© Sebastian Rose

Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Die TOP 10 Highlights im Überblick

Kultur, Natur und Genuss erleben

Sachsen ist ein Reiseland der faszinierenden Kontraste. Hier liegen urbane Zentren wie Leipzig und Dresden, charmante Altstadtperlen wie Görlitz und Meißen sowie weite Naturlandschaften wie der Nationalpark Sächsische Schweiz oft nur einen Steinwurf voneinander entfernt.

Unter dem Leitgedanken „Sachsen. Land von Welt.“ erlebt ihr genau das: eine authentische Verbindung aus hochkarätigen Kulturangeboten und reizvollen Naturlandschaften. Lebendige Industriekultur in Chemnitz, weltberühmte Handwerkstradition im Erzgebirge, entspannter Urlaub am Wasser im Leipziger Neuseenland oder aktives Durchatmen auf dem Elberadweg – diese Vielfalt inspiriert zu Reisen mit echtem Tiefgang.

Dabei werdet ihr stets mit offener Herzlichkeit empfangen. Das bestätigt auch die aktuelle Auswertung der weltweiten 14. Traveller Review Awards, bei der Sachsen erneut zu Deutschlands gastfreundlichstem Bundesland gekürt wurde.

© Katja Fouad Vollmer

Für einen ersten Überblick bündelt diese Seite das Beste, was der Freistaat zu bieten hat: Wir zeigen euch unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten – inklusive Karte und Vergleich –, dazu faszinierende sächsische Metropolen und Stadtschönheiten, echte Geheimtipps und Lieblingsorte für Familien, Genießer und Kulturfreunde. Zudem findet ihr hier eine kompakte Wochenend-Route sowie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu eurer Reise nach Sachsen.

#1 Basteibrücke & Sächsische Schweiz

Europas spektakulärste Felsenbrücke im Nationalpark

© Katja Fouad Vollmer

Die steinerne Basteibrücke ist das absolute Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und zählt zu den markantesten Naturwundern Europas. Diese spektakuläre Sandsteinbrücke führt euch sicher über eine 194 Meter tiefe Schlucht und belohnt euch mit atemberaubenden Ausblicken auf die zerklüftete Felsenwelt des Elbsandsteingebirges.

Die Region ist ein Paradies für Outdoor-Fans: Zahlreiche gut ausgeschilderte Wander- und Radwege durchziehen die bizarre Naturlandschaft. Ob ihr euch für einen gemütlichen Panoramaspaziergang entscheidet oder anspruchsvolle Routen am Fels sucht – hier findet ihr euer Erlebnis. Der berühmte Malerweg und der intakte Nationalpark Sächsische Schweiz bieten euch unvergessliche Naturmomente, die körperliche Aktivität und mentale Erholung ideal verbinden.

  • Unser Tipp für 2026: Ab April 2026 führt der neue Freundschaftsweg Sächsisch-Böhmische Schweiz auf rund 40 Kilometern abseits der üblichen Touristenpfade durch beide Nationalparke. Die grenzüberschreitende Achter-Route kombiniert unterschiedlichste Landschaftseindrücke – perfekt für Naturliebhaber.

Praktische Informationen:

  • Region: Sächsische Schweiz

  • Beste Reisezeit: April – Oktober; Frühjahr und Herbst für Wanderungen ideal

  • Das erwartet euch: Spektakuläre Felslandschaft, Basteibrücke, Wanderwege, Kletterfelsen

  • So viel Zeit braucht ihr: Halber Tag bis Tageswanderung

#2 Frauenkirche in Dresden

Weltberühmter Barockbau und Symbol der Versöhnung

© Julia Nimke

Die Dresdner Frauenkirche ist weit mehr als ein klassischer Sakralbau – sie gilt als weltweites Symbol der Versöhnung und des behutsamen Wiederaufbaus. Nach ihrer völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie originalgetreu rekonstruiert und 2005 feierlich geweiht. Heute prägt die markante barocke Kuppel die historische Silhouette der Altstadt maßgeblich. 

Wir empfehlen euch, den aktiven Aufstieg zur Aussichtsplattform zu wagen: Von dort oben genießt ihr einen unvergesslichen Panoramablick über das gesamte Elbtal – ein echter Gänsehautmoment für Kulturinteressierte. Im Inneren beeindruckt der lichtdurchflutete Kirchenraum mit vielen kunstvollen Details. Ein Ort, an dem bewegte europäische Geschichte und große Baukunst lebendig werden – und der euch gleichzeitig eine wunderbare innere Ruhe schenkt.

Praktische Informationen:

  • Region: Dresden Elbland

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig, besonders eindrucksvoll zur Adventszeit mit Striezelmarkt

  • Das erwartet euch: Barocke Architektur, Kuppelaufstieg (127 bis 136 Stufen), Konzerte, bewegende Geschichte

  • So viel Zeit braucht ihr: 1–2 Stunden (mit Kuppelaufstieg)

#3 Zwinger Dresden

Barockes Meisterwerk mit Museen von Weltrang

© Claudia Hübschmann

Der Dresdner Zwinger ist ein architektonisches Meisterwerk des europäischen Barock und zählt zu den prächtigsten historischen Bauwerken Deutschlands. Ursprünglich als Orangerie und höfisches Festspielgelände für August den Starken konzipiert, beherbergt der Komplex heute Museen von Weltrang. Hier entdeckt ihr Meisterwerke wie Raffaels berühmte Sixtinische Madonna in der Gemäldegalerie Alte Meister oder wertvolle Stücke der faszinierenden Porzellansammlung

Der weitläufige Innenhof mit seinen kunstvollen Pavillons, Skulpturen und dem erfrischenden Nymphenbad lädt euch zum Flanieren ein. Im Sommer verwandelt sich der Zwinger gern auch mal ganz exklusiv in eine stimmungsvolle Kulisse für Open-Air-Konzerte. Ein Ort, an dem ihr die Symbiose aus sächsischer Geschichte, hochkarätiger Kunst und lebendiger Stadtkultur hautnah erleben könnt.

  • Unser Tipp für 2026: Vom 19. September 2026 bis 10. Januar 2027 präsentiert die Gemäldegalerie Alte Meister eine herausragende Sonderausstellung zu Antonio Allegri, genannt Correggio – die erste Schau seines Gesamtwerks außerhalb Italiens.

Praktische Informationen:

  • Region: Dresden Elbland

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig; Sommer für Open-Air-Events ideal

  • Das erwartet euch: Barocke Architektur, Weltklasse-Museen, Nymphenbad, Kronentor

  • So viel Zeit braucht ihr: Mindestens 2–3 Stunden (mit Museumsbesuch)

#4 Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Europas größtes Monument der Befreiungskriege

© Leipzig Travel

Das 91 Meter hohe Völkerschlachtdenkmal erinnert eindrücklich an die entscheidende Schlacht von 1813 gegen Napoleon und ist Europas größtes Monument der Befreiungskriege. Für alle, die gerne aktiv sind: 364 Stufen führen euch hinauf zur Aussichtsplattform, die euch mit einem spektakulären Panoramablick über Leipzig belohnt. 

Das archaische Bauwerk beeindruckt durch kolossale Figurenskulpturen und eine akustisch wie visuell eindrucksvolle Krypta, die eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Im integrierten Museum FORUM 1813 könnt ihr tief in die europäischen Dimensionen der Befreiungskriege eintauchen. Die Ausstellung vermittelt die historischen Hintergründe der Völkerschlacht auf eine zeitgemäße, kritische und anschauliche Weise, die weit über bloße Militärgeschichte hinausgeht.

  • Unser Tipp für 2026: Verbindet euren Leipzig-Besuch mit dem Lortzing-Festival der Oper Leipzig (24. April bis 3. Mai) oder erlebt das renommierte Tanz- und Theaterfestival euro-scene Leipzig (3. bis 8. November).

Praktische Informationen:

  • Region: Leipzig

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig, Gedenkfeier am 18. Oktober

  • Das erwartet euch: Monumentales Denkmal, Aussichtsplattform, Museum, historischer Kontext

  • So viel Zeit braucht ihr: 1–2 Stunden

#5 Festung Königstein

Gewaltige Bergfestung hoch über der Elbe

© Marcel Patrick Quietzsch

Die monumentale Festung Königstein thront 247 Meter über dem Flusslauf der Elbe und gehört zu den größten Bergfestungen Europas. Auf dem 9,5 Hektar großen Felsplateau erwarten euch über 750 Jahre spannungsgeladene Militär- und Zivilgeschichte. Erkundet die historische Garnisonskirche, blickt in den mit 152,5 Metern tiefsten Brunnen Sachsens und umrundet die Anlage auf dem Panoramaweg, der euch fantastische Ausblicke bietet. 

Das Areal lädt zum aktiven Entdecken ein: Interaktive Ausstellungen und fachkundige Führungen ordnen die historische Bedeutung der Festung fundiert ein. Wer militärhistorisches Interesse mit einer leichten Wanderung und exzellenten Ausblicken auf das Elbsandsteingebirge verbinden möchte, ist hier genau richtig.

Praktische Informationen:

  • Region: Sächsische Schweiz

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig; im Winter besonders stimmungsvoll (historischer Weihnachtsmarkt)

  • Das erwartet euch: Festungsanlage, Brunnen, Museen, Panoramaweg, Veranstaltungen

  • So viel Zeit braucht ihr: Mindestens 2–3 Stunden

#6 Historische Altstadt Görlitz

4.000 historische Baudenkmäler und internationale Filmkulisse

© Philipp Herfort

Die Europastadt Görlitz/Zgorzelec begeistert als das besterhaltene Flächendenkmal Deutschlands und dient regelmäßig als authentische Kulisse für internationale Filmproduktionen – nicht umsonst trägt sie den charmanten Spitznamen „Görliwood". Über 4.000 sanierte Baudenkmäler aus Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil prägen das faszinierende Stadtbild. 

Schlendert aktiv durch die verwinkelten Gassen, bestaunt die Architektur der prächtigen Hallenhäuser und spürt lebendige Geschichte an jeder Ecke. Die markante Altstadtbrücke verbindet Görlitz direkt mit der polnischen Schwesterstadt Zgorzelec und macht den europäischen Gedanken für euch erlebbar. Authentische Handwerkskunst, kleine Museen (werft unbedingt einen Blick in das 500 Jahre alte Gebäude des Schlesischen Museums im Schönhof) und gemütliche, inhabergeführte Cafés runden dieses kulturell ansprechende Stadterlebnis perfekt ab.

Praktische Informationen:

  • Region: Oberlausitz

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig; Frühjahr und Advent besonders stimmungsvoll

  • Das erwartet euch: 4.000 Baudenkmäler, Filmkulisse, Hallenhäuser, europäische Grenzstadt

  • So viel Zeit braucht ihr: Halbtägiger Stadtbummel bis Tagesausflug

#7 Schloss Moritzburg

Prachtvolles Barockschloss in idyllischer Teichlandschaft

© Sebastian Rose

Das Schloss Moritzburg ist ein echtes barockes Juwel, das symmetrisch auf einer Insel inmitten einer malerischen Wald- und Teichlandschaft ruht. August der Starke ließ das ehemalige Jagdgut ab 1723 zu einem prächtigen Lustschloss umbauen. In den Räumen könnt ihr authentische Zeugnisse kunstvoll per Hand gefertigter Wohnaccessoires bewundern, darunter das faszinierende „Federzimmer" und Europas bedeutendste Jagdtrophäensammlung. 

Besondere Magie entfaltet Moritzburg in der kalten Jahreszeit: Als originaler Drehort des Filmklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" zieht die winterliche Ausstellung Kultur- und Filmfans gleichermaßen an. Im Sommer ist das Areal ideal für ausgedehnte Touren mit dem Rad, Flanieren im Schlosspark oder den Besuch der traditionellen Hengstparaden.

  • Unser Tipp für 2026: Vom 7. bis 23. August findet hier das renommierte Moritzburg Festival unter der künstlerischen Leitung von Jan Vogler statt – ein Kammermusik-Highlight mit ganz besonderer Atmosphäre.

Praktische Informationen:

  • Region: Dresden Elbland

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig; Winter für Aschenbrödel-Flair, Sommer für Events und Radtouren

  • Das erwartet euch: Barockschloss, Federzimmer, Jagdtrophäen, Veranstaltungen, Teichlandschaft

  • So viel Zeit braucht ihr: 2–3 Stunden

#8 Albrechtsburg & Dom zu Meißen

Deutschlands ältester Schlossbau über der Elbe

© Sylvio Dittrich

Hoch über dem idyllischen Elbtal erheben sich der Meißner Dom und die Albrechtsburg als ein einzigartiges Ensemble aus Gotik und Spätgotik. Der Dom beeindruckt Kunstinteressierte mit filigranen Stifterfiguren und einer kostbaren, detailreichen Ausstattung. Direkt daneben thront die Albrechtsburg, die als Deutschlands ältester Schlossbau und wahre Wiege des Meißner Porzellans gilt – hier wurde ab 1710 das erste europäische Hartporzellan gefertigt. 

Auf dem Burgberg könnt ihr tief in die sächsische Kulturgeschichte eintauchen. Beide Bauwerke bieten exzellente Themenführungen, die historisches Wissen greifbar machen. Spaziert anschließend entlang der Burgmauer und genießt den weiten Blick über die sanften Weinberge der Elbe – ein Genussmoment für alle Sinne.

Praktische Informationen:

  • Region: Dresden Elbland

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig, Weinlese im Herbst besonders reizvoll

  • Das erwartet euch: Gotische Architektur, Porzellangeschichte, Stadtpanorama, Weinkultur

  • So viel Zeit braucht ihr: 2–3 Stunden

#9 Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří

850 Jahre Bergbaugeschichte als UNESCO-Weltkulturerbe

© Holger Stein Fotografie

Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří erzählt eindrucksvoll von 850 Jahren Bergbaugeschichte und trägt seit 2019 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe. Insgesamt 22 Bestandteile auf sächsischer und böhmischer Seite – von authentischen Besucherbergwerken über historische Bergstädte bis hin zu alten Hammerwerken – bilden hier eine weltweit einmalige Kulturlandschaft. 

Entdeckt faszinierende Orte wie das Silberbergwerk Reiche Zeche in Freiberg oder den „Markus-Röhling-Stolln" in Frohnau hautnah. Das Erzgebirge ist keine staubige Museumslandschaft, sondern vereint stolze Industriegeschichte des Silbererzbergbaus mit lebendiger Tradition und feiner Handwerkskunst. Nach einer historischen Spurensuche tief unter der Erde zieht es euch direkt auf die weiten Wanderwege über die Bergkämme. Genau dieser Wechsel macht den echten Charakter der Region so wunderbar greifbar.

  • Unser Tipp für 2026: Vom 20. bis 27. September 2026 findet in der Erzgebirgsstadt Oberwiesenthal das größte europäische Wandertreffen, die EURORANDO, statt. Oder ihr taucht in die lebendigen erzgebirgischen Traditionen beim Tag des traditionellen Kunsthandwerks am 17. und 18. Oktober ein.

Praktische Informationen:

  • Region: Erzgebirge

  • Beste Reisezeit: Ganzjährig; Winter für Weihnachtstradition, Sommer für Wanderungen

  • Das erwartet euch: Besucherbergwerke, Hammerwerke, Kulturlandschaften, Bergbautradition, Handwerk

  • So viel Zeit braucht ihr: Mehrere Tage für umfassende Entdeckungstour (Tagesausflug für Einzelorte)

#10 Muskauer Park / Park Mużakowski

Mitteleuropas größter Landschaftspark im englischen Stil

© René Pech

Der Muskauer Park ist der größte Landschaftspark im englischen Stil in Mitteleuropa und gehört seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der visionäre Fürst Hermann von Pückler-Muskau erschuf hier ein grenzüberschreitendes Meisterwerk der Gartenkunst, das heute wie selbstverständlich Deutschland und Polen auf harmonische Weise verbindet. 

Lasst euch von den perfekt inszenierten Sichtachsen, idyllischen Wasserläufen und kunstvollen Brücken auf dem 830 Hektar großen Areal treiben. Wer Ruhe und Ästhetik sucht, wird hier fündig: Im Frühjahr begeistert die üppige Rhododendronblüte, während der Herbst den alten Baumbestand in leuchtende Farben taucht. Ein inspirierender Ort zum ausgiebigen Wandern, bewussten Durchatmen und landschaftlichen Genießen.

  • Unser Tipp für 2026: Verbindet euren Besuch mit dem Park- und Blütenfest im nahen Kromlau vom 23. bis 25. Mai 2026. Dort könnt ihr die größte Rhododendronanlage Deutschlands bewundern und eine nostalgische Fahrt mit der Waldeisenbahn Bad Muskau unternehmen.

Praktische Informationen:

  • Region: Oberlausitz

  • Beste Reisezeit: April–Oktober; Blütezeit im Frühling, Laubfärbung im Herbst

  • Das erwartet euch: Englischer Landschaftsgarten, Schloss, grenzüberschreitende Parkanlage

  • So viel Zeit braucht ihr: Halbtägiger Spaziergang bis Tagestour

Sachsens Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Sachsens Sehenswürdigkeiten im Vergleich

SehenswürdigkeitÖffnungszeitenKostenfaktorÖPNV-AnreiseBarrierefreiheit
Bastei & Sächsische SchweizGanzjährig jederzeit zugänglichZugang Bastei kostenfrei, Pkw-Parkgebühr: 7 € / 4 Std.S-Bahn S1 bis Kurort Rathen, dann Fähre und steiler Aufstieg (ca. 45 Min.) oder bequem mit Bus 237 ab Pirna bis BasteiAussichtsplattform an der Bastei und Teile der Brücke für Rollstuhlfahrer erreichbar
Frauenkirche DresdenMontag bis Freitag: 10–11.30 Uhr und 13–17.30 Uhr (aktuelle Änderungen möglich), Samstag & Sonntag: wechselnde ZeitenKirchenbesuch kostenfrei, Kuppelaufstieg: 12 € Erwachsene, 7 € ermäßigtStraßenbahn Linien 1, 2, 4 bis „Altmarkt" oder Linien 3, 7 bis „Pirnaischer Platz"Kirchenraum ebenerdig zugänglich, Kuppelaufstieg nicht barrierefrei
Zwinger DresdenDienstag bis Sonntag: 10–17 Uhr (Gemäldegalerie, Skulpturensammlung) bzw. 11–17 Uhr (Mathematisch-Physikalischer Salon, Porzellansammlung), montags geschlossenInnenhof kostenfrei, Zwinger-Ticket (alle Museen): 18 € Erwachsene, 13,50 € ermäßigtStraßenbahn Linien 4, 8, 9 bis „Theaterplatz" oder zentraler Knotenpunkt „Postplatz"Zwingerhof weitgehend barrierefrei, Museen über Rampen/Lifte zugänglich
Völkerschlachtdenkmal LeipzigApril bis Oktober: täglich 10–18 Uhr, November bis März: täglich 10–16 UhrErwachsene 12 €, ermäßigt 10 €Straßenbahn Linien 2, 15 oder S-Bahn bis Haltestelle „Völkerschlachtdenkmal"Außenanlage und Museum FORUM 1813 barrierefrei; Aufstieg zur Plattform und obere Ebenen nur über Treppen möglich
Festung KönigsteinSommer (28. März bis 1. November): täglich 9–18 Uhr, Winter (1. November bis 27. März, außer Adventswochenenden): täglich 9–17 Uhr, letzter Einlass: 1 Stunde vor SchließungSommer: 17 € Erwachsene, 13 € ermäßigt; Winter: 13 € Erwachsene, 10 € ermäßigtS-Bahn S1 bis Königstein, dann Festungsexpress (saisonal) oder Bus 241Überwiegend barrierefrei per Panorama-Aufzug erreichbar; Rundgangplan für Rollstuhlfahrer an der Kasse
Historische Altstadt GörlitzGanzjährig frei zugänglichKostenfrei (Führungen gebührenpflichtig)Bahn bis Görlitz Bahnhof, von dort ca. 15 Gehminuten bis ins Zentrum der historischen AltstadtIn der Altstadt viel historisches Kopfsteinpflaster; viele Hauptsehenswürdigkeiten und große Plätze sind jedoch gut befahrbar
Schloss MoritzburgPark: ganzjährig geöffnet; Schloss: 20. März bis 1. November, täglich 10–18 Uhr, ab 20. November (Winterausstellung) täglich 10–17 UhrPark frei, Schlossbesichtigung: 12 € Erwachsene, ermäßigt 10 €, Kombiticket Barockschloss & Fasanenschlösschen: 15 €Bus 477 direkt ab Dresden Bahnhof Neustadt (ca. 30 Min.) oder nostalgisch mit der Schmalspurbahn „Lößnitzdackel" ab Radebeul OstErdgeschoss im Schloss über mobile Rampe erreichbar; obere Etagen nur über Treppen; Außenanlage gut zugänglich
Albrechtsburg & Dom zu MeißenDom zu Meißen: April: tgl. 10–18 Uhr, Mai–Okt: tgl. 9–18 Uhr, Nov–März: tgl. 10–16 Uhr
Albrechtsburg: Mi–Mo 10–18 Uhr, dienstags geschlossen
Albrechtsburg: Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €; Kombi-Ticket mit Dom: 17,50 €, ermäßigt 15 €S-Bahn S1 bis Meißen, dann kurzer Fußweg und Panoramaaufzug zum BurgbergBurgberg per Aufzug erreichbar; Albrechtsburg überwiegend barrierefrei (Lift), Dom teilweise eingeschränkt
Montanregion Erzgebirge/KrušnohoříAbhängig von der jeweiligen Einrichtung / dem BesucherbergwerkIndividuell je nach SehenswürdigkeitGut vernetzt über die Erzgebirgsbahn (z. B. nach Freiberg, Annaberg-Buchholz) und regionale BusseSehr unterschiedlich; Bergwerke unter Tage meist nicht zugänglich, Übertage-Anlagen oft barrierefrei
Muskauer Park / Park MużakowskiPark ganzjährig geöffnet, Neues Schloss: April bis Oktober, täglich 10–18 UhrParkeintritt kostenfrei, Schlossbesichtigung (Ausstellung & Turmaufstieg): 10 €Regionalbahn bis Weißwasser, von dort weiter mit dem Bus nach Bad Muskau (ca. 20 Min.)Neues Schloss, Ausstellungen und der Park sind weitgehend barrierefrei (Lift/Aufzug vorhanden), Schlossturm, Blauer Garten und Steigungen im Park mit Einschränkungen

Lieblingsorte für Entdecker, Genießer und Abenteurer

Erlebt Sachsen nach eurem Geschmack

Eine Mutter mit drei Kindern steht am Eingang des Zoos in Leipzig. Sie schauen eine Karte an.
© Philipp Kirschner

Sehenswürdigkeiten für Familien mit Kindern

Entspannte Familienzeit statt Planungsstress: Sachsen bietet eine gute Mischung aus Austoben und Entdecken. Im Leipziger Zoo wartet das feuchtwarme Gondwanaland, während im Saurierpark Bautzen riesige Dinos beeindrucken.

Wenn das Wetter nicht mitspielt, begeistert das Dresdner Hygiene-Museum mit seiner interaktiven „Welt der Sinne“. Für aktive Kids geht es in die Hochseilgärten der Sächsischen Schweiz oder ins wilde XXL-Hüpf-Paradies bei Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln. Ein stressfreier Mix, der Groß und Klein echten Spaß macht.

Elberadweg Dresden Altstadt
© TMGS / Dennis Stratmann

Sehenswürdigkeiten für Aktive und Naturliebhaber

Draußen sein und durchatmen: Sachsens Landschaften sind überraschend wild und vielfältig. Im Nationalpark Sächsische Schweiz wandert ihr auf dem weltbekannten Malerweg durch bizarre Felsenschluchten, die schon Caspar David Friedrich inspirierten.

Wer lieber in die Pedale tritt, rollt ganz entspannt auf dem Elberadweg vorbei an kleinen Winzerdörfern. Für etwas mehr Höhenmeter sorgt eine raue Tour auf den Fichtelberg im Erzgebirge, während Kanutouren auf der Elbe einen völlig neuen, entschleunigten Blick auf die Region bieten.

Paar im Restaurant auf dem Untermarkt in Görlitz im Sonnenschein / Couple in a restuarant on the Untermarkt in Görlitz in the sunshine
© Philipp Herfort

Sehenswürdigkeiten für Stadtentdecker und Kulturinteressierte

In Leipzig trifft Bachs Erbe auf die raue Industriekultur der Baumwollspinnerei in Plagwitz. Dresden beeindruckt dagegen mit dem klassischen Glanz von Semperoper und Frauenkirche, bevor ihr in die alternative Neustadt abtaucht.

Doch wahre Entdecker zieht es ebenso in Sachsens charmante Altstadtperlen: Spaziert durch die filmreichen Kulissen von Görlitz, erkundet die markanten historischen Türme in Bautzen oder flaniert durch die verwinkelten Gassen der Porzellanstadt Meißen. Ein authentischer Kulturmix abseits des Mainstreams.

Eine Frau und ein Mann sitzen in einem Strandkorb am Bärwalder See. Sie machen Urlaub im Lausitzer Neuseenland.
© Katja Fouad Vollmer

Sehenswürdigkeiten für Wasserratten und Sonnenanbeter

Wo früher Braunkohle abgebaut wurde, glitzern heute riesige Seen. Sachsens blauer Wandel ist beeindruckend. Das Leipziger Neuseenland rund um den „Cossi“ bietet euch Surfspots und chillige Strandbars direkt vor den Toren der Stadt.

Im riesigen Lausitzer Seenland, insbesondere am weitläufigen Bärwalder See, warten dagegen endlose Sandstrände und glasklares Wasser – ideal zum Segeln oder Stand-up-Paddeln. Wer absolute Ruhe sucht, schlägt sein Zelt ganz puristisch in der Natur am schilfgesäumten Olbasee auf.

Sächsischer Weinwanderweg, Weingenuss
© Philipp Herfort Photography

Sehenswürdigkeiten für Genussmenschen und Weinfreunde

Slow Travel für den Gaumen: Das Sächsische Elbland ist eines der kleinsten, aber feinsten Weinbaugebiete Europas. Zwischen Pirna und Meißen wachsen auf steilen Terrassen seltene Rebsorten wie der Goldriesling. 

Spaziert entspannt durch die Weinberge bei Radebeul und kehrt ganz unkompliziert in eine der authentischen Straußwirtschaften direkt beim Winzer ein. Dazu gibt es ehrliche, regionale Küche abseits der großen Touristenfallen. Ein gutes Glas Wein, ein weiter Blick auf die Elbe – mehr braucht es nicht.

Skiwelt Schöneck
© JJMedia

Sehenswürdigkeiten im Winter

Wenn die Tage kürzer werden, zeigt sich Sachsen von seiner wohl gemütlichsten Seite. Das Erzgebirge verwandelt sich im Winter in ein echtes Lichtermeer. Abseits lauter Après-Ski-Partys stehen hier knirschender Schnee bei stillen Winterwanderungen und echte Handwerkskunst im Fokus.

Entdeckt traditionelle Holzmanufakturen, wärmt euch mit einem Glühwein in verschneiten Burghöfen auf oder fahrt mit der historischen Schmalspurbahn durch die weiße Landschaft. Ein ehrliches, fast schon nostalgisches Wintererlebnis fernab des modernen Massenbetriebs.

Metropolen und Stadtschönheiten in Sachsen

Geheimtipps abseits der Touristenpfade

Halbrunde Rücke aus Stein im Hintergrund, die über Wasser reicht. Am Rand des Wasserfläche stehen Bäume und andere Pflanzen.
© Philipp Herfort Photography

Rakotzbrücke im Kromlauer Park

Im frei zugänglichen Kromlauer Park findet ihr ein ungewöhnliches Bauwerk: Die Rakotzbrücke aus Basaltstein ist so konstruiert, dass sie mit ihrer Spiegelung im Wasser einen geschlossenen Kreis bildet. Ein ruhiger Landschaftsgarten, in dem ihr abseits der klassischen Touristenpfade spazieren und ein besonderes Stück Landschaftsarchitektur auf euch wirken lassen könnt.

Zur Rakotzbrücke
In der Ferne sieht man Burg und Kloster Oybin.
© Glaubitz

Burg- und Klosterruine Oybin

Wenn ihr gerne wandert, bietet euch das Zittauer Gebirge eine ruhigere Alternative zur Sächsischen Schweiz. Auf einem markanten Felsmassiv erheben sich hier die Reste von Burg und Kloster Oybin. Schon die Maler der Romantik schätzten diesen Ort, der Naturbeobachtung und historische Spurensuche auf unaufgeregte Weise miteinander verbindet.

Zur Klosterruine Oybin
© René Pech

Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz

Dieses Museum in Annaberg-Buchholz blickt zeitgemäß auf die erzgebirgische Volkskunst. Statt einer klassischen Vitrinen-Ausstellung erwartet euch eine multimediale Darstellung historischer Holzfiguren und Schwibbögen. Ein gut durchdachtes Ausflugsziel für Familien und Handwerksinteressierte, das die regionale Kultur greifbar macht und auch an einem Regentag sehr gut funktioniert.

Zur Manufaktur der Träume
© Archiv TVV / S. Theilig

Göltzschtalbrücke

Mitten im sächsischen Vogtland steht ein echtes Zeugnis früherer Ingenieurskunst: Die Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Das Bauwerk fügt sich markant in die grüne Umgebung ein. Für euch ist es ein unkompliziertes Ausflugsziel, bei dem ihr ein Stück bedeutende Industriekultur aus dem 19. Jahrhundert aus nächster Nähe betrachten könnt.

Zur Göltzschtalbrücke
Gartenstadt Hellerau, Dresden
© Wolfgang Gärtner

Gartenstadt Hellerau

Wenn ihr in Dresden seid, lohnt sich ein Abstecher abseits der barocken Altstadt. Hellerau wurde 1909 als erste deutsche Gartenstadt gegründet und zog als Zentrum der Reformbewegung viele Künstler an. Beim Spaziergang durch die grünen Höfe rund um das Festspielhaus lernt ihr ein spannendes Kapitel europäischer Architekturgeschichte kennen.

Zur Gartenstadt Hellerau

Reiseroute für Kurzurlauber

Tipps für euer verlängertes Wochenende in Sachsen

Für einen abwechslungsreichen Kurzurlaub bietet Sachsen unschlagbare Argumente: Nirgendwo sonst liegen hochkarätige Architektur, wilde Nationalpark-Natur und authentischer Weingenuss so nah beieinander. Diese Route verbindet Dresden, die Sächsische Schweiz und Meißen zu einer stressfreien, auch klimafreundlich erlebbaren Reise voller Kontraste.

© Tomy Heyduck

Kulturmetropole Dresden

Startet euren Kurzurlaub in der barocken Altstadt. Frauenkirche, Zwinger und Semperoper liegen nah beieinander und lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Zum Mittagessen lohnt ein Abstecher in die Neustadt – im Restaurant lila Soße esst ihr regional und bewusst. Nachmittags bietet eine Fahrt mit dem historischen Raddampfer auf der Elbe eine Perspektive, die auch für Familien bestens geeignet ist. Alternativ besucht ihr das barrierefreie und interaktive Deutsche Hygiene-Museum.

Dresden entdecken
Malerweg - Wanderweg in der Sächsischen Schweiz, auf der Basteibrücke
© TMGS / Dennis Stratmann

Aktiv in der Sächsischen Schweiz

Fahrt am zweiten Tag ganz nachhaltig mit der S-Bahn direkt ins Elbtal. Von Kurort Rathen erreicht ihr die berühmte Basteibrücke, die euch weite Ausblicke über das zerklüftete Felsmassiv bietet. Wer gerne wandert, wählt von hier eine gut ausgeschilderte Etappe auf dem Malerweg. Für Familien und Kulturinteressierte ist ein Open-Air-Stück auf der Felsenbühne Rathen eine schöne Ergänzung. Komplett barrierefrei und interaktiv aufbereitet ist das NationalparkZentrum in Bad Schandau.

Zur Sächsischen Schweiz
Paar spaziert in Altstadtgasse in Meißen im Herbst / Couple walking in an old town alley in Meißen in autumn
© Philipp Herfort

Burgromantik, Porzellan und Weingenuss in Meißen

Der letzte Tag führt euch in die verwinkelten Gassen von Meißen. Spaziert hinauf zur Albrechtsburg und dem benachbarten Dom, um den weiten Blick über die Elbe zu genießen. Ein spannendes Ziel für alle Altersgruppen ist die barrierefreie Erlebniswelt Haus Meissen, wo ihr die traditionelle Porzellanherstellung verfolgen könnt. Lasst das Wochenende danach ganz entschleunigt bei einem regionalen Glas Wein in einer der authentischen Straußwirtschaften an der Elbe ausklingen.

Auf nach Meißen

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Häufig gestellte Fragen zum Urlaub in Sachsen

© LTM / Philipp Kirschner

Fazit

Zusammenfassend ist Sachsen ein wunderbar vielseitiges Reiseland. Hier lässt sich die hochkarätige Kultur in Städten wie Dresden und Leipzig ganz unkompliziert mit einer echten Auszeit in der Natur verbinden – sei es in der Sächsischen Schweiz oder im Erzgebirge.

Egal, ob ihr einen entspannten Kurzurlaub plant, mit der Familie unterwegs seid oder einfach die regionale Weinkultur genießen wollt: Der Freistaat steckt voller besonderer Sehenswürdigkeiten und echter Lieblingsorte für eure nächste Reise.