• Meißner Schwerter Privatbrauerei
Meißner Schwerter PrivatbrauereiRadeberger Pilsner Landskron BierBrauereiansicht Radeberger Exportbierbrauerei

Bier aus Sachsen

Radeberger Exportbierbrauerei

Liebhaber von Gaumenfreuden sollten sich die „Bierstadt Radeberg“ für einen Zwischenstopp notieren. Gibt es doch in dem idyllisch vor den Toren Dresdens gelegenen Städtchen so einige Genussangebote mit Verführungspotenzial. Allem voran das seit 1872 in Radeberg beheimatete Pilsner. Für Fans und Interessierte, die mehr über die Marke und die Radeberger Exportbierbrauerei erfahren möchten, ist die „Brauereibesichtigung“ ein Muss. Die zweistündige Führung informiert über die 145-jährige Unternehmensgeschichte und bietet Einblick in alle Prozesse rund um die Herstellung und Abfüllung der traditionsreichen Biere. Die Besichtigung endet mit der Verkostung von Radeberger Pilsner und Zwickelbier (unfiltriertes Radeberger Pilsner). Individuelle Themenspecials wie „Der gesellige Zapferkurs“ und die „Adventsführungen“ ergänzen die Angebotspalette.

Radeberger Pilsner

Viele Besucher runden das Erlebnis in der Radeberger Exportbierbrauerei mit einer Einkehr im dem naheliegenden „Radeberger Brauerei-Ausschank“ ab. Übernachtungen sind in den 25 Zimmern im Hotel Kaiserhof möglich.

Brauerei-Ausschank

Auf der „Radeberger Genuss- und KulTour“ berichtet Bierkutscher Ernst über ‚seine‘ Bierstadt. Er zeigt, was aus der fast 800-jährigen Stadt geworden ist, kennt jeden Winkel und hält auch Verkostungsofferten parat.

Genuss- und KulTour

Radeberger Destillation & Liquerfabrik

Original Radeberger Bitter direkt vor Ort probieren, heißt es im Stammhaus des Original Radeberger Bitter seit 1877. Genießer gewinnen bei der „Besichtigung der Radeberger Destillation & Liqueurfabrik“ Einblicke in die Geschichte und die aktuelle Produktion des vielfach ausgezeichneten und wohl mundenden Kräuterlikörs. Dazu gibt es eine Kostprobe des Original Radeberger Bitter.

Radeberger Destillation & Liquerfabrik

Radeberger Fleisch- und Wurstwaren

Wer dem typischen Radeberger Fleisch- und Wurstgeschmack auf die Spur kommen möchte, ist bei der Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH genau richtig. An seinem Stammsitz in der Bierstadt produziert das bekannte Unternehmen frisch für seine hauseigenen Filialen, aber auch für den nationalen Handel. Ein besonderes touristisches Augenmerk gilt dem Werksverkauf vor Ort: Feinste Schinken, so auch der Original Radeberger Lachsschinken, gereifte Salamis oder eine der „Radeberger Spezialitäten-boxen“ eignen sich hervorragend als genussvolles Mitbringsel.

Radeberger Fleisch- und Wurstwaren

Sachsens älteste Privatbrauerei: Meißner Schwerter-Brauerei

Meißner Wein ist weithin bekannt. Aber Meißner Bier? Jawohl, auch das gibt es. Meißen ist eine Stadt mit stolzer, langer und sorgsam bewahrter Brau-Tradition. Die Meißner Schwerter-Brauerei ist Sachsens älteste Privatbrauerei. Anno 1460 wurde sie gegründet. Ihr erster Sitz, das sogenannte „Bahrmannsche Brauhaus“, ist mit seinem eindrucksvollen Staffelgiebel eine Sehenswürdigkeit der Meißner Altstadt. Die Meißner lieben den Geschmack der heutigen Schwerter-Bierspezialitäten. „Urhell“, „Rubin-Lager“ oder „Sankt Afra Dunkel“ heißen die Biere, die im modernen Brauhaus an der Ziegelstraße entstehen. Dazu kommen Biere, die jeweils in der Sommer- oder Wintersaison besonders gut schmecken. „Maibock“, „Elbsommer“ und „Bennator-Bockbier“ zählen dazu. Meißner „Sherry-Porter“ und ein „Porter-Bierbrand“ sind von Kennern geschätzte Ergebnisse dieser Lust am Neuen.

Dass man sich in Meißen auf das Brauen qualitätsvoller Biere versteht, hat sich inzwischen herumgesprochen. Die verschiedenen Schwerter-Biere sind nicht nur in der Stadt, sondern im ganzen Elbland und weit darüber hinaus sehr gefragt. Stilecht genießen kann man sie in den beiden Brauereigaststätten Meißens. Im Brauhaus an der Ziegelstraße haben die Gäste besten Blick auf die großen Braukessel und den typischen Malzgeruch in der Nase. Ein gastlicher Ort mitten in der Altstadt ist das Schwerter-Schankhaus am Meißner Markt. Von dort bis zum historischen Sitz der Brauerei ist es nur ein Katzensprung.

Meißner Schwerter-Brauerei

Landskron-Braumanufaktur

Ein besonders traditionsreicher Genuss in Görlitz sind die Biere der Landskron-Braumanufaktur. Seit 1870 wird hinter den denkmalgeschützten Backsteinmauern und in unterirdischen Gewölbekellern mit offener handgeführter Gärung gebraut. Bei den regelmäßigen Führungen – der kurzen 0,33-Liter-Tour und der ausführlichen 0,5-Liter-Tour – erfahren Besucher mehr über das handwerkliche Brau-Verfahren. Ein Highlight für ausgesprochene Bierliebhaber sind die Brauseminare: Während des sieben- bis acht-stündigen Braukurses werden die Teilnehmer an der Schau-Brauanlage in die Welt des Brauens eingeführt: vom Einmaischen bis zur Hefezugabe. Der Clou: Nach Abschluss des Gär- und Reifeprozesses von vier bis sechs Wochen erhält jeder Kursteilnehmer einen Kasten des selbstgebrauten Bieres zum Genießen, und ein Brauerdiplom.

Landskron-Braumanufaktur

Wernesgrüner Bier

Das berühmte Bier gab es sogar schon vor dem namensgebenden Ort – doch heute ist Wernesgrün gerade für den Gerstensaft weit über Sachsen hinaus bekannt. Das Brauereigebäude gehört zudem zur sächsischen Route der Industriekultur. Die moderne Brauerei, die sich hinter den historischen Fassaden befindet, kann geführt besichtigt werden. Noch mehr Freude macht Besuchern der Brauerei-Gutshof, der in Brauschenke und Biertenne einlädt. Und nicht zu vergessen: die stattlichen Brauereipferde aus eigener Zucht.

Wernesgrüner

Auf Biertour durch Freiberg

Freiberg ist nicht nur für den traditionsreichen Bergbau und die weltberühmten Silbermann-Orgeln bekannt, sondern auch für sein gutes Bier. Humorvoll führt Braumeister Michael durch die historische Altstadt – mit heiteren Erlebnissen und flotten Trinksprüchen. Bereits seit dem 13. Jahrhundert wird in Freiberg Bier hergestellt. Damals durfte sogar auf allen gewinnbringenden Zechen Sachsens nur „freibergisches Bier“ verkauft werden. Die Führung endet in einer urigen Gastwirtschaft, wo ein Original Freiberger Kellerbier und leckeres Mühlenbrot mit Schmalz warten.

Freiberger Biertour

Privatbrauerei Eibau

Was lange gärt wird gut. Bereits im Jahre 1810 erhielt die Eibauer Landbrauerei das Braurecht auf die Herstellung von Bieren. Aus der Zeit, als Bier dank seiner wichtigen Nährstoffe auch als Biersuppe verabreicht wurde, stammt ein besonders bekömmliches und vollmundiges Schwarzbier. Das Eibauer Schwarzbier. Der Sage nach war dieses Bier von so hohem Genuss, dass es ein Zittauer Braumönch im Malzkeller der Eibauer Brauerei zu einer hohen Verweildauer brachte. Sein Entzücken über dieses Bier trug er als erster nicht angestellter „Außendienstmitarbeiter" in aller Munde. Es gehört seitdem zu einem der ältesten und beliebtesten Schwarzbiere in Deutschland. 1937 kam das Braugut in den Besitz eines Herrn Münch, der es bis 1972 zu einer hochmodernen und über Sachsen hinaus bekannten Braustätte machte. Nach einer 18 Jahre dauernden Zwangsverstaatlichung ist die Eibauer Brauerei seit 1990 wieder in Privathand und verwöhnt die Gaumen ihrer Kunden mit feinsten Bieren. Wie gesagt: Was lange gärt ist gut.

Privatbrauerei Eibau

Hausbräu Watzke

Dresden ist schön im Watzke!  Wer erleben möchte, wie man traditionelles Brau- und Fleischerhandwerk mit einer abgewogenen Portion Ideenreichtum und Neugierde verbinden kann, findet in den vier Watzke-Häusern die passenden Lokalitäten. Unter den Brauern, Köchen und dem Service Personal finden sich ausgebildete Biersommeliers. Die Spezialisten achten bei der Kreation Ihrer Lebensmittel darauf, eine perfekt abgestimmte Kombination aus Speisen und Getränken herzustellen. Mit Zutaten aus der Region, fundiertem Know-how und der Liebe zum Handwerk werden von der DLG mit Gold ausgezeichnete Biersorten und mit Silber ausgezeichnete Bratwürste geschaffen. Bei einer Mango-Curry-Bratwurst und einem Altpieschner Spezial, erfährt der Gast welches Potential in traditionellen Speisen steckt, wenn man sie mit einer Prise Neugierde würzt. Wer sich live von der hohen Qualität überzeugen möchte, bekommt beim Live-Würsteln in Watzkes Wurstküche oder bei einer Brauereiführung im Ball- und Brauhaus Watzke einen detaillierten Eindruck.   

Hausbräu Watze

Cliffs Brauwerk Leipzig

Seit 2013 braut Cliff Schönemann leidenschaftlich Bier. Begonnen hat alles in seiner kleinen Küche. Heute umfasst die Brauerei in der Leibnizstraße 17 ein 200 Liter Sudwerk. Seine Biere sind unfiltriert, unbehandelt und mit dem Leipziger Wasser gebraut. So wie es aus dem Tank kommt, kommt es in Fässer und Flaschen. Jede Flasche wird von mir einzeln gespült, gefüllt, verkorkt und etikettiert. Handarbeit also von Anfang bis zum Ende. Die Vielfalt an Bieren ist groß. Sie gelingt ihm, weil er durch Veränderung der Malz- und Hopfenanteile sowie der Hefe und Gärführung einen anderen Geschmack bzw. Charakter erzielt. Allein durch diese Veränderungen, kann man innerhalb eines Bierstils eine Vielzahl an unterschiedlichen geschmacklichen Ausrichtungen kreieren. Und das ist das Besondere an Cliffs Brauwerk.

Cliffs Brauwerk