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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass Sie sich über die Arbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen informieren möchten. Hier haben Sie Zugang zu den aktuellen und den vergangenen Pressemeldungen über den Tourismus in Sachsen. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, gern zur Verfügung.

Aktuell

Platz 1 für Sachsen auf der ITB 2016

Spektakuläre Bilder der faszinierenden Felsenwelt sächsischer Mittelgebirge und seiner Seenlandschaften, Mountainbike-Feeling und Regen, der in einen plätschernden Bach fällt - Sachsen hat mit dem besten deutschen Messestand auf der 50. Internationalen Tourismus Börse 2016 (ITB) überzeugt. Am gestrigen Samstagabend wurde die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) bei der 16. Verleihung der Best Exhibitor Awards in der Kategorie „Deutschland“ mit dem 1. Platz geehrt. Platz 2 ging an Bayern, Platz 3 an Niedersachsen.  

Der Best Exhibitor Award zeigt den Facettenreichtum und die kulturelle Vielfalt des Tourismus und ehrt damit das, was die Messebesucher lockt: ein möglichst schönes und serviceorientiertes Standdesign. Sachsen hat mit der Gestaltung seines Messestandes unter dem Motto „Sachsen – Spüre die Natur!“ überrascht. Erstmals standen die Schwergewichte der sächsischen Naturlandschaft im Mittelpunkt einer ITB-Präsentation. Der Messeauftritt und das dazu gehörende Angebot der rund 60 Aussteller sowie ein Unterhaltungsprogramm unter anderem mit Shows des sechsfachen Weltmeisters im Trial-Bikesport, Marco Hösel, haben bei der Jury gepunktet. 

Das Jury-Team aus Tourismus-Studenten der Cologne Business School hat während der von Mittwoch bis Freitag dauernden Fachbesuchertage alle 11.000 Messestände anhand eines ausgefeilten Kriterienkatalogs evaluiert und die besten Aussteller ermittelt. Bewertet wurden die Bereiche Design, Kreativität, Standaufteilung, B2B, Personal, Informationsmaterial, Aktivitäten und Sonderaktionen sowie der Gesamteindruck in elf Standard- und zwei Sonderkategorien. Um größtmögliche Transparenz und Objektivität zu gewährleisten, fand unter den 15 höchstbewerteten Ausstellern einer Kategorie jeweils ein zweiter Bewertungs-Durchgang statt. 

Die Idee für die Präsentation „Sachsen – Spüre die Natur!“ hat die TMGS mit dem Messebau-Unternehmen Vavona GmbH, Radeburg, umgesetzt. 

Konzept aufgegangen: Sachsen erhält gut Resonanz auf der ITB

Sachsen ist auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin der Überraschungseffekt gelungen. Dieses Resümee zieht die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Freitag am Ende der drei Fachbesuchertage. „Die erwartet positive Resonanz sowohl der sächsischen Aussteller am Stand, vor allem aber der Fachbesucher gibt uns recht, dass Sachsen neben seiner hochwertigen Kulturlandschaft als attraktives Reiseziel für Aktivurlaub punktet“, sagte Hans-Jürgen Goller, TMGS-Geschäftsführer, am Freitagabend in Berlin. Sowohl die Gestaltung des Messestandes unter dem Motto „Sachsen – Spüre die Natur!“ mit seinen landschaftlichen Schwergewichten von beeindruckenden Felslandschaften, Mittelgebirgen und Seenlandschaften als auch das dazu gehörende Angebot der rund 60 Aussteller haben den Fachbesuchern die Augen für den landschaftlichen Reiz Sachsens geöffnet. „Es hat funktioniert: Wir haben unser Land als attraktives Reiseziel, in dem Aktivurlaub wie Kulturreisen und Städteurlaub perfekt kombiniert werden können, in den Mittelpunkt der Kommunikation gerückt“, so Goller. 

So hat das Thema Mountainbike fahren als bisher eher unbekanntes Terrain das Interesse von Reiseveranstaltern geweckt. Das Erzgebirge, das den meisten als Wanderregion vertraut ist, konnte mit dem Mountainbike-Strecke „Stoneman Miriquidi“, mit der neuen Bikewelt in Schöneckund dem Trail-Center Rabenberg Alleinstellungsmerkmale präsentieren und Entscheidern der Branche somit ein zusätzliches Argument für hochwertigen, spaßorientierten Erlebnisurlaub für die Mittelgebirgsregion liefern. Zwei neue Angebote wie der Wandermarathon „Erzhike“ entlang der Stoneman-Strecke und ein Wanderkonzert während der Erzgebirgischen Wander-Wochen im Mai haben Reiseveranstalter neugierig gemacht. Erfolgreich vertrieben werden konnte auf der ITB der druckfrische Mountainbike-Katalog der TMGS „Sax Tracks“, der bisher einzigartig in Deutschland eine kompakte Übersicht über das komplette Angebot in diesem Bereich vorstellt. Im Hinblick auf den 116. Deutschen Wandertag, der in diesem Jahr in Sachsen stattfinden wird, konnte mit den eindrucksvollen Natur-Bildern am Messestand einmal der Ruf der unverwechselbaren Wanderregion Nationalpark Sächsische Schweiz unterstrichen werden. 

Und auch Dresden, Leipzig und Chemnitz ziehen eine positive Bilanz der ersten drei Tage, an denen die ITB Berlin rund 110.000 Fachbesucher begrüßen konnte. Mit seiner attraktiven Mischung aus Kultur und Natur passt sich Dresden zum diesjährigen Motto des neu gestalteten Sachsen-Standes an. Erstmals präsentiert sich die Stadt mit dem Sächsischen Elbland als eine gemeinsame touristische Destination. Besonders nachgefragt wurden die touristischen Angebote rund um das Jubiläum 800 Jahre Kreuzchor, die neuen Bühnen im Kraftwerk Mitte Dresden für Staatsoperette und tjg Theater Junge Generation sowie die Wiedereröffnung vom Kulturpalast Dresden mit dem neuen Konzertsaal für die Dresdner Philharmonie und der neuen Bühne für die Herkuleskeule. Aber auch Sonderausstellungen bzw. Neueröffnungen  der Museen, Jubiläen wie die 40. Dresdner Musikfestspiele und die Angebote Dresdens im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017 standen im Zentrum des Interesses. 

Themen wie das Max-Reger-Jahr anlässlich des 100. Todestages des Komponisten in Leipzig, die Premiere des Wagner-Rings an der Oper Leipzig mit den Erholungsmöglichkeiten im nahegelegenen Leipziger Neuseenland zu kombinieren, haben in diesem Jahr am Stand von Leipzig und Leipzig Region für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Bewerbung des 24-Stunden-Mountainbikerennens durch Chemnitz im Juni offenbart Gästen, sich der Stadt auf anderen, unkonventionellen Wegen zu nähern.      

Erwartungsgemäß groß war in diesem Jahr das mediale Interesse am Sachsenstand, vor allem bei der TMGS und bei der Dresden Marketing GmbH. In sachlich geführten Interviews haben die Marketingexperten ausdauernd, offen und sympathisch für Sachsen als Reiseziel geworben. 

Viele Gäste, darunter der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, und der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler sowie Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Politik, der Medien- und Werbebranche sind der Einladung der TMGS am zurückliegenden Donnerstag nach Berlin gefolgt, um sich selbst einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und dem Angebot der sächsischen Tourismusbranche zu verschaffen. 

Die ITB war ebenfalls Plattform für die Vergabe von Tourismuspreisen: So wurde der Elberadweg in der Radreiseanalyse 2016 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs zum zwölften Mal in Folge zum mit Abstand beliebtesten deutschen Radfernweg gekürt. Mit einem "Excellent" in der Kategorie Region wurde der Film "Lebenslänglich Stolpen" des Schlösserlandes Sachsen beim 15. Internationalen Tourismus-, Film- und Multimedia-Wettbewerbs „Das Goldene Stadttor“ ausgezeichnet. Auch die acht Finalisten des Wettbewerbs des Landestourismusverband Sachsen „Gästeliebling Sachsen 2016“ wurden in der Kulisse des Sachsenstandes gekürt. Der Landessieger und „Gästeliebling 2016“ wird zum Sächsischen Qualitätstag am 9. Juni gekürt. Grund zur Freude gab es nicht nur für die Acht, sondern für das Reiseland Sachsen insgesamt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bescheinigte das 19. Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) Sachsen zum wiederholten Mal höchste Gästezufriedenheit.  

Die Dampfbahn-Route Sachsen konnte auf einen besonderen Erfolg verweisen: Im vergangenen Jahr wurde bereits zum zweiten Mal in Folge auf den Sächsischen Schmalspurbahnen die Millionenmarke bei der Fahrgastzahl überschritten. 

Insgesamt über 10.000 Aussteller aus mehr als 185 Ländern in 37 Hallen bieten einen repräsentativen Überblick über das globale Reiseangebot und wachstumsstarke Marktnischen; mehr als 115.000 Fachbesucher sind vor Ort. Noch bis zum Sonntag präsentiert sich Sachsen ab morgen dem Berliner Publikum – mit allen Informationen zur Reisesaison 206 und einem attraktiven Rahmenprogramm.

Bildunterschrift: Mountainbike-Feeling bei Sachsenauf der ITB, Trial-Rad-Weltmeister Marco Hösel beeindruckt die Gäste in seiner Show. Foto: Wolfgang Schmidt/TMGS

2015 war ein durchwachsenes Jahr für den Sachsen-Tourismus

Mit 7 405 916 Gästen und 18 732 207 Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten im Jahr 2015 stagnierte der Tourismus in Sachsen praktisch auf Vorjahresniveau. Bei den Gästeankünften lag die Differenz bei 0 Prozent, bei den Übernachtungen betrug sie -0,9 Prozent. Damit schnitt Sachsen schlechter ab als Deutschland insgesamt, wo es im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt ein Plus von rund 3 Prozent Gästeankünften und rund 4 Prozent mehr Übernachtungen gab.

Auffällig ist dabei der Unterschied bei Gästen aus Deutschland einerseits und internationalen Gästen andererseits. Während aus dem deutschen Markt ein Minus von 0,7 Prozent Gästeankünften und 1,4 Prozent Übernachtungen verzeichnet werden musste, gab es beim Incoming ein erfreuliches Plus von 5,1 Prozent mehr Gästen und 3,5 Prozent mehr Übernachtungen. „Es muss nicht lange spekuliert werden, dass die Ereignisse im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik in Sachsen und vor allem die praktisch das ganze Jahr vorherrschende mediale Berichterstattung zu diesem Thema ein besseres Ergebnis aus dem deutschen Markt verhindert haben“, kommentierte Hans-Jürgen Goller, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) die Jahresbilanz 2015. „Vor diesem Hintergrund sind die ganz leichten Rückgänge für Sachsen insgesamt sogar noch etwas besser, als ich sie erwartet hatte. Aber 4,2 Prozent weniger Gäste und 5,1 Prozent weniger Übernachtungen aus Deutschland in Dresden weisen auf die Ursachen hin.“ Vor allem das Gruppengeschäft habe dort gelitten.

In den anderen Reisegebieten in Sachsen gab es ein uneinheitliches Bild. Zuwächse auf ganzer Linie gab es nur in Leipzig (+1,7% mehr Gäste und +2,3% Übernachtungen) und vor allem in der Region um Leipzig, dem Sächsischen Burgen- und Heideland (+3,5% mehr Gäste und +4,0% mehr Übernachtungen). Das Erzgebirge (+0,8% mehr Gäste, -0,3% weniger Übernachtungen) und die Oberlausitz (+2,2% mehr Gäste, -0,5% weniger Übernachtungen) hatten zumindest mehr Gäste als im Vorjahr, wohingegen  die Sächsische Schweiz mit -0,1% Gästen und -1,2% Übernachtungen nur ganz leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Deutlichere Verluste erlitten das Vogtland mit -2,1% Gästen und -1,6% Übernachtungen sowie das Sächsische Elbland mit -1,1% weniger Gästen und -4,8 Prozent weniger Übernachtungen. Am schlechtesten schnitt die kleinste Destination in Sachsen, die Stadt Chemnitz, ab. Hier waren die Rückgänge mit -4,9 Prozent weniger Gästen und -8,9 Prozent Übernachtungen schon recht deutlich. Sehr gute Zuwächse von jeweils 6,1 Prozent mehr Gästen und Übernachtungen aus dem Ausland sorgten in Dresden dafür, dass der negative Effekt aus dem Inland abgemildert werden konnte und die Stadt insgesamt ein Minus von 2,3 Prozent Gästen und 3,0 Prozent Übernachtungen zu verzeichnen hatte.  

Sehr erfreuliche Entwicklung beim Gästeaufkommen aus dem Ausland

Auch für Sachsen verhinderte das Incoming nennenswerte Rückgänge. Sehr gut entwickelte sich der ohnehin schon seit längerem an erster Stelle liegende niederländische Markt mit +3,0 Prozent mehr Gästen und +8,7 Prozent mehr Übernachtungen. Damit werden jetzt schon zehn Prozent aller Ausländerübernachtungen in Sachsen von Holländern generiert. Besonders erfreulich: Im Gegensatz zu den anderen ausländischen Quellmärkten reisen die Niederländer nicht nur in die Großstädte, sondern auch in die ländlichen Regionen im Freistaat. So konnte das Erzgebirge aus Holland auf einem schon vorher guten Niveau einen Zuwachs von sage und schreibe plus 77,9 Prozent Übernachtungen verzeichnen. 

Bei kleineren, absoluten Zahlen waren es im Vogtland plus 79,7 Prozent, in der Sächsischen Schweiz plus 19,2 Prozent und in der Oberlausitz plus 18,7 Prozent. Hier zeigen die verstärkten Marketingmaßnahmen dieser Regionen in Kooperation mit der TMGS eindeutig Wirkung. Und der niederländische Markt verspricht noch weitere Zuwächse, da es ab Mai 2016 eine tägliche, direkte Flugverbindung mit KLM von Amsterdam nach Dresden geben wird. 

Auch das Gästeaufkommen aus dem zweitgrößten Auslandsmarkt Schweiz nahm weiterhin leicht zu, während bei der bisherigen Nummer drei, Österreich, leichte Rückgänge bei Gästen und Übernachtungen zu verzeichnen waren. Daher sind nunmehr die USA, von wo es ein sehr erfreuliches Plus von 6,6 Prozent mehr Übernachtungen gab, in diesem Bereich wieder der drittgrößte Quellmarkt. Ebenfalls mit guten Zuwächsen folgen dahinter Polen, Großbritannien und Tschechien. Die mit Abstand größte Steigerung gab es mit über 62 Prozent mehr Gästen und Übernachtungen aus Spanien. Damit liegt dieses Land jetzt schon an achter Stelle beim Gästeaufkommen aus dem Ausland nach Sachsen und hat Italien und Russland verdrängt. Während die Rückgänge aus Italien mit rund minus 6 Prozent noch überschaubar waren, brach der russische Markt ein weiteres Mal deutlich ein. Nach minus 5,5 Prozent Übernachtungen im Jahr 2014 ging die Zahl im letzten Jahr noch einmal um minus 22,5 Prozent zurück. Die Ursachen hierfür sind ganz offensichtlich der Wechselkursverlust des russischen Rubels und die politischen Rahmenbedingungen.

Aus China gab es mit plus 32,6 Prozent mehr Gästen und plus 26,9 Prozent mehr Übernachtungen weiterhin hohe Zuwächse. Da die TMGS ihre Aktivitäten auf diesem Markt intensivieren wird, werden diese wohl auch im laufenden Jahr zu verzeichnen sein. China ist 2015 erstmals an Japan vorbeigezogen und an Position elf beim Incoming jetzt größter asiatischer Quellmarkt für Sachsen.

Schwierige Prognose für das laufende Jahr

Angesichts der wiederholten Terroranschläge in Nordafrika und in der Türkei steht die deutsche Reisebranche insgesamt vor einem schwer einzuschätzenden Reisejahr 2016. Die Reisebüroumsätze - schon im Dezember rückläufig - sind im Januar deutlich eingebrochen. Reisen nach Tunesien und Ägypten sind praktisch zum Erliegen gekommen, für die Türkei liegen die Rückgänge zurzeit bei minus 40 Prozent. Auch im Hinblick auf Griechenland halten sich die Deutschen angesichts der Flüchtlingskrise zurück. Eindeutige Gewinner werden in diesem Jahr wohl Spanien und Portugal sein und auch Deutschland dürfte wohl aus dem Inland von der unsicheren Lage in den Warmwasserzielen im östlichen Mittelmeer profitieren. Allerdings lässt sich nicht abschätzen, wie stark dieser Effekt sein könnte, da nicht jeder, der von einer Reise ans östliche Mittelmeer absieht, stattdessen ins Mittelgebirge fahren wird. Insofern rechnet die TMGS aus Deutschland im laufenden Jahr mit wieder steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen, auch für Dresden. Allerdings gibt es erste Anzeichen, dass Deutschland in einigen ausländischen und außereuropäischen Quellmärkten aufgrund der geopolitischen Lage nicht mehr als so sicheres Reiseland gesehen wird wie bisher. Auch die wirtschaftliche Situation in einigen Quellmärkten könnte zu einer Verlangsamung des Wachstums aus dem Ausland führen. Zuverlässige Prognosen sind daher zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr schwierig.

Sachsen-Tourismus geht mit eigener Website für China an den Start

„Sachsen. Das Königreich der Künste!“ Unter dieser Überschrift wirbt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) von heute an auf einer eigenen Website im Internet um Gäste aus China. Die Seite, geschrieben in der Landessprache Mandarin, unterstreicht das große Interesse des Freistaates Sachsen an der wachsenden Touristenzahl aus der Volksrepublik. Neben einer hochwertigen Imagebroschüre mit demselben Titel unterstützt die Seite den Ausbau der Marketingaktivitäten in diesem asiatischen Markt.

Die hohe Affinität der Chinesen nach Sachsen zu reisen, lässt sich in Zahlen messen: Im Jahr 2015 erlebte der Freistaat mit einem Zuwachs aus der Volksrepublik China und Hongkong von 32,6 Prozent bei den Gästeankünften (31.357 Ankünfte absolut) und 26,9 Prozent bei den Übernachtungen (66.459 Übernachtungen absolut) im Vergleich zu 2014 einen wahren Boom. Damit ist China der größte Quellmarkt für Touristen aus Asien in Sachsen. Sie bereisen vor allem Dresden, Leipzig und das Sächsische Elbland.  

Nachdem die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen bereits im Spätherbst 2015 durch die vier größten chinesischen Städte getourt ist, wirbt sie in dieser Woche bei der China Frühlings-Roadshow der Deutschen Zentrale für Tourismus in fünf sogenannten „secondary cities“ aktiv um die Aufmerksamkeit von chinesischen Reiseveranstaltern. Der neue Internetauftritt sowie die ebenfalls in der Landessprache Mandarin geschriebene Imagebroschüre dienen als Türöffner.

Mit der Internetseite für China bedient die TMGS neben der deutschen Website nunmehr die zwölfte ausländische Seite, die über das Internet marktspezifische touristische Informationen zu Deutschlands Kulturreiseziel Nummer 1 in elf Sprachen bereitstellt. Sie ergänzt die Online-Auftritte in Englisch (für Großbritannien und Indien), Italienisch, Niederländisch, Russisch, Tschechisch, Polnisch, Französisch, Spanisch, Koreanisch und Japanisch. Außerdem gibt es noch eine spezielle Website für den nordamerikanischen Markt, die in den USA gehostet wird. Diese Sprachen-Vielfalt bei der Internetpräsenz bringt Sachsen im Auslandsmarketing an die Spitzenposition unter den Flächenländern in Deutschland.

Tourismus für alle in Sachsen

Im zehnten Jahr ihres Engagements für barrierefreien Tourismus stellte sich die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Dienstagabend erstmals gemeinsam mit dem Verein Tourismus für Alle Deutschland e. V. (NatKo) beim Parlamentarischen Abend in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin vor. Der Parlamentarische Abend blickt auf den „Tag des barrierefreien Tourismus“ auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin am 11. März 2016 voraus und will Vertretern von Politik, der deutschen Tourismuswirtschaft und Multiplikatoren ein Forum für Gedanken und Erfahrungsaustausch zum Thema „Reisen für alle“ bieten. Die TMGS unterstützt den Tag der Barrierefreiheit auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin, der sich in diesem Jahr am 11. März dem Thema „Barrierefreie Ansätze im Kultur- und Städtetourismus sowie praktische Ansätze zu touristischen Serviceketten“ widmet.

Die TMGS beschäftigt sich intensiv mit der Entwicklung und Vermarktung barrierefreier touristischer Angebote in Sachsen und hat damit in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet. Von Beginn an ist die Erarbeitung von möglichst geschlossenen barrierefreien touristischen Serviceketten Schwerpunkt. Laut TMGS sind sich immer noch manche touristische Leistungsträger in Sachsen des wirtschaftlichen Potenzials barrierefreier touristischer Angebote gerade im Zeichen des demographischen Wandels nur unzureichend bewusst. So sei ein Urlaub ohne Barrieren für den Gast bereits heute ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei der Wahl einer Urlaubsdestination und wird als Wettbewerbsfaktor weiter zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wegweiser ist der in den neuen Bundesländern bisher einmalige, im vergangenen Jahr erschienene Leitfaden „Tourismus für ALLE in Sachsen“ der TMGS. Er soll Hoteliers, Gastronomen und Betreibern von Freizeit- und Kultureinrichtungen mit vielen Informationen und Tipps ermutigen, ihr Angebot künftig barrierefrei(er) zu gestalten.   

Studien zeigen, dass aufgrund des demographischen Wandels gerade Senioren zunehmend bis ins sehr hohe Alter reisen und damit maßgeblich zum Wachstum des deutschen Urlaubsreisemarktes beitragen. Im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt verbringen dabei überdurchschnittlich viele Gäste ihren Urlaub in Sachsen (28 Prozent der Reisenden sind älter als 65 Jahre). Sie reisen im Vergleich zu Jüngeren häufiger und bevorzugt im Frühjahr und Herbst. Ihre konkreten Anforderungen an einen Urlaub, ihre finanziellen Möglichkeiten sowie ihr Gesundheitszustand machen ältere Gäste zu einer anspruchsvollen Zielgruppe. In den nächsten Jahren wird Barrierefreiheit für jeden zweiten Konsumenten des Tourismus unverzichtbar werden. Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss daher die Schaffung einer barrierefreien Servicekette stehen.

Inzwischen bietet Sachsen für Menschen mit Behinderungen eine Vielzahl von barrierefreien touristischen Angeboten – vom Städtebesuch bis hin zu Wandertouren zwischen Vogtland und Oberlausitz. Es sind über 500 Anbieter aus dem Kultur- und Freizeitbereich sowie Unterkünfte von Hotels über Jugendherbergen bis zu Ferienwohnungen und Campingplätzen, die von der TMGS anhand von Qualitätskriterien für Barrierefreiheit geprüft, bewertet und als „barrierefrei“ eingestuft wurden. Die aktuelle Broschüre „Sachsen Barrierefrei 2016/17“ ist soeben erschienen. Sie weist erstmals jene zertifizierten Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen mit dem Logo „Familienurlaub in Sachsen“ aus, die auch den hohen Qualitätsanforderungen für familienfreundlichen Urlaub gerecht werden.

Die Broschüre „Sachsen Barrierefrei“ und die Internetseite www.sachsen-barrierefrei.de - jeweils in deutscher und englischer Sprache sowie eine spezielle CD für Blinde und Sehbehinderte im DAISY-Format stellen die Partner detailliert dar.

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