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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass Sie sich über die Arbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen informieren möchten. Hier haben Sie Zugang zu den aktuellen und den vergangenen Pressemeldungen über den Tourismus in Sachsen. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, gern zur Verfügung.

Aktuell

Thomas Cook bringt 230 tschechische Reisebüroexperten nach Sachsen

Sachsen ist in diesem Jahr Gastgeber für die Programmpräsentation von Deutschlandreisen des Reiserveranstalters Thomas Cook Reisen Tschechien. Am 28. und 29. November werden dazu 230 Reisebüroexpedienten aus Tschechien in Dresden erwartet, um ihnen die Katalogangebote für 2018 zu offerieren. Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) nutzt die Gelegenheit, um Sachsen als attraktives Reiseziel für Städte- und Kultururlauber, Familien, Aktive und Gesundheitsurlauber vorzustellen.   

Die zunehmende Nachfrage tschechischer Gäste nach Angeboten aus Sachsen und der damit verbundene Informationsbedarf der Reisebüromitarbeiter sind die wesentlichen Gründe, dass die TMGS ihre Partnerschaft für die diesjährige Programmpräsentation angeboten hat. Tschechien entwickelt sich mit stetig zunehmenden Gästezahlen zu einem wichtigen Auslandsmarkt für Sachsen. So konnte per August dieses Jahres ein Zuwachs von 18,3 Prozent bei den Ankünften und von 19,3 Prozent bei den Übernachtungen in gewerblichen Beherbergungsbetrieben ab zehn Betten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt werden.

Die zweitägige Veranstaltung macht die teilnehmenden Reisebüroexpedienten und Journalisten neben der Deutschland-Katalogpräsentation in verschiedenen Exkursionen auch mit der Region Dresden Elbland und der Oberlausitz bekannt. So stehen unter anderem Schloss Moritzburg mit der Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, die Festung Königstein, die Porzellanmanufaktur Meißen, die Semperoper und Stadtrundfahrten in Dresden auf dem Programm. Die Abendveranstaltung am kommenden Dienstag führt die Tagungsteilnehmer zudem bei einer Fahrt auf der Elbe an Bord an eines der historischen Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft.

 

Begleitend zur Thomas-Cook-Programmpräsentation in der Comödie Dresden und im Kongress-Center des Dresdner Flughafen stellen sich am Freitag 20 touristische Leistungsträger aus Sachsen bei einer kleinen Reisemesse vor, um ganz gezielt ihre Angebote für tschechische Gäste zu bewerben. Der Flughafen selbst bietet Führungen an.

Sachsen war bereits 2016 mit dem IFA- Ferienpark Schöneck Gastgeber der Programmpräsentation.

Bei der jährlich im Februar stattfindenden größten internationalen Reisemesse Tschechiens, der Holiday World in Prag, ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen 2018 vom 15. bis 18. Februar mit ihren neuen Reiseangeboten im Nachbarland vor Ort.

 
Hintergrund:
Thomas Cook in Tschechien gehört zu den führenden lokalen Reiseveranstaltern. Mit knapp 100 Mitarbeitern liegt der Schwerpunkt bei Flugreisen zu Badezielen sowie Autoreisen im Sommer wie im Winter. Deutschland und dabei insbesondere Sachsen gehört zu den Zielen mit großem Potential, da einer der strategischen Schwerpunkte von Thomas Cook in Tschechen in der Entwicklung weniger bekannter Destinationen liegt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr reisten ca. 1500 Gäste mit Thomas Cook Tschechien nach Deutschland, insbesondere nach Sachsen, Bayern und Brandenburg. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird ein deutlicher Anstieg erwartet.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Udo Delinger, Tel.: 0351-4917024.

In Sachsen ist Weihnachten zu Hause

Wenn die letzten Blätter fallen und die Luft allmählich nach Winter schmeckt, ist die große Zeit der Traditionen und Bräuche gekommen, für die Sachsen bekannt ist: die erzgebirgische Holzkunst um Weihnachtspyramide, Schwibbogen, Nussknacker, Engel und Bergmann, aber auch die historischen Weihnachtsmärkte mit ihrer heimeligen Atmosphäre und die Mettenschichten, Bergparaden, Hutzenabende und Lichterfahrten.

Pünktlich zur Eröffnung der ersten Weihnachtsmärkte in Seiffen am 27. November, in Leipzig, Pirna, Freiberg, Zwickau und Plauen am 28. November und in Dresden am 29. November hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) heute die App „Weihnachtsland Sachsen“ in neuster Version in die Onlinegeschäfte von Apple und Google gebracht. Nutzer von Android-Smartphones und iPhones können in der Adventszeit allein aus 66 Weihnachtsmärkten in Sachsens Städten sowie in Schlössern und auf Burgen wählen. Hinzu kommen viele ausgewählte weihnachtliche Veranstaltungen, wie Bergparaden, Ausstellungen und Konzerte.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig freut sich auf die Weihnachtszeit. „Weihnachten ist für mich eine Zeit der Besinnung, des Friedens und der Freude, in der man die kleinen Dinge des Herzens im Kreis seiner Familie genießt. Zugleich sind die kommenden Wochen eine wichtige Zeit für die sächsische Wirtschaft. Neben dem Handel profitiert auch der Tourismus, vor allem das Gastgewerbe, von den Umsätzen im Weihnachtsgeschäft, das die Sachsen selbst sowie in- und ausländische Gäste Hotels, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen bescheren. Sächsische Weihnachtstraditionen und -bräuche gehören nicht nur zu den ältesten, sie werden in einer in Deutschland einzigartigen Vielzahl gelebt, die ein Millionen Publikum anzieht.“

Im Dezember 2016 buchten rund 630.000 Gäste knapp 1,5 Millionen Übernachtungen, was einem Zuwachs von 3,1 beziehungsweise plus 0,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Jahr 2015 bedeutete. Jeder zehnte Übernachtungsgast kam dabei aus dem Ausland.

TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller ist überzeugt: „Mit der App ‚Weihnachtsland Sachen‘ und unserem Weihnachtsportal www.sachsen-weihnachten.de geben wir unseren Gästen in dieser für uns bedeutsamen Zeit die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Vielzahl an weihnachtlichen Erlebnissen zu verschaffen und den Weihnachtsbummel während ihres Aufenthaltes optimal zu planen.“ Er rechnet in diesem Jahr mit einem Gästeanstieg in der Advents- und Weihnachtszeit von zirka zwei Prozent. Die Reiselust und Kaufkraft vor allem ausländischer Gäste sei gestiegen.

Die Suche in der App ist einfach und über verschiedene Wegen möglich: über den Termin, den Ort und die Region. Adressen, Koordinaten, Öffnungszeiten und Internetseiten gehören zum Service. Ein Tourenplaner führt in Schauwerkstätten, Museen sowie Ausstellungen und natürlich auf nahezu alle Weihnachtsmärkte in den Städten, auf Schlössern und Burgen. Auch E-Cards können verschickt werden. Zudem ist es möglich, sich allgemein über die sächsischen Weihnachtstraditionen zu informieren – in deutscher, englischer und italienischer Sprache.

Die App kann kostenfrei im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden. Ihr unverwechselbares Symbol ist der Herrnhuter Adventsstern.

 

Termine ausgewählter Weihnachtsmärkte in Sachsen 2017:

Leipzig 28.11.-23.12., Dresden 29.11.-24.12., Chemnitz 1.-23.12., Annaberg-Buchholz 1.-23.12., Bautzen 1.-23.12., Görlitz 2.-17.12.,Grimma 25.11.-10.12., Meißen 1.-24.12., Freiberg 28.11.-22.12., Pirna 28.11.-23.12., Plauen 28.11.-23.12., Seiffen 27.11.-18.12., Schneeberg 29.11.-30.12., Torgau 8.-17.12., Radebeuler Familienweihnacht 1.-3.12./8.-10.12./15.-17.12., Zittau 13.-17.12., Zwickau 28.11.–22.12.

Kinder – ab an die Luft!

Kinder – ab an die Luft!

Wie riecht es im Wald? Wie fühlt sich ein Baumstamm an? Wie sieht ein Fink aus? Statt Frösche zu fangen, Baumhäuser zu bauen oder mit beiden Händen im Matsch zu wühlen, sitzen Kinder häufig vor dem Fernseher oder Computer. Eine Katastrophe für die Gesellschaft, sagt Andreas Weber. Der Philosoph und Biologe ist Gast der Sächsischen Schulfahrtenkonferenz, die am Samstag in Dresden unter dem Motto „Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur!“ stattfindet. Wie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Donnerstag in Dresden mitteilte, folgen diesem Aufruf über 100 Lehrer, Erzieher und Elternvertreter. Absender sind die Unfallkasse Sachsen, die sächsischen Landesverbände der Kinder- und Jugenderholungszentren, des Deutschen Jugendherbergswerkes, der Schullandheime und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser, das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die TMGS unterstützen die Aktion.

Ziel ist es, Ideen und Wege zu finden, Schülern außerhalb der Klassenzimmer Wissen zu vermitteln – bei Wanderungen, Exkursionen, Reisen. Das Plädoyer für die Rettung der Kindheit von Andreas Weber sowie der Vortrag von Matthias D. Witte, Professor für Erziehungswissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, zu pädagogischen Konsequenzen aus den Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sollen dazu aufmuntern, Kinder für mehr Unterricht an der frischen Luft zu begeistern. Die Schulfahrtenkonferenz will in Workshops, bei Teamspielen und mit Ausflugs- und Übernachtungsmöglichkeiten wertvolle Tipps liefern, wie man mit viel Bewegung und guten Ideen zum Beispiel das verstaubte Image vom Wandertag aufpolieren kann.

In Sachsen kann dabei auf 112 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe), Schullandheimen und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser gebaut werden. In schöner Umgebung bieten sie aktive wie kulturelle Abwechslung, sehr guten Service und sie sind herzliche Gastgeber. Neben zusätzlichem Wissen fördern sie mit ihren Programmen den gegenseitigen Austausch und Teamfähigkeit, schulen projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, erproben Konfliktfähigkeit und erweitern den Horizont zu Heimatgeschichte, Natur und Umwelt. Damit erfüllen die Anbieter von Schul- und Klassenfahrten die anspruchsvollen Anforderungen von Lehrern und Erziehern an pädagogische Programme und die sehr spezifischen Ansprüche von Eltern an sportliche Aktivitäten in der Natur gleichermaßen.

Laut der 2015 durchgeführten Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH führten 2013 rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent aller Reisen in dieser Altersgruppe. Zirka 600.000 davon wurden von Personen aus Sachsen selbst unternommen. Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch. Insgesamt 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, darunter in die der sächsischen Landesverbände. Die Reisedauer liegt im Schnitt bei drei Tagen. Besonders beliebt sind die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge, die Region „Dresden Elbland“ und die Region Leipzig. Der erwirtschaftete Bruttoumsatz betrug 1,2 Milliarden Euro.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Tel.: 0351-4917025, presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

Hintergrund:

Das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Sachsen e.V., der Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V., die Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser in Sachsen und der Sächsische Landesverband der Schullandheime e.V. sind die vier großen gemeinnützigen Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten in Sachsen. 2004 haben sie sich zur Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen" zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und Kooperation auf Landesebene zu intensivieren. Als Fachpartner ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) integriert. www.sachsen-tourismus.de

Bei der Unfallkasse Sachsen sind rund 345.000 Schulkinder versichert. Neben dem Schulbesuch sind auch Schulveranstaltungen wie Wandertage und Klassenfahrten gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist kostenfrei. Weitere Informationen rund um die gesetzliche Schülerunfallversicherung gibt es unter www.unfallkassesachsen.de.

Glücksmoment: Die Zahl der Top Einrichtungen in Sachsen für ausgezeichnete Familienfreundlichkeit steigt im 13. Aktionsjahr auf 100

Die Zahl 13 ist für die Botschafter der Marke „Familienurlaub in Sachsen“ der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) eine Glückzahl: Im 13. Aktionsjahr der 2005 gegründeten Qualitätsoffensive für ausgezeichnete Familienfreundlichkeit kann sich die TMGS jetzt über 100 Mitstreiter freuen. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Dresden mitteilt, sind in diesem Jahr elf neue touristische Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen dazu gekommen. Dazu gehören die Feriensiedlung „Am Bierwiesenteich“ Olbernhau, der Ferienhof Falkenau in Flöha, die Ferienwohnung „Zur Waldscheibe“ in Rammenau, das Ferienhaus Gertrud in Jonsdorf, das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst, die Ausstellung „Terra Mineralia“ im Schloss Freudenstein in Freiberg, das Johannisbad Freiberg, das Museum Olbernhau, die Wendt & Kühn-Welt in Grünhainichen, das Verkehrsmuseum Dresden und das Bergwerk Marie Louise Stolln Berggießhübel. Sie haben die strenge Kontrolle von rund 50 Kriterien mit Bravour bestanden, die für die Auszeichnung als familienfreundliche Einrichtung oder familienfreundlicher Ort ausschlaggebend sind.

Zu der einmal jährlich im November stattfindenden Auszeichnungsveranstaltung haben heute alle neuen Einrichtungen ihre Urkunden und Prüfplaketten erhalten. Damit dürfen sich nun insgesamt 43 Beherbergungsstätten, 50 Freizeiteinrichtungen und sieben Orte als „familienfreundlich“ ausweisen.

Ansporn für die aktuell 100 Partner der TMGS-Initiative sind die hohen Qualitätsansprüche von Familien mit Kindern an ihren Urlaubs- und Freizeitaufenthalt. So spielen bei den Anfragen vor allem die auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern ausgerichtete Ausstattung von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienanlagen und Freizeiteinrichtungen, der Service und die Freundlichkeit des Personals, die Qualität von Freizeitangeboten und die geprüfte Sicherheit auf Spielflächen innen und außen eine wesentliche Rolle. Das von der TMGS vergebene Zertifikat „Familienurlaub in Sachsen“ mit der dazugehörigen Plakette garantiert all das. Die Zertifikate sind jeweils drei Jahre gültig. Danach müssen sich die Partner erneut von einer unabhängigen Prüfungskommission durchchecken lassen.

Die jährlich stattfindende Fachveranstaltung bietet den Teilnehmern zugleich eine Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen im Bereich Familienurlaub zu informieren. In diesem Jahr findet sie im Deutschen Hygiene Museum Dresden statt. Im Fokus stehen Tipps für Online-Marketing, die Nutzung von Internet, Facebook und Co. bei der Werbung um Gäste und die Vernetzung potenzieller touristischer Anbieter im Ort. Vorgestellt wird außerdem der für 2018 gültige Katalog „Familienurlaub in Sachsen“ mit allen Freizeit- und Übernachtungsangeboten der integrierten familienfreundlichen Einrichtungen und Orte. Dieser ist heute erschienen und kann kostenfrei bei der TMGS bestellt werden.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Str. 45 – 47, 01099 Dresden,  Ines Nebelung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0351-4917025, presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

Niederlande-Reise: Sachsen stößt auf breites Interesse bei Touristikern

Die Niederlande-Reise von Wirtschaftsminister Martin Dulig stand in den ersten eineinhalb Tagen ganz im Fokus der touristischen Beziehungen. Bereits am Dienstagabend stand ein Empfang für Vertreter der niederländischen Tourismuswirtschaft in Amsterdam auf dem Programm, um gemeinsam mit der Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen, den Tourismusstandort Sachsen zu präsentieren.

Die Niederlande sind der wichtigste touristische Quellmarkt im Ausland für das Reiseland Sachsen. Im Jahr 2016 gab es rund 75.000 Ankünfte und knapp 180.000 Übernachtungen niederländischer Gäste im Freistaat. Den niederländischen Vertretern von Reiseveranstaltern und Medien wurden nicht nur die  klassischen Kulturreise-Ziele in Dresden und Leipzig präsentiert, sondern vor allem auch die kleineren Geheimtipps - von Bautzen, Torgau, Görlitz bis hin zum Erzgebirge - schmackhaft gemacht. Die holländischen Gäste begrüßten vor allem die tägliche Flugverbindung direkt von Dresden nach Amsterdam und zurück mit KLM.

Martin Dulig: „Wir sind hier auf großes Interesse gestoßen. Das Wissen über Sachsen und unsere Geschichte ist beeindruckend groß. Dabei haben viele Niederländer Sachsen noch gar nicht so richtig auf dem Reiseplan, kennen meist nur Dresden und Leipzig. Der Freistaat wiederum hat großes Interesse an der Ansiedlung von innovativen Tourismusprojekten mit überregionaler Ausstrahlung und hoher Qualität, um eine neue Gästestruktur zu erschließen und saisonverlängernde Angebote zu schaffen. Diese Reise bietet die Gelegenheit, den Freistaat Sachsen als Tourismus-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort zu präsentieren. Sachsen bietet eine einzigartige Kombination aus Großstadt, Wasserwelten, Kultur und aktiver Freizeit. Mit neuen Projekten wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Tourismuswirtschaft stärken und ausbauen.“

Am Mittag des heutigen Tages stand ein gemeinsames Arbeitsessen auf Einladung des Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten der Provinz Nordbrabant, Bert Pauli, auf dem Programm. Themen waren unter anderem die Zusammenarbeit im Rahmen der Vanguard-Initiative. Die Vanguard-Initiative ist ein Zusammenschluss von derzeit 29 europäischen Regionen mit dem Ziel, die Wertschöpfung der europäischen Industrie durch eine besser verzahnte europäische Innovationspolitik zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten. Sachsen als auch Nordbrabant sind Mitglieder dieser Initiative.

Darüber hinaus tauschten sich beide Minister über die Themen Tourismus, Elektromobilität, Intelligente Verkehrssysteme sowie Smart Mobility aus. Aufgrund der sächsischen Kompetenzen in der Automobilindustrie und der niederländischen Vorreiterrolle insbesondere bei den Themen Elektromobilität/intelligente Verkehrssysteme ist eine verstärkte Zusammenarbeit beider Länder durchaus denkbar.

Schon gestern informierte sich in Amsterdam die Delegation um Martin Dulig zu den Themen SmartCity und SafetyCity. Im Opernhaus der Tourismusmetropole, in dem auch Teile der Verwaltung sitzen, präsentierten Vertreter der Stadt Amsterdam ihre Pläne für eine baldige Teststrecke für autonomes Fahren. Und, wie sie den individuellen Autoverkehr, welcher bis vor ein paar Jahren ein massives Problem für die Innenstadt darstellte, weiter einschränken wollen. So setzt die Kommune seit acht Jahren auf ein digitales Parksystem: Autofahrer müssen beim Kauf eines Parkscheins ihr Kennzeichen eingeben bzw. kaufen ein Ticket über eine App - welche von mehr als 60 Kommunen inzwischen über ein einheitliches Abrechnungssystem genutzt wird.  Eine Stunde in der Innenstadt kosten 5 Euro - die Preise werden bewusst unattraktiv gestaltet. Anschließend werden die geparkten Fahrzeuge auf den GPS-gespeicherten Parkplätzen von einem der sechs Kamerafahrzeuge gescannt. In der Parkzentrale wird dann automatisch registriert, wer sein Fahrzeug legal geparkt hat und wer nicht. Laut Stadtverwaltung haben sich die Einnahmen für Bußgelder von 120 Millionen Euro auf über 185 Millionen Euro pro Jahr erhöht - die Verwaltungskosten sind von 60 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro gesunken. „Die Stadt Amsterdam geht neue Wege bei der Parkraumbewirtschaftung. Das vom gesamten Stadtrat beschlossene Konzept wurde auch medial unterstützt und erzielte große Zustimmungswerte. Die Verkehrsbelastung ist in der Innenstadt drastisch gesunken, das Lebensgefühl gestiegen. Das ist ein spannender Ansatz, auch für sächsische Städte“, so Verkehrsminister Martin Dulig.

Die Termine der kommenden Tage stehen mit dem Besuch des Automotive Campus Helmond (19. Oktober) und dem Unternehmen VDL Bus & Coach in Eindhoven ebenfalls ganz unter dem Zeichen intelligenter Verkehrssysteme und Elektromobilität.

Hintergrund:

Vom 17. bis 20. Oktober reist Wirtschaftsminister Martin Dulig mit einer 20-köpfigen Delegation aus Politik- und Netzwerkvertretern in die Niederlande. Schwerpunkt der Reise ist die die Vertiefung bereits bestehender und der Aufbau neuer Kontakte in den Bereichen Tourismus, Mobilität und Innovation. Stationen sind die Städte Amsterdam, s‘Hertogenbosch, Eindhoven und Helmond. Neben Besuchen bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind auch Gespräche mit offiziellen Vertretern und Netzwerkpartnern geplant.

In der Außenhandelsstatistik des Freistaates belegen die Niederlands bei der Ausfuhr von Waren Platz 11 (von insgesamt ca. 200 Ländern in der Statistik). Die Summe der Ausfuhren beläuft sich auf mehr als 1,2 Mrd. (2016) Euro. Bedeutendste Ausfuhrgüter sind Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus – mit einem Anteil von 18 Prozent der Gesamtausfuhren nach Holland, gefolgt von den Erzeugnissen des Maschinenbaus sowie elektrotechnischen Erzeugnissen.Über die Reise berichten wir kontinuierlich auf unserer Website. Medienvertreter können Fotos für Veröffentlichungen über die SMWA-Pressestelle kostenfrei erhalten. Fotos und Informationen zur freien Verwendung finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/smwa.sachsen), unserem Twitter-Account (http://www.twitter.com/SMWA_SN) und unter http://www.smwa.sachsen.de/niederlandereise.htm.

 Rückfragen an Pressesprecher Jens Jungmann: mailto:pressege-@smwa.sachsen-schützt.de

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