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Kultur in Sachsen 
erleben

Von barocker Architektur bis moderner Kunst 

Architektur, Musik, bildende Kunst, Industriekultur und spirituelle Orte

Sachsens lebendige Kulturlandschaft

Will man die Kulturschätze Sachsens aufzählen, weiß man nicht, wo man anfangen soll: Frauenkirche, Semperoper und Gewandhausorchester vielleicht? Oder doch Schloss Moritzburg, das Bach-Museum und Dresdner Zwinger? Ihr habt die Qual der Wahl: Sachsen blickt zurück auf eine 1000 Jahre alte Kulturgeschichte, die überall im Land in Musik, Kunst und Architektur lebendig gehalten wird. Taucht ein in das bunte Treiben - und genießt die kulturellen Hochgenüsse Sachsens.

Besucher der Semperoper lauschen gebannt einem Konzert auf der Bühne
© Kirsten Nijhof
Eines von vielen Highlights in der Semperoper: die Dresdner Musikfestspiele

Sachsens Kultur in Zahlen

1000  Jahre

Kulturgeschichte in Sachsen

4000

Kulturstätten

600

Künstler

Sachsens kulturelle Facetten

Musik

© Jens Gerber

Architektur

© Sylvio Dittrich

Industriekultur

© Klaus-D. Sonntag

Spirituelle Orte

© Sylvio Dittrich
© Julia Nimke

Events, Ausstellungen und Festivals

Aktuelle Kultur-Tipps in Sachsen

  • „Ohne Weber kein Wagner“ – Richard-Wagner-Stätten Graupa (Lohengrinhaus) | 22. Mai – 19. November 2026
    Ausstellung zum 200. Todesjahr Carl Maria von Webers. Beide Komponisten wirkten als Hofkapellmeister in der Residenzstadt und beide suchten ihr Sommerdomizil in der ländlichen Umgebung von Pillnitz. Für den Knaben Richard Wagner war der 27 Jahre ältere Komponist und Dirigent Weber ein Vorbild, wenn nicht gar ein Idol.

  • „Correggio“ – Gemäldegalerie Alte Meister Dresden | 22. August 2026 – 3. Januar 2027
    Erstmals außerhalb Italiens zeigt Dresden das Gesamtwerk des Renaissance Meisters Correggio. Ein internationales Ausstellungshighlight mit bedeutenden Leihgaben und künstlerischer Strahlkraft.

Ein Jahr voller jüdischer Kultur-Highlights

TACHELES 2026 – Jahr der jüdischen Kultur

Mit dem Themenjahr „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur“ lädt Sachsen 2026 dazu ein, jüdisches Leben in all seinen Facetten zu entdecken. Ein Highlight ist die „Ewige Schrift“ in Dresden: In einem gläsernen Pavillon wird das Schreiben einer neuen Tora-Rolle öffentlich erlebbar – ein seltener Akt spiritueller Präzision und authentischer Teilhabe.

Leipzig setzt Akzente mit der Opern-Erstaufführung „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ und MdbK-Ausstellungen zu jüdischem Mäzenatentum. Kritische Diskurse bietet Graupa mit der Schau „Tabu Wagner?“, während das Chemnitzer Schloßbergmuseum jüdische Ritualbäder beleuchtet. Die Jüdischen Wochen fördern den Dialog und machen jüdische Gegenwart als lebendiges, europäisches Geflecht sichtbar. Ein Jahr für intellektuellen Austausch und nachhaltige Vernetzung.

Synagoge Görlitz
© Paul Glaser

Veranstaltungshöhepunkte im Themenjahr

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