© Philipp Herfort Photography

Welterbe in Sachsen erleben.

Natur, Kultur & Handwerk von Weltrang – authentisch, lebendig und nah

UNESCO-Welterbe von Natur bis Handwerk

UNESCO-Welterbe in Sachsen erleben heißt, Natur, Kultur und lebendige Traditionen von Weltrang hautnah zu entdecken. Ihr streift durch einzigartige Landschaften wie das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, erlebt Meisterwerke der Gartenkunst im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, taucht ein in die jahrhundertealte Bergbaugeschichte der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und spürt den besonderen Geist der Herrnhuter Brüdergemeine.

Dazu kommen lebendige Traditionen und immaterielles Welterbe wie die Holzkunst und das Kunsthandwerk im Erzgebirge, der Musikinstrumentenbau im Vogtland oder das Verzieren sorbischer Ostereier in der Oberlausitz. Ob aktiv in der Sächsischen Schweiz oder im Austausch mit Menschen, die ihr Erbe mit Leidenschaft bewahren – so vielfältig, nahbar und authentisch erlebt ihr Sachsen Weltkulturerbe.

Der Natur ganz nah – Welterbe aktiv erleben

UNESCO-Biospärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Erlebt die Natur Sachsens ganz unmittelbar und in aller Ruhe. Im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft erwarten euch weite Wasserflächen, stille Wälder und die Chance, seltene Tierarten in ihrem Lebensraum zu beobachten. Ob bei einer entspannten Radtour, einer Wanderung durch abwechslungsreiche Landschaften oder während der Lausitzer Fischwochen – hier zeigt sich die Region von ihrer ursprünglichen Seite. Entdeckt die Region aktiv und lasst euch von einzigartigen Landschaften und lebendigen Traditionen inspirieren.

Ranger im UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Interview mit Lorenz Richter

© Philipp Herfort

Empfehlungen für euren Trip durch die Region

Ausflugstipps für die Oberlausitz

  • Bummelt durch Sachsens Stadtschönheiten Bautzen und Görlitz, genießt den Altstadtflair, gönnt euch einen Besuch in einem Restaurant oder Café und lasst die Kleinstadtromantik der Oberlausitz auf euch wirken. Görlitz lässt sich auch am Rande des Oder-Neiße-Radweges gut per Rad erkunden - auch für Familien geeignet. 

  • Taucht ein in die lebendige Kultur der Sorben und erlebt ihre einzigartigen Traditionen in der Oberlausitz - vor allem zur Osterzeit. Feste, Bräuche und sorbische Handwerkskunst machen euren Besuch zu einem besonderen Highlight.

  • Im Sommer lädt das Lausitzer Seeland zu entspannten Tagen am Wasser ein – ideal für Familien mit Bootstouren, Badespaß und naturnahen Entdeckungen. Zwischen Seen, Rad- und Wanderwegen erlebt ihr die Oberlausitz von ihrer sonnigen, erlebnisreichen Seite.

© Philipp Herfort Photography

Bizarre Felsen & voller Geschichten – das Elbsandsteingebirge

Weitblicke in der Sächsischen Schweiz

Seit Generationen fühlen sich Menschen von dieser besonderen Natur angezogen – nicht nur zum Wandern und Staunen, sondern auch wegen einer gewachsenen Bergsteigertradition, die heute als immaterielles Kulturerbe gilt. Hier gibt es Hintergründe über das Klettern in der Sächsischen Schweiz: von der Entstehungsgeschichte bis hin zu den Regeln und Kontakten im Gebiet. 

Wenn Du in der Sächsischen Schweiz unterwegs bist, begegnest Du dieser Kultur ganz nebenbei: in historischen Erzählungen, in Aussichtspunkten mit weiter Sicht über die Felsenwelt oder in der respektvollen Art, wie hier mit der Natur umgegangen wird. Die Region lädt Dich ein, ihren Charakter Schritt für Schritt zu entdecken – auf gut ausgebauten Wegen, an eindrucksvollen Panoramaplätzen und in kleinen Orten mit viel Herz für Gäste.

Empfehlungen für euren Trip durch die Region

Ausflugstipps für die Sächsische Schweiz

  • Die Stadtschönheit Pirna – die „Pforte zur Sächsischen Schweiz: Schlendert durch eine der schönsten Altstädte Sachsens mit italienisch anmutendem Marktplatz, Cafés und Blick auf die Elbe – perfekt als genussvoller Start oder entspannter Ausklang eures Naturerlebnisses.

  • Malerweg – Wandern auf den Spuren der Romantik: Erlebt einen der schönsten Fernwanderwege Deutschlands mit spektakulären Ausblicken, ikonischen Felsformationen und faszinierenden Momenten beim Beobachten von Kletterern – in einer Landschaft, die schon Künstler wie Caspar David Friedrich inspirierte.

  • Caspar-David-Friedrich-Wanderweg – Kunst trifft Natur: Folgt den originalen Landschaften des berühmten Malers und entdeckt die Sächsische Schweiz auf einem entschleunigten Weg, der Kulturgeschichte und Naturerlebnis einzigartig verbindet. Der Wanderweg wurde im Jahr 2025 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt. 

  • Wellness in Bad Schandau – Entspannung mit Naturblick: Lasst euch nach einem aktiven Tag im Elbsandsteingebirge verwöhnen und genießt wohltuende Ruhe mitten in der Sächsischen Schweiz.
    Empfehlung: Genießt die Toskana-Therme in Bad Schandau.

© Britta Prema Hirschburger

Grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbe in der Oberlausitz

Muskauer Park / Park Mużakowski

Manche Orte entdeckt man nicht nur – man erlebt sie. Der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau verbindet kunstvoll gestaltete Natur, weite Ausblicke und stille Lieblingsplätze zu einem Erlebnis, das inspiriert und gleichzeitig entschleunigt.

Als UNESCO-Welterbe erzählt der Park von visionären Ideen, europäischer Geschichte und der Freude daran, Schönheit bewusst zu gestalten. Ob du spontan dem Alltag entfliehen möchtest, mit Freundinnen und Freunden unterwegs bist oder gezielt auf der Suche nach kulturellen Entdeckungen bist – dieser Ort schenkt dir Raum zum Durchatmen, Staunen und Genießen.

Exzentrisch, visionär, unvergesslich

Wer war Hermann Fürst von Pückler-Muskau?

Er war Reisender, Trendsetter und Meister der Inszenierung – im Leben wie in der Landschaft. Mit dem heute zum UNESCO-Welterbe gehörenden Fürst-Pückler-Park Bad Muskau schuf er ein begehbares Kunstwerk, das bis heute begeistert. 

Hier drei seiner verrücktesten Fun Facts:

  • Er ließ sich “pro forma” scheiden, um in England eine reiche Erbin zu ergattern und sich finanziell zu sanieren. Er blieb erfolglos.

  • Er züchtete in Muskau erfolgreich Ananas und schickte sie als exklusive Geschenke an den Hof, um sich einflussreiche Freunde zu sichern.

  • Er nutzte für seine Zeit sehr fortschrittliche und waghalsige Werbemethoden. Um auf seine Parklandschaften aufmerksam zu machen, startete er beispielsweise in Berlin einen Ballon, was damals eine Sensation war.
     

© Katja Fouad Vollmer


Das Fürst-Pückler-Eis: eine Eisspezialität aus drei verschiedenen Eissorten. Es wurde von Pücklers Hofkoch kreiert und nach ihm benannt.

Halbrunde Rücke aus Stein im Hintergrund, die über Wasser reicht. Am Rand des Wasserfläche stehen Bäume und andere Pflanzen.
© Philipp Herfort Photography
Vier Sorbische Kinder dekorieren Ostereier
© Andreas Krone

Was ihr in der Umgebung noch entdecken könnt

Ausflugstipps für die Region um Bad Muskau

  • Macht euch auf den Weg in den idyllischen Ortsteil Kromlau zur magischen Rakotzbrücke im Rhododendronpark. Die berühmte Brücke war schon als mystische Filmkulisse im ZDF-Märchen „Der Zauberlehrling“ zu sehen und taucht im Blockbuster “Matrix Resurrections” auf. Hier spiegelt sich die umliegende Natur märchenhaft im Wasser und lädt zu atemberaubenden Fotos ein.

  • Entdeckt das Landidyll Dorf Schleife und taucht ein in die lebendige Welt der sorbischen Traditionen. Im Sorbischen Kulturzentrum erlebt ihr authentische Bräuche, Trachten und Sprache eines einzigartigen Volkes. Lasst euch bei eurem Ausflug von gelebter Kultur und herzlicher Lausitzer Atmosphäre begeistern.

  • Erlebt die faszinierende Landschaft des UNESCO-Geoparks Muskauer Faltenbogen und geht im Findlingspark Nochten auf Entdeckungstour durch die Eiszeit. Zwischen imposanten Findlingen und gestalteten Gartenräumen macht eine AR-Anwendung die geologischen Besonderheiten lebendig. Verbindet euren Ausflug mit Naturerlebnis, Wissen und moderner Technik unter freiem Himmel.

Direktorin UNESCO Geopark Muskauer Faltenbogen

Interview mit Nancy Sauer

© Philipp Herfort

850 Jahre Bergbaugeschichte erleben

Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí

Seit mehr als 850 Jahren dreht(e) sich im Erzgebirge alles um den Bergbau. 2019 wurden 22 Bestandteile – 17 auf deutscher und 5 auf tschechischer Seite – im Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí zusammengefasst, stellvertretend für viele weitere Sachzeugen, die sich darüber hinaus noch entdecken lassen.

Stolze Städte und historische Bergwerke. Reich geschmückte Kirchen und interaktive Museen. Prächtige Schlösser und alteingesessene Werkstätten. Idyllische Bergbaulehrpfade und menschengemachte Landschaften. Authentischer Weihnachtszauber und gelebtes Brauchtum. Sie alle öffnen euch nicht nur ein Fenster in die Geschichte Europas. Sie erzählen anschaulich und facettenreich die authentische Geschichte dieser einzigartigen Region.

Stadtansicht von Annaberg-Buchholz im Sommer / City view of Annaberg-Buchholz in summer
© Philipp Herfort
© Eva Schalling

Das gibt es in der Umgebung noch zu erleben

Ausflugstipps für die Montanregion Erzgebirge

  • Annaberg-Buchholz: Die Altstadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert: enge Gassen, historische Kirchen und Museen erzählen von der langen Bergbautradition der Stadt. Von hier aus lassen sich viele Welterbe-Stationen gut erkunden. Dazu laden kleine Cafés und individuelle Läden zum Verweilen ein – und überall gibt es Spuren der Bergbaugeschichte zu entdecken.

  • Die Kohlewelt Oelsnitz im Erzgebirge ist ein preisgekröntes Erlebnismuseum, das erst Anfang 2025 nach eine aufwendigen Sanierung neu eröffnet wurde. Es bietet ein authentisches Anschauungsbergwerk, die größte funktionstüchtige Dampffördermaschine Sachsens und interaktive Ausstellungen zur Steinkohle. Ein Erlebnis für die ganze Familie.

  • Die terra mineralia in Freiberg ist eine der weltweit größten und schönsten Mineralienausstellungen, gelegen im historischen Schloss Freudenstein. Die private Sammlung mit über 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten wird nach ästhetischen Gesichtspunkten, statt nur wissenschaftlich, präsentiert. 

  • Das Erzgebirge hören und erleben: Das Steigerlied („Glück auf, der Steiger kommt“) ist die bekannteste Hymne des deutschen Bergbaus und stammt ursprünglich aus dem sächsischen Erzgebirge. Seit 2023 ist das Singen des Liedes offiziell immaterielles Kulturerbe. Gesungen wird es im Erzgebirge noch oft. Es symbolisiert den Stolz, die Gemeinschaft und die gefährliche Arbeit der Bergleute unter Tage.

Lebendiges Kulturerbe zum Entdecken

Erzgebirgische Handwerkskunst

Im Erzgebirge wird Holz seit Generationen mit Hingabe, Geschick und außergewöhnlicher Kreativität zum Leben erweckt. Dieses traditionsreiche Handwerk, das als immaterielles Kulturerbe gilt, wird bis heute in kleinen Werkstätten und familiengeführten Betrieben bewahrt und weitergegeben. Hier verbinden sich jahrhundertealte Techniken mit gelebter Leidenschaft – von der filigranen Schnitzkunst bis hin zu einzigartigen Verfahren wie dem Spanbaumstechen, bei dem mit feinen Schnitten kunstvolle Holzlocken entstehen, oder dem Reifendrehen, bei dem aus einem gedrehten Holzring ganze Figurenserien gefertigt werden.

So entsteht eine faszinierende Welt, in der aus einfachen Materialien mit viel Herzblut detailreiche Figuren, liebevolle Szenen und erzgebirgische Geschichten wachsen. Jede Arbeit trägt die Handschrift ihres Schöpfers und spiegelt die tiefe Verbundenheit zur Region wider. Wer diese Kunst entdeckt, taucht ein in ein lebendiges Stück Heimat – geprägt von Tradition, Innovation und der stillen Magie des Holzes.

Empfehlungen für euren Trip durch die Region

Weitere Ausflugstipps für das Erzgebirge

  • Passend zum Räuchermännchen ist die Herstellung von Räucherkerzen eine lange Tradition, die bis heute in Manufakturen wie Räucherkerzenland Crottendorf und HUSS Räucherkerzen lebendig bleibt. Hier kann man nicht nur den Herstellungsprozess entdecken, sondern vielerorts auch selbst Räucherkerzen formen und den Duft erzgebirgischer Weihnachtstradition erleben.

  • Feine Fäden, große Kunst: Das textile Kunsthandwerk im Erzgebirge verbindet filigrane Techniken wie Klöppeln, Sticken und Weben mit jahrhundertealter Tradition. Das Schatzhaus Eibenstock, das Schloss Schlettau und das Webmuseum in Oederan bieten Erlebnisse rund um das Handwerk für die ganze Familie.

  • Auf dem Köhlerpfad rund um Sosa zählt zu den schönsten Tagestouren im Erzgebirge. Hier tauchst du ein in die Welt eines der ältesten Handwerke – vorbei an historischen Meilerstätten und durch stille Wälder, wo die Tradition der Köhlerei bis heute lebendig erlebbar ist. 

  • Die familienfreundliche BLOCKLINE führt auf insgesamt rund 140 km  durch die UNESCO-Welterberegion Erzgebirge und verbindet spektakuläre Landschaft mit beeindruckender Holzkunst und Kultur. Sie bietet einen mittleren Schwierigkeitsgrad, ideal für Familien mit etwas Mountainbike-Erfahrung.

© Dirk Rückschloss
© Felix Meyer

Sachsens kulturellen Reichtum erleben

Kunsthandwerk und Musiktradition in Sachsen

Sachsen fasziniert durch die lebendige Pflege seines immateriellen Kulturerbes – eine inspirierende Verbindung aus Musik, Handwerk und gelebter Tradition. Hier werden über Generationen weitergegebene Fertigkeiten und Ausdrucksformen nicht nur bewahrt, sondern aktiv praktiziert und weiterentwickelt.

Die weltberühmten Knabenchöre stehen ebenso für diese kulturelle Kontinuität wie die filigrane Porzellanmalerei aus Meißen, der traditionsreiche Musikinstrumentenbau im Vogtland oder die kunstvolle Technik des Blaudrucks. 

Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, dieses lebendige Erbe hautnah zu erleben: bei Proben und Aufführungen, in Werkstätten und Manufakturen oder in interaktiven Kursen, in denen sie selbst kreativ werden können. 

Auf den Spuren des immateriellen Welterbes in Sachsen

Ausflugstipps rund um Musik und Handwerk

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