Schloss Pillnitz

Schloss
Ankerpunkt 21 der Via Romantika (Schlösser, Burgen und Gärten)
Mehr als ausreichend Stoff für Bücher und Filme hat sie geboten: Die Liaison zwischen August dem Starken und der Reichsgräfin Anna Constantia von Cosel gilt als eine der großen und tragischen Liebesgeschichten des 18. Jahrhunderts. Nachdem sie in Ungnade gefallen war, nahm der Kurfürst Schloss Pillnitz wieder in seinen Besitz. Damals noch außerhalb von Dresden und direkt an der Elbe gelegen, erschien es dem nach einem sächsischen Venedig strebenden Herrscher als idealer Schauplatz für höfische Festlichkeiten. August ließ Berg- und Wasserpalais errichten. Im 19. Jahrhundert komplettierte das Neue Palais das Ensemble, alles erbaut im Stil der Chinoiserie, der die Architektur des Barock und des Klassizismus mit der des Fernen Ostens verschmolz und so zu einem einzigartigen Erscheinungsbild führte. Die Gärten sind berühmt für ihre Bäume aus aller Welt und die älteste Kamelie Europas, die sogar über ein eigenes Haus verfügt. August reiste zu seinem Spielschloss am liebsten mit einem Boot, das wie eine Gondel aussah und in einem Nachbau im Park zu bewundern ist. Im Schloss befinden sich heute verschiedene Museen und ein Hotel. So kann man viele unbeschwerte Stunden in Pillnitz verbringen, ganz wie es damals der schillernde Kurfürst zu tun pflegte.

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