Esche-Museum Limbach-Oberfrohna

Sachsenstraße 3, 09212 Limbach-Oberfrohna

Tel. : +49 (0) 3722 93039

Fax. : +49 (0) 3722 406740


www.limbach-oberfrohna.de

Beschreibung

Ein Museum das wirkt! Tauchen Sie eine in die Geschichte der Wirkerei, des Ortes und erfahren Sie Spannendes zur Textiltechnik.

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Alle Bereiche sind barrierefrei zugänglich, das Museum ist gut zu berollen
  • Aufzug: Fläche 93x135 cm
  • Rollstuhlfahrer-WC: 160x162 cm vor und 94 cm links bzw. 96 cm rechts neben dem WC

  • Museumspädagogische Angebote sind auf Anfrage möglich

Industriekultur

Nachbauer und Vordenker

In Sachsen gab es auch nach 1945 fleißige Arbeiter, kluge Ingenieure und findige Techniker. Dass sie nur weniges von Weltgeltung hervorbrachten, lag vor allem an ihrer politischen bedingten Isolation. Das „MALIMO“ genannte Verfahren gehörte zu diesem wenigen. Und in diesem Akronym stecken die Anfangsbuchstaben von Limbach drin und vielleicht auch das „O“ von Oberfrohna. Aber was ist nun „MALIMO“?  Es handelt sich um ein 1949 patentiertes Nähwirkverfahren, das Heinrich Mauersberger  - daher die noch fehlenden beiden Buchstaben - in Limbach entwickelte und bei dem die Schussfäden übersteppt werden. Das bringt erheblichen Produktivitätsgewinn und erlaubt es, sehr verschiedene Ausgangsmaterialien zu verarbeiten. Aber der Reihe nach. Zunächst einmal war die Entwicklung Limbachs, einem kleineren Ort bei Chemnitz, mit dem Namen der Unternehmerfamilie Esche verbunden. Das heutige Esche-Museum, deren gut erhaltene frühe Industriearchitektur den Besuch allein wert wäre, befindet sich in einer von Traugott Reinhold Esche 1854 gegründeten Strumpffabrik. Es ehrt auch seinen Vorfahren Johann Esche, der um 1700 einen Handwirkstuhl „nachbaute“ und seine Nachfolger, die in der Region diese neu eröffnete Erwerbsquelle umsichtig von der handwerklichen Heimarbeit bis zur industriellen Produktion weiterentwickelten. Das „MALIMO“-Verfahren findet übrigens bis heute Anwendung, vor allem bei der Herstellung von Industrietextilien wie Stoffen aus Glas- oder Karbonfasern.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Aufzug

Bedienelemente mit einer Höhe > 115 cm werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 80 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Aufzugsgrundfläche min. 90x120 cm


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 150x150 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 90 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden


Zusätzliche Hilfen / Angebote

  • Hilfen / Angebote für Blinde und sehbehinderte Menschen