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Erz- und Zinnfunde machten Schwarzenberg einst zum wohlhabenden Zentrum des Westerzgebirges. Heute begeistert die über 850 Jahre alte Stadt mit ihrer denkmalgeschützten Altstadt, deren Silhouette von Schloss Schwarzenberg und der St.-Georgen-Kirche geprägt wird. Im Schloss lädt das Museum PERLA CASTRUM zu einer spannenden Entdeckungsreise ein.

Bergbautradition erleben Besucher im Herrenhof Erlahammer und bei einer Fahrt mit der Grubenbahn in das Besucherbergwerk Pöhla mit Europas größten Zinnkammern. Eisenbahnfreunde kommen im Schwarzenberger Eisenbahnmuseum oder bei einer Fahrt mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn auf ihre Kosten. Im Sommer begeistert die Waldbühne Schwarzenberg, Sachsens größte Freilichtbühne, mit Veranstaltungen unter freiem Himmel. Neugierig auf ein Wochenende?

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In Sachsen profitiert ihr von den kurzen Wegen. Die Entfernungen zwischen den drei großen Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz sind gering. So gelangt ihr schnell von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten.

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Hinter den historischen Mauern des Schwarzenberger Schlosses erwartet euch auf über 700 m² Ausstellungsfläche eine spannende Zeitreise durch die 850-jährige Geschichte der Stadt. Im Perla Castrum entdeckt ihr erzgebirgische Schnitzkunst, Sammlungen zu Eisen, Zinn und Spitze und besucht regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen – ein Erlebnis für die ganze Familie!

© Axel Schlenkrich

Im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg könnt ihr beeindruckende Dampf- und Dieselloks, historische Waggons und einen originalen Lokschuppen bestaunen. Ideal für einen Ausflug mit Familie oder Freunden – spannend, authentisch und nah dran an echter Eisenbahngeschichte!

ZU den Zinnkammern
© Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla

Erlebt die größten Zinnkammern Europas im Besucherbergwerk Pöhla! Mit der Grubenbahn geht es 3 km unter Tage, wo euch spannende Einblicke in den Wismutbergbau erwarten. Führungen finden täglich um 14:00 Uhr statt. Ein zünftiges Bergbrot rundet das Erlebnis ab.

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Die Erzgebirgische Aussichtsbahn bietet euch eine nostalgische Zugfahrt durch die beeindruckende Natur des Erzgebirges. Entdeckt die Region auf einer über 130 Jahre alten Eisenbahnstrecke aus einer neuen Perspektive und genießt den Charme historischer Bahnhöfe.

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Der Herrenhof Erlahammer ist ein faszinierendes Zeugnis der erzgebirgischen Industriegeschichte. In der Ausstellung „Vom ältesten Eisenhammer in die Moderne“ erlebt ihr interaktiv die Entwicklung des Eisenhammers. Der denkmalgeschützte Hof ist Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge.

Zu "48 Stunden in Schwarzenberg"
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Die Bergbaulandschaft Rother Berg gehört zum UNESCO-Welterbe – doch auch darüber hinaus hat Schwarzenberg eine Menge zu bieten. Nicht ohne Grund gilt die Stadt als die „Perle des Erzgebirges“.

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  • Die Waldbühne Schwarzenberg ist mit 12.000 Plätzen eine der größten Freiluftbühnen Deutschlands. Erbaut wurde sie in den 1930er Jahren aus Granitstein auf einem alten Steinbruch nach dem Entwurf von Ludwig Moshamer.

  • Der Panoramaweg Schwarzenberg führt euch auf 13,8 km durch eine wunderschöne Erzgebirgslandschaft. Startend am Parkplatz Hammerweg, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schwarzenberg, bietet die Route Ausblicke vom Galgenberg bis zur Waldbühne.

  • Die barocke St.-Georgen-Kirche in Schwarzenberg beeindruckt mit ihrer freitragenden Holzdecke und dem kunstvollen Altargitter. Neben Gottesdiensten finden hier regelmäßig Konzerte und kulturelle Veranstaltungen statt.

Seit über 200 Jahren werden in der Klöppelschule in Schwarzenberg die Klöppel geschwungen. Mit verschiedenen Materialien und der Einbindung moderner Einflüsse können die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In der Volkskunstschule des Erzgebirgskreises finden regelmäßige Schnupperschnitzkurse, Schnitzurlaube und Kunstsymposien statt. Hartmut Rademann bietet in seinem Ladengeschäft mit hinten liegender Werkstatt erzgebirgisches Kunsthandwerk wie Krippen, Schwibbögen, Figuren, sowie Holzspielzeug und Schnitzer-Zubehör an. Auch den originalen Schwarzenberger Drachen kann man hier erwerben. Einige Exemplare rauchen sogar noch! Filigran und individuell – das Goldschmiedehandwerk - Blüten, Klöppelschmuck und strukturiertes Silber als Spiegelbild des Erzgebirges - die Familie Wurlitzer macht jeden Kundenwunsch möglich. Ganz individuell und persönlich wird so jedes Schmuckstück zu einem Unikat.

© Dirk Rückschloss – pixore photograhpy

© Anne Wurlitzer

© Carsten Wagner

Schwarzenberg ist der idealer Ausgangspunkt, um die Urlaubsregion Erzgebirge und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Unternehmt einen Ausflug in die nahegelegene Stadt Annaberg-Buchholz, die als Bergstadt mit vielen Angeboten beeindruckt. Wer etwas weiter fahren möchte, kann die Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz erleben. Oder plant einen Besuch im Gesundheitsbad Actinon im Kurort Bad Schlema ein.

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Die Bergbaulandschaft Rother Berg gehört zum UNESCO-Welterbe – doch auch darüber hinaus hat Schwarzenberg eine Menge zu bieten. Nicht ohne Grund gilt die Stadt als die „Perle des Erzgebirges“.

Beim ersten Spaziergang durch die Altstadt verrät Schwarzenberg schon viel über seinen ganz eigenen Charme – und die Schwarzenberger Türmer machen Eindruck.

Gemütliches Zimmer mit Doppelbett
© Neustädter Hof

Ganz gleich, ob ihr euch im Hotel einquartiert habt, oder ob ihr einen Platz auf dem Campingplatz oder eine Ferienwohnung bezogen habt: Ein guter Start zur Erkundung von Schwarzenberg ist auf jeden Fall der Hammerparkplatz, der zentrale Ankunftstort mit neu gestaltetem Info- und Erlebnisbereich. Mit dem seit 2010 in Betrieb genommenen Schrägaufzug wartet schon die erste ungewöhnliche Überraschung. Geöffnet täglich von 7 bis 23 Uhr.

Eine Stadtführung mit dem Schwarzenberger Türmer und der Nachtwächter.
© Luise Egermann

Lernt doch gleich die Schwarzenberger Türmer kennen: Immer um 17 Uhr läuten sie auf dem Turm des Alten Rathauses am Markt die Stadtglocken, ab 17:05 Uhr könnt ihr die Zunftbrüder am Meißener Porzellanglockenspiel in Aktion erleben. Wer mehr von den in historischem Gewand auftretenden Männern wissen möchte, kann auch eine ihrer historischen Stadtführungen im Laternenschein buchen.

Zum Glockenspiel
Außengebäude der Tourist-Information in Schwarzenberg
© Stadtverwaltung Schwarzenberg

Einen ersten und vermutlich recht lebendigen Eindruck haben euch der ungewöhnliche Schrägaufzug und die urigen Türmer schon vermittelt. In der offiziellen Schwarzenberg-Information folgen nun die harten Fakten: Was ist wo los, wie erhält man Karten für die Veranstaltungen in der Stadt? Auch typische Souvenirs der Region und traditionelles Kunsthandwerk sind hier zu finden.

Zur Tourist-Information
Tisch in einem Biergarten mit leckeren Speisen und einem Bier
© Neustädter Hof

Wie heißt es so schön: Essen hält Leib und Seele zusammen. In der „Perle des Erzgebirges“ kümmern sich vor allem die urigen Kneipen und gemütlichen Restaurants rund um den Altstadtkern um dieses hehre Unterfangen. Und da spielt es auch keine Rolle, ob man nun gerade Lust auf Gourmetküche, regionale Spezialitäten oder modern-kreative Küche hat – in der Schwarzenberger Altstadt findet ihr alle euren persönlichen Favoriten.

Dass Schwarzenberg ein Ort mit Geschichte ist, erlebt ihr heute: Es ist der Tag der Sagen und Geschichten!

Die Stadtführerin trägt das Gewand der Bäckerstochter
© BUR Werbeagentur GmbH, Dirk Rueckschloss

Bei einem geführten Stadtrundgang werden die Sagen & Geschichten Schwarzenbergs lebendig! Ein Besuch im Museum Perla Castrum und in der schönen St. Georgenkirche vertiefen diese Einsichten, bevor es für einen künstlerisch motivierten Spaziergang im Schwarzenberger Schlosspark wieder nach draußen geht. Wer sich am Samstagmorgen lieber viel bewegt: Eine Wanderung entlang des Panorama-Rundwegs ist immer eine gute Idee!

Zu den Stadtführungen
Bergwerk im Laserlicht
© BBW Zinnkammern

Jetzt wird’s dunkel! Die Zinnkammern Pöhla sind die größten ihrer Art in Europa – wer etwas über die Bergbautradition Schwarzenbergs und das Leben „Unter Tage“ erfahren möchte, sollte unbedingt im Besucherbergwerk eine der beiden täglichen Führungen um 10 Uhr oder um 14 Uhr mitmachen. Schon allein die drei Kilometer lange Einfahrt mit der Grubenbahn ist ein bleibendes Erlebnis. Dauer der Führung: 2,5 Stunden.

Zinnkammern Pöhla
Konzert in den Innenräumen der Kirche
© BUR Werbeagentur GmbH

Gute Vorbereitung macht das Leben reicher: Vielleicht wisst ihr ja schon längst, wie ihr das Schwarzenberger Kulturprogramm nutzen möchtet: Ein Event auf der Waldbühne im romantischen Rockelmannpark? Ein beschauliches Konzert in der St. Georgenkirche? Livemusik im Schlosskeller? Schwarzenberg hat kulturell eine Menge zu bieten. Und wo ihr einen feinen kulinarischen Punkt hinter den Tag setzt, wisst ihr ja bereits.

Zum Veranstaltungskalender

Ein Tag im Geiste des UNESCO-Welterbes – und mit einem wehmütig langen Abschiedsblick.

Ausstellung „Vom ältesten Eisenhammer in die Moderne“ kann man in die interessante Bergbaugeschichte des Ortes und der Region eintauchen.
© Stadtverwaltung Schwarzenberg

Eine Region zeigt ihr Gesicht: Die eindrucksvolle Bergbaulandschaft Rother Berg in Schwarzenberg gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Montanregion Erzgebirge. Pflichttermin ist dabei der komplett sanierte Herrenhof Erlahammer, der nicht nur architektonisch anregt, sondern im Erdgeschoss mit der interessanten Ausstellung „Vom ältesten Eisenhammer bis in die Moderne“ viel über die Geschichte des Bergbau der Region erzählt.

Herrenhof Erlahammer
Eine Familie genießt die Aussicht vom König-Albert-Turm.
© Thomas Schlorke

Der letzte Eindruck könnte auch der Schönste sein. Allein schon der Name: Ein Besuch des nahe gelegenen König-Albert-Turms auf dem Spiegelwald klingt nicht nur sehr romantisch. Von der barrierefreien Aussichtsplattform eröffnen sich faszinierende Rundblicke über das Erzgebirge. Und auch ein langer Abschiedsblick auf Schwarzenberg, diese schöne Perle des Erzgebirges, ist von hier aus dann auch besonders wehmütig.

König-Albert-Turm