Ausstellung "GEFÄSS / SKULPTUR 4. Deutsche und internationale Keramik seit 1946"
Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig zeigt vom 8.11.2025 bis 4.10.2026 in seiner Art déco-Pfeilerhalle die Ausstellung GEFÄSS I SKULPTUR 4. DEUTSCHE UND INTERNATIOALE KERAMIK SEIT 1946. Präsentiert werden rund 320 Stücke, die für eine Auswahl herausragender Schenkungen der vergange-nen Jahre an das Museum stehen. Die Ausstellung zeichnet die künstlerischen Entwicklungen seit 1946 bis in die jüngste Gegenwart nach und lässt die kera-mischen Arbeiten, ihre Formenkraft und Glasurschönheit in ästhetische Zwie-sprachen treten – immer wieder das Verhältnis von zweckgebundenem Gefäß und autonomer Skulptur auslotend.
Der künstlerischen Studiokeramik hat das GRASSI Museum für Angewandte Kunst bereits drei große und vielbeachtete Ausstellungen gewidmet. Sie zählt zu den stark gewachsenen und international hochkarätig besetzten Sammlungsbereichen des Museums. Die Schau GEFÄSS I SKULPTUR 4 versteht sich als ein Destillat dieses umfangreichen Sammlungsbestandes. Er besteht neben einer überaus großen Anzahl hochwertiger Schenkungen aus Privatsammlungen insbesondere auch aus Erwerbungen des Museums von den jährlich stattfindenden hauseigenen Grassimessen.
In der Ausstellung stehen sich Gefäße und Skulpturen buchstäblich gegenüber – jedoch nicht als Gegensätze, sondern in einem wechselseitigen Dialog. Durch die chronologische Betrachtung wird deutlich, dass sich die moderne Studiokeramik zunehmend ihrer bloßen Nutzbarkeit entzieht und mit der skulpturalen Eigenständigkeit experimentiert, ohne das Thema „Gefäß“ aus dem Auge zu verlieren.
Die Ausstellung spannt den Bogen von Gefäßen der Nachkriegszeit bis hin zu aktuellen Stücken. Sie vereint künstlerische Positionen aus fünf Kontinenten und zwanzig Ländern und zeigt renommierte Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Keramikszene wie Lucie Rie, Hans Coper oder Bernard Leach. Den Startpunkt der Ausstellung bilden Gefäße der späten 1940er bis 1960er Jahre – etwa von Richard Bampi, Jan Bontjes van Beek, Albrecht Hohlt, Otto Meier oder Rolf Overberg. Sie sind noch dem tradierten Auf-trag verpflichtet, in denen sich jedoch bereits ein skulpturaler Gestaltungswille abzeichnet. Es folgen keramische Plastiken der 1970er und 1980er Jahre wie die von Beate Kuhn, Ernst Häusermann, Robert Sturm und Carmen Dionyse. Der Bogen endet letztlich bei Gefäßen von Martin Schlotz, der mit blasigen Glasuren eine besondere plastische Qualität erzielt, oder bei Johannes Nagel und Elke Sada, die sich jeweils auf unterschiedliche Weise dem Gefäß als skulpturalem Objekt nähern.
Ein zentrales Augenmerk der Schau liegt auf Keramik der Region - mit Stücken unter anderem von Ute Brade, Walter Gebauer, Gertraud Möhwald oder Sybille Abel-Kremer, Rosi Steinbach, Elke Sada und Johannes Nagel. Diese Arbeiten werden bewusst in einen gesamtdeutschen und internationalen Kontext gestellt.
Begleitend zur Ausstellung
Einblicke in den Werkprozess von Beate Kuhn, Filmdokumente und Arbeiten auf Papier von Keramikerinnen und Keramikern ergänzen die Ausstellung. Gerade letztere beweisen die Ganzheitlichkeit künstlerischen Vermögens im keramischen Metier.
GEFÄSS/ SKULPTUR 4 wird von einem reichen Veranstaltungsprogramm begleitet, darunter Führungen mit Keramikerinnen und Keramikern wie Sybille Abel-Kremer, Franziska M. Köllner, Lutz Könecke, Johannes Nagel, Elke Sada und Rosi Steinbach.
Der künstlerischen Studiokeramik hat das GRASSI Museum für Angewandte Kunst bereits drei große und vielbeachtete Ausstellungen gewidmet. Sie zählt zu den stark gewachsenen und international hochkarätig besetzten Sammlungsbereichen des Museums. Die Schau GEFÄSS I SKULPTUR 4 versteht sich als ein Destillat dieses umfangreichen Sammlungsbestandes. Er besteht neben einer überaus großen Anzahl hochwertiger Schenkungen aus Privatsammlungen insbesondere auch aus Erwerbungen des Museums von den jährlich stattfindenden hauseigenen Grassimessen.
In der Ausstellung stehen sich Gefäße und Skulpturen buchstäblich gegenüber – jedoch nicht als Gegensätze, sondern in einem wechselseitigen Dialog. Durch die chronologische Betrachtung wird deutlich, dass sich die moderne Studiokeramik zunehmend ihrer bloßen Nutzbarkeit entzieht und mit der skulpturalen Eigenständigkeit experimentiert, ohne das Thema „Gefäß“ aus dem Auge zu verlieren.
Die Ausstellung spannt den Bogen von Gefäßen der Nachkriegszeit bis hin zu aktuellen Stücken. Sie vereint künstlerische Positionen aus fünf Kontinenten und zwanzig Ländern und zeigt renommierte Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Keramikszene wie Lucie Rie, Hans Coper oder Bernard Leach. Den Startpunkt der Ausstellung bilden Gefäße der späten 1940er bis 1960er Jahre – etwa von Richard Bampi, Jan Bontjes van Beek, Albrecht Hohlt, Otto Meier oder Rolf Overberg. Sie sind noch dem tradierten Auf-trag verpflichtet, in denen sich jedoch bereits ein skulpturaler Gestaltungswille abzeichnet. Es folgen keramische Plastiken der 1970er und 1980er Jahre wie die von Beate Kuhn, Ernst Häusermann, Robert Sturm und Carmen Dionyse. Der Bogen endet letztlich bei Gefäßen von Martin Schlotz, der mit blasigen Glasuren eine besondere plastische Qualität erzielt, oder bei Johannes Nagel und Elke Sada, die sich jeweils auf unterschiedliche Weise dem Gefäß als skulpturalem Objekt nähern.
Ein zentrales Augenmerk der Schau liegt auf Keramik der Region - mit Stücken unter anderem von Ute Brade, Walter Gebauer, Gertraud Möhwald oder Sybille Abel-Kremer, Rosi Steinbach, Elke Sada und Johannes Nagel. Diese Arbeiten werden bewusst in einen gesamtdeutschen und internationalen Kontext gestellt.
Begleitend zur Ausstellung
Einblicke in den Werkprozess von Beate Kuhn, Filmdokumente und Arbeiten auf Papier von Keramikerinnen und Keramikern ergänzen die Ausstellung. Gerade letztere beweisen die Ganzheitlichkeit künstlerischen Vermögens im keramischen Metier.
GEFÄSS/ SKULPTUR 4 wird von einem reichen Veranstaltungsprogramm begleitet, darunter Führungen mit Keramikerinnen und Keramikern wie Sybille Abel-Kremer, Franziska M. Köllner, Lutz Könecke, Johannes Nagel, Elke Sada und Rosi Steinbach.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
Preis Erwachsener: 10,00 €
Preis ermäßigt: 7,00 €
Autor:in
Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099 Dresden
Organisation
Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
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