Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheater (Jägerhof) - Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Köpckestraße 1, 01097 Dresden

Tel. : +49 (0) 351 49142000

Fax. : +49 (0) 351 49142001


www.skd.museum

Beschreibung

Das Museum führt durch den ganzen Reichtum sächsischer Volkskunst. Neben alter Tradition gibt es aber auch neuere und neueste Werke aus den Grenzbereichen zwischen Alltagsleben und Kunst zu sehen. Darunter befinden sich kunstvolle Webdrucke und Stickereien aus der Lausitz, bemalte Bauernmöbel, Schnitzereien aus dem Erzgebirge, prachtvolle sorbische Trachten und bezaubernde Spitzen aus dem Vogtland. Kinderaugen glänzen bei der ungewöhnlich vielfältigen Sammlung von historischem Spielzeug. Der Höhepunkt der Ausstellung befindet sich im Obergeschoss.

Eine der weltweit größten und bedeutendsten Puppentheatersammlungen zeigt das poetische, dramatische, zauberhafte und komische Potenzial des gemeinhin unterschätzten Figurentheaters. Unter den Exponaten finden sich auch einige Schätze, die es nur in Dresden zu sehen gibt: etwa die 200 Jahre alten, mechanischen Theatrum Mundi, die mittels Rad, Kurbel und Riemen kleinen Figuren und aufwendig bemalten Kulissen Leben einhauchen und die Zuschauer verzaubern.

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Zugang über eine Tür 85 cm
  • Alle Bereiche der Ausstellung sind stufenfrei zugänglich
  • Im ersten Raum 2. Obergeschoss gibt es eine Stufe á 5 cm
  • Im Theater 1. Obergeschoss beträgt die Durchgangsbreite 105 cm
  • Aufzug: Tür 90 cm, Fläche 102x180 cm
  • Öffentliches Rollstuhlfahrer-WC: 152x184 cm vor und 98 cm rechts bzw. 75 cm links neben dem WC

  • Führungen für Blinde, Sehbehinderte, Gehörlose und Menschen mit Lernschwierigkeiten auf Anfrage

Reformation

Wie sein Bruder und Vorgänger Moritz wurde Kurfürst August von Sachsen auf Schloss Freudenstein geboren. 1548 heiratete er in Torgau Anna von Dänemark. Das Paar sollte als „Vater August“ und „Mutter Anna“ in die sächsische Geschichte eingehen. Als Kurfürst führte August sein hochverschuldetes Land in den Jahren von 1553 bis 1586 zu neuer wirtschaftlicher Blüte. Er förderte den Bergbau, das - noch heute betriebene - Klöppeln im Erzgebirge und das Forst- und Jagdwesen. Sein Herrschaftsgebiet konnte er erweitern, endlich auch um die Stiftsgebiete der Bistümer Meissen, Merseburg und Naumburg/Zeitz. Unter Kurfürst August wurde Sachsen der Ehrentitel „Mutter der Reformation“ verliehen. Im Jägerhof, den August an Stelle des Augustinerklosters St. Erasmus erbauen ließ, befindet sich heute das Museum für Sächsische Volkskunst. 1514 war Martin Luther zum Provinzialvikar seines Ordens ernannt worden. In dieser Funktion besuchte er 1516 dieses Kloster. Im Juli 1518 kam er erneut nach Dresden und predigte in der damaligen Schlosskapelle.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 80 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Aufzug

Bedienelemente mit einer Höhe > 115 cm werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 80 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Aufzugsgrundfläche min. 90x120 cm


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 150x150 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 90 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden


Zusätzliche Hilfen / Angebote

  • Hilfen / Angebote für Blinde und sehbehinderte Menschen

  • Hilfen / Angebote für Gehörlose und hörbehinderte Menschen

  • Hilfen / Angebote für lern- und geistigbehinderte Menschen