Für Suppenliebhaber und Zeitreisende

Suppenland Erzgebirge

Das Mekka für Suppenfans liegt im Erzgebirge. In Neudorf am Fuße des Fichtelbergs klappern alljährlich die Suppenlöffel bei der „Kirmes im Suppenland" im Oktober mit Suppenkochwettbewerb, Suppentopfziehmeisterschaft und großem Festreigen mit Suppenverkostung. Die „Suppenländer“ machen aber nicht nur im Herbst ihrem Namen alle Ehre: Ganzjährig locken das Suppenmuseum, das Suppenfest sowie thematische Wanderungen und Bimmelbahn-Fahrten, etwa die Abendfahrt ins Suppenland.

Suppenmuseum

Dor original Hutzenburger

Burger gehören aktuell zu den Trendgerichten in vielen deutschen Restaurants. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, zum Beispiel klassisch mit Beef oder gesund mit Salat. In der bergmännischen Traditionsgaststätte Zum Füllort gibt es ab dem 17. Juli sogar einen Original Hutzenburger®. Dieses Gericht wurde aus Anlass der Verleihung des Welterbetitels an die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří kreiert. Die Bergbaulandschaft Uranbergbau ist eines der Teilprojekte und damit ist Aue-Bad Schlema sehr eng mit dem Welterbe verbunden. Der Original Hutzenburger® besteht aus saftig gerupfter Sau in Glückauf-Bier-Marinade mit hausgemachtem Schieböcker und Kräutersenfsoße. Serviert wird er im Roggenhandbrot von der Hausbäckerei. Selbstverständlich gibt es den Original Hutzenburger® auch in der vegetarischen Variante. Der Original HutzenBurger® steht auf der Speisekarte in der Gaststätte Zum Füllort im Kulturhaus Aktivist und auch im Restaurant 2000Acht im Kurhotel Bad Schlema.

Gaumenschmaus

„TIME WARP“: Herrschaftlich Speisen in der Renaissance

Wie war das eigentlich damals genau in der Renaissance, zu Kurfürst Augusts Zeiten auf Schloss Augustusburg bei Chemnitz? Wenn Kurfürst August mit seiner Gemahlin Anna auf das Jagdschloss in Augustusburg kam, ließ man es sich richtig gut gehen. Pünktlich um 10 Uhr wurde in der Hofstube die sogenannte „Frühmahlzeit“ mit insgesamt 21 Essen (Gängen) aufgetischt. Zur „Abendmahlzeit“ wurden immerhin 18 Essen gereicht. Aufgetafelt wurden typischerweise Pasteten, gebratenes Fleisch, Fisch, Teigwaren, Kuchen kandierte Früchte, Marzipan und Obst. Auf prächtigen Banketttafeln durften auf keinen Fall kunstvolle Zuckerkreationen fehlen – sie waren ein „Must Have“ in der Renaissance.

Zusehends öffneten sich die Geschmäcker aber auch für andere Einflüsse. So kamen neben exotischen Gewürzen, wie Ingwer, Safran, Zimt oder Nelken, ebenfalls verschiedene heimische Obst- und Gemüsesorten auf die herrschaftlichen Tische. Es sollte an nichts fehlen.

Heute wird all dies wieder lebendig: Bei „TIME WARP“, einer kostümierten Erlebnisführung auf Schloss Augustusburg, wagen sich die Besucher auf eine spannende Zeitreise zurück in die Renaissance. Durch Kostüme und eine Licht- und Toninszenierung wird die damalige Zeit hautnah erlebbar. In einer Gruppe zeitreisender Abenteurer meistern alle gemeinsam Herausforderungen, die für damalige Zeitgenossen Alltag waren – mit  Renaissance-Erlebnisführern.

Kulinarische Zeitreise