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Georoute Rochlitz – Fischheim – Seelitz – Rochlitz

Auf einen Blick

  • Start: Petrikirche, Sörnziger Weg 2, 09306 Rochlitz
  • Ziel: Petrikirche, Sörnziger Weg 2, 09306 Rochlitz
  • 11,83 km
  • 3 Std. 20 Min.
  • 221 m
  • 228 m
  • 153 m

Die 12,5 km lange Rundwanderroute startet in Rochlitz und führt auf schönen Wegen durch das Land des „Roten Porphyr“ im Süden des Nationalen Geoparks Porphyrland.

Der Weg führt Sie durch die Schloßaue am Westufer der Zwickauer Mulde entlang bis nach Sörnzig. Sie überqueren auf dem sogenannten Schaukelsteg die Mulde nach Fischheim. Über den Biesernern Berg mit der wassergefüllten Sandgrube (Sandabbau von 1904 bis 1989) gelangen Sie wieder nach Rochlitz.

 

Der zwischen den Hohburger Bergen, dem Collm, dem Rochlitzer Berg und dem Kirchbruch Beucha liegende Nationale Geopark Porphyrland umfasst eines der größten Vulkangebiete Europas aus dem Erdaltertum. In einer Folge explosiver Vulkanausbrüche gigantischen Ausmaßes kam es vor etwa 290 Millionen Jahren, im Erdzeitalter Perm, zur Entstehung umfangreicher vulkanischer Ablagerungen. Neben den am Boden ausfließenden Lavaergüssen aus zahlreichen tektonischen Spalten und Vulkanschloten gelangten vulkanische Aschen (Tuffe) mit gröberer als auch sehr feiner Zusammensetzung bis weit in die Atmosphäre. Das Spektakulärste waren jedoch die Gemische aus turbulenten Gasen, Aschen, vulkanischen Bomben und Fetzen des eruptierten Magmas, die sich in Form von mächtigen Glutlawinen mehrfach über die Region des heutigen Geoparks ergossen. Im Zusammenhang mit diesen Glutlawinen-Ablagerungen (Ignimbrite) kam es im Abstand weniger Millionen Jahre zur Bildung zweier vulkanischer Kesselstrukturen, sogenannter Calderen, mit Durchmessern von bis zu 6o km (Rochlitz-Caldera) bzw. 40 km (Wurzen-Caldera). Die Mengen der vulkanischen Auswurfmassen, die bei den extremen vulkanischen Eruptionen entstanden, zählen zu den größten der weltweit bekannten Ereignisse dieser Art, den sogenannten Supervulkanereignissen. Nach Ende der vulkanischen Aktivität bildete sich aus den erkalteten Laven, Ignimbriten und Aschen eine über 500 m dicke Bedeckung fester vulkanischer Gesteine, überwiegend als Porphyre in unterschiedlicher Ausprägung. Diese Porphyre sind namensgebend für den Geopark und charakterisieren das einstige Vulkangebiet Nordwestsachsens, welches der Geopark Porphyrland beinhaltet.

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