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Von der Bikewelt Schöneck bis hin zum Kletterwald und einer Gravel-Tour

Das Vogtland bietet perfekte Action für Familien

Das Vogtland in Sachsen hatten wir bisher noch nie besucht und kannten bisher nur die Schilder von den Autobahnen A9 und A72, die von Berlin in Richtung Süden führen. Diesmal haben wir die Ausfahrt ins Vogtland genommen und sind in Schöneck gelandet. Schöneck liegt bei Klingenthal in der Nähe der tschechischen Grenze. Klingenthal? Da gibt es doch eine große Skisprungschanze – ja genau!

Keine Angst, wir gehen nicht Skispringen. Wir stürzen uns anders den Berg hinunter. Aber erst mal sind wir im wunderschönen Hotel Tannenhaus in Schöneck angekommen. Es gab Frühstück und das war sehr lecker. Genau die richtige Stärkung für den bevorstehenden Tag.

1. Die Bikewelt Schöneck

Es ging für uns zur Bikestation in Schöneck. Hier wurden wir sehr freundlich empfangen und mit vier Mountainbikes ausgestattet. Dazu gab es Helme und Protektoren für Rücken, Arme und Beine. Damit waren wir perfekt ausgestattet für die Bikewelt Schöneck.

Hier gibt es fünf Trails von unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen mit einer Gesamtlänge von circa 5 Kilometern. Dazu hatten wir die Gelegenheit, unser Können auf dem großen Übungsparcours zu testen. Mit dem Sessellift geht es dann langsam und gemütlich den Berg wieder hinauf.
Wir sind den Erich-Popp-Flowtrail einige Male gefahren. Dieser Flowtrail war sehr entspannt und ist perfekt für Familien und Anfänger.

2. Der Kletterwald Schöneck

Nach dem Mittagessen im Hotel Tannenhaus schlüpften wir in Klettergurte. Denn mitten in der Bikewelt gibt es auch den Kletterwald Schöneck. Hier konnten wir auf sechs verschiedenen Kletterrouten mit unterschiedlicher Schwierigkeit auf bis zu 10 Meter hohe Plattformen klettern. Über verschiedene Hindernisse führten uns die Kletterwege. Die Flylines, welche die Bäume verbunden haben, waren immer wieder ein Highlight und machten uns am meisten Spaß.

Der Kletterspaß ist für die ganze Familie perfekt. Besonders die Jungs wussten sich über alle Hindernisse recht schnell zu bewegen.

3. Mit Monsterroller auf dem Trail

Doch das war es noch nicht für diesen Tag. Denn in der Bikestation standen vier Monsterroller für uns bereit. Riesige übergroße Tretroller, mit denen wir uns den Erich-Popp-Trail in der Bikewelt hinunterstürzen sollten.

Also auf geht´s! Das diese Dinger dann so einen riesigen Spaß machen, hatten wir nicht geahnt. Wir rollten entspannt über die Line und nahmen ganz cool und entspannt stehend auf dem Roller jede Kurve. Hinauf ging es wieder mit dem Sessellift. Wir fuhren noch ein zweites Mal, denn es hat wirklich so viel Laune gemacht.

4. Das Hotel Tannenhaus

Den Abend verbrachten wir im Hotel Tannenhaus. Das Hotel macht einen sehr modernen Eindruck in einem alten Haus. Sehr liebevoll eingerichtet und mit sehr freundlichem Personal ist es seit 2018 für seine Gäste da. Es gibt bis zu 21 Zimmer und wir haben eine Suite zu viert bezogen.

Zum Abendessen gab es ein 4-Gänge-Menü im hauseigenen Restaurant. Das Essen war moderne Küche mit saisonalen Zutaten. Und das Wichtigste: Es war super lecker! Wir fühlten uns sehr wohl.

5. Gravel-Tour durch das Vogtland

Am zweiten Tag stiegen wir wieder aufs Rad, aber es wurde etwas weniger aufregend. Eine Radtour führte uns durch Teile des Vogtlands. So führte uns die Route durch herrlich dunkelgrüne Tannenwälder mit wundervollen Moosdecken auf dem Boden.

Wir kamen an der Muldenberg-Talsperre vorbei und erreichten nach circa 15 Kilometern die "Sparkasse Vogtland Arena". Eine der modernsten Skisprungschanzen Europas und ein wirklich eindrucksvolles Gebilde, das mit einem Auge in die Ferne in das Vogtland schaut.

Die Skisprungschanze konnten wir dann auch besichtigen und einen guten Eindruck bekommen, wie waghalsig man sein muss, um sich so eine Schanze hinunterzustürzen. Wahnsinn!

Unsere Tour führte uns weiter durch das Vogtland und wir erreichten das Waldhotel Vogtland. Es war Mittagszeit und wir hatten durchaus etwas Hunger. Auf der Karte lasen wir etwas von Bärlauchknödel. Also her mit diesen leckeren Dingern – die waren wirklich sehr lecker.

Weiter ging unsere Gravel-Tour, die wir mit zwei Gravel-Bikes und zwei E-Mountainbikes absolvierten. Die Runde führte uns noch zu einigen Naturhighlights. So entdeckten wir einen tollen Berg in der Nähe des Schneckensteins, von dem man einen herrlichen Blick zur Skisprungschanze hatte.

Nach 50 Kilometern erreichten wir wieder unseren Starpunkt, das Hotel Tannenhaus. Damit endete auch unsere Zeit im Vogtland. Wir haben so viel Natur erleben dürfen und hatten dabei als Familie Abenteuer und sportliche Action. Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Besuch im Vogtland.
Schaut ich hier ein kurzes Video von unserer Reise in das Vogtland an und lasst euch inspirieren!

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