Schloßbergmuseum - Kunstsammlungen Chemnitz

Schloßberg 12, 09113 Chemnitz

Tel. : +49 (0) 371 4884501

Fax. : +49 (0) 371 4884599


www.schlossbergmuseum.de

Beschreibung

Einen ersten Eindruck von einer Metropole gewinnt man oftmals durch einen Besuch des Museums für Stadtgeschichte. Das Schlossbergmuseum Chemnitz gibt in seiner Ausstellung einen umfassenden Einblick in die Historie und gewährt vom Stadtbalkon aus einen großartigen Ausblick auf die Stadt der Moderne.

Das Museum befindet sich in einem der ältesten Gebäude der Stadt; einem architektonischen Mix aus Mittelalter und Renaissance, der neugierig macht auf die erstaunlich bewegte Geschichte, des sogenannten Tors zum Erzgebirge. Der Renaissance-Saal zählt mit seinen 600 Quadratmetern Fläche zu den größten Museumssälen des Freistaats Sachsens. Darin befindet sich die ständige Ausstellung, die regelmäßig um restaurierte Exponate erweitert wird. Drei Stadtmodelle veranschaulichen außerdem den Wandel Chemnitz‘ von seiner Gründung im Mittelalter bis in die Gegenwart.

 

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Aufzug: Bedienelemente 121 cm
  • Das Rollstuhlfahrer-WC befindet sich im Restaurant außerhalb des Museums

Reformation

„Ora et labora – bete und arbeite“ ist die kurz gefasste Ordensregel der Benediktiner, für die Kaiser Lothar III. auf einem Berg bei Chemnitz ein Kloster anlegen ließ. Im Laufe seines vierhundertjährigen Bestehens wurde das Kloster mehrfach umgebaut. Kurfürst Moritz wollte das Gebäude nach der Reformation in seinen Sommersitz umwandeln. Es entstand jedoch stattdessen ein Jagdschloss, in das auch die Gebietsverwaltung einzog. Zahlreiche architektonische Details des ehemaligen Klosters sind bis heute erhalten, so der Kreuzgang im Ostflügel. Zusammen mit dem König-Albert-Museum, der Villa Esche und dem Museum Gunzenhauser gehört das Gebäude als „Schloßbergmuseum“ heute zu den Kunstsammlungen Chemnitz. Das Museum widmet sich hauptsächlich der Chemnitzer Stadtgeschichte. Die Ausstellung „Gotische Skulptur in Sachsen“, in der auch das berühmte Chemnitzer Heilige Grab zu sehen ist, zeigt jedoch wertvolle Kunstwerke aus Kirchen in ganz Sachsen. Mit außergewöhnlicher Kunst wartet auch die Schlosskirche, die ehemalige Klosterkirche auf. Das nun im Innern der Kirche eingebaute ehemalige Nordportal von Hans Witten und Franz Maidburg stellt Menschheit und Dreifaltigkeit dar, die durch Maria mit dem Jesuskind verbunden sind. Einzigartig ist die Geißelsäule, ebenfalls von Hans Witten, die der Künstler aus einem Eichenstamm fertigte.

 

Standort

Barrierefreie Merkmale

Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Aufzug

Bedienelemente mit einer Höhe > 115 cm werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Aufzugsgrundfläche min. 110x140 cm