Purple Path - "Schnelle Beine (Marjetka)" von Maruša Sagadin und "Schlechte Laune ohne Kiosk und Küche" von Juliana Three-Legged

  • Galerie
Zwei farbenfrohe Skulpturen von Maruša Sagadin in Adorf/Neukirchen laden zum Verweilen ein – ein humorvoller, kritischer Dialog mit Tradition und öffentlichem Raum.
Die Skulpturen Juliana und Marjetka der slowenischen Künstlerin Maruša Sagadin (*1978 in Ljubljana), heute in Wien lebend, verbinden farbenfrohen Humor mit einem kritischen Blick auf den öffentlichen Raum. Ihre Werke aus Beton, Holz und Lack erinnern an übergroße Stiefel oder Füße und laden – cartoonhaft und verspielt – zum Platznehmen ein. Entlang des Sächsischen Jakobswegs, der auch durch Adorf/Neukirchen führt, regen sie dazu an, soziale und ästhetische Konventionen zu hinterfragen. In unmittelbarer Nähe steht die Göpelpyramide, die jährlich zur Weihnachtszeit von 24 Adorfern in historischen Kostümen zum Leben erweckt wird. Sie vermittelt, ähnlich wie Sagadins Skulpturen, Identität durch Symbolik, Handwerk und gelebtes Brauchtum. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und regionaler Tradition.

Erleben Sie die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und lassen Sie sich vom einzigartigen Kunst- und Skulpturenweg "PURPLE PATH" begeistern. Der von Alexander Ochs kuratierte PURPLE PATH verbindet 38 Kommunen mit Chemnitz und präsentiert Werke internationaler und sächsischer Künstler. Erfahren Sie mehr unter: chemnitz2025.de

Gut zu wissen

Autor:in

Daniela Mynett, TVE

Organisation

Erlebnisheimat Erzgebirge