Kartoffeln im Vogtland

An die Töpfe - Fertig - Los!

Dass die vogtländischen Köche mit ihrer „vogtländischen Knolle“ sehr gut umgehen können, stellen sie im jährlichen „Kloßvogt-Wettbewerb“ unter Beweis. Mit regionaltypischen und bodenständig vogtländischen Gerichten können sich Köche und Gastronomen im Wettbewerb um die Auszeichnung mit dem begehrten Wanderpokal miteinander messen. Eine unangemeldete Jury bewertet den Besuch des Gasthauses nach verschiedenen Kriterien. Startschuss für den diesjährigen Wettbewerb ist wie immer am 1. Mai auf dem Greizer Bauernmarkt.

Kloßvogt-Wettbewerb

Die König-Albert-Kartoffel

Etwas ganz Besonderes kann das Hotel König Albert in Bad Elster vorweisen: eine eigene Kartoffel, die exklusiv für das Vier-Sterne-Superior-Haus in der Kultur- und Festspielstadt angebaut wird. Die König-Albert-Kartoffel ist eine Neuzüchtung aus historischen Kartoffelsorten. Auf dem Kulturbauernhof Gündels Kulturstall wurde dafür die englische Red Cardinal mit der Vogtländischen Blauen gekreuzt, die im Vogtland eine mehr als 150-jährige Tradition hat. Wer die König-Albert-Kartoffel kostet, genießt ihren leicht nussigen Geschmack. Ein weiteres Merkmal ist ihre gelb-rote Marmorierung, die Farbe auf den Teller bringt. Der Küchenchef des luxuriösen Wellness-Hotels zaubert aus der schönen Knolle köstliche Kreationen, die von den Gästen begeistert verspeist werden.

Die vogtländische Knolle

Vogtländischer Knollenring e.v.

Der Vogtländische Knollenring e.V. wurde 2009 gegründet. Der Verein möchte die Geschichte des Kartoffelanbaus im Vogtland erforschen, die Vielfalt der Sorten und Anbauformen demonstrieren sowie Arbeitstechniken beim Kartoffelanbau zeigen.

Neben dem Kartoffelgenuss können begeisterte Wanderer auch zu Fuß der Spur der Kartoffel folgen: Der „Vogtländische Knollensteig“ führt als Rundweg durch grüne Wälder und die duftenden Wiesen des Vogtlandes und macht es möglich, auf einem Lehrpfad die historische Bedeutung der Kartoffel zu erwandern.

Den Kartoffeln auf der Spur