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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass Sie sich über die Arbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen informieren möchten. Hier haben Sie Zugang zu den aktuellen und den vergangenen Pressemeldungen über den Tourismus in Sachsen. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, gern zur Verfügung.

Aktuell

Sachsen setzt 2020 auf Industriekultur

Auf dem Workshop RDA Group Travel Expo am 9. und 10. Juli in Köln laden die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS), die Regionen Chemnitz-Zwickau und die Oberlausitz sowie die Stadt Bautzen und die Festung Königstein ein, sich umfassend über Kultur- und Städtereisen in Sachsen zu informieren.

Reiseanlässe gibt es 2020 genügend. Zum Beispiel lädt vom 17. bis 24. Mai zum 50. Mal das Internationale Dixieland Festival, ältestes Oldtime-Jazz-Festival Europas, nach Dresden ein. Vom 12. Mai bis 12. Juni erwarten die 43. Dresdner Musikfestspiele in Dresden und vom 8. Bis 23. August das Moritzburg Festival ihre internationalen Gäste. Leipzig ist vom 11. bis 21. Juni Gastgeberin des renommierten Bachfestes, während das Festival „Sandstein & Musik“ von März bis Dezember in den Nationalpark Sächsische Schweiz einlädt. Musikalische Höhepunkte bietet auch das Erzgebirge mit den artmontan Kulturtagen und dem alle zwei Jahr stattfindenden Musikfest Erzgebirge vom 4. bis 13. September.

Im besonderen Fokus steht 2020 das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht 500 Jahre Industriegeschichte. „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Auf 2.500 m2 lassen über 500 wertvolle historische Objekte, hochkarätige Kunstwerke, Fotografien und Filme diese großartige Tradition lebendig werden. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebrige, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau. Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage – auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli. Die TMGS hat zwei Gruppenpauschalen zum Thema aufgelegt:  „500 Jahre an 5 Tage – Die Industriekultur-Zeitreise“ zu allen Ausstellungsorten und die 3-tägige Reise „Auf Tuchfühlung mit Textil und Automobilgeschichte“ nach Crimmitschau und Zwickau, buchbar über die Website www.sachsen-tourismus.de.

Noch bevor sich 2020 die Tore für die 4. Sächsische Landesausstellung mit Blick in diese beeindruckende Zeit der Wirtschaftswunder öffnen, können sich Sachsenurlauber bereits jetzt ansehen, welche lebendigen Zeugen diese Ära hinterlassen hat: auf der Route der Industriekultur in Sachsen mit ihren 54 Stationen aus den Bereichen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel, Druck & Papier.

Wer sich auf einen Streifzug durch das „Land der Kunst“ begibt, wird auf eine enorm facettenreiche sächsische Kunstgeschichte treffen. Der Blick in den Kunst-Kalender Sachsens ist bereits in diesem Jahr eine Offenbarung: Die Gemäldegalerie Alte Meister mit ihren berühmten Gemälden wie „Die Sixtinische Madonna“ von Raphael und die Skulpturensammlung im Dresdner Zwinger eröffnen nach ihrer Generalsanierung bereits am 7. Dezember 2019 neu. Spannungsvoll wird ebenfalls die Wiedereröffnung des Herzstücks der einstigen Residenz der Wettiner im Westflügel des Dresdner Residenzschlosses erwartet. So sollen am letzten Septemberwochenende 2019 das Porzellankabinett im Turmzimmer und die aus dem 16. Jahrhundert stammenden und 1945 zerstörten Paraderäume und Prunksäle wie zu Zeiten Augusts des Starken endlich wieder zu sehen sein: ein Tafelgemach, zwei Vorzimmer, ein Audienzgemach und das Paradeschlafzimmer.

Zu einem Ort der Kunst wird erstmals die Festung Dresden, wenn sie im Herbst 2019 zur Neueröffnung mit der Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen. So nah wie nie.“ faszinierende Einblicke in die Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung gewähren wird. Hier werden Besucher mittels 360-Grad-Projektionen aus dem Alltag heraus in die Zeit von einst gerissen. Das Schlösserland Sachsen kündigt für 2020 schließlich die Eröffnung von fünf Welten an, die multimedial zeigen, wie sich eines der schönsten Wahrzeichen Dresdens im Laufe der Zeit verändert hat: der Dresdner Zwinger.  

Die „Kulturhighlights Sachsen 2019/2020“ listen die wichtigsten Veranstaltungshöhepunkte in den sächsischen Regionen und Großstädten auf. Das Heft kann kostenfrei bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen online oder per E-Mail bestellt werden. 

Übrigens: Die Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz und Zittau präsentieren sich beim FAM-Trip für Gruppenreiseveranstalter vom10. bis 13. Oktober 2019 als Reiseziel für Gruppen und Vereine, inklusive Kontaktbörse mit vielen Leistungsträgern aus der Oberlausitz und Städten anderer Regionen. Die TMGS lädt dazu ein, Anfragen sind per Mail möglich unter der Adresse infoge-@sachsen-tour-schützt.de.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45 / 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 351 4917025, Fax: +49 351 4969306, Mail: presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

 

„Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ zum UNESCO-Welterbe ernannt

In seiner 43. Sitzung in Baku hat das UNESCO-Welterbekomitee heute die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Sachsen verfügt damit, neben dem „Muskauer Park / Park Mużakowski“ über eine zweite UNESCO-Welterbestätte. Der UNESCO-Welterbetitel ist die höchste Auszeichnung, die ein Kulturgut erlangen kann. „Der Ruf Sachsen als Kulturreiseziel Nummer 1 in Deutschland wird dadurch eindrucksvoll untermauert“, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Samstag in Dresden. „Ich freue mich für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und sende allen, die sich für die Anerkennung eingesetzt haben, meine Glückwünsche.“

Über acht Millionen Gäste aus dem In- und Ausland entscheiden sich jedes Jahr für einen Urlaub zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz. Im Fokus der Besucher stehen vor allem Kunst- und Kulturhighlights von internationalem Renommee sowie die Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat. „Speziell für das Erzgebirge bietet der Welterbetitel die Chance, internationale Aufmerksamkeit zu erlangen und die Region als bedeutenden Teil der über 1.000 Jahre alten Kulturlandschaft Sachsens mit seinen charakteristischen Merkmalen national und weltweit noch stärker in den Fokus der touristischen Vermarktung zu rücken“, so Dulig.

Auf der Nominierungsliste des UNESCO-Welterbekomitees standen in diesem Jahr 38 Stätten weltweit. Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ als grenzüberschreitender, deutsch-tschechischer Antrag, war als einer der drei deutschen Bewerber nominiert. Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ setzt sich aus 22 Bestandteilen zusammen: 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Die ausgewählten bergbaulichen Sachzeugen repräsentieren die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus. Jeder Bestandteil repräsentiert verschiedene, mit dem bergbauhistorischen Erbe der Region in Verbindung stehende Objekte, davon allein etwa 400 auf sächsischer Seite: einzigartige Bergwerke und Stollnsysteme, Hüttenkomplexe, historische Bergstädte, prächtige Kirchen, faszinierende Kunstwerke mit bergmännischen Bezug und typische Landschaftsmerkmale wie Pingen und Haldenzüge. Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen des Bergbaus. Der außergewöhnliche universelle Wert dieser Welterbestätte liegt in der Verbindung aller 22 Bestandteile begründet.

Die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Veronika Hiebl, erklärte: „Seit rund 20 Jahren arbeitet das Erzgebirge mit seinen tschechischen Partnern an der Erlangung dieses bedeutenden Titels. Viele Menschen haben an diesem großartigen Projekt mitgewirkt, es hat sie zusammengeschweißt und die Regionen grenzüberschreitend zusammengeführt. Umso mehr freue ich mich, dass der langgehegte Traum vom Welterbetitel nun endlich in Erfüllung gegangen ist. Er ist eine Anerkennung des historisch gewachsenen und über viele Generationen gepflegten kulturellen Erbes dieser Kulturlandschaft und eine Auszeichnung für eine außerordentliche Leistung der gesamten Region“.

Das UNESCO-Welterbekomitee besteht aus Vertretern von 21 derjenigen 193 Staaten, die der Welterbekonvention beigetreten sind. Sie werden von der Generalversammlung für jeweils sechs Jahre gewählt. Es entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste sowie über Erweiterungsanträge. Darüber hinaus befasst es sich mit dem Erhaltungszustand der eingeschriebenen Stätten, entwickelt Lösungen für bedrohte Stätten und bespricht die Beiträge des Welterbeprogramms zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele.

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes standen vor der 43. Sitzung 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern, 44 davon befinden sich ganz oder in Teilen in Deutschland. Sachsen verfügt mit dem „Muskauer Park / Park Mużakowski“ und der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří nun über zwei Welterbestätten.

Weitere Informationen: www.montanregion-erzgebirge.de
 

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Unternehmenskommunikation Ines Nebelung, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen baut digitales Management aus

Für die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hat die wachsende Digitalisierung im Tourismusmarketing eine hohe Priorität. Dazu investiert das für die touristische Vermarktung des Freistaates Sachsen beauftragte Unternehmen jetzt verstärkt in digitales Management. Die Fäden für den Ausbau dieses Bereiches hält fortan Nadine Wojcik als Leiterin Digitales Management in der Hand.

Die digitale Marketingstrategie der TMGS umfasst insbesondere den neu zu konzipierenden Online-Auftritt, Social Media-Marketing und Open Data. „Dieser Schritt ist die konsequente Antwort auf die branchenübergreifende Entwicklung einer zunehmend über digitale Kanäle stattfindenden Kommunikation und Vernetzung der touristischen Destinationen in Sachsen und in Deutschland“, sagte Veronika Hiebl, TMGS-Geschäftsführerin, am Montag in Dresden. „Damit sind wir sowohl in der klassischen als auch in der digitalen Unternehmenskommunikation sehr gut aufgestellt und wettbewerbsfähig“, so Hiebl.  

Nadine Wojcik, 1979 in Dresden geboren, blickt als studierte Diplom-Medienwirtin auf nunmehr 13 Jahre Berufserfahrung zurück. Im sächsischen Tourismus gilt sie daher als Insiderin. Seit jeher hat sie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH auf Agenturseite in den Bereichen Online-Marketing, Social Media, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Zuletzt war sie bei der Dresdner Oberüber Karger Kommunikationsagentur GmbH als Senior-Beraterin im Bereich Social Media und Public Relation tätig. Sie hat unter Federführung der 2013 im Bereich Unternehmenskommunikation geschaffenen Online-Abteilung der TMGS die Pressestelle, die Produktmanager und ihre Partner sowie Leistungsträger in den Arbeitsgruppen bei der Planung und Umsetzung von Creative Content, Storytelling und Online-Kampagnen beraten. Am erfolgreichen Aufbau des Facebook- und Instagram-Kanals für die TMGS hat sie maßgeblichen Anteil. Derzeit folgen diesen Plattformen über 98.000 Fans.

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Unternehmenskommunikation Ines Nebelung, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Kunst und Kultur mit Wow-Effekt - Sachsen trifft internatioanel Reiseeinkäufer

Über acht Millionen Gäste aus dem In- und Ausland entscheiden sich jedes Jahr für einen Urlaub zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz. Im Fokus der Besucher stehen Kunst und Kultur von höchstem internationalem Renommee sowie die Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat. Was den Freistaat so anziehend macht, ist zum Beispiel der Reiz der sächsischen Städte. Architektur, Geschichte und viel Lebensfreude sind ihre prägenden Merkmale. Auf dem Germany Travel Mart lädt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) ein, sich umfassend über Kultur- und Städtereisen in Kulturreiseziel Nummer 1 der Deutschen, Sachsen, zu informieren – erstmals unter der Ägide der neuen TMGS-Geschäftsführerin, Veronika Hiebl. Sie ist seit 1. Mai 2019 im Amt. Der Gründungsgeschäftsführer, Hans-Jürgen Goller, ist mit Vollendung des 68. Lebensjahres in den Ruhestand getreten. 

Reiseanlässe gibt es 2020 genügend. Zum 50. Mal lädt vom 17. bis 24. Mai das Internationale Dixieland Festival, ältestes Oldtime-Jazz-Festival Europas, nach Dresden ein. Vom 12. Mai bis 12. Juni warten die 43. Dresdner Musikfestspiele an verschiedenen Orten in Dresden mit hochdotierten Künstlern aus aller Welt, z.B. New York Philharmonic Orchestra und BBC Philharmonic Orchestra und klassischen Kompositionen auf, während das Moritzburg Festival vom 8. bis 23. August Kammermusik internationaler Spitzenmusiker vom Feinsten bietet. Die Stadt Leipzig ist vom 11. bis 21. Juni Gastgeberin des renommierten Bachfestes, während an unterschiedlichen Spielorten im Nationalpark Sächsische Schweiz beim Festival „Sandstein & Musik“ von März bis Dezember klassische Musik und Wunderwerke der Natur eine harmonische Einheit bilden werden. Musikalische Höhepunkte bietet auch das Erzgebirge mit den mehrmals im Jahr an ungewöhnlichen Orten ausgetragenen artmontan Kulturtagen und dem alle zwei Jahr stattfindenden Musikfest Erzgebirge vom 4. bis 13. September. Bei den Tagen des offenen Weingutes am letzten August-Wochenende macht Sachsen zwischen Pirna und Meißen mit seinen über 850-jährigen Weinbautraditionen bekannt, die unter anderem beim 30. Radebeuler Weinfest sowie dem Meißner Weinfest vom 25. bis 27. September ihre wichtigsten Auftrittsorte haben.  

Im besonderen Fokus steht 2020 allerdings das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht einen besonderen Jahrestag: „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Die Zentralausstellung thematisiert in einem kulturhistorischen Panorama 500 Jahre Industrie-, Arbeits- und Gewerbekultur in Sachsen. Auf 2.500 m2 lassen über 500 wertvolle historische Objekte, hochkarätige Kunstwerke, Fotografien und Filme diese großartige Tradition lebendig werden. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebrige, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau.

Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage – auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli.

Noch bevor sich 2020 die Tore für die 4. Sächsische Landesausstellung mit Blick in diese beeindruckende Zeit der Wirtschaftswunder öffnen, können sich Sachsenurlauber bereits jetzt ansehen, welche lebendigen Zeugen diese Ära hinterlassen hat: auf der Route der Industriekultur in Sachsen mit ihren 54 Stationen aus den Bereichen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel, Druck & Papier.

Wer sich auf einen Streifzug durch das „Land der Kunst“ begibt, wird auf eine enorm facettenreiche sächsische Kunstgeschichte treffen. Der Blick in den Kunst-Kalender Sachsens ist bereits in diesem Jahr eine Offenbarung: Die Gemäldegalerie Alte Meister mit ihren berühmten Gemälden wie „Die Sixtinische Madonna“ von Raphael und die Skulpturensammlung im Dresdner Zwinger eröffnen nach ihrer Generalsanierung bereits am 7. Dezember 2019 neu. Spannungsvoll wird ebenfalls die Wiedereröffnung des Herzstücks der einstigen Residenz der Wettiner im Westflügel des Dresdner Residenzschlosses erwartet. So sollen am letzten Septemberwochenende 2019 das Porzellankabinett im Turmzimmer und die aus dem 16. Jahrhundert stammenden und 1945 zerstörten Paraderäume und Prunksäle wie zu Zeiten Augusts des Starken endlich wieder zu sehen sein: ein Tafelgemach, zwei Vorzimmer, ein Audienzgemach und das Paradeschlafzimmer.

Zu einem Ort der Kunst wird erstmals die Festung Dresden, wenn sie im Herbst 2019 zur Neueröffnung mit der Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen. So nah wie nie.“ faszinierende Einblicke in die Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung gewähren wird. Hier werden Besucher mittels 360-Grad-Projektionen aus dem Alltag heraus in die Zeit von einst gerissen. Das Schlösserland Sachsen kündigt für 2020 schließlich die Eröffnung von fünf Welten an, die multimedial zeigen, wie sich eines der schönsten Wahrzeichen Dresdens im Laufe der Zeit verändert hat: der Dresdner Zwinger. 

Die „Kulturhighlights Sachsen 2019/2020“ listen die wichtigsten Veranstaltungshöhepunkte in den sächsischen Regionen und Großstädten auf. Das Heft kann kostenfrei bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen online oder per E-Mail bestellt werden. 

Übrigens: Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Bauhaus“ stellt Sachsen aus dem einmaligen Gefüge von Architekturschätzen aller Epochen seine Ikonen der klassischen Moderne in den Fokus, in die sich der Blick mehr als lohnt. Der hochwertige Katalog „Architekturlandschaft Sachsen – ein Jahrtausend herausragender Baukultur“ pickt in mehreren Sonderseiten auch dieses Kapitel der facettenreichen Architekturgeschichte Sachsens heraus, unter anderem mit dem Haus Schminke in Löbau, dem Grassi Museum Leipzig, dem Deutschen Hygienemuseum Dresden, dem ehemaligen Kaufhaus Schocken in Chemnitz, dem Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky und der Gartenstadt und dem Festspielhaus Dresden-Hellerau.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45 / 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 351 491700, Fax: +49 351 4969306, Mail: presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de,

Veronika Hiebl hat die Geschäfte der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH übernommen

Veronika Hiebl leitet seit dem 1. Mai 2019 die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH als neue Geschäftsführerin. Sie hat das mit der touristischen Vermarktung Sachsens vom Freistaat beauftragte Unternehmen im 20. Jahr seines Bestehens von Gründungsgeschäftsführer Hans-Jürgen Goller übernommen und will die erfolgreiche Arbeit der TMGS mit neuen Impulsen in die Zukunft führen. Zu ihrem „Startkapital“ gehören das national und international fest verankerte Image Sachsens als Premium-Reiseziel für Kultur- und Städtereisen sowie Aktivurlaub, stetig gewachsene Gästezahlen aus dem In- und Ausland, ein Marketingbudget in Höhe von 4,2 Millionen Euro und ein Team von 24 hoch motivierten, engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Ich möchte die Spitzenposition Sachsens als Kulturreiseziel Nummer 1 für deutsche und ausländische Gäste weiter stärken und ausbauen. Mehr als 20 Millionen erzielte Übernachtungen 2018 sind ein unschlagbares Argument, daran festzuhalten. Für strategisch wichtig halte ich hierbei eine stärkere Digitalisierung des Tourismusmarketings. Kernbereiche werden hierbei die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der digitalen Marketingstrategie  der TMGS, die komplette Neukonzeption des Internetauftritts sowie die Stärkung des Bereichs Online- und Social-Media-Marketing sein. Ein weiterer wichtiger Fokus der Arbeit liegt auf der stärkeren Vernetzung mit den Destinationen und touristischen Partnern im Land“,  kündigte Veronika Hiebl am Donnerstag zu ihrem ersten Arbeitstag als TMGS-Geschäftsführerin in Dresden an.

Die 48-jährige Diplom-Betriebswirtin hatte sich im Juli 2018 in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt. Veronika Hiebl war seit 2010 Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V. Zuvor arbeitete sie zehn Jahre in verschiedenen Funktionen bei der Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), zuletzt als Stellvertretende Geschäftsführerin und Marketingleiterin.

Hans-Jürgen Goller, der die TMGS seit ihrer Gründung im Jahr leitete, ist zum 1. Mai 2019 mit Vollendung seines 68. Lebensjahres in den Ruhestand getreten.

Presseanfragen: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Bautzner Str. 45-47, 01099 Dresden, Telefon (0351) 49 17 0-18, E-Mail: presse.tmgs@sachsen-tour.de; www.sachsen-tour.de; www.facebook.com/SachsenTourismus; www.instagram.com/saxonytourism

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