Technische Sammlungen der Stadt Dresden

Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

Tel. : +49 (0) 351 4887272

Fax. : +49 (0) 351 4887203


www.tsd.de

Beschreibung

Wie ein Leuchtturm des vergangenen Jahrhunderts ragt der Industriebau über die Dächer im Dresdner Osten. Dort wo früher bedeutsame Firmen der Photo- und Filmindustrie ihren Sitz hatten, finden Besucher heute ein einzigartiges Ausstellungszentrum zur deutschen und vorwiegend sächsischen Industrie- und Technikgeschichte.

Die Technischen Sammlungen Dresden sind Museum, Fotogalerie und Science Center und machen Technik und Wissenschaften zum Erlebnis. Das Museum befindet sich in einem der schönsten Industriedenkmale Sachsens. In dem vom Emil Högg und Richard Müller entworfenen Fabrikgebäude wurden einst weltberühmte Kameras und Projektoren der Firmen Ernemann, Zeiss Ikon und Pentacon produziert.

Der 1923 errichtete Ernemannturm war viele Jahrzehnte lang das Wahrzeichen der Dresdner Foto- und Kinoindustrie. Heute bietet der imposante Industriebau auf über 6.500 m² Platz für Ausstellungen, Erlebniswerkstätten und Veranstaltungen. Im Turm befindet sich ein kleines Café und am höchsten Punkt erhält man einen einzigartigen Blick über Dresden und das Elbtal. 

Das Museum widmet sich der Erforschung und Präsentation der Technik- und Industriegeschichte Dresdens und Sachsens. Die ständige Ausstellung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So ist die Ausstellung „Cool X. Energie in einer digitalen Welt“ eine Expedition in die Welt der Mikro- und Nanoelektronik.

Mit dem Erlebnisland Mathematik und dem Experimentierfeld gelingt dem Museum Einmaliges: Jenseits von Tabellen und Formeln wird Naturwissenschaft zum Abenteuer. Über 100 Spiel- und Experimentierstationen wecken die Neugier auf Mathematik. Begehbare Musikinstrumente, eine Kletterskulptur, die Riesenseifenblase verführen die Mitspieler zum Eintauchen in die Dimensionen mathematischer Ordnungen und ihrer Ästhetik. Knobeleien und Tüfteleien locken sie auf die Spur mathematischer Beweise.

In der Ausstellung „Kamerastadt Dresden“ blickt das Museum zurück auf ein Jahrhundert, in dem über 40 Hersteller von Fotoapparaten, Filmkameras, Projektoren, Fotopapieren, Filmmaterial und Spezialzubehör Dresden zum größten Standort der Branche in Europa machten. Viele Innovationen und die Qualität der Dresdner Kamera-Industrie sind bis heute legendär.

„Spuren von Wirklichkeit“ zeigt eine große Auswahl von Sprech- und Musikmaschinen sowie historischen Tonträgern. Höhepunkte sind die „Happy Jazzband“ von Popper & Co aus den 1920er Jahren mit automatischen Trommeln, einige der frühesten Phonographen und Grammophone und ein von einem Dresdner Ingenieur in den 1950er Jahren selbst gebautes Spulentonbandgerät.

In der Ausstellung „Wellenreiter“ warten über 50 interaktive und verblüffende Mitmach-Stationen mit erstaunlichen Phänomenen und verblüffenden Effekten auf neugierige und interessierte kleine und große Forscher. Das Spiel mit Geheimnissen, Verwandlung und Zauberei gibt Anstöße zum Nachdenken über die physikalischen Grundlagen unserer Welt.

Familienfreundlich

Highlights:

  • Erlebnisland Mathematik – Über 100 Exponate auf 1.000 m2 – knifflig, spannend.
  • WELLENREITER -Licht hören, Töne sehen. Alles ist Welle. Über 50 Mitmach-Experimente.
  • Cool X. Energie in einer digitalen Welt – Eine Ausstellungsexpedition in die Welt der Nanoelektronik.
  • ENTDECKERTOUR - Familienführung duchs Museum.

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Extraeingang (Klingel) im Hof über Rampe (9% Seigung, 1,5 m lang) und mit Rollstuhllift erreichbar
  • Außer dem Turm sind alle Museumsbereiche barrierefrei zugänglich

  • Texttafeln in Brailleschrift, taktiler Orientierungsplan, tastbare Objekte und Hörstationen
  • Führungen für Lernbehinderte auf Anfrage

 

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Aufzug

Bedienelemente mit einer Höhe > 115 cm werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Aufzugsgrundfläche min. 110x140 cm


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 150x150 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 90 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden


Zusätzliche Hilfen / Angebote

  • Hilfen / Angebote für Blinde und sehbehinderte Menschen

  • Hilfen / Angebote für lern- und geistigbehinderte Menschen