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Leipzig BahnhofStaatliches Museum für Archäologie SachsenVilla Esche in Chemnitz4 Chemnitz Eisenbahnmuseum HSF 5117-kTerra Mineralia

Tour: Industriekultur in Sachsen (4 Tage)

Entlang der „Route der Industriekultur in Sachsen“ wird die einstige große Bedeutung Sachsens als wirtschaftlich stärkste Region in Deutschland erlebbar – ob in lebendigen Museen oder immer noch aktiven Produktionsstätten. Aus der einstigen Vielfalt ragen die Branchen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel, Druck und Papier hervor. Auch weitere Industriezweige sind vertreten, wie auch herausragende Leistungen der Architektur.

2020 wird sich die 4. Sächsische Landesausstellung an sechs Standorten dem Thema „Industriekultur“ widmen.

1. Tag: Leipzig

  • Designer, Druckern und Galeristen zu neuem Leben erweckt und hat heute über 100 Ateliers und Galerien
  • Industriekultur, -architektur und Geschichte erleben Sie bei einer Kanalfahrt und Führung durch das Industrieviertel Plagwitz
  • Besuch der Automobilwerke von BMW und Porsche

2. Tag: Zwickau (117 km) – Plauen (43 km)

  • Zwickau: Geburtsort des Autoimperiums August Horchs. Im neu erweiterten August-Horch-Museum erlebt man automobile Geschichte im einzigen kraftfahrzeugtechnischen Museum Deutschlands, welches seinen Sitz an einer früheren Fertigungsstätte hat. Es beherbergt äußerst seltene, mitunter einmalige Exponate des frühen Automobilbaus, u. a. aufpolierte Modelle von Horch, Audi, Wanderer, DKW und Trabant.
  • Besichtigung des Volkswagen-Werkes in Zwickau-Mosel
  • Plauen: Besichtigung der traditionellen Schaustickerei Plauener Spitze®: Eine Schauvorführung in der ehemaligen Stickerei auf historischen Stickmaschinen vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Vielfältigkeit der Fabrikation Plauener Spitzen® und Stickereien. Führung in den Weberhäusern, eine 500 Jahre alte denkmalgeschützte Häuserzeile. Rundgang durch das Spitzenmuseum: Einblick in ein über 100 Jahre altes, weltbekanntes, deutsches textiles Handwerk. Ob handmaschinengestickte Plauener Spitze®, Weißstickereien, Venise-Spitze in Nadeltechnik oder Ätz- und Tüllspitzen.

3. Tag Chemnitz

  • Chemnitz war einst bedeutendste Stadt des deutschen Maschinenbaus
  • Besichtigung Eisenbahn-Museum: das größte, noch funktionsfähige Dampflok-Bahnbetriebswerk Europas präsentiert zahlreiche, oft noch betriebstüchtige historische Fahrzeuge.
  • das Sächsische Industriemuseum gibt Einblick in die umfangreiche Geschichte sächsischer Industriekultur.
  • Museum für sächsische Fahrzeuge: In einer der ältesten erhaltenen Hochgaragen Deutschland findet man eine erstaunliche Privatsammlung von Fahrzeugen aus Sachsen
  • Besichtigung Villa Esche: Meilenstein der Klassischen Moderne, Paradestück moderner Industrie-Architektur  und Höhepunkt der Europäischen Henry van de Velde Route

4. Tag: Chemnitz – Freiberg (36 km)

  • Besichtigung VW-Motorenwerk, Weiterfahrt nach Freiberg
  • Freiberg: Bedeutende Bergstadt und Fundgrube reicher Silbererze – die Silberstadt Sachsens.
  • Besuch der Ausstellung „terra mineralia“ im Schloss Freudenstein: größte Mineraliensammlung der Welt in einer Farben- und Formenvielfalt mit über 3.500 Exponaten.
  • Führung durch das Besucherbergwerk Freiberg

 

Tipps: Sachsen war auch Heimat des Motorradbaus. Schloss Augustusburg zeigt eine der bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas.

Im Zuge der Industrialisierung entstanden in Sachsen auch die ersten Schienenfahrzeuge. Noch heute sind dampfende Schmalspur- und Museumsbahnen vielerorts unterwegs.

Weitere Zeugen sächsischer Industriekultur sind die zwischen 80 und 130 Jahre alten Flusskreuzer der Sächsischen Dampf-Schifffahrt – der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt. Sie verkehren auf der Elbe zwischen Dresden, Diesbar-Seußlitz und der Sächsischen Schweiz.