© Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen, LEIPZIG REGION

Gröppendorfer Runde

Auf einen Blick

  • Start: Bahnhof Mügeln, Adresse: Bahnhofstraße in 04769 Mügeln.
  • Ziel: Bahnhof Mügeln
  • 19,28 km
  • 4 Std. 48 Min.
  • 137 m
  • 217 m
  • 145 m

Der Rundwanderweg durch die nördlich der Döllnitz gelegene Region um Mügeln präsentiert mit Wald, Flussauen, kleinen Anhöhen, Obstplantagen, Feldern und dem Kaolintagebau die Schätze der über 1.000-jährigen Bischofsstadt Mügeln.

Beim Weg aus der Stadt vorbei am altehrwürdigen Schloss Ruhetal in Richtung des Dorfes Berntitz lohnt immer mal wieder ein Blick zurück auf die malerische Kleinstadt im Döllnitztal. Von Berntitz aus erfasst der Blick den Wermsdorfer Wald, auf dessen historischer Allee Nr. 8 ein großes Stück des Weges verläuft. Nach dem schönen Streitbachtal erleben Sie in Gröppendorf das weiße Gold, wie das Kaolin oder die Porzellanerde auch bezeichnet wird. Es ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Porzellan und Industriekeramik und wird seit 1770 um Mügeln gefördert. Für Technik- und Industriegeschichtsinteressierte ist der Abzweig über Gröppendorf nach Glossen ein Muss. Der Weg streift den Kaolintagebau und die Kaolinaufbereitung in Gröppendorf und endet an der historischen Verladerampe am Haltepunkt der Schmalspurbahn in Glossen. An Fahrtagen der Feldbahn Glossen empfiehlt es sich, hier die Fahrt in den 3 km entfernten Quarzit-Steinbruch anzutreten und die Schmalspurbahn-Fahrt als weiteres technisches Erlebnis bis zum Bahnhof Mügeln anzuschließen. Aber auch der Wanderweg zurück nach Mügeln bietet abwechslungsreiche Eindrücke und den wohl schönsten Weg in die über 1.000-jährige ehemalige Bischofsstadt am Ufer der Döllnitz.

Hinweis: Der zwischen den Hohburger Bergen, dem Collm, dem Rochlitzer Berg und dem Kirchbruch Beucha liegende Nationale Geopark Porphyrland umfasst eines der Vulkangebiete Europas aus dem Erdaltertum. Vor etwa 290 Millionen Jahren, im Erdzeitalter Perm, kam es in einer Folge explosiver Vulkanausbrüche gigantischen Ausmaßes zur Entstehung umfangreicher vulkanischer Ablagerungen, überwiegend Porphyrgesteinen in unterschiedlicher Ausprägung. Die Mengen der vulkanischen Auswurfmassen zählen zu den größten der weltweit bekannten Ereignisse dieser Art, bezeichnet als Supervulkane.

 

 

 

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