• Schlosskapelle in der Albrechtsburg Meissen
Schlosskapelle in der Albrechtsburg MeissenGroßes Zittauer Fastentuch2 Kloster St. Marienthal in Ostritz WEISFLOG4 Nonne im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau PECH

Veranstaltungshöhepunkte „Katholische Seite der Reformation“

„Luther im Disput. Leipzig und die Folgen.“
12. April 2017 bis 28. Januar 2018, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Die Stadt Leipzig ist ein Ort der Reformationsgeschichte von nationaler Bedeutung. Die Disputation ist untrennbarer Bestandteil des historischen Gedächtnisses der Stadt und soll im Jubiläumsjahr eine besondere Würdigung erfahren. Die Disputation ist zwar im historischen Gedächtnis der Stadt verankert, ihre epochale Bedeutung für die Entwicklung von Martin Luthers Denken und den weiteren Verlauf der Reformationsereignisse dagegen kaum bekannt. Die Ausstellung bringt den Besuchern die oft schwer verständlichen Inhalte der Disputation auf vielfältige und lebendige Weise näher und zeigt somit auch das Ende der katholischen Kirche als christliche Einheitskirche auf. Die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum beleuchtet die Leipziger Disputation und ihre Folgen: so die Repression reformatorischen Gedankenguts im albertinischen Sachsen, die Einführung der Reformation in Leipzig nach dem Tod Georgs des Bärtigen und die weitere Entwicklung bis zum Schmalkaldischen Krieg. Zu den zentralen Ausstellungsstücken zählen der silberne Lutherbecher, Tafelgemälde, die Epitaphe der beiden Cranachs und der Ehering von Luthers Frau Katharina. Der Ring gehört zu den bekanntesten „Devotionalien“, die sich von Luther und seiner Familie erhalten haben.

„EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen - Sachsens erster Heiliger“
12. Mai bis 5. November 2017, Albrechtsburg Meissen

Eine groß angelegte Ausstellung auf der Albrechtsburg Meissen widmet sich erstmals dem ersten heiligen Sachsens, Benno von Meißen. Zwischen dem 12. Mai und dem 5. November 2017 kehren Krummstab und Mitra des früheren Meißner Bischofs deshalb an den Ort seines Wirkens zurück. Im Rahmen des Reformationsjubiläums soll die Sonderausstellung »EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger« Anlass sein, nach dem kulturellen Wert von Heiligen und ihrem Platz in der heutigen Gesellschaft zu fragen. Um das Leben des Heiligen Benno, der von 1066 bis 1106 Bischof von Meißen war, auf dem Burgberg als tatkräftiger und friedliebender Bischoff wirkte und auch dort seine Ruhestätte fand, ranken sich viele Legenden.
In Form von geschenkten Reliquien und bildkünstlerischen Zeugnissen seiner Verehrung kehrt der Heilige Benno anlässlich des Lutherjahres nach Sachsen an die historische Wirkungsstätte in Meißen zurück. In der Sonderausstellung zeugen Architektur, Literatur, Gesänge und spirituelle Kostbarkeiten am authentischen Schauplatz von einem »Schatz nicht von Gold«. Auf zirka 400 Quadratmetern wird so ein zeitlicher Bogen von über 1.000 Jahren Geschichte gespannt. Die Ausstellung arbeitet mit der Aura des Originals.