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- 1:30 h
- 4,66 km
- 79 m
- 79 m
- 114 m
- 165 m
- 51 m
- Start: Am Markt Pirna
- Ziel: Am Markt Pirna
Rathaus Pirna/ Am Markt - Kirchgasse - Kirchplatz - Am Schloßberg - Schlosstreppe - Schloss Sonnenstein - Canalettoweg - Malerweg - Elbpromenade/ Elberadweg - Dohnaische Straße - Grohmannstraße - Klosterhof - Lange Straße - Rathaus Pirna/ Am Markt
Gut zu wissen
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt ist der Marktplatz von Pirna mit seinen reich verzierten Bürgerhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Von hier führt der Weg durch die Kirchgasse. Linker Hand erhebt sich die spätgotische Marienkirche, deren Bau um 1500 begonnen und im frühen 16. Jahrhundert vollendet wurde. Besonders eindrucksvoll ist das reich gestaltete Eingangsportal auf der Südseite.
Am Ende des Kirchplatzes gelangt man rechter Hand auf die Niedere Burgstraße. Rechts steht auch der Erlpeterbrunnen, ein städtischer Ziehbrunnen, der bereits 1384 erwähnt wurde. Die heutige Figur ist eine Nachbildung von 1908. Geradeaus erreicht man die Straße „Am Schlossberg“. Nach wenigen Metern zweigen links Stufen ab, die auf den Schlossberg führen.
Hoch über der Stadt thront das Schloss Sonnenstein. Ursprünglich eine mittelalterliche Burg, wurde es im 16. Jahrhundert zum Renaissanceschloss ausgebaut. Ab 1811 diente es als „Königlich-Sächsische Heil- und Pflegeanstalt“ – eine der ersten modernen psychiatrischen Einrichtungen Europas. Während der NS-Zeit wurden hier im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ mehr als 13.700 Menschen ermordet. Heute ist das Schloss saniert und Sitz der Landkreisverwaltung; in einem Gebäudeteil erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer. Von den Aussichtspunkten öffnet sich ein weiter Blick über Pirna, bei klarer Sicht reicht er bis nach Dresden.
Zurück an der Straße Am Schlossberg folgt man nun dem Canalettoweg, markiert mit rotem „C“ auf gelbem Grund und Teil der 8. Etappe des Malerwegs. Der Weg verläuft entlang der alten Festungsmauern, Informationstafeln erläutern die Geschichte des Sonnensteins.
Nach dem Abstieg biegt man auf die Straße am Wasserwerk, hält sich rechts und gleich wieder links, unterquert die Bahnlinie und erreicht die Elbe. Links abbiegend folgt man dem Uferweg elbabwärts.
Auf Höhe des heutigen Fähranlegers stand bis ins 19. Jahrhundert das Pirnaer Elbtor, eines der mittelalterlichen Stadttore. Es diente Bernardo Bellotto (genannt Canaletto) und Caspar David Friedrich als Bildmotiv.
Am Fähranleger geht man links durch die Unterführung. Danach führt die Grohmannstraße zum Klosterhof mit dem StadtMuseum Pirna, das wechselnde Ausstellungen zeigt. Am Museum vorbei gelangt man zurück auf die Dohnaische Straße. An der Ecke fällt der Engelserker auf, ein figurenverzierter Erker aus dem 17. Jahrhundert, dessen heutige Ausführung aus dem 19. Jahrhundert stammt. Hier führt der Weg nach links in die Lange Straße, dann nach rechts in die Badergasse, die direkt wieder auf den Marktplatz mündet.
Toureigenschaften
Einkehrmöglichkeit
Rundweg
Beste Jahreszeit
Anreise & Parken
Karte
Winterwanderkarte Sächsische Schweiz
Ausgabe mit ausgewählten Wanderrouten inkl. Winter-Einkehr
Wegebeläge
Autor:in
Nicole Hesse / Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Organisation
Tourismusverband Sächsische Schweiz
Lizenz (Stammdaten)
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