Klosterpark Altzella

Zellaer Straße 10, 01683 Nossen

Tel. : +49 (0) 35242 50435

Fax. : +49 (0) 35242 50433


www.kloster-altzella.de

Beschreibung

Der Klosterpark Altzella in der Nähe von Nossen umschließt die Ruinen der ehemaligen Zisterzienserabtei Marienzell. Im 16. Jahrhundert wurde sie im Zuge der Reformation abgerissen und doch lebt der Geist des einstmals bedeutendsten mittelalterlichen Klosters der Region weiter. In Altzella liegen die Gebeine des sächsischen Wettiner-Geschlechts in einem Mausoleum.

Herzstück der weitläufigen Anlage ist jedoch der romantische Landschaftspark im englischen Stil. Er bezieht gekonnt die alten Gemäuer ein und schickt die Besucher – entlang verschlungener Wege und vorbei an urigen Bäumen – auf eine Reise in die kurfürstliche Vergangenheit. In den verschiedenen renovierten Gebäuden finden heute ganzjährig kulturelle und religiöse Veranstaltungen statt. 

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Besucherinformation mit Öffentlichem Rollstuhlfahrer-WC und Café ist über 1 Stufe á 11 cm und Tür > 90 cm zugänglich.
  • Rollstuhlfahrer-WC: Tür 81 cm, 200x106 cm vor und 86 cm neben dem WC
  • Die Parkwege sind gut zu berollen
  • Eine Begleitperson ist erforderlich

  • Das Kloster ist nicht barrierefrei zugänglich

Reformation

 

Er trug seinen Namen zu Recht: Markgraf Otto der Reiche von Meißen war durch die Silbererzfunde im heutigen Freiberg zu großem Wohlstand gekommen und damit war die Grundlage für die gute wirtschaftliche Entwicklung Sachsen bis hin ins 20. Jahrhundert gelegt. Otto erhielt 1162 vom deutschen Kaiser Barbarossa die Erlaubnis, ein Kloster zu gründen, das auch zur Grablege seiner Familie werden sollte. Mit dem Einzug von Zisterziensermönchen begann 1175 die Geschichte des Klosters Marienzell, das heute als „Altzella“ bekannt ist. Bis zu 250 Mönche lebten in dem Kloster, das 1540 nach der Reformation aufgelöst wurde. Der sächsische Hof übernahm den Besitz, die bedeutende Bibliothek wurde an die Universität Leipzig übergeben und die Klostergebäude zur Gewinnung von Baumaterial genutzt. Erst 1676 nahm sich Kurfürst Johann Georg II. den Resten der Klosternanlage an und ließ eine neue Begräbniskapelle zum würdigen Gedenken an seine Vorfahren errichten, die aber erst 1804 im klassizistischen Stil vollendet werden konnte. In dieser Zeit entstand ein romantischer Landschaftspark, der die noch bestehenden Gebäude und Ruinen mit einbezog und die Künstler des 19. Jahrhunderts inspirierte. Im komplett erhaltenen Konversenhaus gibt es Ausstellungen zum Orden und zur Baukunst der Zisterzienser sowie zur Buchherstellung im Kloster. Auch eine Herberge steht Besuchern zur Verfügung. Ein Sinnbild für die Geschichte des Klosters ist das Klosterportal – es ist durch Auffüllung eineinhalb Meter tief in der Erde verschwunden und beeindruckt doch immer noch durch seine Mächtigkeit.

 

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 70 cm
    Zugänge über max. eine Stufe oder Rampe


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 70 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 120x120 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 70 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden