© Kerstin Helbig, Stadtverwaltung Mügeln

Sornziger Runde

Auf einen Blick

  • Start: Bahnhof Mügeln in 04769 Mügeln, Bahnhofstraße
  • Ziel: Bahnhof Mügeln
  • 14,70 km
  • 3 Std. 45 Min.
  • 114 m
  • 226 m
  • 146 m

Rundwanderung auf den Spuren des Obstanbaus und des weißen Goldes zum ehemaligen Zisterzienserkloster „Marienthal“ in Sornzig

Obstplantagen – soweit das Auge reicht! Besonders im Frühjahr ist die Wanderung entlang dieses Blütenmeers ein unvergleichliches Erlebnis. Mügeln ist Teil des Obstlandes, eines der ältesten Obstanbaugebiete in Deutschland. Unter den besonderen klimatischen und geologischen Bedingungen im Geopark Porphyrland gedeihen vor allem Äpfel, Kirschen, Pflaumen und Birnen. Wir empfehlen daher unbedingt einen Stopp im Hofladen von „Sachsenobst“ in Sornzig, um die Früchte des Obstlandes zu verkosten. Im ehemaligen Kloster Marienthal Sornzig erinnern alte Obstbaumsorten an den Beginn des Obstanbaus in der Region Mitte des 12. Jahrhundert in den Klostergärten des Zisterzienserordens.

Der ehemalige Mühlsteinbruch in Sornzig ist von außerordentlicher geologischer Bedeutung, denn die Verwitterung des Porphyrgesteins ist hier schon deutlich vorangeschritten und zeigt den Beginn der Verwandlung zum Kaolin. Die weiße Tonerde ist der zweite Schatz der Region um Mügeln und wird seit 1770 abgebaut. Der Wanderweg tangiert sowohl sehenswerte Bergbaufolgelandschaft mit dem Silbersee als auch den Aussichtspunkt in den aktiven Kaolintagebau Schleben / Crellenhain und beginnt an der „Erlebniswelt Kaolin“ im Geoportal des Geoparks Porphyrland.
Die letzten Wegkilometer bis zum Schmalspurbahnhof Mügeln führen entlang des romantischen Döllnitzflusses in die über 1.000-jährige Bischofsstadt Mügeln mit seinem Schloss Ruhetal, Markt, Altmarkt und zahlreichen schmalen Handwerkergassen.

 

Hinweis: Der zwischen den Hohburger Bergen, dem Collm, dem Rochlitzer Berg und dem Kirchbruch Beucha liegende Nationale Geopark Porphyrland umfasst eines der Vulkangebiete Europas aus dem Erdaltertum. Vor etwa 290 Millionen Jahren, im Erdzeitalter Perm, kam es in einer Folge explosiver Vulkanausbrüche gigantischen Ausmaßes zur Entstehung umfangreicher vulkanischer Ablagerungen, überwiegend Porphyrgesteinen in unterschiedlicher Ausprägung. Die Mengen der vulkanischen Auswurfmassen zählen zu den größten der weltweit bekannten Ereignisse dieser Art, bezeichnet als Supervulkane.

 

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