Schloss Augustusburg

Schloss 1, 09573 Augustusburg

Tel. : +49 (0) 37291 3800

Fax. : +49 (0) 37291 38024


www.die-sehenswerten-drei.de

Beschreibung

Die Sehenswerten Drei werden sie genannt. Gemeint sind das Schloss Lichtenwalde, die Burg Scharfenstein und Schloss Augustusburg, die sich weithin sichtbar auf einem Porphyrkegel über das Zschopautal erheben.

Das Schloss Augustusburg hat seit 400 Jahren nichts von seiner imposanten Statur eingebüßt. Den Namen verdankt es dem sächsischen Kurfürsten August, der das Jagdschloss im Renaissancestil zur Demonstration seiner Dominanz am südlichen Rand seines Herrschaftsgebiets errichten ließ.

Seit den 1920er Jahren beherbergt Augustusburg verschiedene hochkarätige Sammlungen. Das Motorradmuseum brachte dem Schloss auch den Beinamen Bikerschloss ein. Neben der wunderschönen Anfahrt über steile Serpentinenstraßen vielleicht auch ein Grund, warum die Augustusburg besonders in den Sommermonaten ein lohnenswertes Ziel für Zweiradliebhaber ist. Sehenswert sind ebenso das Kutschenmuseum, das Jagdtier- und Vogelkundemuseum und der Schlosskerker.

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Zwei Behindertenparkplätze auf dem Parkplatz vor dem Schloss
  • Von dort sind es ca. 80 m in den Innenhof - Eine Begleitperson wird empfohlen
  • Zugang zur Kasse über 1 Stufe á 16 cm oder stufenlos über den Nebeneingang WC (Türen 85-90 cm)
  • Aufzug zur Sonderausstellung: Fläche 108x172 cm
  • Im Motorradmuseum:
    • Schwellen á 10 cm
    • Aufzug: Tür 87 cm, Fläche 100x140 cm
  • Das Kutschenmuseum ist über 1 Stufe á 9 cm erreichbar
  • Kirche und Brunnenhaus sind mit mobilen Rampen zugänglich, Türen 82-90 cm

Industriekultur

Motorradmusem auf Schloss Augustusburg

Bis zur deutschen Wiedervereinigung gehörte das Motorradwerk im sächsischen Zschopau zu den größten Motorradherstellern der Welt. An die Stelle der Marke „DKW“, die von der neuen Auto Union in Westdeutschland beansprucht wurde, war zu DDR-Zeiten „MZ“ getreten, eine Abkürzung für „Motorradwerke Zschopau“. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich hier zwei Motorradmuseen in unmittelbarer Nachbarschaft befinden, zumal beide einander perfekt ergänzen.

Während das Museum auf Schloss Wildeck in Zschopau mit der Authentizität der Privatsammlung des Enkels von DKW-Gründers Jørgen Skafte Rasmussen punktet, stellt die Ausstellung auf Schloss Augustusburg die Entwicklung von DKW und MZ mit einer gewissen Vollständigkeit dar. Mehr noch, auf einer Ausstellungsfläche von 1.200 m² wird anhand von 175 Exponaten die gesamte technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll in Szene gesetzt. Damit ist die „Krone des Erzgebirges“ das größte Motorradmuseum Europas. Besondere Höhepunkte der Ausstellung sind Motorsportinszenierungen mit historischen Filmen, ein Soundsimulator und zahlreiche Prototypen und Unikate. Mehrmals im Jahr finden Biker- und Oldtimer-Treffen statt, die Schloss Augustusburg in ein „Open-Air-Museum“ verwandeln. Wem vier Räder und gemütlicheres Tempo lieber sind, dem steht auf Schloss Augustusburg übrigens auch ein Kutschenmuseum offen, in dem ebenso eindrucksvoll die Stadt- und Gesellschaftswagen des 19. und 20. Jahrhunderts und Galawagen des Sächsischen Marstalls präsentiert werden.

Reformation

Wie sein Bruder Moritz wurde August von Sachsen auf Schloss Freudenstein geboren. 1548 heiratete er in Torgau Anna von Dänemark. Das Paar sollte als „Vater August“ und „Mutter Anna“ in die sächsische Geschichte eingehen. Als Kurfürst führte August sein hochverschuldetes Land in den Jahren von 1553 bis 1586 zu neuer wirtschaftlicher Blüte. Ein prächtiges Beispiel für die umfangreichen Bautätigkeiten des Kurfürsten ist das Jagdschloss Augustusburg, die „Krone des Erzgebirges“, in dem heute unter anderem das größte Motorradmuseum Europas untergebracht ist. Das Altarbild in der Schlosskirche zeigt die Familie des Kurfürsten August und ihr evangelisches Glaubensverständnis. Es hat seinen Platz niemals verlassen, so wie das Werk der Cranachs in Sachsen auch noch heute allgegenwärtig ist. Unter Kurfürst August wurde Sachsen dann auch der Ehrentitel „Mutter der Reformation“ verliehen.

Standort

Buchung

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 70 cm
    Zugänge über max. eine Stufe oder Rampe


Aufzug

Bedienelemente mit einer Höhe > 115 cm werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Aufzugsgrundfläche min. 110x140 cm


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 150x150 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 90 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden