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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass Sie sich über die Arbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen informieren möchten. Hier haben Sie Zugang zu den aktuellen und den vergangenen Pressemeldungen über den Tourismus in Sachsen. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, gern zur Verfügung.

Aktuell

Digitale Zukunft Sachsens

Fit für die digitale Zukunft: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH initiiert umfangreiche Digital-Projekte

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) macht das touristische Sachsen fit für die digitale Welt: Mit der Ausschreibung eines umfangreichen Web-Projekts inklusive Datenbank sowie der Planung eines Tourismusnetzwerks Sachsen geht die TMGS entscheidende Schritte in Richtung digitale Zukunft des sächsischen Tourismus. Im Fokus stehen dabei der Aufbau einer landesweiten zentralen Daten-Architektur für touristische Inhalte und die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Partnern im Land bei der Content-Erstellung. Die TMGS strebt darüber hinaus eine noch intensivere Vernetzung und einen verstärkten Wissensaustausch innerhalb der Branche an.

Ausschreibung einer zentralen Datenbank und Website mit Framework-Modell

Mitte November gelang mit der Veröffentlichung der Web- und Datenbank-Ausschreibung ein erster wichtiger Meilenstein für den digitalen Kompetenzausbau. Sie umfasst sowohl eine landesweit einheitliche zentrale Datenbank zur Organisation touristischer Daten in Sachsen als auch eine neue Website für die TMGS, die auch für Partner im Land als individualisierbares Modell, ein so genanntes Framework, genutzt werden kann. Zentrales Ziel des Projekts ist die Bündelung der Informationen in einem offenen, frei nutzbaren und zugänglichen System, das die sächsischen Daten auch für die freie Nutzung auf Bundesebene auszeichnet und bereitstellt (Open Data- / Knowledge Graph-Projekt der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT).

Das oben beschriebene Website-Framework wird dabei als Baukasten konzipiert und direkt mit Inhalten aus der zentralen Datenbank gespeist. So ermöglicht dieses Modell auch kleineren Akteuren im sächsischen Tourismus das kostengünstige Betreiben eines hochwertigen Internetauftritts.

Mission Open Data

„Mit der neuen zentralen Datenbank und dem Website-Framework bilden wir aktuelle Entwicklungen bestens ab und tragen entscheidend dazu bei, das touristische Sachsen fit für die digitale Zukunft zu machen. Unter dem Fachbegriff ‚Open Data‘ machen wir die Daten zu touristischen Angeboten digital frei zugänglich und nutzbar – und zwar in einer strukturierten Datenbank mit offenen Schnittstellen“, erklärt TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl das ambitionierte Vorhaben. „Wir treiben diesen Prozess gemeinsam mit den sächsischen Regionen und Städten voran, sie haben sich hierbei bereits intensiv eingebracht“, so Hiebl weiter. Ein Gewinn ebenso für die digitale Vernetzung der touristischen Akteure im Land. Begleitet wurde die Erarbeitung der Ausschreibung von der Tourismusberatung Tourismuszukunft.

Ausbau der digitalen Kompetenz und Strategie

Veronika Hiebl, seit Mai 2019 Geschäftsführerin der TMGS, hatte mit ihrem Amtsantritt die zukunftssichere, digitale Aufstellung des sächsischen Tourismus zu einem ihrer Hauptziele erklärt. Neben dem bereits begonnenen personellen Ausbau der digitalen Kompetenz im Team der TMGS gehört beispielsweise auch die Implementierung des Tourismusnetzwerks Sachsen als webbasierte B2B-Plattform zum Wissenstransfer innerhalb der Branche – gemeinsam mit dem Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV) – zu den aktuellen digitalen Projekten.

„Wir sind stolz darauf, dass wir in sehr kurzer Zeit bereits umfassend an unserer – nicht nur – digitalen Strategie arbeiten konnten“, so Veronika Hiebl. „Neben einer Neuausrichtung unserer Zielgruppen, die nun über die bekannte Gesellschafts- und Zielgruppen-Typologie der Sinus-Milieus abgebildet werden, gehören dazu die Definition der Leitprodukte im sächsischen Tourismus und daraus resultierend die Erarbeitung einer landesweiten Content-Strategie, von der alle Akteure profitieren können. Ein großer Dank geht daher auch an mein hochmotiviertes Team, ohne das wir nicht so schnell entscheidende strategische Schritte hätten bewältigen können.“

Ziel ist die Umsetzung des Datenbank- und Web-Projekts zum Ende des Jahres 2020 – passend für die Planungen zu einem Open-Data-gerechten, touristischen Deutschland auf Bundesebene. Angebote interessierter Bieter sind bis 13. Dezember 2019, 17 Uhr, über die Plattform www.evergabe.de willkommen.

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Sachsens spirituelle Orte - Wo die Seele Urlaub macht.

Rasant und rastlos statt ruhig und romantisch – in einer Zeit voller Höchstleistungen in Höchstgeschwindigkeit setzt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) auf den Wunsch nach Entschleunigung und empfiehlt spirituelle Orte, in denen die Seele Urlaub machen kann. Klöster, Kirchen und Pilgerwege in Sachsen bieten ein passendes Umfeld für Auszeiten zur inneren Einkehr und zum Kraft schöpfen. Die soeben erschienene Broschüre unter dem Titel "Sachsens spirituelle Orte. Wo die Seele Urlaub macht." stellt die Oasen der Ruhe und die Pilgerwege vor. Sachsens oberster Tourismusvermarkter bedient sich dabei einem spirituellen Reichtum, der sich ausgehend vom 10. Jahrhundert über ein ganzes Jahrtausend speist und in sakralen Kunstwerken oder auf Pilgerreisen sinnlich erleben lässt. Mit der umfangreichen Aufarbeitung ist Sachsen neben Bayern das einzige Bundesland das dieses Thema in seine touristische Vermarktung aufgenommen hat.

So üben die Zisterzienserinnenklöster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau und St. Marienthal in Ostritz seit ihrer Gründung im 13. Jahrhundert ohne Unterbrechung eine hohe geistliche und kulturelle Strahlkraft aus. Und auch das Benediktiner Kloster in Wechselburg gehört zu den drei klösterlichen Rückzugsorten in Sachsen, in denen Gastfreundschaft ein hohes Gut ist. Sie bieten ihren Gästen nicht nur Unterkunft, sondern auch Gebete, geistliche Angebote, Fastenkurse, Wochenend- und Kreativseminare, Besinnungstage und Tage der

Stille. Wie eine Perlenschnur zieht sich die touristische Route „Via Sacra. Reisen ohne Grenzen. Durch Jahrhunderte. Zur Besinnung.“ durch die Oberlausitz bis nach Nordböhmen und Niederschlesien. Allein in Sachsen verbindet sie neun Orte miteinander, die ihren Gästen bemerkenswerte sakrale Schätze präsentieren. Zu den „Heiligen Orten“ gehören: die Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern, das Klosterstift St. Marienthal, die Kamenzer Schnitzaltäre im Sakralmuseum St. Annen, die Dorfkirche Cunewalde, der Dom St. Petri in Bautzen, die Evangelische Brüder-Unität Herrnhut, das „Große Zittauer Fastentuch“ aus dem Jahr 1472 und das „Kleine Zittauer Fastentuch“, die Ruine von Burg und Kloster Oybin sowie die Pfarrkirche St. Peter und Paul und das Heilige Grab in Görlitz.

Pilgern erlebt eine Renaissance – auch auf den sächsischen Streckenabschnitten bekannter Pilgerwege. Gut unterwegs ist man auf dem Ökumenischen Pilgerweg „Via Regia“ von Görlitz über Bautzen, Kamenz, Königsbrück, Großenhain, Wurzen und Leipzig bis nach Vacha in Thüringen. Die mit gelber Muschel auf blauem Grund gekennzeichnete Route entlang der ehemaligen mittelalterlichen Handelsstraße von Ost- nach Westeuropa weist besonders viele Herbergen auf. Der Jakobsweg Via Imperii, einst Handelsstraße vom Ostseeraum nach Rom, streift in Sachsen und Thüringen Leipzig, Altenburg, Zwickau und Plauen. Besonders naturnah führt dieser Teil des Jakobsweges durch das sächsische Vogtland. Pilger finden häufig Quartier in den Kirchgemeinden. Durch eine der schönsten Gegenden in der Oberlausitz führt der Zittauer Jakobsweg mit Stationen in Görlitz, Zittau und Oybin. Auf dem Sächsischen Jakobsweg von der Oberlausitz bis ins Vogtland erleben Pilger sakrale Architektur und landschaftliche Reize: in Dresden, Freiberg und Chemnitz, in der Oberlausitz durch das Elbland bis ins Erzgebirge und das Vogtland. Eine besondere Rolle unter den Pilgerrouten in Sachsen kommt dem Lutherweg zu. Er verbindet so viele Wirkungsstätten der Reformation miteinander, dass ein Netzwerk von weit über 2.000 Kilometern Länge entstanden ist. Höhepunkte sind Schloss Hartenfels in Torgau, der Dom zu Wurzen und die Innenstadt von Zwickau. 

Die Broschüre „Sachsens spirituelle Orte. Wo die Seele Urlaub macht.“ ist kostenfrei in der Geschäftsstelle der TMGS und auf www.sachsen-tourismus.de über den Online-Bestellweg erhältlich.  

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Sachsen setzt 2020 auf Industriekultur

Auf dem Workshop RDA Group Travel Expo am 9. und 10. Juli in Köln laden die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS), die Regionen Chemnitz-Zwickau und die Oberlausitz sowie die Stadt Bautzen und die Festung Königstein ein, sich umfassend über Kultur- und Städtereisen in Sachsen zu informieren.

Reiseanlässe gibt es 2020 genügend. Zum Beispiel lädt vom 17. bis 24. Mai zum 50. Mal das Internationale Dixieland Festival, ältestes Oldtime-Jazz-Festival Europas, nach Dresden ein. Vom 12. Mai bis 12. Juni erwarten die 43. Dresdner Musikfestspiele in Dresden und vom 8. Bis 23. August das Moritzburg Festival ihre internationalen Gäste. Leipzig ist vom 11. bis 21. Juni Gastgeberin des renommierten Bachfestes, während das Festival „Sandstein & Musik“ von März bis Dezember in den Nationalpark Sächsische Schweiz einlädt. Musikalische Höhepunkte bietet auch das Erzgebirge mit den artmontan Kulturtagen und dem alle zwei Jahr stattfindenden Musikfest Erzgebirge vom 4. bis 13. September.

Im besonderen Fokus steht 2020 das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht 500 Jahre Industriegeschichte. „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Auf 2.500 m2 lassen über 500 wertvolle historische Objekte, hochkarätige Kunstwerke, Fotografien und Filme diese großartige Tradition lebendig werden. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebrige, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau. Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage – auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli. Die TMGS hat zwei Gruppenpauschalen zum Thema aufgelegt:  „500 Jahre an 5 Tage – Die Industriekultur-Zeitreise“ zu allen Ausstellungsorten und die 3-tägige Reise „Auf Tuchfühlung mit Textil und Automobilgeschichte“ nach Crimmitschau und Zwickau, buchbar über die Website www.sachsen-tourismus.de.

Noch bevor sich 2020 die Tore für die 4. Sächsische Landesausstellung mit Blick in diese beeindruckende Zeit der Wirtschaftswunder öffnen, können sich Sachsenurlauber bereits jetzt ansehen, welche lebendigen Zeugen diese Ära hinterlassen hat: auf der Route der Industriekultur in Sachsen mit ihren 54 Stationen aus den Bereichen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel, Druck & Papier.

Wer sich auf einen Streifzug durch das „Land der Kunst“ begibt, wird auf eine enorm facettenreiche sächsische Kunstgeschichte treffen. Der Blick in den Kunst-Kalender Sachsens ist bereits in diesem Jahr eine Offenbarung: Die Gemäldegalerie Alte Meister mit ihren berühmten Gemälden wie „Die Sixtinische Madonna“ von Raphael und die Skulpturensammlung im Dresdner Zwinger eröffnen nach ihrer Generalsanierung bereits am 7. Dezember 2019 neu. Spannungsvoll wird ebenfalls die Wiedereröffnung des Herzstücks der einstigen Residenz der Wettiner im Westflügel des Dresdner Residenzschlosses erwartet. So sollen am letzten Septemberwochenende 2019 das Porzellankabinett im Turmzimmer und die aus dem 16. Jahrhundert stammenden und 1945 zerstörten Paraderäume und Prunksäle wie zu Zeiten Augusts des Starken endlich wieder zu sehen sein: ein Tafelgemach, zwei Vorzimmer, ein Audienzgemach und das Paradeschlafzimmer.

Zu einem Ort der Kunst wird erstmals die Festung Dresden, wenn sie im Herbst 2019 zur Neueröffnung mit der Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen. So nah wie nie.“ faszinierende Einblicke in die Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung gewähren wird. Hier werden Besucher mittels 360-Grad-Projektionen aus dem Alltag heraus in die Zeit von einst gerissen. Das Schlösserland Sachsen kündigt für 2020 schließlich die Eröffnung von fünf Welten an, die multimedial zeigen, wie sich eines der schönsten Wahrzeichen Dresdens im Laufe der Zeit verändert hat: der Dresdner Zwinger.  

Die „Kulturhighlights Sachsen 2019/2020“ listen die wichtigsten Veranstaltungshöhepunkte in den sächsischen Regionen und Großstädten auf. Das Heft kann kostenfrei bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen online oder per E-Mail bestellt werden. 

Übrigens: Die Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz und Zittau präsentieren sich beim FAM-Trip für Gruppenreiseveranstalter vom10. bis 13. Oktober 2019 als Reiseziel für Gruppen und Vereine, inklusive Kontaktbörse mit vielen Leistungsträgern aus der Oberlausitz und Städten anderer Regionen. Die TMGS lädt dazu ein, Anfragen sind per Mail möglich unter der Adresse infoge-@sachsen-tour-schützt.de.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45 / 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 351 4917025, Fax: +49 351 4969306, Mail: presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

 

„Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ zum UNESCO-Welterbe ernannt

In seiner 43. Sitzung in Baku hat das UNESCO-Welterbekomitee heute die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Sachsen verfügt damit, neben dem „Muskauer Park / Park Mużakowski“ über eine zweite UNESCO-Welterbestätte. Der UNESCO-Welterbetitel ist die höchste Auszeichnung, die ein Kulturgut erlangen kann. „Der Ruf Sachsen als Kulturreiseziel Nummer 1 in Deutschland wird dadurch eindrucksvoll untermauert“, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Samstag in Dresden. „Ich freue mich für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und sende allen, die sich für die Anerkennung eingesetzt haben, meine Glückwünsche.“

Über acht Millionen Gäste aus dem In- und Ausland entscheiden sich jedes Jahr für einen Urlaub zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz. Im Fokus der Besucher stehen vor allem Kunst- und Kulturhighlights von internationalem Renommee sowie die Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat. „Speziell für das Erzgebirge bietet der Welterbetitel die Chance, internationale Aufmerksamkeit zu erlangen und die Region als bedeutenden Teil der über 1.000 Jahre alten Kulturlandschaft Sachsens mit seinen charakteristischen Merkmalen national und weltweit noch stärker in den Fokus der touristischen Vermarktung zu rücken“, so Dulig.

Auf der Nominierungsliste des UNESCO-Welterbekomitees standen in diesem Jahr 38 Stätten weltweit. Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ als grenzüberschreitender, deutsch-tschechischer Antrag, war als einer der drei deutschen Bewerber nominiert. Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ setzt sich aus 22 Bestandteilen zusammen: 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Die ausgewählten bergbaulichen Sachzeugen repräsentieren die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus. Jeder Bestandteil repräsentiert verschiedene, mit dem bergbauhistorischen Erbe der Region in Verbindung stehende Objekte, davon allein etwa 400 auf sächsischer Seite: einzigartige Bergwerke und Stollnsysteme, Hüttenkomplexe, historische Bergstädte, prächtige Kirchen, faszinierende Kunstwerke mit bergmännischen Bezug und typische Landschaftsmerkmale wie Pingen und Haldenzüge. Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen des Bergbaus. Der außergewöhnliche universelle Wert dieser Welterbestätte liegt in der Verbindung aller 22 Bestandteile begründet.

Die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Veronika Hiebl, erklärte: „Seit rund 20 Jahren arbeitet das Erzgebirge mit seinen tschechischen Partnern an der Erlangung dieses bedeutenden Titels. Viele Menschen haben an diesem großartigen Projekt mitgewirkt, es hat sie zusammengeschweißt und die Regionen grenzüberschreitend zusammengeführt. Umso mehr freue ich mich, dass der langgehegte Traum vom Welterbetitel nun endlich in Erfüllung gegangen ist. Er ist eine Anerkennung des historisch gewachsenen und über viele Generationen gepflegten kulturellen Erbes dieser Kulturlandschaft und eine Auszeichnung für eine außerordentliche Leistung der gesamten Region“.

Das UNESCO-Welterbekomitee besteht aus Vertretern von 21 derjenigen 193 Staaten, die der Welterbekonvention beigetreten sind. Sie werden von der Generalversammlung für jeweils sechs Jahre gewählt. Es entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste sowie über Erweiterungsanträge. Darüber hinaus befasst es sich mit dem Erhaltungszustand der eingeschriebenen Stätten, entwickelt Lösungen für bedrohte Stätten und bespricht die Beiträge des Welterbeprogramms zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele.

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes standen vor der 43. Sitzung 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern, 44 davon befinden sich ganz oder in Teilen in Deutschland. Sachsen verfügt mit dem „Muskauer Park / Park Mużakowski“ und der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří nun über zwei Welterbestätten.

Weitere Informationen: www.montanregion-erzgebirge.de
 

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Unternehmenskommunikation Ines Nebelung, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen baut digitales Management aus

Für die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hat die wachsende Digitalisierung im Tourismusmarketing eine hohe Priorität. Dazu investiert das für die touristische Vermarktung des Freistaates Sachsen beauftragte Unternehmen jetzt verstärkt in digitales Management. Die Fäden für den Ausbau dieses Bereiches hält fortan Nadine Wojcik als Leiterin Digitales Management in der Hand.

Die digitale Marketingstrategie der TMGS umfasst insbesondere den neu zu konzipierenden Online-Auftritt, Social Media-Marketing und Open Data. „Dieser Schritt ist die konsequente Antwort auf die branchenübergreifende Entwicklung einer zunehmend über digitale Kanäle stattfindenden Kommunikation und Vernetzung der touristischen Destinationen in Sachsen und in Deutschland“, sagte Veronika Hiebl, TMGS-Geschäftsführerin, am Montag in Dresden. „Damit sind wir sowohl in der klassischen als auch in der digitalen Unternehmenskommunikation sehr gut aufgestellt und wettbewerbsfähig“, so Hiebl.  

Nadine Wojcik, 1979 in Dresden geboren, blickt als studierte Diplom-Medienwirtin auf nunmehr 13 Jahre Berufserfahrung zurück. Im sächsischen Tourismus gilt sie daher als Insiderin. Seit jeher hat sie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH auf Agenturseite in den Bereichen Online-Marketing, Social Media, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Zuletzt war sie bei der Dresdner Oberüber Karger Kommunikationsagentur GmbH als Senior-Beraterin im Bereich Social Media und Public Relation tätig. Sie hat unter Federführung der 2013 im Bereich Unternehmenskommunikation geschaffenen Online-Abteilung der TMGS die Pressestelle, die Produktmanager und ihre Partner sowie Leistungsträger in den Arbeitsgruppen bei der Planung und Umsetzung von Creative Content, Storytelling und Online-Kampagnen beraten. Am erfolgreichen Aufbau des Facebook- und Instagram-Kanals für die TMGS hat sie maßgeblichen Anteil. Derzeit folgen diesen Plattformen über 98.000 Fans.

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Unternehmenskommunikation Ines Nebelung, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

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