2. Route: Wandern durch den Vulkankessel - Geologie & Altbergbau in der Caldera "Tharandter Wald"
- Fotos & Karte
Wie erfolgt die Anreise?
- Beschreibung
- Wegpunkte
- Gut zu wissen
- In der Nähe
- 8:00 h
- 26,50 km
- 441 m
- 441 m
- 212 m
- 426 m
- 214 m
- Start: Roßmäßlerbau Tharandt, Campus der TU Dresden Fachrichtung Forstwissenschaften
- Ziel: Roßmäßlerbau Tharandt, Campus der TU Dresden Fachrichtung Forstwissenschaften
Der Tharandter Wald, der in einem alten vulkanischen Kessel – einer Caldera – liegt, gilt auch als Quadratmeile der Geologen. Unterwegs treffen wir auf sehenswerte Aufschlüsse mit allen Hauptgesteinstypen. Auf dem Geologischen Wanderweg gelangen wir nach Kurort Hartha. Von dort aus wandern wir auf dem Lehrpfad Geologisches Freilichtmusem über den Landberg nach Grund. Unterwegs sehen wir den Porphyrfächer. In Grund besuchen wir die Räucherkerzchenmanufaktur KNOX und durchwandern dann das Altbergbaugebiet entlang der Triebisch, hinein in den Tharandter Wald, zur Warnsdorfer Quelle, durch den Breiten Grund mit dem Meilerplatz zurück.
Sehenswertes unterwegs:
Burgberg mit Ruine und Kirche Tharandt
Ehem. Kalkwerk Tharandt
Talmühlengrund
Kurplatz Hartha
Waldbühne
Forstamt Spechtshausen
Naturdenkmal Kugelpechsteine
Landberg
Porphyfächer
Mundloch Reicher Matthias Erbstolln
KNOX Räucherkerzenmanufaktur
Bergbaulehrpfad Grund
Jungferloch
Klingenquell, Ernemannhütte
Warnsdorfer Quelle
Breiter Grund
Wasserkraftwerk
Wegpunkte
Gut zu wissen
Wegbeschreibung
- Vom Roßmäßlerbau in Tharandt aus gelangt man auf der Route zunächst zur Tafel 22 des Geologischen Wanderweges von Kurort Hartha nach Tharandt „Hochwasser 2002 in Tharandt“, einem Gedenkstein und weiteren Infotafeln. Nach einem kleinen Schwenk über den Parkplatz gelangt man zur Tafel 22: „Hochwasser 2002 in Tharandt“, einem Gedenkstein und weiteren Infotafeln (F). Danach steigt man neben der Kirche hinauf auf den Burgberg. Hier steht die Tafel 21: „Gneis des Burgberges“. Von der Burgruine aus hat man einen schönen Blick in drei Täler, hier steht auch die Tafel 20 „Gesteine als Baustoffe“. Von der Burgruine geht es entlang der Heinrich-Cotta-Straße und der Amtsgasse durch Tharandt. In der Talmühlenstraße gelangt man mit einem kleinen Abstecher nach rechts zum ehemaligen Kalkwerk von Tharandt mit der Tafel 19, wo bis 1913 Kalk abgebaut und gebrannt wurde. Auf dem weiteren Weg in Richtung Kurort Hartha kommt man an den Tafeln 18 „Tharandter Spalte mit Brekzie“, 17 „Quarzphyllite im Talmühlengrund, 16 „Diabasklippen am Cottaweg“ und 15 „Bach-Flussauen-Holozän“ vorbei. Im Kurort Hartha endet die östliche Route des Geologischen Freilichtmuseums und es beginnt der Geologische Wanderweg. Über den Kurplatz mit Blumensonnenuhr und dem Hirsch aus Grillenburg gelangt man zum Glockenstuhl und der Waldbühne auf dem Hartheberg. Danach lohnt sich ein kleiner Abstecher nach rechts zur Preußenschanze. Entlang der Schneise 7 kommt man zunächst an der Tafel 7 „Kugelpechstein“ vorbei und gelangt dann zum Imbiss Am Waldrand in Spechtshausen. Weiter geht es nun auf den Landberg mit Gasthaus. Hier finden sich auch die Tafel 5 „Zeitreise über den Landberg“ sowie die Tafel 6 „Knollensteine“. Mit einem herrlichen Ausblick gen Norden über das Elbtal bis zur Lausitz gelangt man zum Porphyrfächer (Tafel 4). Auf dem weiteren Weg durch Schmieders Graben stehen die Tafeln 3 „Geologische Störung mit Brekzien“ und 2 „Phyllit - Schiefer“ sowie die Übersichtstafel. Man durchwandert nun Mohorn Grund und trifft dabei auf den „Weg der Gesteine des Triebischtals“, die KNOX Räucherkerzenmanufaktur sowie mehrere alte Mundlöcher. In Obergund wandert man an einer Kleingartenanlage vorbei. Hier finden sich altbergbauliche Relikte: Zwei Teichreste, Pingen, Halden und ein Kunstgraben. Weiter geht es nun nach „Wüstarabien“. Entlang der Triebisch geht es zunächst zur Schutzhütte Kirschberg und danach zum Porphyrfelsen „Jungfernloch“. An der Ernemann-Hütte angelangt biegt man auf die Schwarze Straße in Richtung Zigeunerplatz ab. Man folgt dann dem Warnsdorfer Weg bis zur Warnsdorfer Quelle mit Picknickplatz. Die Quelle erbringt ca. 4 l Wasser pro Sekunde und versorgte Tharandt jahrzehntelang mit Trinkwasser. Über den Mauerhammer geht es über den S-Berg bis zur Judeich-Hütte. Auf dem Judeichweg am Rande des Weißeritztals entlang durch die „Heiligen Hallen“, einem hohen Buchenbestand mit Ähnlichkeiten von Säulen in Kathedralen, kommt man zu Cottas Grab. In dessen Nähe befindet sich auch der Aussichtspunkt „Heinrichs Eck“. Dem Mauerhammer folgend erreicht man schließlich den Aussichtpunkt Kienberg mit Blick auf den neuen Forstpark, Kurort Hartha, den Hartheberg und den Landberg. Danach geht es talabwärts geht es zum Ausgangspunkt zurück.
Toureigenschaften
Einkehrmöglichkeit
Kulturell interessant
Rundweg
Beste Jahreszeit
- geeignetwetterabhängig
Sicherheitshinweise
- Anspruchsvolle Tour. Festes Schuhwerk erforderlich.
Anreise & Parken
- AnfahrtAutobahn A4 bis Anschlussstelle Wilsdruff, von dort der Ausschilderung nach Tharandt folgenParkenParkplätze auf dem Markt (Am Markt), Naturmarkt (Pienner Straße/Dresdner Straße), P+R am Bahnhof und Forstcampus TU Dresden (Zufahrt von Dresdner Straße zum Bahnwärterhäuschen) sowie an der Roßmäßlerstraße und an der Grundschule (Wilsdruffer Straße)Öffentliche Verkehrsmittel
S-Bahn S3 Dresden-Tharandt-Freiberg, Regionalbahn RB30 Dresden-Zwickau bzw. Regionalexpress RE3 Dresden-Hof bis Bhf. P+R Tharandt (Tarifzone Freital VVO)
Ausrüstung
- Verpflegung aus dem Rucksack, Gästehäuser/Imbiss unterwegs (Waldimbiss Spechthausen, Gasthaus zum Landberg, Sportcasino Grund) und im Ziel
Unser Tipp
- Burgberg mit Ruine und Kirche Tharandt
- Naturdenkmal Kugelpechsteine
- KNOX Räucherkerzenmanufaktur
- Bergbaulehrpfad Grund
Weitere Infos / Links
Flyer zu den Lehrpfaden: Geologisches Freilichtmuseum GFM und Geologischer Wanderweg GWW: http://www.gupf.tu-freiberg.de/geologie/tharandt.pdf
Wegebeläge
- Unbekannt (6%)Asphalt (14%)Weg (80%)
Autor:in
Dresden Elbland Redaktion
Organisation
Dresden Elbland
GPX Datei herunterladen



