© Angie Kremer

In 72 Tagen

15. Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch

Auf einen Blick

Das weltweit einzige regelmässig stattfindende Schostakowitsch-Festival.

Die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch feiern 2024 vom 27. bis 30. Juni ihr 15-jähriges Bestehen. Mit sieben hochkarätig besetzten Konzerten und einer Filmvorführung wird der Jahrgang an vier Festivaltagen begangen. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker sind zum ersten Mal in der Konzertscheune zu erleben, darunter Matthias Goerne, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Nathalia Milstein und Ema Nikolovska. Der Schostakowitsch-Preis geht an Irina Antonowna Schostakowitsch, die persönlich in Gohrisch zugegen sein wird. Neben dem OEuvre Dmitri Schostakowitschs stehen Werke von Modest Mussorgsky und Alexander Raskatov im Mittelpunkt des Programms. Erstmals werden zu allen Konzerten vorab einführende Podcasts angeboten. 

Dieses einzigartige Festival im Kurort Gohrisch in der Sächsischen Schweiz ist ein wahres Mekka für Fans des berühmten russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Er gilt als einer der größten des 20. Jahrhunderts und spiegelt mit seinen Werken die schwierigen Lebensumstände zu Zeiten der Sowjetunion. Zu Gohrisch hatte Schostakowitsch eine besondere Beziehung. Im Jahr 1960, beim ersten seiner zwei Aufenthalte im Ort, komponierte er sein achtes Streichquartett c-Moll op. 110. Es gilt als eines seiner bedeutendsten Werke und ist nachweislich das einzige, das Schostakowitsch außerhalb der Sowjetunion komponierte.

In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden und internationalen renommierten Künstlern und Ensembles wird jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm zu Ehren von Schostakowitsch dargeboten.

Dem Schaffen Dmitri Schostakowitschs stehen in diesem Jahr Werke von zwei weiteren russischen Komponisten gegenüber: Modest Mussorgsky war stilistisch und ästhetisch ein wichtiges Vorbild für Schostakowitsch, etliche Werke Mussorgskys – darunter die Opern „Boris Godunow“ und „Chowanschtschina“ sowie den Zyklus „Lieder und Tänze des Todes“ – hat Schostakowitsch in eigenen Bearbeitungen bzw. Orchestrierungen vorgelegt. Alexander Raskatov trägt die Schostakowitsch-Tradition in die Gegenwart: Der 1953 in Moskau geborene Komponist lebt seit vielen Jahren in Frankreich und feierte unlängst mit seiner neuen Oper „Animal Farm“ nach George Orwell an der Dutch National Opera in Amsterdam und an der Wiener Staatsoper große Erfolge.



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