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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass Sie sich über die Arbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen informieren möchten. Hier haben Sie Zugang zu den aktuellen und den vergangenen Pressemeldungen über den Tourismus in Sachsen. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, gern zur Verfügung.

Aktuell

Sachsen stellt auf größter Leitmesse für Bustouristik aus

Wenn vielerorts in Deutschland am Ende des 500. Jubiläumsjahres der Reformation Zeugnisse aus dieser Zeit wieder in Kisten verpackt und Ausstellungen abgebaut werden, dann bleibt in Sachsen der größte Fundus an Kunstschätzen aus dieser Zeit nachhaltig auch über das Jahr 2017 erhalten. Auf dem morgen in Köln beginnenden RDA Workshop, wichtigste Fachmesse für internationale Bus- und Gruppenreisen, stellt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) gemeinsam mit Dresden und dem Elbland, der Oberlausitz und weiteren touristischen Anbietern bis zum 6. Juni aktuelle Reiseanlässe für 2018 vor. Der RDA Workshop Köln ist mit rund 900 Ausstellern aus etwa 40 Ländern Europas größte Einkaufs- und Leitmesse für die internationale Bustouristik.

Besonders im Fokus für Gruppenreisende stehen die neuen Dauerausstellungen an Originalschauplätzen der Reformation in Sachsen. Am 10. September 2017 öffnet in Torgau zum ersten Mal in den Kurfürstlichen Gemächern und im legendären Flaschenturm von Schloss Hartenfels die Dauerausstellung: „Standfest. Bibelfest. Trinkfest. Johann Friedrich der Großmütige – der letzte Ernestiner Kurfürst.“ Sie rückt die Bedeutung Torgaus als Machtzentrum der Reformation und als Ort höfisch-architektonischer Repräsentation von europäischem Rang ins Zentrum einer modernen Exposition und erschließt den authentischen Ort in seiner außerordentlichen historischen Dimension. Eine Frischekur

haben in Torgau ebenso die Katharina-Luther-Stube, einziger Gedenkort an die Frau Martin Luthers in Deutschland, und das Spalatin-Haus erhalten. Das einzige von einst 15 Priesterhäusern widmet sich ab 21. Mai dem Wirken des Philosophen, Theologen, Historikers und Juristen Georg Spalatin. Bereits seit April präsentiert das Dresdner Residenzschloss den weltweit größten Schatz an Prunkwaffen und Gewändern in der Kurfürstlichen Garderobe. Allein die Tatsache, dass sich die Gewänder von Kurfürsten und ihren Gattinnen überhaupt über mehr als 500 Jahre erhalten haben, ist überwältigend und nirgends sonst zu erleben.

Neue Anziehungspunkte für noch mehr Kulturgenuss in Dresden sind darüber hinaus das Kultur- und Kreativzentrum Kraftwerk Mitte Dresden mit neuen Spielstätten, unter anderem der Staatsoperette Dresden, einziges selbstständiges Operettentheater Deutschlands. Im Dresdner Kulturpalast erklingen nach umfangreicher Sanierung die klassischen Konzerte der Dresdner Philharmonie im nagelneuen Konzertsaal mit über 1.800 Sitzen.

Gruppenreiseveranstalter und Gruppenreisende dürfen sich auch 2018 auf kulturellen Hochgenuss freuen: So begeht Chemnitz 875 Jahre Stadtgründung und den 200. Geburtstag von Karl Marx. Stolpen feiert 800-jähriges Bestehen mit einer Festwoche im Juni und Schloss Weesenstein seinen 700. Geburtstag ab März mit einer Ausstellung. Das Gewandhausorchester Leipzig, ältestes bürgerliches Orchester der Welt, lädt anlässlich seines 275. Geburtstages zu Musikgenuss unter Leitung des neuen Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons ein und die Oper Leipzig führt in ihrem 325. Gründungsjahr den „Ring des Nibelungen“ in drei zyklischen Aufführungen von Januar bis Mai auf. In Dresden eröffnet im November 2018 die Festung Dresden, älteste deutsche Bastionsbefestigung, die Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen“.

Bereits zur schönsten Sommerzeit empfiehlt sich Sachsen in Köln als Deutschlands Weihnachtsland Nummer 1 mit den ältesten gelebten Traditionen und Bräuchen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de;

Sachsens mit starkem Auftritt als Mutterland der Reformation

Mit einem wie immer sehr aufmerksamkeitsstarken und konsequenten Messeauftritt hat Sachsen auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) Aufsehen erregt. Unter dem Motto „Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation“ sorgte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) mit der sakralen Architektur des Messestandes, der multimedialen Präsentation von Highlights der Reformationsgeschichte in Sachsen auf zwei kreuzförmigen LED-Leinwänden und der für eine Tourismusmesse eher ungewöhnlichen Orgel- und Harfenmusik beim Publikum gleichermaßen für hohes Interesse und große Begeisterung. Eine Fülle an touristischen Angeboten der rund 50 sächsischen Aussteller zu diesem Thema rundete die Präsentation in der Messehalle 11.2 ab.   

Dementsprechend zufrieden zeigte sich TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller am Sonntag zum Ende der mit mehr als 10.000 Ausstellern aus 187 Ländern und mit über 120.000 Fachbesuchern größten Fachmesse der weltweiten Reisebranche.  

„Sachsens Bedeutung in der Reformationsgeschichte und das kulturhistorische Erbe daraus ist touristisch bisher noch nie so konsequent beleuchtet worden. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Sachsen-Anhalt und Thüringen ist es Sachsen auf der ITB sehr gut gelungen, sich als authentischen Ort der Reformation bei den nationalen und internationalen Fachbesuchern zu platzieren. Wir haben im Jubiläumsjahr die Chance wahrgenommen, die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Kunst, Musik und Religionsgeschichte und das damit verbundene hochkarätige Angebot für Kulturtouristen herauszustellen“, so Goller. „Darüber hinaus war es uns wichtig, mit der gemeinsamen Pressekonferenz der jeweils für den Tourismus zuständigen Wirtschaftsminister Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens die übereinstimmende Absicht der drei Bundesländer zu dokumentieren, sich im Wettbewerb mit anderen Städten und Ländern in Deutschland als das Herzstück der Reformation zu positionieren.“ Nun müsse sich zeigen, inwieweit sich die Fokussierung Sachsens auf dieses Thema positiv auf die Übernachtungszahlen von Gästen aus dem In- und vor allem aus dem Ausland auswirken werde. Nach Einschätzung der TMGS dürfte vor allem Leipzig vom Jubiläumsjahr der Reformation profitieren – in erster Linie wegen der Nähe zu den Lutherstätten in Torgau und vor Wittenberg, aber auch wegen der erwarteten Besucher des „Kirchentages Auf dem Weg“ vom 25. bis 27. Mai.

Auch die Besucher der ITB wurden in die Aktivitäten zum Reformationsjubiläum einbezogen: Mit 200 abgeschriebenen Bibel-Versen unterstützen die Besucher an den fünf Messetagen das „Torgauer Bibelprojekt“, das 2008 mit dem Ziel startete, ein handgeschriebenes Unikat einer 31.000 Verse umfassenden Luther-Bibel hervorzubringen. 

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45-47, 01099 Dresden, Telefon: 0351-4917025, mobil: 0171-4469930, presse.tmgs@sachsen-tour.de; www.sachsen-tour.de

DREI LÄNDER - EIN WELTEREIGNIS! Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen präsentieren sich auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) als das Herz der Reformation

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verfügen über das dichteste Netz originaler Schauplätze und kulturhistorischer Zeugnisse der Reformation. Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ ist ein Weltereignis, das die drei Länder miteinander verbindet –Anlass für eine gemeinsame Pressekonferenz der Wirtschaftsminister der drei Länder am Donnerstag auf der weltweit größten Tourismusmesse, der ITB in Berlin. Martin Dulig, Prof. Dr. Armin Willingmann und Wolfgang Tiefensee waren sich einig: Das Jubiläumsjahr 2017 wird zahlreiche Touristen anziehen und ist eine einmalige Chance, Mitteldeutschland für ein weltweites Publikum nachhaltig als das Herz der Reformation und als Reisedestination zu positionieren.

In Mitteldeutschland nahm die Reformation ihren Anfang. Und auch 500 Jahre später kommt man auf dem Weg zu Martin Luther nicht an Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen vorbei. Die Ideen der Reformation haben Impulse gesetzt, die bis heute wirken – in Kultur, Gesellschaft und Kirche.

Sachsen

Sachsen sieht den 500. Jahrestag der Reformation als eine herausragende Chance für den deutschen Incoming-Tourismus insgesamt und für Mitteldeutschland im Besonderen: Zum einen werden in diesem Jahr viele Christen aus der ganzen Welt ins Herz der Reformation nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen reisen. Andererseits bietet das hochkarätige Angebot auch einmalige Reiseanlässe für Kulturtouristen, die als Zielgruppe im Fokus stehen. Bezogen auf Sachsen spricht das Thema nachweislich ein geografisch bemerkenswert breit gefächertes Publikum an. „Interesse und gezielte Nachfragen erreichen uns nicht nur aus Ländern mit protestantischer Bevölkerung, sondern zum Beispiel auch aus Polen, Japan oder China. Oft stehen dabei kulturhistorische Aspekte im Vordergrund. Das bestätigt uns in unserer touristischen Strategie, das Thema von Beginn an sehr breit aufzustellen und neben den authentischen Stätten die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Musik, Kunst und Religionsgeschichte in den Mittelpunkt zu rücken“, sagte der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen, Martin Dulig. Sachsen werde mit seinen Reformationsschätzen für Aha-Effekte sorgen und damit seine Position als Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland ausbauen. So verfügt das Mutterland der Reformation über die größte Sammlung an Kunst aus der Reformationszeit, deren Bestand bis ins Gründungsjahr der Kunstkammer im Dresdner Residenzschloss 1560 durch Kurfürst August zurückreicht. Wenn beispielsweise am 9. April in frisch sanierten Räumen im Dresdner Residenzschloss zwei neue Dauerausstellungen eröffnen, bekommen Besucher weltweit einmalig Zeugnisse der Herrscher des 16. und frühen 17. Jahrhunderts zu Gesicht: 500 Jahre alte Prunkkleider aus dem Bestand sächsischer Kurfürsten, Prunkwaffen und andere Sammlungsstücke dieser Zeit. Ein weiterer authentischer Ort ist Torgau, einst Machtzentrum der Reformation. Im Schloss Hartenfels, deren Schlosskirche Martin Luther 1544 als ersten protestantischen Kirchenneubau Deutschlands weihte, öffnen am 10. September die Kurfürstlichen Gemächer des letzten ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich der Großmütige zu einer dauerhaften Exposition. Er residierte von 1533 – 1547 in Torgau und gilt als führender weltlicher Wegbereiter der Lehre Luthers. Zudem kann ab 1. April die Katharina-Luther-Stube als einziger Gedenkort in Deutschland für die Ehefrau des Reformators frisch saniert wieder besichtigt werden.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt war Luthers Zuhause – und präsentiert sich 2017 mit dem ORIGINAL: Keine andere Region in Deutschland ist so eng mit der Reformation verbunden wie das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt. Hier ist Martin Luther geboren, hier hat er gelebt, hier ist der große Reformator gestorben. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann blickt deshalb mit großen Erwartungen auf ein weltoffenes und ökumenisches Jubiläumsjahr: „Das Reformationsjubiläum ist ein internationales kulturpolitisches Ereignis, an dessen Feierlichkeiten sich der Bund und viele Bundesländer aktiv beteiligen. Sachsen-Anhalt wird hierbei als ‚Ursprungsland der Reformation‘ mit seinen bedeutenden Lutherstätten in Wittenberg, Eisleben und Mansfeld eine zentrale Rolle spielen. Das Jubiläum ist auch eine große Chance für den Tourismus. Die Rückmeldungen über Vorbuchungen zeigen, dass wir in diesem Jahr im gesamten Land mit vielen Besuchern rechnen können. Nach den umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre kommt es nun darauf an, dass wir uns alle als gute, weltoffene Gastgeber präsentieren. Wenn sich die Gäste aus aller Welt in Sachsen-Anhalt wohlfühlen und wiederkommen, dann kann dies nachhaltig zu einem neuen Besucherniveau führen, auch über die Lutherstädte hinaus.“ 

Anziehungspunkte für Kulturtouristen sind die Nationale Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ vom 13. Mai bis 5. November 2017 im Lutherhaus in Lutherstadt Wittenberg, die Weltausstellung „Tore der Freiheit“ in Lutherstadt Wittenberg und der Festgottesdienst zum Abschluss des 36. Evangelischen Kirchentages am 28. Mai 2017 auf den Wittenberger Elbwiesen, zu dem mehrere Tausend Besucher erwartet werden.

 

Thüringen

Auch für Thüringen hat das Reformationsjubiläum enorme Bedeutung. Denn hier verbrachte Luther seine wichtigsten Lebensstationen und übersetzte 1521 auf der Wartburg – die weltweit meistbesuchte Lutherstätte - das Neue Testament ins Deutsche. Diese wichtigen Schauplätze erlebbar zu machen und hautnah auf Luthers Spuren zu wandeln, darin sieht Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee, die große Chance für den Tourismus – vor allem in wichtigen Märkten mit protestantischer Bevölkerung wie den USA, den Niederlanden oder Skandinavien. „Das Lutherjahr 2017 ist das Zugpferd für den Kulturtourismus im mitteldeutschen Raum. Dabei reicht die Tragweite der Ereignisse weit über 2017 hinaus, denn sie werden auch in den kommenden Jahren für großes Interesse bei den Besuchern im In- und Ausland sorgen.“ Durch die gezielte Vermarktung konnte bereits 2016 eine Steigerung von über 27 Prozent bei den Ankünften und knapp 15 Prozent bei den Übernachtungen von Gästen aus den USA verzeichnet werden. 

Etwa 6 Millionen Euro flossen von 2012 bis Ende 2016 in die touristische Infrastruktur und die Vermarktung rund um das Reformationsjubiläum. „Durch die thematische Verknüpfung verschiedenster Orte im Freistaat sowie von Kultur- und Naturangeboten biete das Jubiläumsjahr ein vielseitiges touristisches Gesamtpaket, damit die Menschen nicht nur kommen, sondern auch länger bleiben“, so Tiefensee weiter. Ein Leuchtturmprojekt ist dabei der Lutherweg, der seit Mai 2015 über 1000 Kilometer wichtige Thüringer Lutherorte verbindet. Für den interessierten Wanderer gibt es zudem die „Luther-App“ als digitalen Reisebegleiter. Im Jahr 2016 investierte das Land in touristische „Ankerorte“ rund um den Lutherweg. „Mit dem Themenjahr ‚Stimmen der Reformation im Lutherland Thüringen 2017‘ und dem damit verbundenen Städtetourismus sowie der gezielten Vermarktung sehe ich eine gute Chance, im nächsten Jahr eine deutliche Steigerung bei den Gästezahlen zu erreichen“, bilanzierte Tiefensee.

Kontakte Pressesprecher Wirtschaftsministerien

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen
Jens Jungmann, Tel.: +49 (0)351-5648060, pressege-@smwa.sachsen-schützt.de   

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt
Gerhard Gunkel, Tel.: +49 (0)391-5674220, gerhard.gunkelge-@mw.sachsen-anhalt-schützt.de

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft im Freistaat Thüringen
Peggy Hoy, Tel: +49 (0)361-3797031, peggy.hoyge-@tmwwdg.thueringen-schützt.de

 

Kontakte Pressesprecher Landesmarketingorganisationen

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbHInes Nebelung, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de

Investitions- und Marketing Gesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH                     
Friederike Süssig-Jeschor, Tel.: +49 (0)391-5689985, Mobil: +49 (0)173-1584312, friederike.suessigge-@img-sachsen-anhalt-schützt.de

Thüringer Tourismus GmbH
Kerstin Neumann, Tel.:  +49 (0)361-3742218, Mobil: +49 (0)171-2675325, k.neumannge-@thueringen-entdecken-schützt.de

Sachsen präsentiert sich auf der ITB als Mutterland der Reformation

„Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation - Saxony: 500 years Motherland of Reformation" lautet die Einladung der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) ab morgen an die Besucher der Internationalen Tourismus Börse in Berlin. Bis Sonntag bieten 50 sächsische Aussteller in sakraler Architektur unter dem Dach der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen in der Halle 11.2 ihre Reiseangebote und Höhepunkte für das Jahr 2017 an.  

Seit Ende des 16. Jahrhunderts bezeichnet man Sachsen als „Mutterland der Reformation“. Authentische Stätten zeugen von dem Wirken des Reformators Martin Luther, seiner Unterstützer und Gegenspieler auf dem Gebiet des heutigen Freistaates und machen Sachsen als bedeutenden Ursprungsort der Reformation erlebbar. Die sächsische Präsentation auf der ITB widmet sich intensiv diesem bedeutenden Thema der sächsischen Geschichte und bringt dem Besucher wichtige Stationen und Zeugnisse touristisch nahe. Elemente wie Säulen, Rundbögen, Kreuzdeckengewölbe und besondere Lichteffekte erzeugen den sakralen Raumeindruck. Prägnante Persönlichkeiten, die mit Luther gelebt haben, und auch Luther selbst werden als Figuren, angeordnet um den Bühnenbereich, den Messestand beleben. Eingerichtet ist auch ein Cranach-Atelier, in dem der Porträtzeichner Marcel Bender im Cranach-Kostüm digitale Gästeporträts anfertigt.

Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm greift das Thema ebenso auf. So werden auf der Bühne, in die zurückhaltend ein in Sandsteinplatten hinterleuchtetes Kreuz eingelassen ist, alle Register gezogen: mit Harfenmusik der Künstlerin Magdalena Schmutzler, dem Spiel einer Truhenorgel, mit Szenen aus „In Gottes eigenem Land“ der Landesbühnen Sachsen, Operettenmelodien von der Staatsoperette Dresden und A capella Gesang des Ensembles Harmonovus. Bei Mitmach-Aktionen können die Messebesucher an den Publikumstagen hochwertige Reisepreise nach Sachsen gewinnen. Außerdem: Wer auf der Messe bzw. bis 14 Tage danach seinen Urlaub in Sachsen bucht, erhält 12 Prozent Rabatt auf den Buchungspreis. Auch können Gäste einen von 31.000 Versen aus Luthers Bibel abschreiben und so mit eigener Handschrift einem Unikat auf die Welt verhelfen: der Torgauer Bibelabschrift. „Hingucker“ sind außerdem zwei riesige als Kreuze gestaltete LED-Vorhänge. Eindrucksvolle Aufnahmen führen das enorme touristische Potenzial vor Augen, das die Reformationszeit und das Wirken von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora Gästen in Sachsen bietet. Ein ganz besonderes Objekt bringt Chemnitz auf den Stand mit: Auf einer überdimensionalen Schaukel können Messebesucher den Traum vom Fliegen wahr werden lassen und Reformation im virtuellen Chemnitz live erleben.

Medienvertreter sind an den Messetagen jeweils 10 bis 18 Uhr ins Presse-Café am Sachsen-Stand eingeladen, um sich über Neuigkeiten, Pressereisen und Recherchethemen 2017 zu informieren.

Am Donnerstag, 9. März 2017, werden von 11 bis 12.30 Uhr in der Funkturm-Lounge die drei Wirtschaftsminister der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz die Frage beantworten: „Drei Länder – ein Weltereignis! Wie nachhaltig wirkt sich das 500. Reformationsjubiläum auf den Tourismus in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus?“. Erstmals wird es auch einen gemeinsamen Auftakt für die länderspezifischen Get-togethers am Nachmittag in der Halle 11.2 geben. 

Tourismusbilanz für Sachsen 2016

Mehr Gäste denn je in Sachsen: Aufenthaltsdauer von Touristen sinkt

Tourismuswerbung auf der ITB steht im Zeichen von „500 Jahre Reformation“

Eine moderate Steigerung der Gästeankünfte um 1,2 Prozent in Beherbergungsunternehmen mit zehn und mehr Betten bescherte Sachsen im Jahr 2016 einen neuen Rekord von knapp 7,5 Millionen Gästen (7.492.260 Gäste). Diese buchten 18.750.390 Übernachtungen. Das waren 0,1 Prozent mehr als im Jahr 2015, aber knapp 150.000 weniger als im Jahr 2014. Am Donnerstag haben Sachsens Wirtschaftsminister, Martin Dulig, und der Geschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS), Hans-Jürgen Goller, in Dresden die Ergebnisse vorgestellt.

Die Statistik zeigt: Es kommen zwar immer mehr Besucher in den Freistaat, diese bleiben aber immer kürzer. Im Jahr 2014 betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer noch 2,6 Tage, mittlerweile liegt sie bei 2,5 Tagen. Im Jahr 2003 hatte sie noch bei 2,8 Tagen gelegen. Sachsen zollt hier seiner großen Beliebtheit als Kurzreiseziel für den zweiten oder dritten Urlaub im Jahr Tribut. Bei der Nord- und Ostseeküste oder den Alpen, die eher für den Haupturlaub gebucht werden, ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erkennbar höher (zwischen 3,7 und 6,2 Tagen).

Auch bei ausländischen Gästen zeigt sich diese Entwicklung. 873.964 Gästeankünfte im Jahr 2016 bedeuteten ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ging die Zahl der Übernachtungen um minus 0,8 Prozent auf 1.891.323 zurück. Beispiel China: Das Land war in den vergangenen Jahren der Quellmarkt mit den höchsten Zuwächsen. Auch 2016 kamen noch einmal stattliche 12,6 Prozent mehr Gäste nach Sachsen. Zum Vergleich: In Deutschland insgesamt gab es ein Minus von 2,2 Prozent bei den chinesischen Gästen. Doch trotz des hohen Zuwachses in Sachsen, ging die Zahl der von chinesischen Gästen generierten Übernachtungen um minus 8,6 Prozent zurück - in Deutschland hingegen stieg sie um 1,6 Prozent an. Hier ist allerdings nicht der Unterschied von Haupturlaub und Kurzreise die Ursache. Sachsen ist meist eine Stopover-Station für eine Nacht ist, während die Gäste z. B. in Bayern oder Berlin zwei oder mehr Nächte bleiben. Für das Tourismusmarketing ist dies eine schwierige Herausforderung, denn die Aufenthaltsdauer kann nur bedingt beeinflusst werden, da sie in erster Linie von den Programmen der Reiseveranstalter abhängt. Bundesländer mit internationalen Flugverbindungen haben da einen Vorteil, weil bei An- und Abreise oft noch eine Übernachtung zusätzlich gebucht wird.

Der Blick in die Statistik der Ferienregionen und großen Städte weist für die Sächsische Schweiz die höchsten Zuwächse aus. Hier stieg die Zahl der Gäste 2016 um 3,8 Prozent, die der Übernachtungen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vogtland waren es 3,2 Prozent mehr Gäste und 2,1 Prozent mehr Übernachtungen. Auch das Erzgebirge entwickelte sich durchgehend positiv: 3,1 Prozent mehr Gäste und 1,1 Prozent mehr Übernachtungen. In der Oberlausitz stand einem Gästeplus von 2,1 Prozent ein Rückgang bei den Übernachtungen von minus 1,7 Prozent gegenüber. Nur im Sächsischen Elbland mit 2,9 Prozent weniger Gästen und 0,2 weniger Übernachtungen sowie im Sächsischen Burgen- und Heideland mit minus 3,6 Prozent Gästen und minus 4,0 Prozent Übernachtungen, war beiderlei Entwicklung negativ.

Bei den drei großen Städten war einmal mehr Leipzig der Gewinner mit 2,4 Prozent mehr Gästen und 2,5 Prozent mehr Übernachtungen im Jahr 2016. 2,4 Prozent mehr Gäste konnte auch Chemnitz begrüßen, allerdings gingen die Übernachtungen weiter zurück und zwar um minus 5,9 Prozent. Die Landeshauptstadt Dresden verzeichnete im vergangenen Jahr erstmals wieder ein leichtes Gästeplus von 0,5 Prozent, die Übernachtungen gingen aber noch einmal leicht um minus 0,8 Prozent zurück.

Auch im Hinblick auf das Incoming verlief die die Entwicklung uneinheitlich. Von den Top 6-Auslandsmärkten, die deutlich über 100.000 Übernachtungen im Jahr in Sachsen generieren, erzielte Polen mit einem Plus von 8,6 Prozent zusätzlichen Gästen und 9,2 Prozent mehr Übernachtungen klar die höchsten Zuwächse. Auch aus der Schweiz und Österreich gab es sowohl mehr Gäste (+1,1 beziehungsweise +1,5 Prozent), als auch Übernachtungen (+2,4 beziehungsweise +5,0 Prozent). Rückläufig waren die Gäste- und Übernachtungszahlen dagegen aus dem Top-Markt Niederlande - mit minus 2,3 Prozent Gästen und minus 6,2 Prozent Übernachtungen). Rückgänge verzeichnete Sachsen auch aus den USA (-5,0 Prozent Gäste und -6,5 Prozent Übernachtungen) und Großbritannien (-1,1 Prozent Gäste und -4,7 Prozent Übernachtungen). Aus Russland gab es noch einmal ein kleines Minus von 1,6 Prozent weniger Gästen. Hier scheint jedoch die Talsohle durchschritten, denn im vierten Quartal 2016 drehten sich die Zahlen ins Plus. Sachsen schnitt im russischen Markt deutlich besser ab als Deutschland insgesamt, wo es noch einmal ein zweistelliges Minus von 10,2 Prozent gab. Die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen über Jahre konstant auf hohem Niveau gehaltenen Maßnahmen der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) könnten hier positive Effekte bewirkt haben.

„Doch landschaftliche Schönheiten, kulturelle Vielfalt oder die Gästezufriedenheit vorhandener Gäste allein reichen nicht, wenn sie von Negativnachrichten überdeckt werden, die einen Teil der Gäste von Reisen nach Sachsen abhalten“, so Dulig. „Jeder Einzelne trägt dazu bei, welches Bild wir aus Sachsen in die Welt senden - und ob es uns zukünftig wieder gelingt, mit einem Bild zu werben, das mehr Interesse an unserem Land weckt, Begegnung ermöglicht und den Sachsen die Chance gibt, sich weltoffen und gastfreundlich zu zeigen. Ich bleibe dabei, wir müssen das, was nicht funktioniert in unserem Land klar benennen, aber auch das Gute verteidigen.“
Darüber hinaus ist es insbesondere wichtig, den Tourismusstandort Sachsen zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu gestalten. „Neben der Entwicklung eines attraktiven Umfeldes, z.B. Einrichten von W-LAN-Hotspots oder attraktiven Ferienhausanlagen, muss auch das Thema Unternehmensnachfolge bei Tourismusbetrieben gestaltet oder die Besetzung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe realisiert werden“, führt Dulig aus.

Sachsen mit 500 Jahre Reformation auf der ITB

Für das laufende Jahr 2017 sieht Sachsen - neben weiteren kulturellen Höhepunkten - den 500. Jahrestag der Reformation als eine herausragende Chance für Reisen nach Deutschland und in den Freistaat im Besonderen zu werben. So bietet das hochkarätige Angebot bedeutende Reiseanlässe für Kulturtouristen, die als Zielgruppe im Fokus stehen. Bezogen auf Sachsen spricht das Reformations-Thema nachweislich ein geografisch bemerkenswert breit gefächertes Publikum an.

Interesse und gezielte Nachfragen erreichen den Freistaat nicht nur aus Ländern mit protestantischer Bevölkerung, sondern zum Beispiel auch aus Polen, Japan oder China. Oft stehen dabei kulturhistorische Aspekte im Vordergrund. „Das bestätigt uns in unserer touristischen Strategie, das Thema von Beginn an sehr breit aufzustellen und neben den authentischen Stätten die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Musik, Kunst und Religionsgeschichte in den Mittelpunkt zu rücken“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig wenige Tage vor Eröffnung der weltgrößten Tourismusmesse. Auf der Internationalen Tourismus Börse, vom 8 bis 12. März in Berlin, möchte Sachsen mit seinen Reformationsschätzen für Aha-Effekte sorgen, denn der Freistaat bringt sich mit dem größten Fundus an Kunstschätzen aus dieser historischen Zeit ins Jubiläumsjahr ein. 

Entsprechend stellt sich die TMGS auf der mit über 10.000 Ausstellern aus 187 Ländern und rund 120.000 Fachbesuchern weltgrößten Branchenmesse auf. „Unsere Einladung an die ITB-Besucher lautet ‚Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation‘. Der etwa 1000 Quadratmeter große Präsentationsfläche in der Halle 11.2 wird in einen Raum mit sakraler Architektur verwandelt, in dem rund 50 sächsische Aussteller ihre Reiseangebote und Höhepunkte für das Jahr 2017 vorstellen“, verriet TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller das Konzept. Erzeugt werde der sakrale Raumeindruck durch Elemente wie Säulen, Rundbögen, Kreuzdeckengewölbe und besondere Lichteffekte. Prägnante Persönlichkeiten, die mit Luther gelebt haben, darunter Luther selbst und seine Frau Katharina von Bora, werden als lebensgroße Figuren den Messestand bereichern. Zwei riesige als Kreuze gestaltete LED-Vorhänge führen zudem mit Bildern das enorme touristische Potenzial vor Augen, das die Reformationszeit Gästen in Sachsen bis heute in Museen, Kirchen, Schlössern und Burgen, in Ausstellungen, auf Opern- und Theaterbühnen bietet. Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm greift das Thema ebenso auf wie Mitmachaktionen. Auch können Gäste einen von 31.000 Versen aus Luthers Bibel abschreiben und so mit eigener Handschrift einem Unikat auf die Welt verhelfen: der Torgauer Bibelabschrift.

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