"Abfahrt!" - Dauerausstellung zum Schienenverkehr im Verkehrsmuseum

01.03.2021 - 31.12.2022
Dresden

www.verkehrsmuseum-dresden.de
Detaillierte Informationen zum Veranstaltungsort

Details

Seit Oktober 2020 sind die vier permanenten Ausstellungen des Verkehrsmuseums Dresden wieder komplett: Die neue Dauerausstellung „Abfahrt!“ zur Geschichte des Schienenverkehrs, erzählt anhand von zum Teil noch nie gezeigten Exponaten, wie die Eisenbahn ab 1830 das Leben der Menschen veränderte und bis heute prägt. Die Besucherinnen und Besucher unternehmen beim Gang durch die Ausstellung eine erlebnisreiche Reise durch die Zeit, angefangen bei den Anfängen der Eisenbahn in Deutschland um 1830 und endend mit einem Blick in die Zukunft des Schienenverkehrs.

Die Eisenbahn war der Startpunkt und Motor der Industrialisierung Deutschlands und legte damit den Grundstein für die (mobile) Welt, wie wir sie heute kennen. Das Verkehrsmittel war schneller, sicherer, komfortabler und preiswerter als alles bisher Dagewesene. 1835 wurde mit der Verbindung Nürnberg-Fürth die erste Eisenbahn auf deutschem Boden eröffnet. Vier Jahre später nahm mit der Leipzig-Dresdner Eisenbahn (LDE) die erste deutsche Ferneisenbahnstrecke ihren Betrieb auf, die mit einer Länge von 115 km damals auch die längste Eisenbahnstrecke der Welt war. Der sächsische Ingenieur Johann Andreas Schubert baute hier in Dresden die erste funktionierende deutsche Dampflok, die Saxonia.

Im ersten Ausstellungskapitel begrüßt Schubert persönlich – spektakulär mit mehreren Großprojektionen inszeniert – die Besucherinnen und Besucher in seiner Werkstatt, in welcher der einzig originalgetreue Nachbau der „Saxonia“ zu sehen ist. Es folgen Ausstellungskapitel zu Themen wie den Länderbahnen in der Blütezeit der Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts, zur Deutschen Reichsbahn bis zum Ende des 2. Weltkriegs, zu den Eisenbahnen im geteilten Deutschland sowie zur Gegenwart und Zukunft des Schienenverkehrs. Im Fokus steht dabei jeweils die Entwicklung in Ostdeutschland.

In der Ausstellung präsentiert sich eine Mischung aus den spannendsten Exponaten der vergangenen Ausstellung und spektakulären „Neuzugängen“: So sind neben der „Saxonia“ weiterhin die älteste komplett erhaltene deutsche Lok „Muldenthal“ und der Hofsalonwagen der Prinzessin Mathilde von Sachsen zu sehen. Diese werden z.B. ergänzt vom ältesten in Deutschland erhaltenen Güterwagen von ca. 1843 und einer „Ferkeltaxe“, wie sie auf zahlreichen Strecken in der gesamten DDR im Einsatz war sowie dem Prototypen eines Fahrzeugkopfs in Ultra-Leichtbauweise „Made in Saxony“. Die Besucherinnen und Besucher können mehrere Wagen und Loks unterschiedlicher Epochen betreten und so in die Atmosphäre der jeweiligen Zeit eintauchen. Unterstützend wirkt dabei die auf die Kapitel einzeln abgestimmte aufwendige, elegante Ausstellungsgestaltung von Marius Schreyer Design (Nürnberg).

Wie auch in den anderen Dauerausstellungen des Verkehrsmuseums finden Kinder in der neuen Ausstellung sogenannte „Mausstationen“ der Museumsmaus Flitzi, an denen sie zum Thema Schienenverkehr aktiv werden oder Rätsel lösen können.

Aktuelle Besucherinformationen finden Sie unter www.verkehrsmuseum-dresden.de

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, unsere Veranstaltungsinformationen zur Inspiration zu nutzen, sich aber vor dem Besuch einzelner Events immer noch einmal auf den Internetseiten der Veranstalter zu möglichen Einschränkungen und Ausfällen zu informieren. Wir danken für Ihr Verständnis.

Anreise

Veranstalter

Verkehrsmuseum Dresden gGmbH
Tel.: +49 (0) 351 86440