Kloster St. Marienstern

Cisinskistraße 35, 01920 Panschwitz-Kuckau

Tel. : +49 (0) 35796 99431

Fax. : +49 (0) 35796 99444


www.marienstern.de

Beschreibung

Der Ort Panschwitz-Kuckau in der Oberlausitz ist eng mit dem Kloster St. Marienstern verbunden. Hier konnten die katholischen Sorben ihren Glauben bewahren. Der kühle Schatten der fast tausendjährigen Klostermauern bewahrte die Region vor mancher dürren Zeit. Heute noch lebt ein Dutzend Zisterzienser-Nonnen in St. Marienstern.

Der größte Teil der Anlage ist jedoch öffentlich und ein beliebtes Ausflugsziel. Die spätgotische Abteikirche glänzt mit einigen architektonischen Besonderheiten. Und auch sonst hat der Ausflugsort einiges zu bieten: Backstube, Kräutergarten, einen Laden und sogar ein Gästehaus.  Wer allerdings das typischste aller Klosterprodukte kosten will – das Abteibier – muss ins nahegelegene Wittichenau fahren. Seitdem die DDR-Obrigkeit 1973 dem Kloster das Braurecht entzog, wird dort das „Kloster St. Marienstern – Klosterbräu“ hergestellt.

Barrierefrei

Klosterhof (mit hist. Kopfsteinpflaster), Klosterkirche (Seiteneingang) und Klosterladen für Rollstuhlfahrer zugänglich. Schatzkammer (Stufen) nicht zugänglich.

Reformation

Oft wechselte die „Äberlausitz“, wie die Einheimischen ihre Region in ihrer Mundart nennen, den Besitzer. Keiner dieser Herrscher regierte jemals selbst vor Ort. So konnte die Oberlausitz viel Eigenständigkeit bewahren. Das ermöglichte auch ein friedliches Nebeneinander von verschiedenen Religionen. In der Oberlausitz haben daher auch zwei Klöster der Zisterzienserinnen alle Wirren der Zeit und die Reformation überlebt. Das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau wurde im Jahr 1248 gegründet. Die mit einer barocken Fassade versehene Klosterkirche wird von dem für die Zisterzienser typischen Dachreiter gekrönt. Das Kloster liegt auch an der Via Sacra, einer touristischen Route im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Sie führt zu ganz besonderen sakralen Bauwerken und Kunstschätzen und wird von sechzehn Stationen markiert. Bis ins 19. Jahrhundert war die Äbtissin von Marienstern Herrin über rund sechzig Dörfer und zwei Städte, Wittichenau und Bernstadt auf dem Eigen. In diesen Gebieten blieb die sorbische Kultur und Sprache besonders lebendig. Besonders die Bräuche der Sorben zu Ostern locken viele Besucher an. Die Osterreiter ziehen festlich geschmückt von Dorf zu Dorf, vorbei an den typischen Wegekreuzen, um die die Auferstehung Christi zu verkünden. Sehenswert sind auch die Wallfahrtskirche in Rosenthal, wo ein Marienbildnis verehrt wird und der Friedhof von Ralbitz.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 150x150 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 90 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden