Dom St. Marien – Ev.-Luth. Domgemeinde Freiberg

Untermarkt 1, 09599 Freiberg

Tel. : +49 (0) 3731 22598

www.freiberger-dom.de

Beschreibung

Der Dom St. Marien ist eines der bekanntesten Baudenkmale Freibergs und Heimat der evangelischen Domgemeinde. Ende des 12. Jahrhunderts wurde das Gotteshaus zunächst als Marienkirche errichtet, bevor Papst Sixtus IV. sie 1480 zum Dom erhob. Die gotische Hallenkirche ist berühmt für ihre Goldene Pforte aus der Spätromantik, die 300 Jahre alten Orgeln von Gottfried Silbermann, die kunstvollen Bergmanns- und Tulpenkanzeln sowie die Begräbniskapelle, in der neun lutherische Landesfürsten liegen. Außerdem finden im Dom regelmäßig Konzerte statt – das Gebäude verfügt über einen eindrucksvollen Klangraum.

 

 

Barrierefrei

Hinweise zur Barrierefreiheit / Abweichungen von den Piktogrammen:

  • Seiteneingang B (verschlossen) über 1 Schwelle á 4 cm und Innenrampe (13% Steigung, 2 m lang)
  • Bitte in der Dominformation (stufenlos, Tür 100 cm) anmelden

  • Die Goldene Pforte ist über eine Rampe (18% Steigung., 2,2 m lang) und 2 weitere mobile Rampen barrierefrei zugänglich

Reformation

In seinen Herrschaftsgebieten machte Heinrich, Bruder des sächsischen Herzogs Georg, später genannt „der Fromme“, eine eigenständige Politik. Während seine Frau Katharina schon nachweislich seit 1525 eine Anhängerin Luthers war, näherte sich Heinrich den Lehren des Reformators nur schrittweise an. Bei einem Aufenthalt in Torgau im Jahr 1531 hörte das Herrscherpaar Luther erstmals predigen. Fünf Jahre später trat ein evangelischer Prediger sein Amt in Freiberg an und 1537 wurde das Abendmahl im Freiberger Dom erstmals in beiderlei Gestalt gereicht. Auf der berühmten Tulpenkanzel, einem Meisterwerk des Bildhauers Hans Witten, starb ein Jahr später der erste Superintendent Nikolaus Hausmann, ein enger Freund Luthers, bei seiner Antrittsrede. Nach dem Tod Georgs des Bärtigen führte Heinrich im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Bereits nach zweieinhalb Jahren Regentschaft starb der Herzog eines natürlichen Todes und wurde als erster Wettiner im Freiberger Dom bestattet. Mysteriös hingegen bleibt der Tod seines Sohnes, des Kurfürsten Moritz, im Alter von nur 32 Jahren nach der Schlacht bei Sievershausen, wo er an einer scheinbar harmlosen Schussverletzung starb. Sein Harnisch mit dem Einschussloch befindet sich heute im Freiberger Dom, wo er seine letzte Ruhe fand. Das gewaltige, dreistöckige Moritzmonument mit der lebensgroßen, knienden Figur des Kurfürsten nimmt die Mitte der kurfürstlichen Begräbniskapelle ein, die das bedeutendste Werk des Manierismus nördlich der Alpen ist.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 70 cm
    Zugänge über max. eine Stufe oder Rampe