Im äußersten Südosten Sachsens liegt eines der faszinierendsten und zugleich kleinsten Mittelgebirge Deutschlands: das Zittauer Gebirge. Auf rund 133 Quadratkilometern entfaltet sich dort ein Mosaik aus ganz unterschiedlichen Biotopen: Dichte Wälder mit alten Buchen und kleinen Bächen wechseln sich ab mit artenreichen Wiesen und eigenwilligen, bizarren Sandsteinformationen. Die Lausche, der höchste Berg im Gebirge, entstand einst sogar durch vulkanische Tätigkeit. Entdeckt in dieser Naturlandschaft auch mehr als 30 Aussichtspunkte und über 20 Natur- und Kulturlehrpfade. Diese erzählen mit Hilfe von Lehrtafeln im Grünen unter anderem vom Textilhandwerk, vom Braunkohleabbau oder von den seltenen Arten, die im Naturpark Zittauer Gebirge zu Hause sind – darunter Türkenbundlilie, Dachs, Otter, Schwarzstorch und Wanderfalke.
misst das kleinste Mittelgebirge Deutschlands und bietet eine vielgestaltige Naturlandschaft auf kleinstem Raum.
verschiedene Vogelarten brüten im Naturparkgebiet, darunter die Wasseramsel und der Wachtelkönig.
bilden den Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten.
Das Zittauer Gebirge begeistert mit aussichtsreichen Gipfeln und eindrucksvollen Panoramen. Von der grenzüberschreitenden Lausche (793 m) schweift der Blick weit über das Zittauer Gebirge bis ins Böhmische und Lausitzer Bergland. Auf dem Rückweg lädt das Naturschutzgebiet Lauschemoor zu einem Abstecher ein. Wer den Hochwald erklimmt, verbindet die Fernsicht mit einer Einkehr in der traditionsreichen Hochwaldbaude.
Wer den Naturehrpfad zur Lausche erkundet, erfährt auf informativen Lehrtafeln Spannendes über Biotope, Gesteinsformen und die ökologischen Zusammenhänge dieser einzigartigen Mittelgebirgslandschaft. Rund um Lückendorf führt der Kindernaturlehrpfad „Wanderung des Ahornzwergs zu Hochwaldmännlein“ die Kleinsten spielerisch an die großen und kleinen Naturwunder heran – mit allen Sinnen.
Das Naturparkhaus Zittauer Gebirge in Großschönau gibt einen präzisen Überblick über Geologie, Flora und Fauna der Region und bietet im Naturparkgarten viel Platz zum Verweilen. Es gibt dort auch ein kleines Café. Kurzum: Das Naturparkhaus ist ein idealer Startpunkt für eure genussvollen Naturentdeckungen.
Als Botschafter der Natur zeigen euch zertifizierte Naturparkguides die Schönheiten des Zittauer Gebirges und berichten auch von der spannenden Kultur in der Region. Herrliche Aussichten und skurrile Felsformationen belohnen euch am Wegesrand. Von April bis Oktober gibt es an jedem 2. und 4. Samstag im Monat feste Gruppenangebote.
Was macht denn das Nashorn hier? Und ist das da drüben nicht etwa ein Löwe? Auf mehreren Themenpfaden im Bereich der Mühlsteinbrüche bei Jonsdorf, rund um den Töpfer in Oybin und an der Fuchskanzel bei Lückendorf formen uralte Sandsteinfelsen Figuren, die an Tiere erinnern. Die Rundwege sind zwischen etwa 5 und 9 Kilometern lang und eignen sich für Familien wie Naturbeobachter gleichermaßen. Die interaktiven Steinzoo-Webapp begleitet euch an den Erlebnisstationen.
Wie ein riesiger Steinpilz ragen die Kelchsteine als außergewöhnliche Sandsteinformation aus der Landschaft empor. Über Jahrtausende von Wind und Wetter geformt, zählen sie heute zu den beeindruckendsten Naturdenkmälern der Region. Ihre markante Form macht sie zu einem beliebten Ausflugsziel für Wandernde, Kletternde und Fotobegeisterte.
Das Highlight eines jeden Besuchs in Oybin ist zweifellos die imposante Burg- und Klosterruine. Hoch über dem kleine Dorf thront ein beeindruckendes Ruinenensemble aus mittelalterlicher Burg und Kloster. Der Weg durch die romantische Ritterschlucht mit moosbewachsenen Felswänden führt direkt zu diesen Zeugnissen der Geschichte und eröffnet zugleich Panoramablicke über Wald und Vulkanlkuppen des Naturparks Zittauer Gebirge.
In den Ruinen der Kaiserburg von Karl IV. malte schon Caspar David Friedrich und die Gebrüder Grimm schrieben die Sage vom Jungfernsprung. Sie sind nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern bieten auch eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler. Ein Besuch hier ist wie eine Zeitreise – perfekt für Geschichtsinteressierte und Abenteurer!
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(Winter-)Wandern auf dem Oberlausitzer Bergweg – Sagenhafte Weitsichten: Der Qualitätswanderweg führt über sieben Etappen und knapp 130 Kilometer von Bischofswerda ins Zittauer Gebirge. Unterwegs kommt ihr auch an vielen, der für die Region typischen, wunderschönen Umgebindehäuser vorbei. Wenn Schnee liegt, wirkt das Zittauer Gebirge in der Oberlausitz besonders heimelig und mancherorts sogar mystisch.
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Gravelbike-Abenteuer RockHead – 2 Regionen – 320 Kilometer – 4.660 Höhenmeter: Mit dem RockHead hat Sachsen eine der längsten und landschaftlich anspruchsvollsten Gravelbike-Routen Deutschlands ausgewiesen. Auf rund 320 Kilometern verknüpft die Rundtour die Sächsische Schweiz, die Oberlausitz und das Zittauer Gebirge zu einer mehrtägigen Erlebnisstrecke für sportliche Radfahrer.
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Oder-Neiße-Radweg – Stille Wege durch Parks und Geschichte: Wer lieber entspannt radelt, entdeckt auf dem Oder-Neiße-Radweg zwischen grün wuchernden Neißeauen, stillen Kiefernwäldern und riesigen sonnengelben Rapsfeldern auch ein ganzes Stück Geschichte.
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Wasserspaß am Berzdorfer See – Unterwegs mit Kajak, Kanu und Co.: Nur wenige Minuten von der Görlitzer Altstadt entfernt wartet mit dem Berzdorfer See ein Paradies für Wassersportfans. Auf 960 Hektar Wasserfläche findet ihr hier ideale Bedingungen zum Segeln, Surfen oder Stand-Up-Paddeln – eingerahmt von Sandstränden und dem Panorama der Landeskrone. Wer lieber entspannt, taucht an einem der Strandbereiche ins glasklare Wasser ein und genießt eine erfrischende Auszeit am See.
Ein absolutes Muss: Der kleine Bahnhof, in dem die Zittauer Schmalspurbahn im Dorf Oybin Halt macht, ist wie aus einer vergangenen Welt. Eine Fahrt mit den alten dampfbetriebenen Zügen bringt euch dieser wunderschönen Landschaft noch näher. Ihr fühlt euch wie auf einer Zeitreise! Denn schon seit 1890 dampfen die Züglein von Zittau nach Oybin und zurück. Und mit der Gästekarte Oberlausitz ist die Fahrt sogar inklusive. Das ist garantiert nicht nur was für Eisenbahnfans!
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An jedem Wochenende stehen Sonderfahrten im Kursbuch.
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Die Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn ist in der Gästekarte Oberlausitz bereits inkludiert.
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Die neun Haltestellen von Zittau bis zum Kurort Oybin sind ideale Ausgangspunkte für erlebnisreiche Wanderungen im Naturpark.
Der Naturpark Zittauer Gebirge liegt im äußersten Südosten der Region Oberlausitz im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien. Ausgangspunkt für Erkundungen ist die Stadt Zittau, die bequem mit der Bahn – unter anderem über Dresden – erreichbar ist. Von dort bringen Buslinien sowie die historische Schmalspurbahn Natur- und Wanderbegeisterte zu zahlreichen Ausflugszielen und Ausgangspunkten im Naturpark Zittauer Gebirge. Mit der Gästekarte Oberlausitz nutzt ihr den ÖPNV in der Region bequem und kostenfrei – und ganz ohne Parkplatzsuche.
