Stadtkirche St. Marien Torgau

Wintergrüne 1, 04860 Torgau

Tel. : +49 (0) 3421 902671

Fax. : +49 (0) 3421 776656


www.evkirchetorgau.de

Beschreibung

Romanisch begonnen, gotisch vollendet – und später mit Bauelementen des Barock und der Renaissance erweitert. Die jahrhundertealten Gemäuer der Stadtkirche St. Marien zeugen von architektonischer Zeitgeschichte mehrerer Epochen. Sie verfügt über Mittel- und Seitenschiff sowie einen Doppelturm im Westwerk. Im Innern eher schlicht gehalten, gelangte sie dank ihrer Epitaphien und Grabmäler zu besonderem Ruhm. Als herausragende Kunstwerke präsentieren sich hier die Bronzeplatte für Sophie von Mecklenburg sowie das Epitaph von Katharina von Bora, der Witwe Martin Luthers. 

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Zugang für Rollstuhlfahrer über Tür 93 cm und Innenrampe (21% Stg., 2m lang), eine Begleitperson ist erforderlich
  • Ein Rollstuhlfahrer-WC befindet sich im Gemeindezentrum gegenüber

  • Induktionsschleife vorhanden

Reformation

Die Nähe zu Wittenberg begünstigte in Torgau das Aufkeimen reformatorischen Gedankenguts. Die Bevölkerung bekannte sich 1522 zur Reformation und im selben Jahr predigte Luther in der Stadt. Er besuchte Torgau mehr als vierzig Mal. Vorreformatorisch ist hingegen das Gemälde „Die vierzehn Nothelfer“ von Lucas Cranach d. Ä. in der Marienkirche. Luthers Witwe Katharina starb 1552 in einem Wohnhaus in der Torgauer Innenstadt. In ihrem Sterbehaus befindet sich heute das Museum „Katharina-Luther-Stube.“. Begraben ist sie in der Marienkirche, in der auch ihr Epitaph zu sehen ist.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 70 cm
    Zugänge über max. eine Stufe oder Rampe


Zusätzliche Hilfen / Angebote

  • Hilfen / Angebote für lern- und geistigbehinderte Menschen