© Silberstadt Freiberg, 599media Paul Schmid

48 Stunden in ...

Freiberg

Seit 2019 zählt Freiberg zum UNESCO-Welterbe – die große Ehre ist verdient. Als Teil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří hat die 40.000-Einwohner-Stadt ihren Anteil an der Bergbau-Karriere der Region, der Silberrausch prägte die ganze Stadt. Egal ob ihr den historischen Spuren folgt, eine großartige Natur erkundet oder die Top-Gastronomie genießt – Freiberg ist stets ein tolles Ziel für ein gelungenes Wochenende!

1. Tag: Freitag in Freiberg

Nach dem Einchecken in eurer Unterkunft und einem Besuch der Tourist-Information steigt ihr der Stadt für einen ersten Überblick doch gleich mal aufs Dach, sprich auf den Petriturm. Anschließend bleibt Zeit für einen (Einkaufs-)Bummel – und natürlich für ein zünftiges Abendessen.

Außenansicht der Tourismusinformation© Silberstadt Freiberg, 599media Paul Schmidt

14 Uhr: Einchecken

Eure Gastgeber heißen euch in Freiberg herzlich Willkommen! Die freundlichen Touristiker beziehungsweise die Website der Stadt haben euch bei der Wahl der Unterkunft sicherlich gut geholfen. Der Check-In in einer der gemütlichen Pensionen, Ferienwohnungen oder in einem Hotel verläuft dann schnell und bequem. Also Tasche auspacken, frisch machen und rein ins Vergnügen!
Gäste werden freudig begrüßt in der Tourismusinformation. © Silberstadt Freiberg, 599media Paul Schmid

15 Uhr: Tourist-Info

Der erste Weg sollte euch direkt ins Büro der Tourist-Information führen – dort am schönen Schlossplatz im Herzen der Stadt gibt euch ein freundliches Team wichtige und nützliche Informationen aus erster Hand. Außerdem könnt ihr hier die praktische Silber Card kaufen – damit habt ihr freien Eintritt in die Museen und erhaltet zusätzlich viele weitere Rabatte!
Eine Frau hält ein Stück Kuchen über einen Tresen. Die Freiberger Eierschecke ist eine Spezialität. © Albrecht Holländer Artworks

15.30 Uhr: Kaffeepause

Das reichhaltige Material aus der Tourist-Info studiert ihr am besten bei einer Tasse Kaffee und natürlich einem Stück original Freiberger Eierschecke in einem der gemütlichen Cafés. Davon gibt es hier viele, genannt sei nur die Konditorei Hartmann als älteste Tortenmanufaktur vor Ort – im zauberhaften Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert schmecken Torten, Pralinen & Co besonders gut.
Pärchen blickt von einem Turm über die historische Altstadt und die nähere Umgebung© Silberstadt Freiberg, 599media Paul Schmidt

16 Uhr: Petriturm und Shoppingbummel

So seid ihr bestens gestärkt für die Bewältigung der 220 Stufen, die auf den 72 Meter hohen Turm der St. Petri-Pfarrkirche führen. Von oben habt ihr einen tollen Ausblick über die historische Altstadt und die Umgebung. Anschließend könnt ihr einen Einkaufsbummel durch die kleinen individuellen Geschäfte machen – und vielleicht schon das eine oder andere Mitbringsel für Zuhause erstehen.
 Frauen sitzen gemuetlich zusammen und genießen Wein © Silberstadt Freiberg, 599media PaulSchmidt

19 Uhr: Abendessen ...

Beim Abendessen in einem der gutbürgerlichen oder rustikalen Restaurants kann der erste Tag geruhsam ausklingen.
Eine gut besuchte Veranstaltung, auf der Bühne stehen Musiker mit ihren Instrumenten.© Rene Jungnickel-Verkl

oder Theaterbesuch

Oder habt ihr anschließend noch Lust auf einen kulturellen Höhepunkt? Kein Problem, das Angebot ist groß und reicht von Inszenierungen im ältesten Stadttheater der Welt bis zum Konzert in der Nikolaikirche. In der Tourist-Info gibt’s alle Auskünfte.

2. Tag: Samstag in Freiberg

Ein Höhepunkt dieses Tages erwartet euch gleich morgens in ungeahnten Tiefen, nämlich in einem Bergwerk. Nach dem geführten Stadtrundgang folgen dann eine besonders glitzernde Schau – und ein kulinarisches Feuerwerk.

Gruppe unter Tage im Bergwerk © Detlev Mueller

10.30 Uhr: Silberbergwerk

Schon von weitem weist euch das stählerne Fördergerüst den Weg ins „unterirdische Freiberg“, dann geht es mit dem Förderkorb 150 Meter weit in die Tiefe. Dort warten Erzgänge von insgesamt 20 Kilometer Länge auf ihre Besucher – sachkundige Führer weihen euch in die Geheimnisse des größten und ältesten Bergwerks im Bundesland ein. Echt faszinierend!
Außensitzplätze eines Restaurants mit Gästen© Silberstadt Freiberg, 599media Paul Schmidt

13 Uhr: Mittagssnack

Für eine Stärkung nach dem Abstecher in den Untergrund findet ihr zahlreiche gute Adressen. Neben dem Schlosscafé mit seinen Snacks für den kleinen Hunger (Würzfleisch nach Art des Hauses!) oder Freibergs „sächsi Kartoffelhaus“ lockt auch Janny’s Eiscafé nah beim Rathaus – dort gibt’s Eisgenuss pur und außerdem ganzjährig warme Waffeln, Crêpes und leckeren Kuchen.
Gruppe bei einer Stadtführung mit einer Stadtführerin in einem historischen Gewand.© Silberstadt Freiberg

14 Uhr: Geführter Stadtrundgang

Mehr Infos zur Silberstadt Freiberg gefällig? Die kriegt ihr jetzt bei einem Stadtrundgang, wie sie von Ostersamstag bis Ende Oktober über die Bühne gehen (bei der Silber Card inklusive!). Qualifizierte Guides geleiten euch durch den historischen Altstadtkern mit seinen denkmalgeschützten Bauten – davon gibt es hier mehr als 500! Erfreut euch einfach an Freibergs Schönheit.
Junge Besucherinnen betrachten die Vitrinen mit den zahlreichen Mineralien.© Susanne Paskoff

16 Uhr: Terra Mineralia

Natürlich darf anschließend ein Besuch der wohl größten Mineralienschau der Welt nicht fehlen. Als Dauerausstellung der TU Bergakademie Freiberg zeigt euch die Terra Mineralia 3500 glitzernde Minerale und glänzende Edelsteine aus Europa, Afrika, Amerika, Asien und Australien. Eine mineralogische Reise rund um die Erde im historischen Ambiente von Schloss Freudenstein – absolut faszinierend.
Gruppe sitzt draußen im Biergarten und stoeßt an mit einem Freiberger Bier© Silberstadt Freiberg, 599media Paul Schmidt

18 Uhr: Restaurantbesuch

Egal ob ihr Gourmetküche oder rustikale Speisen bevorzug, vor Ort wird hervorragend aufgetischt. Und weil Freiberg die erste sächsische Stadt ist, in der das Bierbrauen urkundlich erwähnt wurde (nämlich 1266), darf natürlich ein kühles Freiberger nicht fehlen. Etwa ausgeschenkt im gemütlichen Brauhof oder im PUBagai am Schlossplatz – dort gehen rund 70 Biere aus 40 Ländern über den Tresen!
Das weiß gestrichene Schloss Freudenstein steht im Zentrum der historischen Altstadt von Freiberg. © Rene Jungnickel

20 Uhr: Ballhaus oder Sommernächte

Wenn ihr am Ende des ereignisreichen Tages noch genügend Power habt, geht doch einfach das Tanzbein schwingen, zum Beispiel im schönen Konzert- und Ballhaus Tivoli. In den warmen Monaten finden zudem Open-air-Veranstaltungen im Schloss Freudenstein im Herzen der Altstadt statt – die Freiberger Sommernächte locken dann mit Konzerten, Theater, Partys, Kino oder Public Viewing.

3. Tag: Sonntag in Freiberg

Zum Abschluss wartet ein Tag voller Kontraste: Nachdem ihr alles über die Historie des Erzbergbaus erfahren habt, könnt ihr dem gewaltigen Klang der Silbermann-Orgel im Dom lauschen. Und vor der Abreise folgt ein weiteres Highlight

Mädchen kostuemiert als Bergmaenner im Museum© Rene Jungnickel

10 Uhr: Stadt- und Bergbaumuseum

Heute geht es in eines der ältesten Museen Sachsens: Dieses vor 500 Jahren im Stil der Spätgotik errichtete Gebäude birgt einzigartige Exponate zur Welt des hiesigen Erzbergbaus. Präsentiert werden unter anderem die spannende Geschichte Freibergs im Mittelalter, die bergbaulichen Blüte der frühen Neuzeit und das Zeitalter der Industrialisierung – lehrreich und spannend.
Die Decke des Freiberger Doms. Der Dom St. Marien steht im Erzgebirge. © Greg Snell/TV Erzgebirge

11.30 Uhr: Dom St. Marien

Gleich nebenan wartet das wohl wichtigste Kulturdenkmal der Stadt: Der Dom St. Marien ist ein Fest für Augen und Ohren. Bei einer Führung könnt ihr die Schätze des ab 1180 errichteten Gotteshauses bewundern, etwa die Goldene Pforte und die Tulpen- und Bergmannskanzel. Im Anschluss genießt ihr dann den Klang der großen Silbermann-Orgel – ein unvergesslicher Genuss.
Pärchen sitzt am Tisch und stößt an mit einem Bier© Silberstadt Freiberg 599media Paul Schmidt

12.30 Uhr: Mittagessen

Beim Mittagessen lasst ihr die vergangenen Tage Revue passieren. Zum Beispiel im historischen Ambiente der Gastwirtschaft Pfeffersack in der Kirchgasse nah beim Dom beim Steigerschmaus oder Großmutter Hildes Rinderroulade. Leichteres gibt es etwa im traditionsreichen Café Andelt – direkt neben St. Marien könnt ihr kleine Speisen oder die original Freiberger Eierschecke vernaschen.
Orgel mit Verzierungen© Ralf Menzel

14 Uhr: Silbermann-Haus

Am Schloßplatz steht das fast 500 Jahre alte Silbermann-Haus, dort schuf der berühmte Orgelbauer Gottfried Silbermann (1683–1753) einst 45 seiner weltberühmten Orgeln. In der modernen Ausstellung wird die Kunst des großen Meisters gewürdigt, zur Freude von Kulturtouristen aus aller Welt – ein letztes Highlight für euch, bevor ihr leider die Rückreise antreten müsst.

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