destination.news

Detailansicht

17. Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch

Ingo Metzmacher sitz auf einem Sessel
© Felix Broede
Elisabeth Leonskaja sitzt an einem Tisch und lächelt in die Kamera
© Marco Borggreve
Musiker stehen mit ihren Instrumenten vor einem Gebäude
© Angie Kremer Photography

Musik mit Seele und Geschichte in der Sächsischen Schweiz erleben

25. bis 28. Juni 2026 | Ein Leckerbissen für Musikliebhaber: Die 17. Internationalen Schostakowitsch Tage verwandeln den Kurort Gohrisch in der Sächsischen Schweiz in einen Ort musikalischer Tiefe und kultureller Begegnung. Das renommierte Festival beteiligt sich am landesweiten TACHELES 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen und widmet sich dem engen Band zwischen Dmitri Schostakowitsch und der jüdischen Musiktradition.

Schostakowitsch und die jüdische Musik – eine tiefe Verbindung

Dmitri Schostakowitsch hat zeitlebens den Einfluss jüdischer Musik auf sein Schaffen betont und sie bedingungslos unterstützt. Werke wie die 13. Sinfonie „Babi Jar" oder der Liedzyklus „Aus jiddischer Volkspoesie" zeugen von dieser Haltung. Das diesjährige Festivalprogramm greift diesen roten Faden auf und verbindet Schostakowitschs Musik mit den Werken seines Vorbilds Gustav Mahler und seines engen Freundes Mieczysław Weinberg.

Eine besondere Entdeckung erwartet das Publikum mit der Musik des weißrussischen Komponisten Lew Abeliowitsch, der während des Zweiten Weltkriegs mit Weinberg aus Warschau nach Moskau floh. In enger Abstimmung mit dem Pianisten Rostislav Krimer, der den Nachlass betreut, werden einige Kammermusikwerke Abeliowitschs als Europäische Erstaufführungen vorgestellt – ein musikhistorischer Moment!

Weltklasse-Künstler:innen in der Konzertscheune

Zum ersten Mal ist die legendäre Pianistin Elisabeth Leonskaja in Gohrisch zu Gast – eine Künstlerin, die noch persönlich mit Schostakowitsch gearbeitet hat und mit dem Schostakowitsch-Preis ausgezeichnet wurde. Neben ihr sorgen Wiederbegegnungen mit Gidon Kremer und der Kremerata Baltica, Nils Mönkemeyer, Vadim Gluzman und dem Quatuor Danel für Gänsehautmomente.

Ein weiteres Highlight: Die Aufführungsmatinee des "Patenorchesters" – der Sächsischen Staatskapelle Dresden – unter der Leitung von Ingo Metzmacher, der ebenfalls sein Debüt in der Gohrischer Konzertscheune gibt.

Ergänzt wird das Programm durch Felix Mendelssohn Bartholdys Streichoktett, für das ein einzigartiges Ensemble namhafter Künstler:innen zusammengestellt wurde.

„Jüdisch – Sächsisch – Mentshlich"

Das Motto von TACHELES 2026 – „Jüdisch – Sächsisch – Mentshlich" – wird in Gohrisch mit Leben gefüllt. Das Festival schafft Raum für emotionale Begegnungen, musikalische Entdeckungen und die Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart jüdischer Kultur in Sachsen.

Sächsische Schweiz – Natur trifft Kultur

Die Internationalen Schostakowitsch Tage finden in einer der schönsten Landschaften Sachsens statt. Der Kurort Gohrisch liegt eingebettet in die markante Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz und bietet ideale Bedingungen, um Musikgenuss mit Naturerlebnis zu verbinden. Ob Wanderungen auf dem Malerweg, Ausflüge zur Festung Königstein oder einfach die Ruhe der Natur – Gohrisch und seine Umgebung machen den Festivalbesuch zu einem Gesamterlebnis.

 

Weiterführende Informationen

Details zur Sächsischen Schweiz

Details zu Musiklandschaft Sachsen

Website der Veranstaltung: www.schostakowitsch-tage.de