Spitzenköchin Lisa Angermann in Leipzig oder die Winzerin Anja Fritz aus Meißen sorgen dafür, dass auch der leibliche Genuss bei euren Reisen durch Sachsen nicht zu kurz kommt.

Erlebt anhand spannender Frauen-Biografien Sachsens Urlaubsregionen und lasst euch inspirieren!

Besucherin beim Kunstprojekt Lichtfest Leipzig, Friedliche Revolution ´89, 2025
© Philipp Kirschner / Leipzig Travel

Wie Frauen in der anmutigen Renaissancestadt Torgau die Reformation stärkten

Leipzig Region: Kämpferinnen für einen neuen Glauben

Im 16. Jahrhundert wurde Torgau unter Friedrich dem Weisen so etwas wie ein Zentrum der Reformation – mitgestaltet von spannenden Frauenpersönlichkeiten. Entdeckt eine lebendige Kleinstadt an der Elbe mit prunkvollen Renaissancegebäude und starken weiblichen Prominenten der Vergangenheit.

© Dirk Brzoska

Flucht in die Freiheit

Katharina von Bora (1499–1552)

Mutig brach Katharina von Bora 1523 aus ihrem Klosterleben aus und wagte den Schritt in ein selbstbestimmtes Leben. Sie heiratete Martin Luther und managte den großen Haushalt ihrer Familie in Wittenberg. Torgau wurde ihr letzter Zufluchtsort – dorthin floh die Witwe 1552 mit ihren Kindern wegen der Pest. Weil das Fuhrwerk unterwegs verunglückte und sie sich schwer verletzte, starb die ehemalige Nonne drei Monate später in Torgau. In der Katharina-Luther-Stube, ihrem Sterbehaus, und an ihrer Grabstätte in der Stadtkirche St. Marien lässt sich dem Leben der wohl bekanntesten Frau der Reformationszeit nachspüren.

Schloss Rochlitz an der Mulde
© Sebastian Rose

Die politische Strategin

Elisabeth von Rochlitz (1502–1557)

Sie bewies, wie viel Gestaltungskraft eine Frau im 16. Jahrhundert entfalten konnte: Als Herrscherin ihres Wittums – der ihr als Witwe zugesprochenen Besitzungen – setzte Elisabeth von Rochlitz gegen erhebliche Widerstände die Reformation durch und traf viele eigenständige politische Entscheidungen. Wer ihrer Geschichte folgen möchte, findet mit Schloss Rochlitz einen authentischen Schauplatz ihres Wirkens – nur eine gute Stunde von Torgau entfernt.

© L. Klöppel

Die heimliche Heldin

Sibylle von Jülich-Kleve-Berg (1512-1554)

Sibylle von Jülich-Kleve-Berg, Gemahlin des Kurfürsten Johann Friedrich I., galt als kluge Fürstin und überzeugte Unterstützerin der Reformation. Zeitgenossen rühmten zudem ihre Treffsicherheit mit der Armbrust – ungewöhnlich für eine Frau ihrer Zeit. In Torgau, dem damaligen Residenzort der Ernestiner, begegnet man ihrem Erbe besonders auf dem wunderbaren Schloss Hartenfels, wo sie das politische und kulturelle Leben prägte.

Erlebe die Ahnengalerie des Aufbruchs

Frauen und die Reformation in Sachsen

Begegnet dem bleibenden Wirken starker Frauen an authentischen Orten. Erkundet Torgau mit dem Museumspfad, Schloss Hartenfels und der Luther-Stube oder das geschichtsträchtige Schloss Rochlitz. In Grimma und der Region Leipzig laden das Kloster Nimbschen, das Dorf Höfgen und das Künstlergut Prösitz zu einer inspirierenden Kulturreise ein.

Empfehlungen für euren Trip durch die Region

Ausflugstipps für die Region Leipzig

  • Schloss Colditz: Taucht ein in die faszinierende Geschichte einer der bekanntesten Burgen Sachsens. Erlebt die weltberühmten Fluchtgeschichten des Zweiten Weltkriegs, entdeckt spannende Ausstellungen und erkundet die Schlossgeschichte auf interaktive Weise. Ein unvergessliches Ausflugsziel in der Region Leipzig für Groß und Klein. Jetzt besuchen und Geschichte hautnah erleben!

  • Mulderadweg: Entdeckt die Region Leipzig auf zwei Rädern und folgt der Mulde durch idyllische Flusslandschaften, historische Altstädte und beeindruckende Schlossanlagen. Highlights wie Schloss Colditz und Schloss Rochlitz machen die Tour zu einer Reise durch Natur und Geschichte. Aufsteigen, losradeln und Sachsen von seiner schönsten Seite erleben!

  • Dübener Heide: Gemeinsam auftanken mit Naturkraft und Wellness. Finde Zeit für das Wesentliche: Verbinde aktive, entschleunigende Naturbegegnungen im Naturpark Dübener Heide mit tiefen Regenerationsmomenten. Das HEIDE SPA Hotel & Resort bietet den idealen Rückzugsort für wohltuende Spa-Stunden, inspirierende Gespräche und Erholung im Kreis eurer Liebsten.

© Sebastian Rose Fotografie

Stadt-Gestalterinnen

Entdeckt Leipzig aus einer weiblichen Perspektive 

Leipzig gilt als eine der spannendsten Städte Europas – mit viel Musikkultur in der Thomaskirche und im Gewandhaus, mit alternativen Vierteln wie Plagwitz und Connewitz, den Galerien und Kunstateliers der ehemaligen Baumwollspinnerei und einer lebendigen Studentenszene. Auf den Spuren interessanter Frauen-Persönlichkeiten entdeckt ihr die Stadt mit einem besonderen Fokus und lernt gleichzeitig die faszinierende Vielfalt Leipzigs aus der Nähe kennen.

© Franz Hanfstängl/ Leipzig Travel

Clara Schumann (1819–1896) & Fanny Hensel (1805-1847)

Unerhörte Genialität: Auf den Spuren der Frauen, die Leipzigs Musikleben prägten

Leipzigs Musikgeschichte ist weltberühmt – auch dank starker Frauen, die lange im Schatten ihrer Zeit standen. Als geniale Pianistin und Komponistin eroberte die Leipzigerin Clara Schumann internationale Konzertbühnen. Mit kreativer Unabhängigkeit und Beharrlichkeit revolutionierte sie die europäische Kultur weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Auch Fanny Hensel, die ältere Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, gehörte zu den bedeutendsten Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Trotz gesellschaftlicher Grenzen schuf sie über 450 Werke und etablierte wichtige Orte musikalischer Begegnung.

Beide Frauen verband außergewöhnliches Talent und der Mut, eigene Wege zu gehen. Ihre lange unterschätzten Leistungen prägen die Kultur bis heute. Authentische Orte wie das Schumann-Haus und das Mendelssohn-Haus machen diese faszinierenden weiblichen Biografien und ihr musikalisches Vermächtnis heute wieder sichtbar. Leipzig lädt dazu ein, diese tiefgründigen Geschichten und zeitlose Musik neu zu entdecken.

Kämpferin für mehr Freiheit in der DDR

Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns (geb. 1965)

Eine prägende Persönlichkeit der Friedlichen Revolution: Ab Anfang der 1980er-Jahre setzte sich Gesine Oltmanns in der DDR für Freiheit und Demokratie ein, sie initiierte die erste Montagsdemonstration in Leipzig mit und wurde 2025 zur Ehrenbürgerin Leipzigs ernannt. Viele Erinnerungsorte erzählen bis heute von ihrem Engagement und dem Mut vieler anderer Leipzigerinnen und Leipziger.

  • Nikolaikirche: authentischer Geburtsort der Friedlichen Revolution von 1989, wo mutige Montagsgebete Weltgeschichte schrieben

  • Die Revolutionsstele direkt am Marktplatz informiert mit historischen Aufnahmen über die chronologischen Meilensteine

  • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig – ein packendes Museum, das die dramatische Geschichte von Teilung, Diktatur und Freiheit lebendig macht.

  • Leipziger Lichtfest – emotionales Open-Air-Event, das alljährlich im Oktober die historische Route der Friedlichen Revolution in ein faszinierendes Meer aus tausenden Kerzen und Lichtkunst verwandelt.

Thematische Stadtführungen & Spitzenköchin Lisa Angermann

Noch mehr Perspektivwechsel

Leipzigs Kulturszene wurde und wird von vielen engagierten Frauenpersönlichkeiten geprägt. Stadtführungen zum Thema eröffnen neue Perspektiven auf die sächsische Metropole. Und mit Spitzenköchin Lisa Angermann und ihrem Restaurant FRIEDA hat die Stadt auch eine starke Genussbotschafterin. Im Interview mit ihr erfahrt ihr mehr über ihre Küche und ihre Lieblingsorte in Leipzig.

Sterneköchin des Restaurants “FRIEDA” in Leipzig

Interview mit Lisa Angermann

© Oskar Schlechter

Auf den Spuren von Schriftstellerinnen und Denkerinnen

Wortgewaltig die Oberlausitz entdecken

Die Oberlausitz hat nicht nur Kulturstädte wie Görlitz und Bautzen, idyllische Teichlandschaften und sanfte Bergregionen. Sie war auch Heimat und Inspirationsquelle für Frauen, die nach politischer und poetischer Freiheit suchten. Mit Brigitte Reimann, Marja Kubašec und Annelies Schulz im Gepäck entdeckt ihr die vom Textilhandwerk und Tagebau geprägte Urlaubsregion aus einer sehr persönlichen Perspektive.

  • Unsere Buchtipps für deine Reise:

    • “Franziska Linkerhand” von Brigitte Reimann
    • “Kinder von Hoy. Freiheit, Glück und Terror.” von Grit Lemke

Ein unbestechlicher Blick auf die DDR

Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933–1973)

Brigitte Reimann ist eine der prägendsten und schillerndsten Schriftstellerinnen Deutschlands: Sie kam 1960 nach Hoyerswerda, um direkt vor Ort für ihre Bücher zu recherchieren. Dort arbeitete sie als Hilfsschlosserin und schrieb gegen die Enge der DDR an. Heute führen ihre Spuren durch Hoyerswerda: zur Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek mit dem Reimann-Kabinett und hinaus ins aus Tagebaugruben entstandene Lausitzer Seenland – jene Landschaft im Wandel, die auch ihre Texte prägte. 

Die Schriftstellerin und Filmemacherin Grit Lemke knüpft an dieses literarische Erbe an: In ihren vielfach ausgezeichneten Büchern erzählt sie von der Lausitz im Umbruch und gibt den Menschen der Region eine eindrucksvolle Stimme.

Stimme der sorbischen Lausitz

Marja Kubašec (1890–1976)

In ihren Romanen und Erzählungen setzte sie besonders den Frauen der Lausitz ein Denkmal und bewahrte die kulturelle Identität ihrer Heimat: Marja Kubašec war die erste ausgebildete sorbische Lehrerin und eine Wegbereiterin der sorbischen Literatur. Bis heute lebt diese Tradition unter anderem in der Kulturstadt Bautzen weiter – etwa im Sorbischen Museum oder bei regionaler Küche im sorbischen Restaurant Wjelbik.

Geschichten aus der Oberlausitz

Schriftstellerin Annelies Schulz (geb. 1934)

Fachwerkfassaden und der Klang des Oberlausitzer Dialekts: In ihren Romanen bewahrt Annelies Schulz die ländliche Welt der Oberlausitz – mit ihren Eigenheiten, ihrem Humor und den Härten des Dorflebens. Im idyllischen Umgebindehäuser-Ort Obercunnersdorf oder auf dem Oberlausitzer Bergweg werden ihre Geschichten lebendig, wie ihr wahrscheinlich bekanntester Roman Das Kindheitshaus.

Entspannen und kulturelle Highlights genießen

Empfehlungen für die Oberlausitz

  • Insel der Sinne****S – Naturhotel & See-Chalets: ein privater Rückzugsort für innere Balance, Entschleunigung und das Erleben bewusster Momente südlich von Görlitz direkt am See

  • Entdecken Sie im geschichtsträchtigen Kloster St. Marienthal einen Ort der Stille und nutzen Sie die Gelegenheit, bei einer Übernachtung oder einer begleiteten Fastenwoche neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.

  • Das mehrfach ausgezeichnete Gerhart-Hauptmann-Theater verbindet Musiktheater, Schauspiel, Tanz und die Neue Lausitzer Philharmonie zu einem anspruchsvollen Kulturerlebnis in den historischen Spielstätten von Görlitz und Zittau. Im Sommer schaffen stimmungsvolle Open-Air-Aufführungen auf der Waldbühne Jonsdorf und im Klosterhof Zittau außergewöhnliche Kulturerlebnisse in besonderer Atmosphäre.

  • Lausitz Festival: Das internationale Kunst- und Kulturfestival (Ende August bis Mitte September) verbindet hochkarätige Theaterproduktionen, szenische Lesungen, Musik und philosophische Impulse an besonderen Orten wie Görlitz, Zittau und Herrnhut.

  • ViaThea in Görlitz: Das internationale Straßentheaterfestival verwandelt die Straßen und Plätze der Europastadt drei Tage lang in eine lebendige Freilichtbühne. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt schaffen dabei inspirierende Kulturerlebnisse unter freiem Himmel.

© Insel der Sinne / Paul Glaser

Wegbereiterinnen, Erfinderinnen und Musen

Besucht Dresden und seine Frauenpersönlichkeiten

Wer an Dresden denkt, der hat oft August den Starken, den Zwinger oder die Semperoper vor Augen. Doch die Geschichte der Stadt wurde ebenso von außergewöhnlichen Frauen geschrieben. Kurfürstin Anna etwa machte Sachsen im 16. Jahrhundert zu einem Zentrum für Landwirtschaft, Medizin und Gartenkunst, während die legendäre Gräfin Cosel als Vertraute Augusts des Starken bis heute zu den faszinierendsten Frauen des Barock zählt.

1908 erfand Melitta Bentz in Dresden den Kaffeefilter und veränderte damit die Kaffeekultur weltweit. Charlotte Meentzen legte in den 1930er-Jahren mit ihren Kräuterrezepturen den Grundstein für eine moderne Naturkosmetik. Und durch Mary Wigman und Gret Palucca wurde die Stadt zu einer Hochburg des modernen Tanzes.

Wer Dresden aus weiblicher Perspektive entdeckt, begegnet nicht nur berühmten Namen, sondern einer Stadt voller Ideen, Mut und Gestaltungswillen.

Zwischen Macht, Liebe und Gefangenschaft

Anna Constantia von Cosel (1680–1765)

Anna Constantia von Brockdorff, bekannt als Gräfin Cosel, prägte die sächsische Geschichte wie kaum eine andere Frau. Als einflussreichste Mätresse Augusts des Starken stieg sie zur mächtigsten Akteurin am Dresdner Hof auf. Sie war weit mehr als eine Favoritin: Cosel bestach durch politischen Scharfsinn, diplomatisches Geschick und wirtschaftliches Talent. Sie mischte sich aktiv in die Staatsgeschäfte ein und sicherte sich ein immenses Vermögen sowie prachtvolle Schlösser wie Pillnitz.

Doch ihr unbedingter Wille nach Unabhängigkeit und ein schriftliches Heiratsversprechen des Königs wurden ihr zum Verhängnis. Nach dem Bruch mit August verbrachte sie fast ein halbes Jahrhundert in Gefangenschaft auf der Burg Stolpen. Ihr Stolz blieb ungebrochen. Gräfin Cosel steht heute als Symbol für weibliche Selbstbestimmung, Klugheit und unbeugsamen Widerstand in einer absolutistischen Männerwelt.

Vom Dresdner Residenzschloss, wo Anna Constantia von Cosel als engste Vertraute und Mätresse Augusts des Starken Einfluss auf die Politik nahm, über Schloss Pillnitz, das ihr der Kurfürst schenkte, bis zur Burg Stolpen, auf der sie als Staatsgefangene fast fünf Jahrzehnte leben musste: Besucht Orte, die vom außergewöhnlichen Schicksal einer der faszinierendsten Frauen Sachsens erzählen.

© Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

Gräfin Cosel auf der Spur

Touristische Angebote & Erlebnisse 

Schmerz, Wille, Freiheit: Drei Lebensentwürfe im Spiegel der Dresdner Kultur

Von Käthe Kollwitz bis Mary Wigman

Dresden erzählt die Geschichten außergewöhnlicher Frauen. Im Albertinum begegnet ihr den Werken von Paula Modersohn-Becker und Käthe Kollwitz. Einen tieferen Einblick bietet das Käthe Kollwitz Haus Moritzburg in Dresden Elbland, wo die Künstlerin ihre letzten Lebensmonate verbrachte und ihr künstlerischer Nachlass in einer eindrucksvollen Gedenkstätte bewahrt wird. Die Villa Wigman in Dresden erinnert an Tanzpionierin Mary Wigman, während Gret Palucca den modernen Ausdruckstanz prägte. Als Schülerin Wigmans gründete sie ihre eigene Schule, die heute auf 100 Jahre Tanzgeschichte zurückblickt.

Ihre Tradition lebt weiter. Studierende der Palucca Hochschule für Tanz dürfen dank des ElevInnenprogramms auf der Bühne der Semperoper Dresden auftreten. Auf den geführten „Frauenspuren“-Touren durch die Dresdner Neustadt werden die Lebensgeschichten weiterer inspirierender Dresdnerinnen lebendig – eine Einladung, die Stadt durch die Perspektive ihrer starken Frauen neu zu entdecken.
 

Erlebe Dresdens Geschichte durch Kaffeekult, Kulinarik und weibliche Pionierkraft

Erlebnis, Genuss & Lifestyle

Wie schmeckt Dresdner Tradition? Wer erfand den Kaffeefilter? Und wie fühlt es sich an, ein Flugzeug zu steuern? In Dresden folgt ihr den Spuren außergewöhnlicher Frauen – bei kulinarischen Entdeckungen, Wellness-Momenten und Erlebnissen. Probiert die Dresdner Eierschecke, lernt die Kaffeefilter-Erfinderin Melitta Bentz kennen, entspannt mit Charlotte Meentzen, der Pionierin der Naturkosmetik, und erlebt die Welt der Luftfahrt durch die Geschichten von Wilhelmine Reichard und Melli Beese – den ersten Pilotinnen Deutschlands.

Blick zurück, Blick nach vorn

Medizin, Kultur & Genuss: Eine weibliche Sicht auf Dresden Elbland

Willkommen in der Region, die von der Elbe geprägt wird: Die Kultur- und Weinregion am Wasser wurde über Jahrhunderte von außergewöhnlichen Frauen mitgeformt. Entdeckt das spannende Leben von Anna, im 16. Jahrhundert Kurfürstin von Sachsen. Und lernt vor Ort interessante Menschen kennen, die heute hier leben und arbeiten.

Entdeckt die Kulturlandschaft Dresden Elbland

  • Albrechtsburg: Auf den Spuren von Anna von Sachsen
    Die Albrechtsburg Meißen ist ein meisterhaftes Zusammenspiel aus bahnbrechender spätgotischer Architektur und intellektueller Entschleunigung hoch über dem Elbtal. Die aktuelle Sonderausstellung »Systemrelevant! Fürstinnen des Mittelalters« korrigiert den männlich geprägten Geschichtsblick und rückt die einflussreichen, klugen Netzwerke historischer Regentinnen in den Fokus.

    📍 Ort: Meißen/ Dresden Elbland
    📅 Datum: Mittwoch- Montag, 10:00-18:00Uhr
    🎟 Eintritt: €12 inkl. HistoPad
    Zeitbedarf: ca. 2 Stunden

© Thomas Roetting / DMG
  • Kein Warten auf den Prinzen: Schloss Moritzburg
    Schloss Moritzburg ist weltberühmt für das modernste Aschenbrödel der Filmgeschichte – eine Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Erlebt den Drehort des Kultklassikers als Symbol für weibliche Selbstbestimmung. Schick, unkompliziert und inspirierend.

    📍 Ort: Moritzburg/ Dresden Elbland
    📅 Datum: täglich 10:00-18:00 Uhr (siehe Webseite bzgl. Feiertage)
    💶 Eintritt: 12 € inkl. HistoPad
    Zeitbedarf: 2-4 Stunden

  • Die Görnische Gasse – die kreative Seele Meißens
    In der historischen Görnischen Gasse treffen jahrhundertealte Architektur und modernes Kunsthandwerk aufeinander. In inhabergeführten Ateliers und Galerien entstehen Porzellan, Keramik und Kunstwerke mit Leidenschaft und nachhaltigem Anspruch. Zeitgenössische Künstlerinnen prägen die lebendige Künstlergasse und interpretieren traditionelles Handwerk auf neue Weise.

    📍 Ort: Meißen/ Dresden Elbland
    📅 Datum: ganzjährig, Samstagnachmittag
    Zeitbedarf: 1-2 Stunden

© MEISSEN
  • DIY-Kurs in der Porzellanmanufaktur: Werde selbst zum Meissner Künstler
    Entdeckt eure eigene Kreativität beim DIY-Workshop in der Porzellanmanufaktur MEISSEN und gestaltet – inspiriert von den talentierten Porzellanmalerinnen – euer ganz persönliches Meisterwerk.

    📍 Ort: Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen/ Dresden Elbland
    📅 Datum: täglich
    💶 Eintritt: Erwachsene 15€ online Ticket/ €16 vor Ort, DIY Workshop Kosten: ab €59 pro Person
    Zeitbedarf: Halbtagesausflug

  • Mutter Erdes Medizinschrank: Kräuterführung in Dresden Elbland
    Lebensqualität wächst mit dem Wissen um die Natur. Entdeckt gemeinsam mit Christina Riedel die essbaren Wildpflanzen in Dresden Elbland und lernt, wie sie Küche und Alltag bereichern. Ein inspirierender Nachmittag mit praktischem Wissen im Einklang mit den Jahreszeiten.

    📍 Ort: Dresden Elbland
    📅 Datum: siehe Webseite
    💶 Kosten: ab €15
    Zeitbedarf: 1,5 Stunden

  • Versteckte Heldin: Auf den Spuren von Louise Otto-Peters
    Diese Tour durch Meißen widmet sich dem Leben und Werk der in Meißen geborenen Publizistin, Dichterin und Pionierin der deutschen Frauenbewegung (1819–1895). Als Mitbegründerin der bürgerlichen deutschen Frauenbewegung forderte sie mutig gesellschaftliche Gleichberechtigung

    📍 Ort: Meißen/ Dresden Elbland
    📅 Datum: ganzjährig buchbar
    💶 Eintritt: auf Anfrage
    Zeitbedarf: 2 Stunden

Weinerlebnisse in Dresden Elbland

  • Weinverkostung, Führungen und Events auf Schloss Wackerbarth
    Sächsische Genusskultur trifft barocke Eleganz: Erlebt Europas erstes Erlebnisweingut bei einer genussvollen Wein- und Sektverkostung, entdeckt die gläserne Manufaktur und genießt den malerischen Ausblick über die Radebeuler Weinberge.

    📍 Ort: Radebeul/ Dresden Elbland
    📅 Datum: täglich geöffnet
    🎟 Eintritt: Zutritt zur barocken Anlage kostenlos, eine Führung mit 3er Weinprobe €17 pro Person
    Zeitbedarf: 2-4 Stunden

  • Wein trifft Kunst: Das Gesamtkunstwerk Zimmerling
    Weinbau aus Leidenschaft, Kunst aus tiefster Überzeugung. Das Weingut Zimmerling schlägt die Brücke zwischen ökologischer Verantwortung und hochkarätiger Kunst. Ein Porträt über ein Winzerpaar, das Qualität neu definiert – jenseits von Moden und Konventionen.

    📍 Ort: nähe Pillnitz/ Dresden Elbland
    📅 Datum: Mittwoch bis Sonntag & Feiertage, 11:00-18:00 Uhr
    💶 Eintritt: Zugang zum Weingut und zur Ausstellung kostenfrei
    Zeitbedarf: Halbtagesausflug

© Katja Fouad Vollmer
Besucher sitzen auf dem Anwesen Schloss Wackerbarth und werden von den Kellnern bedient. Es ist Sommernachtsball.
© Robert Michael
  • Mit dem Dampfschiff entlang der Sächsischen Weinstraße
    Lass die Seele baumeln, während die „Sächsische Weinstraße“ sanft vorbeizieht. Diese Bootsfahrt nach Seußlitz ist deine perfekte Me-Time oder Gelegenheit für gute Gespräche. Entspanne bei einem Spaziergang durch idyllische Weinberge oder beim Wein in den “Seusslitzer Weinstuben” – ein Ort, der pure Erholung verspricht.

    📍 Ort: Meißen/Seuslitz
    📅 Datum: ab Mai täglich, Abfahrt 12Uhr in Meißen
    💶 Kosten: €27 (hin und zurück)
    Zeitbedarf: 3 Stunden

  • Weingenuss trifft auf Wandervergnügen: der Sächsische Weinwanderweg
    Der rund 90 Kilometer lange Wanderweg verbindet Pirna, Dresden, Radebeul, Meißen und Diesbar-Seußlitz. Entlang der Weinberge erwarten euch herrliche Ausblicke auf das Elbtal, regionale Genussmomente und spannende Einblicke in die Welt des sächsischen Weins.

    📍 Ort: Radebeul, Meißen, Diesbar-Seußlitz
    📅 Datum: ganzjährig, beste Reisezeit: April – Oktober
    Zeitbedarf: individuell

  • Wellness und Genuss in Dresden Elbland
    Genießt eine private Wellness-Auszeit im historischen Weingut oder entspannt mit Elbblick im eleganten Parkhotel oder erlebt gehobenen Komfort direkt auf dem majestätischen Burgberg.

    📍 Ort: Meißen/ Dresden Elbland
    📅 Datum: ganzjährig
    Zeitbedarf: mindestens ein langes Wochenende

Winzerin vom Weingut Mariaberg in Meißen

Interview mit Anja Fritz

© Claudia Hübschmann

Unterkünfte in Sachsen

Starke Frauen. Starke Spuren

Entdecke Chemnitz. Zwickau. Region.

Zwischen Industriekultur, Design und Musikgeschichte erzählen diese Frauen die Stadt und ihre Region neu: Entdeckt Orte, an denen Wirtschaftsgeschichte geschrieben wurde, hört Künstlerinnen wie Clara Schumann zu oder staunt über Objekte der Chemnitzer Bauhaus-Gestalterin Marianne Brandt.

Zwei Chemnitzer Frauen, die für Innovation stehen

Industrie & Design

Die Geschichte des „sächsischen Lokomotivenkönigs“ Richard Hartmann wäre ohne Bertha Hartmann kaum denkbar. Als Geldgeberin und Netzwerkerin ermöglichte sie den Aufstieg der Hartmanns zu einer der bedeutendsten Unternehmerfamilien Sachsens. Die Chemnitzerin Marianne Brandt schrieb später als erfolgreiche Designerin Geschichte am Bauhaus. In der Hartmannfabrik, im Industriemuseum Chemnitz und im Marianne-Brandt-Haus lernt ihr die Geschichten beider Frauen kennen.

Diese Künstlerinnen schrieben Kulturgeschichte

Musik & Theater

Die Schauspielerin Friederike Caroline Neuber reformierte im 18. Jahrhundert das deutsche Theater grundlegend. Und Clara Schumann begeisterte ein Jahrhundert später als Pianistin und Komponistin ein internationales Publikum. Beider Frauen Spuren führen auch durch die Kulturregion Chemnitz. Besucht das Robert-Schumann-Haus in Zwickau mit seiner bedeutenden Sammlung zum Ehepaar Schumann und erlebt Theater und Festivals, die das schauspielerische Erbe von Friederike Caroline Neuber lebendig halten.

Entdeckungen abseits der Klassiker

Weitere Tipps für Chemnitz. Zwickau. Region.

  • Als einzigartig erhaltenes Industriedenkmal macht die Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau sächsische Textilgeschichte lebendig – mit funktionsfähigen historischen Maschinen, authentischen Werkhallen und der Erinnerung an den mutigen Streik der Textilarbeiterinnen, die hier für bessere Arbeitsbedingungen kämpften.

  • Besucht in der Schönherrfabrik die Modedesignerin Doreen Thierfelder, die mit Leidenschaft, Innovationsgeist und unternehmerischem Mut die Fäden in der Hand halten. 

  • Im Schlossbergmuseum Chemnitz wird vom 28. November 2026 bis 29. März 2027 mit der Ausstellung „Jutta Müllers Welt“ das bewegende Leben und das beeindruckende Erbe der legendären Eiskunstlauftrainerin anhand einzigartiger Originalexponate eindrucksvoll präsentiert.

  • Mut, Lebensfreude, Geschichte. Schloss Waldenburg erzählt vom außergewöhnlichen Leben der Fürstin Eleonore von Schönburg-Waldenburg. Bucht eine unserer abwechslungsreichen Führungen und entdeckt das Schloss aus völlig neuen Perspektiven!

© Oliver Goehler/ GOMEDIENDESIGN

Mut, Handwerk, Wandel:

Die weibliche Seite des Erzgebirges

Das Erzgebirge ist weltberühmt für Bergbau und Handwerk. Eine oft unterschätzte treibende Kraft waren dabei seit Generationen visionäre Frauen. Als im 16. Jahrhundert der Bergbau kriselte, rettete Barbara Uthmann mit dem Klöppeln Tausende Familien vor der Armut und machte die Handarbeit zum globalen Exportschlager. In dieser Tradition gestaltete auch Rosina Schnorr als Unternehmerin und Hüttenherrin den Bergbau entscheidend mit.

Clara Angermann brachte 1775 die Tambourstickerei nach Eibenstock. Ihr Einsatz legte den Grundstein für eine weltberühmte Industrie und rettete die Region erneut aus bitterer Armut. Später bewahrte Erika Pohl-Ströher als Unternehmerin und Sammlerin die erzgebirgische Volkskunst für nachfolgende Generationen. Sie alle stehen für Tatkraft, Verantwortung und den Mut, die Region nachhaltig zu prägen.

© Anni Bräuer

Bemerkenswerte Unternehmerin

Barbara Uthmann (1514-1575)

Barbara Uthmann prägte das Erzgebirge als eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen des 16. Jahrhunderts. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie die Leitung seiner Schmelzwerke und hielt zeitweise das sächsische Kupfermonopol. Als der Bergbau in die Krise geriet, bewies sie Weitblick: Sie baute das Spitzenklöppeln zu einem organisierten Heimgewerbe aus. Als Verlegerin beschäftigte sie bis zu 900 Frauen und sicherte so die Existenz unzähliger Familien. Entdeckt das Erbe dieser sächsischen Pionierin in Annaberg-Buchholz – dort, wo ihr Denkmal auf dem Marktplatz bis heute von echtem Macherinnen-Geist zeugt.

© Wolfgang Gaertner

Wenn aus Not Tugend wird

Freya Graupner (1888–1974)

Um die Haushaltskasse ihrer großen Familie im kargen Erzgebirge aufzubessern, begann sie 1918 in ihrer heimischen, nur zehn Quadratmeter großen Küche mit der Herstellung von Räucherkerzen. Sie mischte Zutaten wie Holzkohle und Weihrauch nach eigenen Rezepten, formte die kleinen Kegel von Hand und verkaufte sie anfangs im Bauchladen. Aus dieser reinen Handarbeit in schweren Zeiten entwickelte sich ein florierendes Familienunternehmen. 1936 meldete sie den Betrieb offiziell als Gewerbe an. Erleben Sie die Geschichte dieser tatkräftigen Gründerin im Räucherkerzenland Crottendorf, wo eine Gedenktafel des Projekts Frauenorte Sachsen an ihren Mut erinnert.

Eine Kunsthandwerkerin setzt den elften Punkt auf einen der Flügel der Elfpunkteengel des Traditionsunternehmens Wendt & Kühn in Großenhain
© S. M. Rümmler

Sachsens Pionierin weltberühmter Handwerkskunst

Grete Wendt (1887-1997)

Grete Wendt revolutionierte die sächsische Handwerkskunst. Als Mitgründerin der weltberühmten Werkstätten Wendt & Kühn im erzgebirgischen Grünhainichen bewies sie außergewöhnlichen unternehmerischen Mut. In einer Zeit, in der Männer die Wirtschaft dominierten, baute sie ab 1915 eine international erfolgreiche Marke auf. Ihre minimalistischen Entwürfe wie die elfpunktigen Engel brachen mit alten Traditionen und eroberten den globalen Markt. Grete Wendt vereinte künstlerische Vision mit klarem Kalkül und schuf krisensichere Arbeitsplätze für Frauen in der Region.

Passend zum Thema: Die Ausstellung „Netz-Werke. Frauen im Kunstgewerbe“ startet ab 3. Oktober 2026 und beleuchtet die künstlerischen und persönlichen Verbindungen von Grete Wendt, Grete Kühn und ihren Weggefährtinnen.

Empfehlungen für die perfekte Auszeit vom Alltag

Tipps für eure Wohlfühlzeit im Erzgebirge

  • Im Waldspa des Erz Medical Spa & Hotels in Crottendorf sorgen Jacuzzis unter Bäumen, Bio-Saunen sowie Detox- und Achtsamkeitskurse für pure Entspannung. Der ideale Rückzugsort für ein erholsames Wochenende inmitten der Wälder des Erzgebirges.

  • Feine Fäden, große Kunst: Das textile Kunsthandwerk im Erzgebirge verbindet filigrane Techniken wie Klöppeln, Sticken und Weben mit jahrhundertealter Tradition. Das Schloss Schlettau und das Webmuseum in Oederan bieten Erlebnisse rund um das Handwerk.

  • Duftende Heilkräuter, herrliche Ausblicke und spannendes Wissen über die Pflanzenwelt: Der Kurfürstin-Anna-Garten auf Schloss Augustusburg verbindet Naturgenuss mit Geschichte. Mehr Wissen über Wildkräuter und Heilpflanzen: Kräuterfrau Elisabeth Püschmann bietet praxisnahe Kurse für Interessierte.

  • Eingebettet in das romantische Zschopautal, bietet die Therme Miriquidi im Thermalbad Wiesenbad eine wohltuende Auszeit mit fluoridhaltigem Thermalwasser. Lasst euch in der traditionsreichen Gesundheitsquelle des Erzgebirges von warmen Becken und einer beruhigenden Dampfgrotte verwöhnen.

© Katja Fouad Vollmer

Unterkünfte in Sachsen

Zwischen sportlichen Höchstleistungen und unvergesslichen Naturerlebnissen

Aktiv. Stark. Sachsen.

Sachsen ist die Heimat zahlreicher erfolgreicher Sportlerinnen, die auf nationaler und internationaler Bühne beeindruckende Leistungen erbracht haben. Sie stehen nicht nur für sportlichen Erfolg, sondern auch für Mut, Ausdauer und Zielstrebigkeit – und sind starke Botschafterinnen für die Region.

Dazu gehören unter anderem die Rennrodlerin Sylke Otto, die Biathlon-Weltmeisterin Denise Herrmann-Wick, die Skilangläuferin Claudia Nystad sowie die Eiskunstlauf-Legenden Katarina Witt und Aljona Savchenko. Sie alle zeigen, wie viel sportliches Talent in Sachsen zu Hause ist.

Eine besondere Leistung erbringt auch unsere Botschafterin Gesine Thomas. Als einzige Frau steuert sie die historischen Kähne durch die Kirnitzschtalklamm – eine anspruchsvolle Aufgabe, die Kraft, Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert.

Sachsen bietet beste Voraussetzungen, selbst aktiv zu werden – ganz gleich, ob sportliche Herausforderung oder entspannte Auszeit in der Natur. Im Erzgebirge, in der Sächsischen Schweiz oder im Vogtland warten unzählige Möglichkeiten, die Landschaft in Bewegung zu erleben. Ob beim Wandern, Radfahren, Yoga oder Waldbaden – hier findet jede ihren eigenen Weg, neue Energie zu tanken.

Eine Anleitung für entschleunigte Momente

Natur, Entspannung & Wellness in Sachsen

  • Zeit für eine Auszeit: In Sachsens Heilbädern, Thermen und Wellnesshotels wartet Entspannung, die guttut. Ob in Bad Elster, Bad Brambach oder an vielen anderen Wohlfühlorten – hier tankst ihr neue Energie.

  • Die beruhigende Kraft der Natur lässt den Alltag schnell vergessen. Begleitetes Waldbaden rund um Dresden eröffnet tiefe Einblicke in die entspannte Atmosphäre der sächsischen Wälder. Ein wirksamer Weg, um neue Energie zu tanken.

  • Entspannende Yogaeinheiten unter freiem Himmel mit dem anschließenden Genuss sächsischer Spitzenweine bietet das Weingut Schuh in ihren Meißner Weinbergen an. Eine harmonische Auszeit ist garantiert.

  • Der Sächsische Weinwanderweg verbindet entspannte Wanderungen entlang der Elbe mit gemütlichen Straußwirtschaften. Einfach den Rucksack packen, Lieblingsmenschen mitnehmen und den Tag bei einem guten Glas sächsischen Wein ausklingen lassen.

© Katja Fouad Vollmer

Kahnfahrerin auf der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf in der Sächsischen Schweiz

Interview mit Gesine Thomas

© Luisa Aehlig