© Archiv Leader Sagenhaftes Vogtland e.V./ C. Leithold

Felsenweg 1

Auf einen Blick

  • Start: Wanderparkplatz/Skihütte Grünbach
  • Ziel: Wanderparkplatz/Skihütte Grünbach
  • schwer
  • 15,39 km
  • 4 Std. 5 Min.
  • 249 m
  • 772 m
  • 623 m

Vogtländische Wanderroute im Zeichen des Löwenkopfes zwischen Geigenbachtalsperre und dem Floßgrabensystem.

Die drei verschiedenen Wanderrouten des Felsenweges gewähren einen Einblick in die geologischen Besonderheiten der LEADER_Region "Falkenstein - Sagenhaftes Vogtland". Elf Informationsstationen entlang des Wanderweges geben den Besuchern konkrete Erläuterungen zu den Felsen bzw. Sehenswürdigkeiten (geologische Entwicklung, Historisches, Aussichtspunkte uvm.).

Die Sage vom Moosmann und seiner Frau

Der Moosmann und seine Frau hausten dereinst im Wald unter Stöcken und in Höhlen, ernährten sich von Wurzeln und Früchten und kleideten sich mit Moos und Tannenzweigen. Obwohl dies ein einfaches, fast kümmerliches Leben war, das ihnen durch ihren Feind, den Wilden Jäger, erschwert wurde, halfen die Moosleute gerne armen Menschen und belohnten diese für gute Taten mit Laub, das sich in Gold verwandelte. In der Weihnachtszeit flohen die Moosleute in die Häuser der Menschen und blieben dort 12 Nächte lang, die so genannten „Unternächte“ um den Jahreswechsel.

Eines Tages verliebte sich ein junger, armer Bursche unglücklich in die Nachbarstochter und suchte Ablenkung im Wald. Plötzlich sprang eine kleine Gestalt vor ihm auf den Weg und bat ihn, drei Kreuze in einen Baum zu schlagen. Der Bursche erfüllte diesen Wunsch. Als wenig später der Wilde Jäger mit seiner Meute auftauchte, schützten die drei Kreuze den Burschen und das kleine Wesen, das der junge Mann nun als Moosweibchen erkannte. Zum Dank schenkte die Moosfrau dem Burschen einen Zweig, den sich dieser an seinen Hut steckte. Als der Junge daheim seinen Hut vom Kopf nahm, stellte er fest, dass sich der Zweig in Gold verwandelt hatte. Nun besaß er genug Geld, um das Nachbarsmädchen zu heiraten und ihr ein gutes Leben zu bieten.

Zu einer anderen Zeit bat der Moosmann einen Mönch um Hilfe, da die Moosfrau im Sterben lag und einen letzten Segen wünschte. Dafür versprach der Moosmann dem Mönch einen Sack voller Laub, das sich in Gold verwandeln würde. Der Mönch lehnte jedoch ab und verweigerte den letzten Segen. Der Moosmann sprach: „Hart wie ein Stein ist dein Herz, Mönch, so sollst du ganz zu Stein werden und bis in alle Ewigkeit hier an der Stelle stehen bleiben. Allen zur Mahnung, die ebenso hartherzig zu anderen Menschen sind.“ Der Mönch wurde zu Stein.

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