© Tobias Ritz

48 Stunden in ...

Bautzen

Willkommen in einer zauberhaften 38.000-Einwohner-Stadt mit 1000-jähriger Geschichte! Im östlich von Dresden gelegene Bautzen (sorbisch Budyšin) erwartet euch ein historisches Zentrum voll mittelalterlichem Flair, dazu gibt’s urige Kneipen in engen Gassen, tolle Ausblicke und einzigartige sorbische Traditionen. Lasst euch inspirieren für ein schönes Wochenende in der Lausitz!

1. Tag: Freitag in Bautzen

Wenn ihr euer gemütliches Quartier für das Wochenende bezogen und die Tourist-Info besucht habt, macht zur Erholung von der Anreise doch erstmal einen Bummel durch die romantische Altstadt. Abends gibt’s dann natürlich ein leckeres Essen!

Historische Gebaeude der Altstadt in Bautzen© Philipp Zieger

15 Uhr: Einchecken und Tourist-Info

Schon Sachsens Könige und andere Hoheiten haben in Bautzen vorzüglich genächtigt. Das könnt ihr heute genauso, egal ob in einer schönen Ferienwohnung, einer gemütlichen Pension, im Hotel oder gar in einem historischen Turm. Anschließend lohnt sich unbedingt ein Besuch in der Tourist-Information am Hauptmarkt – dort werdet ihr königlich versorgt mit Infos, Tickets, Souvenirs und mehr.
Stadtmauer mit Muehltor© Fouad Vollmer

16 Uhr: Stadtspaziergang

Nach der Anreise kann ein Spaziergang durch frische Luft sicher nicht schaden. Vor allem, wenn er als Romantik-Route durch Bautzens historisches Zentrum führt. Der Rundweg geht entlang der alten Stadtbefestigungen und bietet traumhafte Panoramblicke, etwa auf die Ortenburg oder hinauf zu Nicolaiturm und Nicolaikirchenruine. Und unterwegs freut ihr euch schon auf ein gutes Abendessen!
Pärchen sitzt auf Terrasse im grünem© Philipp Herfort

18 Uhr: Restaurantsuche

Wobei die Entscheidung für eine gastliche Stätte nicht leicht fällt. Schließlich warten allein im Zentrum rund 40 verführerische Restaurants, Kneipen und Bars teils in historischen Gewölben – die Tourist-Info hat ein Verzeichnis. Egal ob gutbürgerlich sächsisch, sorbisch oder original mittelalterlich, Bautzens Köche verblüffen mit außergewöhnlichen Gerichten (gute Pizza gibt’s natürlich auch). Guten Appetit!
Altstadt am Abend© Philipp Zieger

20 Uhr: Verdauungsbummel

Wenn ihr die gemütliche Gaststätte schließlich verlassen habt, gönnt euch doch noch einen geruhsamen Bummel durch die mittelalterlichen Gassen. Warmes Licht schimmert aus den Fenstern historischer Prachtbauten, es wird nach und nach ruhig in Bautzens Innenstadt. Besonders stimmungsvoll ist ein Blick von der Friedensbrücke auf das romantisch illuminierte Zentrum – einfach schön.

2. Tag: Samstag in Bautzen

Nun wird es Zeit, ein paar mehr Fakten über die Stadt zu erfahren, etwa in einem der tollen Museen und bei einer Führung durch die historische Altstadt. Später lockt dann ein Ausflug ins grüne Umland – und Kulinarik und Kultur kommen natürlich auch nicht zu kurz.

Eingang des Stadtmuseums© Philipp Herfort

10 Uhr: Museums-Besuch

Dafür hat Bautzen ein großes Angebot! Das Museum Bautzen etwa informiert euch über die 1000jährige Historie, teils interaktiv und mit rund 400.000 Exponaten. Wer mehr über die Kultur der slawischen Minderheit erfahren will, wird im Sorbischen Museum fündig. Senfmuseum, Domschatzkammer St. Petri und Alte Wasserkunst sind weitere tolle Adressen – hier habt ihr die Qual der Wahl.
Pärchen wird von einer Stadtfuehrerin in einem historische Gewand begleitet© Fouad Vollmer

12 Uhr: Geführter Stadtrundgang

Schritte hallen auf blank poliertem Kopfsteinpflaster, gebannt folgt die Gruppe den Erzählungen des Guides. Bei einer Stadtführung erfahrt ihr auf unterhaltsame Weise mehr über die Geschichte von Bautzen mit seinen über 1000 Baudenkmälern. Ganz besondere Einblicke bieten Themenführungen mit „Mönch Eusebius“ oder „Scharfrichter Hans“ – oder ihr zieht individuell los mit dem Audio-Video-Guide.
Ein Pärchen sitzt freudestrahlend in einem Restaurant auf einer Couch© Tobias_Ritz

13.30 Uhr: Mittagspause

In Bautzens altem Zentrum gibt es jede Menge gemütliche kleine Lokale, in denen ihr neue Kraft tanken könnt. Als Beispiel sei nur das Café Goliath genannt, das seinen Namen einer ein Meter hohen Espressomaschine verdankt und neben tollem Kaffee auch Leckereien wie knusprigen Flammkuchen aus dem Steinbackofen serviert – hält locker vor bis zum Abend.
Zwei Personen beim Stand-Up-Paddling auf einem See© Philipp Herfort

15 Uhr: Bautzner Talsperre

Glitzerndes Wasser, goldgelber Sand: Unweit nördlich von Bautzen lockt eine tolle Abwechslung zu den historischen Mauern. Per Fahrrad könnt ihr die Bautzner Talsperre leicht erreichen und dort einen erholsamen Nachmittag verbringen, etwa mit Schwimmen, Bootsfahren oder Minigolf. Anschließend folgt ein Drink in der Ocean-Beach-Bar mit den Füßen im Sand – herrlich.
Essen wird in einem Restaurant serviert in traditioneller sorbischer Tracht© Tobias Ritz

18.30 Uhr: Spezialitäten-Restaurant

Heute Abend warten ausgewiesene Spezialitäten auf euch. Wie wäre es mit einem fangfrischen Lausitzer Fisch, oder einem Gericht aus der Küche der Sorben, etwa im Restaurant Wjelbik? In diesem 600 Jahre alten Natursteingewölbe kommt Deftiges wie Maishähnchenbratwurst oder Ochsenfilet auf den Tisch. Mutige ordern einen besonderen Cocktail – zubereitet mit dem berühmten Bautz’ner Senf!
Theateraufführung unter freiem Himmel am Abend© Wolfgang Wittchen

20 Uhr: Volkstheater

Nach so viel Natur und kräftigem Essen dürft ihr euch gerne zurücklehnen und unterhalten lassen. Zum Beispiel im Deutsch-Sorbischen Volkstheater, dem einzigen professionellen bikulturellen Theater der Republik. Hier gehen Inszenierungen auf Deutsch wie auf Sorbisch über die Bühne – besonders schön ist zum Beispiel das anrührende Puppentheaterstück „BautzenBallade“!

3. Tag: Sonntag in Bautzen

Bald ist das Wochenende schon wieder vorüber und es heißt leider Abschied nehmen – aber zuvor werft noch mal in Ruhe einen Blick auf die schöne historische Altstadt aus gehobener Warte!

Altstadtpanorama von Bautzen © Philipp Herfort

10 Uhr: Turmbesteigung

Schon von Weitem beeindruckt Bautzen mit seinen vielen Türmen, die über die Stadt wachen. Etliche davon könnt ihr besichtigen, oft im Rahmen einer Führung. Vom Wahrzeichen „Alte Wasserkunst“ oder vom „Reichenturm“ mit seiner Neigung von 1,41 Meter zur Seite (daher als Schiefer Turm von Bautzen bekannt) genießt ihr besonders tolle Blick über die Dächer und bis weit hinein ins Oberlausitzer Bergland. Eindrücke, die unbedingt zum Wiederkommen verleiten!

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