GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Tel. : + 49 (0) 341 2229100

Fax. : +49 (0) 341 2229200


www.grassimuseum.de

Beschreibung

Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zählt europaweit zu den führenden Museen für Gestaltung. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zu Kunsthandwerk und Design, Fotografie und Architektur internationalen Ranges. Historisches trifft auf Zeitgenössisches. Daneben besticht die künstlerisch inszenierte Dauerausstellung u. a. mit den Schwerpunkten Jugendstil und Bauhaus. Der erstrangige Sammlungsbestand umfasst heute etwa 230.000 Exponate des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks von der Antike bis zur Gegenwart. 

Das Leipziger Kunstmuseum fördert die Szene der Kunsthandwerker und jungen Designer und begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihren Entdeckungstouren durch 3.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte.

Familienfreundlich

Das Museum begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihren Entdeckungstouren durch 3.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte.

BESONDERHEITEN

  • GRASSI-FEST: das Familienfest im Museum
  • Regelmäßige Veranstaltungen für Familien wie „Enkelzeit“ oder „Familiensonntag“
  • Geburtstagsfeiern und Familienworkshops

Bauhaus und Moderne

Basierend auf einem Vorentwurf des Leipziger Stadtbaurats Hubert Ritter, wurde das Grassi Museum zwischen 1925 und 1929 nach Plänen von Carl William Zweck und Hans Voigt errichtet. Das Leipziger Grassimuseum zeigt einen späten Expressionismus, der sich vor allem durch lebhaft gezackte Gestaltungsmuster im rötlich leuchtenden Porphyrtuff manifestiert. Die ausdrucksstarke Architektur setzt sich im Innenausbau fort, was vor allem im Pfeilersaal des Museums sichtbar wird. Eine architektonische Meisterleistung sind die streng geometrisch angeordneten Fenster des Museums für Angewandte Kunst. Sie wurden von dem in Dessau tätigen Maler, Designer und Kunstpädagoge Josef Albers entworfen, einer der wichtigsten abstrakten Künstler im Bauhaus. Die Josef-Albers-Fenster gelten als größte Flachglasarbeit der Dessauer Bauhausperiode. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, sind die rekonstruierten Fenster seit 2011 wieder in ganzer Schönheit zu bewundern.

Standort