Burg und Kloster Oybin

Hauptstraße 16, 02797 Oybin

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Beschreibung

Reformation

Wie ein riesiger Bienenkorb ragt der aus einem Sandsteinmonolyth bestehende Berg Oybin aus einem Talkessel des Zittauer Gebirges hervor. Ein idealer Ort für eine Burg, dachte sich wohl Kaiser Karl IV., der dort ab 1364 das Kaiserhaus als seinen Ruhesitz errichten ließ. 1369 stiftete er noch ein Kloster für die Cölestiner, das im Zuge von Reformation und Gegenreformation in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wieder aufgelöst wurde. Durch Vernachlässigung und Naturgewalten wurden Kloster und Burg im weiteren Verlauf der Geschichte stark zerstört. Nachdem der Hofmaler Johann Alexander Thiele die von der Natur überwucherten Gemäuer wiederentdeckt hatte, folgten ihm Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Adrian Zingg, die an der Kunsthochschule in Dresden wirkten. Heute ist die Anlage wieder für Besucher erschlossen und bietet schöne Aussichten auf Deutschlands kleinstes Mittelgebirge sowie einen Einblick in die Geschichte von Kloster und Burg. Die auch als Ruine noch eindrucksvolle Klosterkirche wird heute als Kulisse für Konzerte und Theateraufführungen genutzt. Auch Reste des Kaiserhauses haben sich erhalten. Das Ensemble ist Teil der Via Sacra, einer touristischen Route im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Sie führt zu ganz besonderen sakralen Bauwerken und Kunstschätzen und wird von sechzehn Stationen markiert.

Standort