Naturtheater Bad Elster

Carl-August-Klingner-Str. 7, 08645 Bad Elster

Tel. : +49 (0) 37437-53900

www.naturtheater-badelster.de

Beschreibung

Schon Goethe soll einst diesem lauschigen Plätzchen mitten im Waldpark Bad Elster verfallen sein und es 1797 mit „Hermann und Dorothea“ gewürdigt haben. Das 1911 mit eben diesem Stück eröffnete und damit älteste Naturtheater Sachsens wurde bis Anfang der 50er rege und erfolgreich bespielt, bevor es gut 40 Jahre dem Verfall preisgegeben und im Musikpavillon Wildfutter gelagert war. Nach der Wende gemächlich restauriert und schließlich aufwändig saniert, begeistert es heute bis zu 1.100 Zuschauer mit lebendigem Theater sowie prachtvollen Opern und Operetten. Zusätzlich stehen auf dem Spielplan der „Lichtung der Kultur“ immer wieder besondere Leckerbissen, etwa für nachtschwärmende Kinofans oder Konzertgänger.

Besonderheiten

Geschichte des Naturtheaters
Das Naturtheater in Bad Elster ist das älteste Naturtheater Sachsens. Zu Beginn des 20. Jahrhundert war das Königlich Sächsische Staatsbad Bad Elster zur Sommerzeit Treffpunkt des Adels und der besseren Gesellschaft, welche Konzerte sowie Theaterveranstaltungen im 1888 erbauten Alberttheater, im 1890 errichteten Kurhaus und in den 3 Musikpavillons erlebten. 1911 wurde die Idee geboren, in Bad Elster zusätzlich ein Naturtheater im Stile der Antike zu erbauen, bei dem Goethes „Herrmann und Dorothea“ als Festspiel spektakulär eröffnet werden sollte.

Als Goethe 1795 in Adorf verweilte, entdeckte er bei seiner Abreise die Waldquelle in Bad Elster. Beim Anblick dieser, kam ihm die Idee zu seinem Epos „Herrmann und Dorothea“. Über einen Ausspruch von Goethe wird bis heute Bad Elster zitiert: „... herrlich Wasser – säuerlich war`s und erquickend, gesund zu trinken den Menschen.“

Standort