Beschreibung

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Behindertenparkplätze sind vor dem italienischem Dörfchen (Theaterplatz 3) vorhanden
  • Der Fürstenzug ist gut zu berollen

Reformation

Als der Wettiner Heinrich von Eilenburg 1089 Markgraf von Meißen wurde, konnte niemand ahnen, dass die Herrschaft seiner Familie über Sachsen 829 Jahre dauern sollte. Ein einzigartiges Zeugnis dieser Erfolgsgeschichte ist der Fürstenzug, der sich an der Rückwand des Stallhofs des Dresdner Schlosses befindet. Ursprünglich 1872-76 in Sgraffitomalerei gestaltet, wurde er 1907 wegen Verwitterung auf Meissener Porzellankacheln übertragen. Außer dem letzten König sind auf dem größten Porzellanbild der Welt in realistischer Weise alle Markgrafen, Kurfürsten und Könige aus dem Haus Wettin dargestellt, darunter auch diejenigen, deren Namen untrennbar mit der Reformation verbunden sind. Mit dem Übertritt des Kurfürsten August des Starken zum Katholizismus verlor Sachsen die Führungsrolle unter den evangelischen Reichsständen. Obwohl August seinen Untertanen offiziell versicherte, dass seine Handlung keinerlei Konsequenzen für sie habe, entfremdete sich damit das wettinische Herrscherhaus doch von seinem Volk. Ein sichtbares Indiz dafür ist die ambivalente Darstellung Augusts des Starken auf dem Dresdner Fürstenzug – sein Pferd zertrampelt mit einem Huf die Lutherrose.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe