© Sebastian Rose

Weihnachten 

Weihnachtsfest für die Sinne

Die Weihnachtszeit ist die fünfte Jahreszeit in Sachsen: Jahrhundertealte Bräuche und Weihnachtstraditionen werden hier besonders intensiv gelebt und zelebriert. Das seht ihr an den mit weihnachtlichem Kunsthandwerk geschmückten Fenstern. Das riecht ihr in den Häusern. Das schmeckt ihr auf den Weihnachtsmärkten. Das hört ihr auf den Straßen. Und ihr spürt sie – diese außergewöhnliche festlich-heimelige Atmosphäre im Weihnachts-Wunderland Sachsen.

© Albrecht Holländer Artworks

Weihnachtliche Veranstaltungen

in eurer Nähe

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Tradition und Handwerk

Weihnachten in Sachsen - das bedeutet nicht nur Lebkuchen, Glühwein und Romantik am Kamin, sondern auch handwerkliche Meisterleistungen. Ob Crottendorfer Räucherkerzen, Swibbögen oder Räuchermännchen aller Art - hier wird traditionelles Handwerk gelebt. 

Herrliche Herrnhuter Sterne

Fantastische Faltkunst aus der Oberlausitz: Der Ursprung aller Weihnachtssterne liegt in der ostsächsischen Stadt Herrnhut. Die dreidimensionalen Sterne mit den 25 großen Zacken werden seit mehr als 160 Jahren in der Herrnhuter Sterne-Manufaktur hergestellt. Per Handarbeit aus Papier und Pappe. In der Advents- und Weihnachtszeit leuchten sie an vielen Orten der Welt.

Tipp: Bringt euch selbst zum Strahlen in der Herrnhuter Schauwerkstatt und testet eure Fingerfertigkeit in der Bastelwerkstatt!

Duftendes aus dem Erzgebirge: Crottendorfer Räucherkerzen

Kleine Kegel, großartige Wirkung: Die bunten Räucherkerzchen aus Crottendorf im Erzgebirge schaffen es, in wenigen Sekunden Weihnachtsgefühle herbeizuzaubern. Und Räuchermännchen zum Leben zu erwecken. Seit bald 100 Jahren werden die Crottendorfer Räucherkegel aus dem Harz des Weihrauchbaums, Holzkohle, Kartoffelmehl, Sandelholz und Rotbuchenmehl hergestellt. Und mit weihnachtlichen Wohlgerüchen wie Tanne, Honig oder Zimt veredelt, natürlich nach alter Handwerkstradition.

Tipp: Schnuppert an der größten Räucherkerze der Welt in Crottendorf!

Gedrechselt, geschnitzt, geliebt und gerockt: Holzkunst aus dem Erzgebirge

Als der Bergbau im Erzgebirge zurückging, widmeten sich viele Kumpel der kunstvollen Bearbeitung von Holz: Drechseln, Reifendrehen, Spanbaumstechen und Schnitzen. So entstanden die traditionellen Figuren der erzgebirgischen Volkskunst wie das Pärchen Engel und Bergmann, der Schwibbogen oder das Räuchermännchen. Spielerisch geht es im Spielzeugdorf Seiffen zu. Mit alten Handwerkstechniken werden Kunstwerke wie Weihnachtspyramiden, Nussknacker und Engelmusiker aus Holz hergestellt. Auf kreative und verrückte Art führen die „Boys from the Wood“ diese Tradition der Holzbearbeitung weiter. So fertigen sie in liebevoller Handarbeit Rock- und Fußballstars, Surfer und Skifahrer als Räuchermännchen oder Schwibbögen mit coolen Sprüchen.

Tipp: Bestaunt den 10-Meter-Rekord-Nussknacker im ersten Nussknackermuseum Europas in Neuhausen! 

weitere traditionelle Betriebe

© Schutzverband Dresdner Stollen® e.V./Tobias Ritz

Kulinarisch

durch die Weihnachtszeit

Der sächsische Kurfürst August der Starke liebte Christstollen und ließ von 100 Dresdner Bäckern einen 1,8 Tonnen schweren Riesenstollen backen – für das “Zeithainer Lustlager”: mit 3.600 Eiern, 326 Kannen Milch und 20 Zentnern Weizenmehl.

Neben der berühmten sächsischen Weihnachtsspezialität gibt es jedoch noch andere kulinarische Highlights zu entdecken.

Das traditionelle Weihnachtsessen

Speisen mit Symbolik: Das Neunerlei ist ein alter Weihnachtsbrauch aus dem Erzgebirge. Das traditionelle Heiligabend-Menü setzt sich aus neun verschiedenen Bestandteilen zusammen. Jeder Zutat wird eine bestimmte Symbolik für das neue Jahr zugeordnet. Die Zusammenstellung des Menüs variiert von Ortschaft zu Ortschaft und von Familie zu Familie. 

zum Rezept

Fettfreies Vergnügen

Was ein Pfefferküchler macht? Er lebt in der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz zwischen Bautzen und Dresden und stellt auf traditionelle Art Pfefferkuchen her - und das schon seit dem Jahr 1558. Der Name des süßen Weihnachtsgebäcks stammt von den exotischen Gewürzen, die man früher unter dem Begriff „Pfeffer“ zusammenfasste.

Der Teig der berühmten Pulsnitzer Pfefferkuchen enthält kein Fett und wird über Monate zum Reifen eingelagert, bevor er gewürzt wird. Mit Zimt, Kardamom, Fenchel oder Muskatnuss – der Rest bleibt ein würziges Geheimnis der Pfefferküchler.

Zum Pfefferkuchen-Glück!

Das vermutlich älteste niedergeschriebene Glühweinrezept Deutschlands stammt aus dem sächsischen Radebeul. August Raugraf von Wackerbarth suchte auf seiner barocken Schlossanlage nach einem Trank, der die Kälte vergessen macht und es warm ums Herz werden lässt. Seine geistreiche Idee, Safran, Anis, Zimt und Granatapfel in Weißwein zu geben und das Ganze zu erwärmen, macht seit dem Jahr 1834 die Advents- und Weihnachtszeit zum heißen Genuss.

Dresdner Striezelmarkt

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