Dom St. Petri Bautzen

Fleischmarkt 1, 02625 Bautzen

Tel. : +49 (0) 3591 369710

Fax. : +49 (0) 3591 369753


www.st-petri-bautzen.de

Beschreibung

Der Dom St. Petri zu Bautzen ist eine der ältesten und größten Simultankirchen Deutschlands und die einzige Kirche in Sachsen, die sowohl eine römisch-katholische als auch eine evangelisch-lutherische Gemeinde beheimatet.

Die spätgotische Hallenkirche zählt zu den wichtigsten Kirchenbauten des Bundeslandes und ist der älteste Kirchenstandort der Oberlausitz. Sie zeichnet sich durch einen stark ausgeprägten Achsenknick aus, was vermutlich daran liegt, dass sie auf den Grundmauern einer anderen Kirche gebaut wurde. Denn bereits um das Jahr 1000 stand an der Stelle des heutigen Domes eine erste Pfarrkirche. Nach dem großen Stadtbrand 1634 wurde das Innere im barocken Stil gestaltet. 

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

Evang. Eingang (Tür 88 cm) stufenlos zugänglich. Kath. Eingang über 1 Stufe á 9 cm erreichbar. Gesamtes Kirchenschiff für Rollstuhlfahrer zugänglich. Induktionsschleife vorhanden.

Reformation

Oft wechselte die „Äberlausitz“, wie die Einheimischen ihre Region in ihrer Mundart nennen, den Besitzer. Keiner dieser Herrscher regierte jemals selbst vor Ort. So konnte die Oberlausitz viel Eigenständigkeit bewahren. Das ermöglichte auch ein friedliches Nebeneinander von Deutschen und Sorben sowie von verschiedenen Religionen. Auf deren Spuren wandelt man auf der Via Sacra, einer touristischen Route im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Sie führt zu ganz besonderen sakralen Bauwerken und Kunstschätzen und wird von sechzehn Stationen markiert. Bereits 1567 hatte der Papst die Gebiete des Bistums Meißen in den Lausitzen, die damals zum habsburgischen Reich gehörten, als Apostolische Präfektur Meißen mit Sitz in Bautzen verselbstständigt. Reformatorische Gedanken fassten aber auch dort schnell Fuß, insbesondere auch bei der sorbischen Minderheit. Der Diözesanadministrator Johann Leisentritt betrieb eine kluge Politik des Ausgleichs, so dass es auch für den Bautzner Dom zu einer ungewöhnlichen Lösung kam. In der ältesten Simultankirche Deutschlands nutzen Katholiken und Protestanten jeweils eine Kirchenhälfte. 1921 wurde die Apostolische Präfektur wieder zum Bistum Meißen erhoben. Davon zeugt noch die Domschatzkammer im ehemaligen Bischofssitz in Bautzen. Eine Umbenennung in „Bistum Dresden-Meißen“ erfolgte 1979 und ein Jahr später verlegte der Bischof seinen Sitz nach Dresden, wo er heute  im wiedererrichteten Kanzleihaus des Dresdner Schlosses residiert. 

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Zusätzliche Hilfen / Angebote

  • Hilfen / Angebote für Gehörlose und hörbehinderte Menschen