Barockschloss Rammenau Oberlausitz

Am Schloss 4, 01877 Rammenau

Tel. : +49 (0) 3594 703559

Fax. : +49 (0) 3594 705983


www.barockschloss-rammenau.com

Beschreibung

Ein Schmuckkästchen – innen wie außen. Schloss Rammenau östlich von Dresden gilt nicht nur als Meisterwerk des sächsischen Landbarocks, sondern verzaubert auch mit spätbarocker und frühklassizistischer Raumgestaltung.

Illusionistische Wandmalereien, stilvolle Salons, ein imposanter Spiegelsaal und kostbare Porzellane künden vom Geist des gebildeten Landadels. Auch dem berühmtesten Sohn des Ortes, dem Philosophen und Erzieher Johann Gottlieb Fichte, begegnen Besucher in den Gemäuern des herrschaftlichen Anwesens. Der großzügig angelegte Schlosspark lädt zu Spaziergängen in fürstlichem Ambiente ein. Durch Konzerte, Liederabende sowie Freiluftveranstaltungen sind die mondänen Räumlichkeiten und das gepflegte Gartenareal das ganze Jahr über eine Attraktion.

Barrierefrei

Historischer Kopfsteinpflasterweg von der Kasse bis zum Park und Schloss. Gesamter Park barrierefrei zugänglich. Im Schloss sind Ausstellung und Restaurant im Erdgeschoss über Rollstuhltreppenlift (Fläche 80x100 cm) zugänglich. Hörschleifen in der Ausstellung.

Besonderheiten

Eine kleine Chronik der Schlossgeschichte

1717
Ernst Ferdinand von Knoch (Kammerherr bei August dem Starken) kauft das Rittergut Rammenau von der in Konkurs geratenen Familie von Seydewitz.

1721
Beginn des Neubaues von Schloss und Garten im Stil des Barock. (Anlage ist 1737 weitgehend fertig) Planung wahrscheinlich durch Johann Christoph Knöffel.

1744
Ernst Ferdinand von Knoch flieht aus Rammenau. (Grund: hohe Baukosten, zu hohe Verschuldung, Konkurs) Ausschluss aus dem Adelsstand. Das z.T. noch unfertige Schloss wird an die Familie von Hoffmann versteigert, die den Bau beendet, insbesondere die beiden Kavaliershäuser u. die Innenräume.

1778
Die Familie von Hoffmann wird vom Kaiser Josef II. (von Habsburg) in den Adelsstand von Reichsgrafen erhoben und nennt sich fortan von Hoffmannsegg.

1788
Johann Centurius von Hoffmannsegg (Botaniker und Entomologe, Herausgeber der Flore Portugaise) erhält den Erbbrief über das Gut Rammenau ausgestellt.

1794
Johann Centurius von Hoffmannsegg verkauft das Schloss für 100.000 Taler an seinen Schwager Friedrich von Kleist (preußischer Rittmeister). Bauliche Veränderung mehrerer Räume im Stil des Klassizismus – Umgestaltung des symmetrischen Gartens in einen Landschaftspark im englischen Stil.

1820
Johann Centurius Graf von Hoffmannsegg kauft am 28.01.1820 Schloss Rammenau für 66.000 Taler von Friedrich von Kleist – kurz vor dessen Tod – zurück.

1879
Die Familie von Hoffmannsegg verkauft Rammenau für 480.000 RM an Hans Curt Christoph Ernst von Posern (Kgl. Kammerherr und Klostervogt in Marienstern).

1914
Margarete Gisela Gabriele Alexandra von Helldorff, geborene v. Posern, übernimmt Schloss Rammenau nach dem Tode ihrer Mutter. Während des 1. Weltkrieges wird Schloss Rammenau u.a. als Lazarett genutzt.

1945
Besetzung des Schlosses durch die Rote Armee – Enteignung von Helldorffs durch die Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone.

1951
Nutzung von Schlossräumen für schulische Zwecke und als Sommer-Atelier von der Hochschule für Bildende Künste in Dresden – Landstudienheim bis 1962.

1967
Eröffnung des Geschichts-Museums im Schloss – Erweiterung des vorherigen Fichte-Bereichs (seit 1962) um das Kapitel der Schlossgeschichte – im Sommer 1968: Eröffnung des Schlossrestaurants – Nutzung des Spiegelsaales für öffentliche Konzerte.

1993
Die Rammenauer Anlage kommt komplett (Schloss, Park u. Wirtschaftshof) in den Besitz des Freistaates Sachsen und wird Staatlicher Schlossbetrieb.

Standort

Barrierefreie Merkmale

Parken

  • ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden


Eingang in die Einrichtung / Wege innerhalb der Einrichtung

Rampen mit > 6% Steigung werden im Text ausgewiesen

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugänge stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe


Rollstuhlfahrer-WC

  • Türbreite min. 90 cm
    Zugang stufenlos (max. 3 cm) oder Rampe
    Bewegungsfläche vor dem WC-Becken min. 150x150 cm
    Platz links oder rechts neben dem WC-Becken min. 90 cm
    Klappbare Haltegriffe am WC-Becken vorhanden


Zusätzliche Hilfen / Angebote

  • Hilfen / Angebote für Gehörlose und hörbehinderte Menschen