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title: "Nationale Naturlandschaften Sachsen: 6 Natursehenswürdigkeiten"
url: "https://www.sachsen-tourismus.de/reiseziele/nationale-naturlandschaften"
description: "Entdeckt Sachsens wertvolle Lebensräume, Artenvielfalt und unberührte Natur im Nationalpark, Biosphärenreservat, Wildnisgebiet und drei Naturparks."
language: "de"
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Nationale Naturlandschaften in Sachsen
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Einmalig.

 

Sechs Mal pures Naturerlebnis

Natursehenswürdigkeiten in Sachsen
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**Wo gibt es das noch – weite, unberührte Natur?** **In Sachsen gleich sechsmal.** Schroffe Sandsteinfelsen, die wie Türme aus dem Elbtal wachsen – dafür steht der . Weitläufige Teichanlagen, einsame Heide und seltene Vogelarten prägen das **. Im**  entdeckt ihr geheimnisvolle, stille Moore, im weite Perspektiven und eine spannende kulturelle Vergangenheit.

Den  könnt ihr sogar bei einer Fahrt mit einer dampfenden Schmalspurbahn entdecken. Und die , Deutschlands erstes Wildnisgebiet, macht erfahrbar, wie die Natur Schritt für Schritt Lebensräume zurückerobert, wenn der Mensch nicht mehr eingreift.

**Natur lässt sich hier besonders intensiv erleben.** Auf Rad- und Wanderwegen, Naturerlebnispfaden oder vom Wasser aus per Kanu oder Floß lassen sich seltene Tiere und Pflanzen beobachten. **Besucherzentren, Aussichtstürme und Beobachtungspunkte** öffnen den Blick für das große Ganze und die liebenswerten Details. Großschutzgebiete sind gleichzeitig Orte der Stille. Wer sich auf sie einlässt, spürt, wie der Alltag Stück für Stück pausiert.

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Was sind Nationale Naturlandschaften?
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Natur macht neugierig. Natur entspannt. Natur verbindet: Knapp 2.500 Quadratkilometer Sachsens gehören zu den . Sie repräsentieren bedeutende Landschaftsräume mit großer biologischer Vielfalt, wertvollen Kulturlandschaften und einzigartigen Naturerlebnissen. Als , ,  und  tragen seit über 30 Jahren das Prädikat „Nationale Naturlandschaft“ und spiegeln die große Vielfalt der sächsischen Natur wider und sichern seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum. Zugleich leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Naturschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung – mit dem Ziel, Natur zu bewahren und erlebbar zu machen.

Schützenswerte Vielfalt: Wo Natur noch Raum hat.

 

Im Überblick

Sachsens Natursehenswürdigkeiten
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### Nationale Naturlandschaften in Zahlen

 

2.500 km²

Sachsens gehören zu den Nationalen Naturlandschaften.

9.350 Hektar

umfasst der Nationalpark Sächsische Schweiz und ist damit einer der kleinsten Nationalparks der Bundesrepublik.

2016

wurde die Königsbrücker Heide als erstes Wildnisgebiet Deutschlands nach den Richtlinien der IUCN ausgewiesen.

301 km²

umfasst das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands, das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.

10,8 Prozent

der Landesfläche Sachsens belegen allein die drei Naturparke.

Wusstet ihr, dass die Nationalen Naturlandschaften Sachsens rund 14 Prozent der Fläche des Freistaates umfassen?

 

Nationalpark Sächsische Schweiz
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- Der einzige nicht-alpine Felsennationalpark in Deutschland ist  seltener Tiere, wie Schwarzstörche, Wanderfalken, Feuersalamander und Atlantischer Lachse.
- Im , bei geführten Touren mit  und auf speziellen  lernt ihr die Tier- und Pflanzenwelt des einzigen Nationalparks Sachsens intensiv kennen.
- Wandern auf dem , Radfahren auf dem  oder  – der Nationalpark ist ein Eldorado für Aktivurlauber.

- Was ist eigentlich ein Nationalpark?Natur Natur sein lassen, heißt der wichtigste Grundsatz in  – einzigartige Landschaften, die besonders schutzwürdig sind. Der Mensch beschränkt sich dort weitgehend auf die Rolle des staunenden und lernenden Beobachters. Nationalparks sind nicht nur faszinierende Rückzugsorte für seltene Tier- und Pflanzenarten. Sie sind auch idyllische Erholungwelten für Gäste. Es gelten dort besondere : auf den Wegen bleiben, nichts pflücken und nichts mitnehmen sowie keine Spuren hinterlassen. Hunde dürfen im Nationalpark nicht ohne Leine laufen. So bleibt die wilde Natur dort möglichst intakt.

 

UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
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- Das  ist das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands – entstanden durch eine seit Jahrhunderten gepflegte Teichwirtschaft.
- Im , bei geführten  und auf  begegnen euch spannende Natursehenswürdigkeiten dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft.
- Weite Wege, stille Gewässer und wenig Verkehr schaffen viel Raum für Bewegung und Entschleunigung – ob zu Fuß beim , mit dem Rad auf dem  oder auf dem Wasser im .

- Was ist eigentlich ein Biosphärenreservat? sind von der UNESCO anerkannte Modellregionen, in denen Naturschutz und nachhaltige Nutzung zusammengedacht werden – besonders schön für Gäste, die vor allem Stille, Authentizität und Erholung suchen. Ziel ist es, wertvolle Lebensräume für Mensch und Tier zu schützen, Biodiversität zu erhalten und zugleich die regionale Kultur und Wirtschaft zu stärken. Für Gäste gelten dort besondere : auf ausgewiesenen Wegen bleiben, Tiere nicht stören, keinen Müll hinterlassen und Schutzzeiten beachten. So helft ihr mit, dass diese traditionsreichen Kulturlandschaften für künftige Generationen intakt bleiben.

 

Wildnisgebiet Königsbrücker Heide
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- Das einzige von der IUCN ausgewiesene  Deutschlands ist Lebensraum seltener . Gleich sieben Fledermaus- und 111 Vogelarten, 132 Moos- und 157 Flechtenarten finden hier einen geschützten Lebensraum.
- Nur bei  und  kommt ihr in sonst gesperrte Zonen, um die Tier- und Pflanzenwelt intensiv kennenzulernen.
- Die Königsbrücker Heide ist kein klassisches Wanderrevier – und genau das macht ihren Reiz aus. Auf ausgewiesenen  und  erlebt ihr stille Wälder, offene Heideflächen und weite Himmel.

- Was ist eigentlich ein Wildnisgebiet? sind großräumige Naturflächen, in denen sich Landschaften ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Hier dürfen Wälder altern, Moore entstehen und Tiere jagen – ganz ohne Pflege oder Nutzung durch den Menschen. Sie sind Rückzugsort für empfindliche Arten und zugleich lebendige Forschungs- und Lernorte, die natürliche Prozesse sichtbar machen. In Wildnisgebieten tritt der Mensch bewusst in den Hintergrund, um ungestörte Natur zu erleben und sich dabei zu erholen. Auf ausgewiesenen Pfaden darf man in respektvollem Abstand dabei zuschauen. Es gelten dort besondere : auf den Besucherpfaden bleiben, nichts pflücken und nichts mitnehmen sowie keine Spuren hinterlassen.

 

Drei Naturparks in Sachsen
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- : Kaum eine Landschaft vereint auf so kleinem Raum eine vergleichbare Vielfalt. Bizarr geformte Sandsteinfelsen, vulkanische Berge, urige Buchenwälder und artenreiche Bergwiesen bilden eine außergewöhnliche Kulisse. Mehr als 30 Aussichtspunkte eröffnen immer neue Perspektiven auf das kleinste Mittelgebirge Deutschlands – einen wertvollen Lebensraum für Schwarzstorch, Wanderfalke und viele weitere seltene Arten.
- : Entlang des Erzgebirgskamms erstreckt sich eine Mittelgebirgslandschaft voller Kontraste. Blühende Bergwiesen leuchten zwischen dunklen Wäldern, stille Hochmoore bewahren seltene Arten und von den Gipfeln schweift der Blick weit über das Mittelgebirge. Über allem erhebt sich der Fichtelberg, Sachsens höchster Berg. Seltene Lebensräume und die enge Verbindung von Natur und einer jahrhundertealten Kulturlandschaft verbinden sich an der Grenze zu Tschechien zu einem einzigartigen Erlebnis.
- : Nebelschleier ziehen über Moore, Heidebäche schlängeln sich durch urige Wälder und zwischen den Baumkronen erklingen die Rufe der Kraniche. Als einer der größten zusammenhängenden Mischwälder Mitteldeutschlands ist die Dübener Heide ein Rückzugsort für seltene Tiere und ein Paradies für Naturbeobachtungen. Besonders im Herbst wird die Landschaft zur Bühne eindrucksvoller Naturschauspiele, wenn Kraniche rasten und die Hirschbrunft die Wälder erfüllt.

- Was ist eigentlich ein Naturpark? werden in besonders wertvollen Kultur- und Naturlandschaften ausgewiesen, in denen ihr euch als Gäste schnell erholen könnt. Man versucht dort, Naturschutz, Leben und Wirtschaften der Menschen vor Ort und naturverträglichen Tourismus gut miteinander zu verbinden. Es gelten dort besondere : Bewegt euch in der Natur so, dass ihr keine Spuren hinterlasst. Und genießt die Ruhe und Tiefe dieser Regionen!

 

Natur ist ein wertvoller Schatz – und das Zuhause vieler Wildtiere und besonderer Pflanzen. In Großschutzgebieten gelten daher besondere Regeln. Als Gäste solltet ihr die Wege nicht verlassen, Tiere nicht stören, Pflanzen nicht pflücken und mitnehmen. Wer die Natur respektvoll genießt und Abstand zu Tieren hält, der trägt zum Erhalt sensibler Lebensräume bei. Das schafft ein gutes Miteinander von Mensch und Natur. So bleiben die wilden Landschaften Sachsens lebendig – und ihre Schönheit für kommende Generationen bewahrt.

Wie verhält man sich in Schutzgebieten?
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- Bleibt auf den markierten Wegen und nutzt ausschließlich offizielle Pfade.
- Wenn Wege gesperrt sind, nutzt bitte ausgewiesene Umleitungen.
- Feuer und Rauchen sind nicht gestattet. So schützt ihr die Natur vor Schäden.
- Belasst alles so, wie ihr es vorfindet: Pflanzen, Tiere, Steine gehören hierher.
- Parkt bitte nur auf den dafür vorgesehenen, ausgewiesenen Parkplätzen.
- Camping und freies Übernachten sind generell nicht gestattet. Eine Ausnahme sind die , die ausschließlich Klettersportlerinnen und Klettersportlern vorbehalten sind. Aus Naturschutzgründen gilt jährlich vom 1. Februar bis 15. Juni ein temporäres Boofen-Verbot.
- Nehmt euren Müll – auch Essensreste und Taschentücher – wieder mit und helft dabei, die Natur sauber zu halten.
- Hunde müssen stets an der Leine geführt werden. Das schützt Tiere und Pflanzen und sorgt für Rücksichtnahme gegenüber anderen Besuchenden.
- Drohnen stören Tiere in den Schutzgebieten. Verzichtet bitte auf ihren Einsatz.

 

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