TMGS optimiert strategisches Marketing

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) stellt ihre Marketingarbeit für den Freistaat Sachsen auf eine breitere Basis. Ab dem 1. Juli 2015 verstärkt Matthias Gilbrich, bisher Prokurist bei der Dresden Marketing GmbH, als Leiter Marktforschung und Unternehmensentwicklung das Team der TMGS. In dieser neu geschaffenen Funktion koordiniert Gilbrich die in den letzten Jahren stark erweiterten Marktforschungsaktivitäten des Unternehmens und soll die strategische Marketingplanung und das Marketing-Controlling weiter professionalisieren. Dazu führt die TMGS ab dem zweiten Halbjahr sukzessive das Kennzahlen gestützte Marketing-Controlling-Programm T-Fis ein. Gilbrich wird im Rahmen seiner Tätigkeit zudem die acht sächsischen Destinationen im Bereich Marktforschung beraten.

TMGS-Geschäftsführer, Hans-Jürgen Goller, zeigt sich über die Verpflichtung von Matthias Gilbrich hocherfreut. „Mit ihm stößt einer der profiliertesten Marktforscher und Marketingstrategen im deutschen Tourismus zur TMGS, der aufgrund seiner über 20-jährigen Tätigkeit im touristischen Marketing für die Landeshauptstadt Dresden auch die Verhältnisse in den anderen sächsischen Reisedestinationen sehr gut kennt. Er ist daher die ideale Besetzung für diese wichtige Position bei der TMGS. Durch professionelles Marketing in den letzten 15 Jahren haben wir Sachsen unter den 16 Bundesländern bei längeren Urlaubsreisen auf den siebten Platz und an die fünfte Stelle bei den Kurzreisen positionieren können. Der Wettbewerbsdruck und andere Herausforderungen in den nächsten Jahren werden aber eine weitere Professionalisierung erfordern. Deshalb haben wir diese neue Stelle geschaffen“, sagte Goller.

Ab dem 1. August 2015 wird das Team der TMGS noch weitere Verstärkung erfahren: Dann nimmt Dorothea Schäffler ihre Tätigkeit in Dresden auf. Sie kommt von der Thüringer Tourismus GmbH nach Sachsen und wird Projektmanagerin für das Reformationsjubiläum 2017 sowie im Bereich Internationales Marketing. Wolfgang Gärtner, Leiter Internationales Marketing bei der TMGS: „Wir sind sehr froh, dass mit Dorothea Schäffler eine profilierte und erfahrene Marketingfachfrau das auch für Sachsen bedeutende Thema „Luther 2017“ verantwortet und uns im immer wichtiger werdenden internationalen Marketing für Sachsen zusätzliche Kapazität und Kompetenz verschaffen wird.“

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

„Tourismus für Alle in Sachsen“

Dresden, 14. April 2015 – Immer noch sind sich manche touristische Leistungsträger in Sachsen des wirtschaftlichen Potenzials barrierefreier touristischer Angebote gerade im Zeichen des demographischen Wandels mit seinen sich ändernden Anforderungen nur unzureichend bewusst. Das schätzt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) ein und hat am Dienstag in Dresden bei der Fachtagung „Tourismus für ALLE in Sachsen“ rund 70 Teilnehmern aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Abgeordneten, Landräten und Bürgermeistern über Wachstumschancen in diesem sensiblen Bereich die Augen geöffnet.

In Fachvorträgen, unter anderem von Weltklasse-Handbiker Florian Sitzmann, und einem aktuell in den neuen Bundesländern bisher einmalig erschienenen Leitfaden „Tourismus für ALLE in Sachsen“ will die TMGS Hoteliers, Gastronomen und Betreibern von Freizeit- und Kultureinrichtungen mit vielen Informationen und Tipps ermutigen, ihr Angebot künftig barrierefrei(er) zu gestalten. „Ein Urlaub ohne Barrieren ist für den Gast bereits heute ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei der Wahl einer Urlaubsdestination und wird als Wettbewerbsfaktor weiter zunehmend an Bedeutung gewinnen“, sagte Hans-Jürgen Goller, TMGS-Geschäftsführer auf der Fachtagung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.  

Aufgrund des demographischen Wandels reisen gerade Senioren zunehmend bis ins sehr hohe Alter und tragen damit maßgeblich zum Wachstum des deutschen Urlaubsreisemarktes bei. Im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt verbringen dabei überdurchschnittlich viele Gäste ihren Urlaub in Sachsen (28 Prozent der Reisenden sind älter als 65 Jahre). Sie reisen im Vergleich zu Jüngeren häufiger und bevorzugt im Frühjahr und Herbst. Ihre konkreten Anforderungen an einen Urlaub, ihre finanziellen Möglichkeiten sowie ihr Gesundheitszustand machen ältere Gäste zu einer anspruchsvollen Zielgruppe. „Demographie und Familienfreundlichkeit bedingen Barrierefreiheit. In den nächsten Jahren wird Barrierefreiheit für jeden zweiten Konsumenten des Tourismus unverzichtbar werden. Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss daher die Schaffung einer barrierefreien Servicekette stehen“, erklärte Michael Welsch, Leiter der Geschäftsstelle des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Das bedeutet für Dienstleister, service- und komfortorientierte Angebote zu entwickeln, die sowohl von älteren Gästen und Familien als auch von Menschen mit Behinderungen nachgefragt werden können. Dabei muss Barrierefreiheit in allen Gliedern der touristischen Servicekette berücksichtigt werden – von der Anreise über den Aufenthalt mit Besuchen von Sehenswürdigkeiten und Museen, dem gemütlichen Tagesausklang in einer Gaststätte oder den Besuch einer kulturellen Veranstaltung. Ein Gesamtangebot zu entwickeln ist Voraussetzung für ein barrierefreies Urlaubserlebnis. „Ob barrierefrei zugänglich für Rollstuhlfahrer, eine Speisekarte in Großschrift oder Schlossführungen in Gebärdensprache – die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse dieser speziellen Zielgruppe versetzt touristische Anbieter in die Lage, im Wettbewerb die Nase vorn zu haben und wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen“, so Goller.

Sachsen gehört zu einem der führenden Bundesländer im Hinblick auf sein Engagement für barrierefreies Reisen in Deutschland. Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH hat Pionierarbeit in diesem Bereich geleistet. Seit vielen Jahren beschäftigt sich das Unternehmen im Projekt „Sachsen Barrierefrei“ intensiv mit der Entwicklung und Vermarktung barrierefreier touristischer Angebote in Sachsen. Schwerpunkt von Beginn an ist die Erarbeitung von möglichst geschlossenen barrierefreien touristischen Serviceketten.

Inzwischen bietet Sachsen für Menschen mit Behinderungen eine Vielzahl von barrierefreien touristischen Angeboten – vom Städtebesuch bis hin zu Wandertouren zwischen Vogtland und Oberlausitz. Es sind über 500 Anbieter aus dem Kultur- und Freizeitbereich sowie Unterkünfte von Hotels über Jugendherbergen bis zu Ferienwohnungen und Campingplätzen, die von der TMGS anhand von Qualitätskriterien für Barrierefreiheit geprüft, bewertet und als „barrierefrei“ eingestuft wurden. Die Broschüre „Sachsen Barrierefrei“ und die Internetseite www.sachsen-barrierefrei.de - jeweils in deutscher und englischer Sprache -sowie eine spezielle CD für Blinde und Sehbehinderte im DAISY-Format stellen die Partner detailliert dar.

Sachsen bei jungen Reisenden beliebt

Dresden, 24. März 2015 - Sachsen ist bei jungen Reisenden sehr beliebt. Das belegt die erstmals für Sachsen angefertigte Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Institutes für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH. Am Dienstag stellte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) in einer Fachveranstaltung der Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen“ in Dresden die Ergebnisse vor. 

Der Studie zufolge erwirtschafteten Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen 2013 einen Bruttoumsatz von 1,2 Milliarden Euro und sicherten so das Einkommen von über 31.000 Beschäftigten in Sachsen, teilte die TMGS am Dienstag in Dresden mit. “Damit ist diese Zielgruppe für Sachsen sehr lukrativ“, sagte Hans-Jürgen Goller, TMGS-Geschäftsführer, auf der Fachveranstaltung. So haben sieben Prozent der jungen Reisenden aus Deutschland im Jahr 2013 mindestens eine Übernachtungsreise ohne elterliche Begleitung nach Sachsen gemacht. Insgesamt führten rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent aller Reisen dieser Altersgruppe, wobei 38 Prozent dieser Reisen (zirka 600.000) von Personen aus Sachsen unternommen wurden. „Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch“, kommentierte die Autorin der Studie, Bente Grimm, vom NIT. 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, wovon unter anderem die mehr als 100 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren, Schullandheime und Christlichen Freizeitheime profitierten. 

Der hohe Wirtschaftsfaktor der Kinder- und Jugendreisen wird mit 294 Euro belegt, die durchschnittlich jeder junge Übernachtungsreisende in Sachsen lässt. Hinzu kommen rund 31 Millionen Tagesausflüger, die im Schnitt etwas über 22 Euro pro Ausflug ausgeben.

Mehr als 10.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bundesweit wurden über das Internet für die Studie befragt. Dabei kam heraus, dass rund drei Viertel der Befragten 2013 mindestens eine Übernachtungsreise ohne Eltern oder Großeltern unternommen haben – auf Klassenfahrten, Kindergartenreisen und von Vereinen und Jugendverbänden organisierte Reisen mit mindestens einer Übernachtung.

Weitere Ergebnisse lieferte eine eigens für Sachsen durchgeführte Befragung von 160 Personen, die über Kinder- und Jugendreisen entscheiden. Dazu gehören zum Beispiel Lehrer, Jugendleiter und Personen mit Erfahrungen bei der Organisation von Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen. Für die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge gibt es auf Seiten der befragten Entscheider die meisten Interessenten, aber auch das Sächsische Elbland und das Sächsische Burgen- und Heideland haben viele Fans. Für Reisen mit Jugendlichen ist vor allem Dresden interessant.

Im Hinblick auf konkrete Anforderungen an den Aufenthalt in Sachsen zeigt sich, dass berufliche Entscheider am anspruchsvollsten sind, insbesondere beim pädagogischen Programmangebot. Einige ehrenamtliche Entscheider haben hingegen sehr spezifische Anforderungen, die sich vor allem auf verschiedene Sport- beziehungsweise Aktivitätsmöglichkeiten beziehen. 

„Die Ergebnisse machen unter anderem deutlich, dass Sachsen insbesondere mit reizvollen Landschaften und abwechslungsreichen Aktivitätsmöglichkeiten im Bereich Kultur und Natur auftrumpft. Aber auch der Service und die Herzlichkeit der sächsischen Gastgeber begeistern“, sagte Goller. Die wenigen genannten Schwächen des Reiseziels Sachsen würden sich vor allem auf bauliche Widrigkeiten beziehen wie zu große Speisesäle, die Lärm verursachen und teilweise weite Wege von den Zimmern bis zu den sanitären Anlagen.

Hintergrund:

Das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Sachsen e.V., der Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V., die Christlichen Freizeitheime in Sachsen und der Sächsische Landesverband der Schullandheime e.V. sind die vier großen gemeinnützigen Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten in Sachsen. 2004 haben sich zur Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen" zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und Kooperation auf Landesebene zu intensivieren. Als Fachpartner ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) integriert.

Im Rahmen des Zukunftsprojektes „Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland“ des Bundeswirtschaftsministeriums wurde von der dwif-Consulting GmbH, der iconkids & youth international research GmbH und dem NIT – Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH die Grundlagenstudie „Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland“ erstellt. Durch eine repräsentative Erhebung wurde erstmals bundesweit das Reiseverhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von drei bis 26 Jahren detailliert erfasst und analysiert. Die Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen“ hat daraus eine Sonderauswertung für Sachsen sowie eine separate Entscheider-Befragung beauftragt, die nunmehr vorliegen und im Rahmen dieser Fachveranstaltung präsentiert wurden.

Reiseportal Sachsen im neuen Design

Wer sich im Internet auf www.sachsen-tourismus.de über das Reiseziel Sachsen informieren möchte, trifft jetzt auf eine neue Webseite in neun Sprachen für zehn Nationen. Die erste Anlaufstelle für Touristen im Internet präsentiert sich im modernsten Design und ist sehr benutzerfreundlich. Mit dem neuen Webauftritt spielt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch und optisch im nationalen Vergleich vorn mit, sagte Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller, am Donnerstag in Dresden anlässlich des Onlinegangs. 

Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, sich Inhalte je nach Vorliebe in verschiedenen Ansichten anzeigen zu lassen. So können beispielsweise dargestellte Orte von besonderem Interesse wie kulturelle Einrichtungen, Museen und Sehenswürdigkeiten, aber auch Veranstaltungen und Unterkünfte sowie buchbare Reiseangebote als Liste angezeigt werden, als Kachel oder auf der Karte. Deren Darstellung auf eigenen Unterseiten ermöglicht es der TMGS, sie über Direktlinks in der Online-Vermarktung gezielt zu bewerben. Das ging zuvor nicht. Familienfreundliche und barrierefrei zugängige Freizeiteinrichtungen und Beherbergungsbetriebe sind durch spezielle Symbole sehr aufmerksamkeitsstark hervorgehoben. Besser aufzufinden sind Microsites für gezielte Werbeaktionen und der Reise-Newsletter, denn diese sind unmittelbar in die Seite eingebunden. Integriert wurden außerdem zwei wichtige Systeme im Online-Tourismus: ein interaktiver Tourenplaner und eine Software zur schnellen und direkten Buchung von Unterkünften. Online-Shop für Tickets, Prospekte und Pauschalen, das Presse- und Bildarchiv gehören wie gewohnt ebenfalls zum Service.

Von besonderem Wert ist der grafische Aufbau: Im Unterschied zur häufig verwendeten, mobilen Version einer Website ist das neue TMGS-Portal so programmiert, dass sich die Inhalte in Text und Bild automatisch der jeweiligen Nutzung anpassen können - sowohl in der Anordnung als auch in ihrer Darstellung. So ist eine optimale Ansicht und Nutzung gegeben - ob am PC, auf dem Tablet oder im Smartphone.

„Das Ziel war, Sachsen online besser buchbar zu machen und das touristische Angebot mit modernsten Mitteln des Internets darzustellen. Wir versprechen uns vom neuen Auftritt eine stärkere Wahrnehmung, vor allem im mobilen Bereich“, sagte Goller.

Mit der gestalterischen und technischen Umsetzung des neuen Internetauftritts hatte die TMGS die Dresdner Agentur XIMA Media beauftragt.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzener Str. 45 – 47, 01099 Dresden, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, Telefon 0351-4917025, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.con/SachsenTourismus

Goller verlängert bis 2018

Hans-Jürgen Goller, seit 1999 Gründungsgeschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS), hat seinen Vertrag bis zum 30. April 2018 verlängert. Goller kommentierte die Vertragsverlängerung: „Ich danke den Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat der TMGS sehr für das fortgesetzte Vertrauen in meine Person und meine Arbeit. Ich glaube, wir haben mit der TMGS in den letzten 14 Jahren einiges für den Tourismus in Sachsen bewegt, insbesondere bei der Produktentwicklung, der Positionierung Sachsens als Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland und beim Incoming aus dem Ausland. Dass ich in den kommenden Jahren über meinen eigentlichen Renteneintritt im Herbst 2016 hinaus mit meinen Kollegen in der TMGS die sicherlich nicht einfachen Herausforderungen für den Tourismus in Sachsen weiter angehen kann, freut mich sehr. Auch der Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Kollegen in den sächsischen Destinationen, die sich durch eine sehr gute Kooperation und ein sehr gutes persönliches Verhältnis auszeichnet, sehe ich mit Freude entgegen.“

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Den Vermarktungsschwerpunkt bilden die Themen Kultur- und Städtetourismus, Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden.

Sasko – aktivně prožít přes 1000 let kulturních dějin

3. Saskou zemskou výstavu, 850 let vinařství a další jubilea   
Slavnostní premiérová představení, jubilejní slavnosti, nová otevření a umělecké výstavy nabízejí pro rok 2011 nové podněty k cestám za kulturou a k návštěvě měst do více jak tisícileté Saské kulturní krajiny. Od 10. do 13. února  2011 představí Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (Turistická Marketinková společnost Sasko) a její partneři z měst a rekreačních regionů pod jednou střechou v hale SH 320 exkluzívně svázané cestovní balíčky a aktuální cestovní katalogy.  

Jako jeden z nejvýznamnějších výstavních zážitků bude 21. května otevření 3. Saské zemské výstavy ve městě Görlitz (Zhořelci) pod názvem „Via  Regia – 800 let proměn a setkávání„. Tato zve do 31. října k poznání dějin jedné z nejdůležitějších obchodních cest mezi východem a západem sahajících až do 19. století  do evropského města. Centrální místo výstavy je Kaisertrutz v Görlitz, impozantní dělová bašta z 15. století. K doprovodním programům výstavy zvou města Bautzen (Budyšín), Kamenz, Löbau, Lauban a Zittau (Žitava). Tak bude v Budyšínské Mikulášské věži otevřena výstava pod názvem „Bautzens mittelalterliche Lebensader„ (Budyšínská středověká žíla života). K této budou prováděny doprovodně prohlídky města a cestovní programy jakož i představení.  

Jako dalším vrcholným bodem výstav budou ve městě Chemnitz 120. Narozeniny Otto Dixe: Gunzenhauserské Muzeum patřící k Uměleckým sbírkám v Chemnitz představí od listopadu 2011 zvláštní výstavu „Otto Dix v Chemnitz„. Kromě této bude pořádáno vědecké sympozium a dány hudebně – literární nabídky. Jako další pořádá město Chemnitz od 9. – 11. září „Tage der Industriekultur„ (dny průmyslové kultury). Také město Drážďany očekává výstavní highlight: Koncem roku 2011 bude po obdiv budící nové výstavbě opět otevřeno Vojensko – historické muzeum spolkové brannné moci. Také Lipská Zoologická zahrada zve rovněž koncem roku do nové tropické krajiny tzv. Tropenlandschaft „Gondwanaland„.  

Hudební pochoutkou bude v Lipsku 1. Mezinárodní Mahlerův – Festival Koncertní síně Gewandhaus Lipsko pořádaný od 17. do 18. května. Vedle koncertů orchestru Gewandhaus jsou k účasti přihlášeny četné mezinárodní špičkové orchestry. V Drážďanech důstojně ocení Sächsische Staatskapelle, Dresdner Philharmonie, Dresdner Musikfestspiele a Dresdner Musikhochschule (Vysoká škola hudební) „Carl Maria von Weber„ Liszta k jeho 200. naro- zeninám četnými koncerty. Drážďanská Semperova opera oznamuje četné operní a baletní premiéry. Drážďanský Zwinger zažije od 5. až do 20. srpna světovou premiéru Drážďanských Zwingerfestspiele – slavnostních her – romantický jakož i dramatický milostný příběh o legendárním Augustu  Silném (August der Starke).  

Slavnostním rokem oslaví Sasko 850 let vinařství. Podél saské vinné cesty Weinstrasse se Bude toto jubileum od dubna ve více jak 50. představeních oslavovat. Od ražení vinného tolaru z míšeňského porcelánu až k otevření prohlídkového vinohradu. Přitažlivými body budou rovněž i představení ke 175 letům Saské parní lodní dopravy s největší a nejstarší lopatkovou parní flotilou  světa  a 750 let Lázní Rathen jakož i 75 let divadla Přírodní jeviště „Felsenbühne Rathen„. Páru vypouštějí i saské úzkokolejné železnice na rekreační cestě „Damfbahn-Route„ která vede přes celý Svobodný stát Sasko. Cesta vede k přírodním krásám právě tak, jako k pozoruhodnostem a aktivním přitažlivým a na zážitky plným možnostem. V měsíci červnu se  v Drážďanech uskuteční 33. Evangelický církevní den jakož i čtyři utkání Mistrovství světa žen ve fotbale.  

Saské umění – a kulturní zážitky se nechají propojit s aktivním odpočinkem jakož i s Vital- a rodinnou dovolenou. Od „krásného umění„ jsou například šplhání – horolezectví v Národním parku Saském Švýcarsku, putování např. po kvalitativních-putovních cestách Vogtland-Panorama-Weg, Kammweg Erzgebirge/Vogtland a Heide-Biber-Weg v Dübenerském vřesovišti, jízda na kole po Labské cyklostezce, dovolená na pro rodiny přívětivých místech, ubytování a zařízeních pro volný čas, jakož i relaxace v na tradice bohatých lázeňských zařízeních a cesty pro děti a mládež ve školních zařízeních a ubytovnách pro mládež a ozdravných center vzdáleny jen pouhý kočičí skok.  

 Rezervační cesta do Saska je na www.sachsen-tourismus.de krátká. Právě tak, jako příjezd osobním vozem, vlakem nebo letadlem. Tak se prezentuje Letiště Drážďany jako Airport krátkých cest do 50 hlavních měst a cílů pro dovolenou. S dobrým napojením na veřejnou osobní dopravu je také vnitřní město Drážďan rychle k dosažení.  

Info: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Str. 45-47, D 01099 Dresden, Tel.: + 49 (0) 351-49170-0, Fax: + 49 (0)351-4969306, E-Mail: infoge-@sachsen-tour-schützt.de, Internet: www.sachsen-tourismus.de 

Sachsen ist einzige deutsche Reisedestination mit einer Website für Indien

„Sachsen? Was ist das?" - auf diese von indischen Reiseveranstaltern und Medien oft gestellte Frage gibt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) jetzt im Internet eine Antwort. Heute ist die Internetseite www.saxony.in für Indien in englischer Sprache an den Start gegangen. Sachsen ist damit das einzige Bundesland und die einzige deutsche Reisedestination mit einer Website für Indien.  

Mit ihr bedient die TMGS neben der deutschen Website nunmehr die neunte ausländische Seite, die über das Internet marktspezifische touristische Informationen zu Deutschlands Kulturreiseziel Nummer 1 bereitstellt. Im vergangenen Jahr kamen Französisch, Spanisch und Russisch zur englischen, italienischen, polnischen, tschechischen und niederländischen Sprachfassung hinzu. Diese Sprachen-Vielfalt bringt Sachsen an die Spitzenposition unter den Flächenländern in Deutschland. Noch mehr Sprachen können lediglich die Stadtstaaten Hamburg, Hannover, Bremen und Berlin vorweisen.  

Indische Touristen gehören zu einer der jüngsten Zielgruppe in der Auslandsvermarktung Sachsens durch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. „Indien hat sich zu einem der dynamischsten Märkte weltweit entwickelt. Aufgrund des Wirtschaftsbooms hat sich dort - wie auch in Russland und China - eine wohlhabende Mittelschicht gebildet, die stark an Auslandsreisen interessiert ist, teilte sie am Mittwoch in Dresden mit. „Mit den romantischen historischen Städten, den Schlössern und Burgen, den besonderen Bräuchen und Traditionen ist der Freistaat ein attraktives Ziel für die ganze Familie", sagte TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller.  

Die hohe Affinität der Inder nach Sachsen zu reisen, lässt sich in Zahlen messen: Im Jahr 2011 erlebte der Freistaat mit einem Zuwachs von 36,4 Prozent an Übernachtungen (7794 Übernachtungen absolut) im Vergleich zu 2010 einen wahren Gästeboom. Bis Oktober 2012 meldete das Statistische Landesamt erneut einen zweistelligen Zuwachs von 10,2 Prozent zum Vorjahr. Im Durschnitt bleiben die Gäste derzeit 3,9 Tage. Sie bereisen vor allem Dresden, Leipzig und Chemnitz, besuchen aber auch die umliegenden Ferienregionen.  

Diese Entwicklung stützt den Ausbau der Marketingaktivitäten in diesem asiatischen Markt. Im Rahmen des von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) 2010 für die gezielte Bewerbung ins Leben gerufenen Indien-Pools nimmt die TMGS von Beginn an die Interessen für Sachsen wahr. Weitere Mitglieder aus dem Kreis der Bundesländer sind nur Bayern und Berlin. Das Ziel ist eine kontinuierliche Präsenz in diesem wachsenden Markt bis 2014. Neben der Präsentation spezifischer Produkte gegenüber der indischen Reiseindustrie, Presse und Konsumenten liegt ein Schwerpunkt auf Aktivitätswochen. Im Vordergrund stehen dabei Themen wie Familienurlaub, Shopping und Lifestyle. So wirbt die TMGS für das Reiseziel Sachsen bei den Aktivitätswochen in diesem Jahr vom 4. bis  8. Februar in Bangalore und Mumbai und vom 19. bis 23. August in Chennai und New Delhi. Erwartet werden jeweils 150 bis 200 Teilnehmer. Weitere Treffen sind auf dem World Tourismus Market im November in London geplant. Einer Roadshow der DZT durch Bangalore, Mumbai und New Delhi im November schließt sich die TMGS ebenfalls an. Gerade zu Ende gegangen ist eine Werbetour durch die bereits erwähnten Städte und Anmedabad.   

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, Bautzner Str. 45 - 47 01099 Dresden Tel.: +49 (0) 351 / 4917025 mobil: +49 (0) 171 / 4469930; Fax: +49 (0) 351 / 4969306; presse.tmgs@sachsen-tour.de; www.sachsen-tourismus.dewww.facebook.com/SachsenTourismus 

Richard Wagner - Ein Glücksfall für Sachsen

Richard Wagner ist der erste sächsische Künstler, dem die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) im Hinblick auf ein bevorstehendes Jubiläum eine eigene touristische Vermarktung zuteil werden lässt. Denn: Wagner ist Sachse. Anlässlich seines 200. Geburtstages 2013, der im Freistaat mit vielen Veranstaltungen und Ausstellungen begangen wird, hat die TMGS ihm eine eigene Publikation und einen eigenen Auftritt im Internet gewidmet. So informieren ab sofort die Webseite www.sachsen-tourismus.de/de/kunst-und-kultur/richard-wagner.html und die Broschüre „Mein lieber Schwan!" erstmals kompakt über Richard Wagner und seine Wurzeln in Sachsen sowie über Veranstaltungshöhepunkte im Jubiläumsjahr. Das teilte die TMGS am Donnerstag in Dresden mit.      „Wagners Biographie ist in besonderem Maße mit der sächsischen Geschichte verbunden. Bei vielen Menschen außerhalb Sachsens, die keine besonderen Musikkenner und -liebhaber sind, reduziert sich Richard Wagner häufig auf Bayreuth und die dortigen Festspiele, die medial stets eine große Beachtung finden. Auch diese verkürzte Wahrnehmung zurechtzurücken, ist uns ein zentrales Anliegen bei der Kommunikation des Jubiläumsjahres im Allgemeinen und der Vermarktung der Broschüre im Besonderen", sagte TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller.  

Der Komponist hat seine Spuren nicht nur in seiner Geburtsstadt Leipzig hinterlassen, sondern auch in Dresden, Graupa, Chemnitz und anderen Orten. Museen und Gedenkstätten wie die Alte Nikolaischule in Leipzig, das Lohengrin-Haus und das Jagdschloss in Graupa, das Richard-Wagner-Denkmal im Liebethaler Grund bei Dresden, Opernhäuser, Kirchen und viele andere Gebäude gehören zu den authentischen Begegnungsstätten in Sachsen. Während im Internet in deutscher Sprache für den Besuch dieser Orte sowie von Sonderausstellungen, Opernaufführungen und vielen weiteren Veranstaltungen im Wagner-Jahr in Sachsen geworben wird, wendet sich die Broschüre in der hohen Auflage von 120.000 Exemplaren in deutscher und englischer Sprache an kulturbegeisterte Touristen und Wagner-Freunde weltweit.  

„Sachsen - das Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland" - seit acht Jahren vermarktet die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen den Freistaat mit dieser zentralen Aussage unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt." Kein anderes Bundesland setzt bei der touristischen Vermarktung so konsequent auf das Thema Kunst und Kultur wie Sachsen.  

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, infoge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de; www.facebook.com/SachsenTourismus 

Natale in Sassonia - una vera e propria esperienza

 

Le tradizioni natalizie sassoni hanno centinaia di anni. Lo Striezelmarkt di Dresda è il più antico mercatino di Natale tedesco. Esiste dal 1434. Deve il suo nome ai tradizionali dolci di Dresda "Striezel", chiamati oggi Stollen. I Christstollen di Dresda sono stati creati nel 1474. Si tratta dei dolci natalizi con la più antica tradizione in Germania. La prima menzione in un atto risale all'"anno 1329" a Naumburg (Saale) come regalo di Natale per il vescovo Heinrich. A quel tempo gli Stollen erano dolci "di magro" fatti con pasta di lievito per il digiuno cristiano nel periodo dell'Avvento. A Dresda i Christstollen vengono menzionati dolo 150 anni dopo che a Naumburg. Dal 1560 i fornai sassoni fornivano al proprio principe elettore per la festa santa due Stollen natalizi lunghi 1,50 m e dal peso di 36 libbre ciascuno. Otto mastri e otto garzoni li portavano al castello. Nel 1730 Augusto il Forte fece preparare uno Stollen gigantesco di 1,8 tonnellate che venne suddiviso in 24.000 porzioni. A questo evento fa riferimento ogni anno la Stollenfest che ha luogo a Dresda sullo Striezelmarkt il sabato del 2° fine settimana dell'avvento.
La definizione "Dresdner Stollen" può essere utilizzata dal 1997 solo per gli Stollen preparati nell'area di Dresda. Sulla definizione "Original" Dresdner Stollen vigila il "Schutzverband Dresdner Stollen e.V.“, che rappresenta gli interessi di circa 150 fornai e pasticceri nel'area di Dresda. I turisti possono assistere di persona alla cottura di questi dolci durante il periodo a loro dedicato.
La più grande panetteria per gli Stollen è la panetteria e pasticceria Emil Reimann. In questa azienda, che vanta una storia di più di 530 anni e che ha segreti tramandati da generazioni sull'arte di cottura degli Stollen, i visitatori possono assistere dal vivo alla preparazione degli Original Dresdner Christstollen e alla fine possono gustare quelli da loro fatti con una buona tazza di caffè. Già nel 1727 Augusto il Forte, principe elettore di Sassonia, chiese ai Reimann di cuocere uno Stollen gigantesco in occasione di una festa a corte. E proprio questo Stollen, che centinaia di anni fa aveva conquistato le papille della nobiltà, si ritrova ancor oggi negli ingredienti dell'Original Dresdner Christstollen dei Reimann.

Nella panetteria in Schandauer Straße 79 tutto viene preparato a mano: anche i Dresdner Christstollen. In questo modo gli ospiti hanno la possibilità di mescolare gli ingredienti direttamente nel negozio, di fare la pasta e di cuocere gli inconfondibili Stollen di Ullrich secondo la loro ricetta.

Una presentazione storica del processo avviene invece nel vecchio Kammergut di Pillnitz. In questa corte creata dal fornaio Andreas Wippler facente parte dell'ex Kammergut in Söbrigener Straße 1 ci sono una caffetteria, un negozio e il forno. Dalla caffetteria si ha una panoramica sulla vicina pasticceria e sul forno. Gli ospiti possono quindi seguire il processo di cottura degli Stollen. Particolarmente interessante il forno storico con le attrezzature del nonno. Ai visitatori viene quindi presentata la tradizionale produzione artigianale e si mostra che è vero che la tecnica è cambiata negli ultimi 100 anni, ma non la ricetta o l'abilità artigianale.

Il paese del Natale: i Monti Metalliferi
Quando in Sassonia parliamo del tema "paese del Natale", si pensa immediatamente ai Monti Metalliferi. Nessun'altra regione è così nota per le sue tradizioni natalizie come i Monti Metalliferi. A ragione l'area viene chiamata il "paese del Natale tedesco". Qui le tradizioni e le usanze sono strettamente collegate all'attività mineraria svoltasi qui per secoli e che ancora oggi influenza il paesaggio e i suoi abitanti. Si possono vivere questi usi ancora oggi nel Mittenschicht, l'ultimo turno dei minatore prima della santa notte che viene offerto dalle associazioni come offerta turistica nelle miniere storiche. O nei numerosi cortei e parate delle corporazioni dei minatori nei fine settimana dell'Avvento, come ad esempio ad Annaberg-Buchholz, Schneeberg, Schwarzenberg, Seiffen o Marienberg.

I Monti Metalliferi e il Natale: meditazione e splendore, arroganza e ospitalità. Il minatore ha dato espressione alla sua voglia di luce. Pertanto le luminarie luccicano nelle piazze del mercato e nelle finestre invece ritroviamo gli angeli e i minatori, nonché i cosiddetti Schwibbögen (candelieri decorativi tipici) che simbolizzano l'ingresso alle gallerie della miniera ornato dalle lampade da minatori. Così all'osservatore appare il paesaggio innevato sui Monti Metalliferi: come una casetta delle bambole illuminata.

Anche le piramidi, gli schiaccianoci, gli omini fumatori, nonché il Reifendrehen (produzione di giochi con particolari tecniche di lavorazione del legno al tornio) e il tombolo sono attività artigianali che provengono dall'attività mineraria. All'epoca della crisi del tardo Medioevo sono sorte come nuovi settori di lavoro e garantiscono ancor oggi la sussistenza a 1.600 imprese artigianali. In diversi luoghi gli ospiti possono guardare i mastri artigiani all'opera nelle loro botteghe o in manifatture dimostrative: ad esempio presso la Wendt & Kühn, nelle KWO Kunstgewerbewerkstätten di Olbernhau, presso la Seiffener Volkskunst eG o in strutture museali come il Nussknackermuseum (Museo degli schiaccianoci) di Neuhausen. Ci sono anche offerte interattive, come ad esempio corsi di intaglio e di torneria per gli ospiti.
Lo Spielzeugmuseum (Museo dei giocattoli) di Seiffen e il Freilichtmuseum di Seiffen o la ex Saigerhütte di Olbernhaus offrono uno sguardo su quest'epoca di sviluppo. La nuova arrivata a Annaberg-Buchholz è la Manufaktur der Träume (Manifattura dei sogni). Questa esposizione con circa 1500 oggetti di arte popolare dei Monti Metalliferi di Erika Pohl-Ströher nel cuore della città montana rappresenta veramente un punto di qualità. Con gli occhi e le orecchie, con il cuore e l'intelletto i visitatori possono scoprire tesori di artigianato e arte dei Monti Metalliferi, che erano e sono collegati al periodo di Avvento e di Natale. Installazioni interattive, miniature delle capanne di Annaberg, paesaggi in miniatura, parate delle corporazioni dei minatori e la messa in scena "Al di là della luce" ne sono degli esempi. I toni, gli effetti di luce e i rumori mettono in scena pezzi di mostra - oggetti di arte popolare e artigianali che hanno le loro radici soprattutto nei Monti Metalliferi sassoni e boemi.

Nei tipici mercatini di Natale, spesso con una grande piramide al centro, e in più di 500 manifestazioni gli abitanti dei Monti Metalliferi mostrano essere padroni di casa amichevoli e semplici. Un "Hutz’nohmd" nella lingua parlata e infine "Neinerlaa", l'"Heiligabendgericht" (piatto della santa notte) delle famiglie dei minatori come ai tempi del tardo Medioevo, sono le offerte per lo spirito e il palato che non ci si deve perdere. E ancora una tradizione vive nei Monti Metalliferi: il vecchio saluto del minatore "Glück-Auf" (Buona fortuna)!

Così come gli abitanti di Dresda amano i loro Christstollen, anche gli abitanti dei Monti Metalliferi hanno i loro Christstollen. Nella Annaberger Backwaren GmbH ad esempio le specialità vengono preparate a livello artigianale pezzo per pezzo secondo una ricetta vecchia di secoli e con ingredienti di qualità. Una particolare specialità della Annaberger Backwaren GmbH è l'"Original Erzgebirgische Butterstollen". Non solo è possibile gustarlo e provarlo, ma lo si può anche preparare autonomamente. Oltre alle visite guidate attraverso la panetteria che prepara gli Stollen, le storie e le canzoni tradizionali e un assaggio di Stollen il

programma "Selbst ist der Stollen-Bäcker" per gruppi a partire da 15 persone da settembre a dicembre offre la possibilità di preparare direttamente gli Stollen.
Anche in altre regioni della Sassonia si può vivere tutto l'anno l'atmosfera natalizia
Non distante dalla capitale della Sassonia, a Pulsnitz, città dei Pfefferkuchen, vengono preparati dal 1558 i Pulsnitzer Pfefferkuchen . Una festa di Natale senza i famosi Spitzen di Pulsnitz è impensabile. Nessun altro dolce evoca con il suo aroma così tanti ricordi come i Pulsnitzer Pfefferkuchen. I suoi ingredienti prelibati sono ovviamente un segreto. Le vecchie ricette protette per secoli unite a un know-how artigianale conferiscono a questi dolci il loro inconfondibile gusto. E questo non solo a Natale. Sempre il primo fine settimana di novembre ha luogo nella città dei Pfefferkuchen il più singolare mercato di Pfefferkuchen in Germania.

La particolarità degli Original Pulsnitzer Pfefferkuchen è che la pasta non contiene grassi e viene stoccata per la lievitazione per diverse settimane e diversi mesi. Solo successivamente vengono aggiunte le spezie e viene rilavorata. La ricetta precisa e la composizione delle spezie è un segreto gelosamente conservato dalle pasticcerie generalmente a conduzione familiare. Il più importante tipo di Pulsnitzer Pfefferkuchen sono gli Spitzen: biscotti ripieni ricoperti di cioccolata. Poi ci sono anche tipi non ripieni, tra cui Alpenbrot, Pflastersteine e recentemente Pfefferkuchen integrali, Pfefferkuchen integrali biologici al farro e anche Pfefferkuchen alla canapa. Oltre alla fabbrica di Lebkuchen nella "città dei Pfefferkuchen" ci sono pasticcerie specializzate con una produzione artigianale tradizionale e una Lebkuchen GmbH (il pasticciere di Pfefferkuchen è una professione riconosciuta in Sassonia). L'azienda più antica ancora di proprietà della famiglia fondatrice è la Pfefferküchlerei Löschner, fondata nel 1813.
La Pulsnitzer Lebkuchenfabrik GmbH e il laboratorio dimostrativo del Museum Pfefferkuchen offrono la possibilità ai visitatori di dare un'occhiata ai forni. L'esposizione trasmette un'atmosfera autentica. Mostra una Pfefferküchlerei (pasticceria specializzata in Pfefferkuchen) intorno al 1900 con il funzionamento delle macchine e l'equipaggiamento manuale. Le macchine esposte sono rimaste in parte in uso fino al 1997 a Bautzen. L'equipaggiamento storico del negozio è un prestito dell'Heimatverein Königsbrück. Altri pezzi in esposizione provengono dalle Pfefferküchlerei di Pulsnitz e da cittadini. Tra le altre cose vale la pena vedere la gramola per la pasta, una sfogliatrice per Pfefferkuchen, una taglierina per gli Spitzkuchen e una stampatrice per biscotti. Il museo dispone inoltre di un piccolo forno in cui 4-8 visitatori possono cuocere e decorare contemporaneamente i Pfefferkuchen. Ogni partecipante deve prevedere una buona ora di attività. I risultati poi rimangono di proprietà dell'artista che li ha cotti. Il laboratorio dimostrativo del Museum Pfefferkuchen offre anche delle visite guidate. Nell'unico museo europeo dedicato ai Pfefferkuchen, nella "Alten Pfefferküchlerei" di Weißenberg, si può assistere all'arte della preparazione.

Nella Brüdergemeine di Herrnhut da 160 anni vengono realizzate stelle dell'Avvento in carta: ormai sono diventate famose in tutto il mondo. In questa città dell'Alta Lusazia ha la propria sede la Herrnhuter Sterne GmbH. Nel 1894 Pieter Hendrik Verbeek ha aperto a Herrnhut, nel luogo in cui oggi si trova il negozio dell'azienda, un negozio di libri, arte e articoli musicali e ha offerto modelli di carta per creare delle stelle. Negli anni successivi Verbeek ha sviluppato una stella stabile e componibile con 25 punte. Nel 1925 Verbeek ha chiesto il brevetto per la prima stella di Herrnhut senza corpo e fino ad oggi il brevetto costituisce la base per la produzione di stelle. Nel nuovo laboratorio dimostrativo della Herrnhuter Sterne GmbH inaugurato nel 2011 è Natale 365 giorni all'anno. Tutto l'anno è possibile assistere alla produzione delle stelle di Herrnhut e farsi stupire dallo splendore delle stelle di ogni colore e dimensione. Chi vuole creare la propria stella, lo può fare qui a mano in modo molto tradizionale. In questo modo si apprende la storia della stella a Herrnhut: l'usanza di creare insieme la stella nella cerchia familiare e di appenderla la prima domenica dell'Avvento ha una lunga tradizione ed è strettamente collegata alla storia della Herrnhuter Brüdergemeine,

una chiesa libera evangelica. I figli dei missionari, che risiedevano in diverse parti del mondo, ricevevano nei collegi di Herrnhut un'ottima formazione scolastica per la loro vita futura. All'inizio del periodo di avvento gli scolari realizzavano insieme le stelle e le utilizzavano per decorare le stanze dei collegi e successivamente le loro case come ricordo della loro infanzia. Dato che secondo la Herrnhuter Brüdergemeine anche gli ex bambini dei collegi spesso si dedicavano ad attività missionarie in diversi paesi, questa usanza di creare le stelle si è diffusa in tutto il mondo. Fino ad oggi si è mantenuta quindi la tradizione di realizzare la stella la prima domenica di avvento nella cerchia familiare e di annunciare in questo modo il profondo periodo del Natale.

Mercatini di natale ricchi di tradizione in Sassonia
Ovviamente i grandi mercatini di Natale di Dresda, Lipsia e Chemnitz attirano tante persone. Tra i punti d'incontro prenatalizi preferiti ricordiamo le bancarelle nella romantica Sassonia. Così la città di Görlitz invita al mercatino di Natale nell'Obermarkt tra le sontuose case di mercanti del rinascimento e del barocco, il mercatino di Natale delle famiglie di Radebeul promette nell'Altkötzschenbroda fiabe, idee regalo e gioie per il palato, Seiffen lustra gli occhi con le sue tradizioni di arte lignea. L'atmosfera natalizia si percepisce anche nei castelli e nei borghi fortificati - nel mercato medievale nel castello di Dresda, nella fortezza di Königstein, nel castello di Weesenstein, nel borgo fortificato di Scharfenstein o nel castello di Nossen.

Annaberg-Buchholz
In un centro città generalmente sommerso dalla neve le tradizioni e le usanze prendono vita nel mercatino di Natale. Con le sue tipiche bancarelle dei Monti Metalliferi, la piramide e ogni bendidio da regalare è sicuramente uno dei più belli mercatini di Natale dei Monti Metalliferi, dove vengono esposte le famose opere intagliate nel legno. Qui sarete avvolti da una magica atmosfera natalizia con i sapori delle ricette della nonna. Assistete alla Große Bergparade (parata delle corporazioni dei minatori) come apice dell'evento. www.annaberg-buchholz.de

Bautzen
Il mercatino di Natale di Bautzen vanta una lunga tradizione e risale al 1384. Ca. 80 rivenditori e punti ristoro si presentano nel centro città con decorazioni natalizie; ogni giorno Babbo Natale apre una finestrella dell'Avvento sull'Hauptmarkt. Circa 50 manifestazioni culturali, ad esempio il taglio degli Stollen, concerti natalizi con strumenti a fiato e canti di Natale. www.bautzen.de

Chemnitz
Durante l'Avvento il centro città ornato a festa si trasforma in un mondo natalizio tipico dei Monti Metalliferi con una piramide natalizia a cinque piani, gli Schwibbogen (candelieri decorativi tipici), una grande scatola dei giochi e il mercato medievale. Si possono inoltre godere l'arte popolare tradizionale, le specialità locali, le prelibatezze natalizie e le idee regalo in 200 diversi stand. "Glück auf! Glück auf! - der Steiger kommt" (Buona fortuna, buona fortuna, arriva il caposquadra). Così risuona il centro città di Chemnitz quando inizia la Große Bergparade (parata delle corporazioni dei minatori) con circa 900 figuranti e musicisti della banda dei minatori nel periodo di Natale. Vengono salutati i 600 minatori e membri di 29 confraternite e associazioni, nonché 300 musicisti della banda dei minatori di sette diverse cappelle nei loro abiti tipici sulla piazza di fronte al Municipio. www.chemnitz-tourismus.de

Dresda
Benvenuti allo Striezelmarkt, uno dei più vecchi mercatini di Natale tedeschi, con la piramide più alta del mondo. Fondato nel 1434 deve il suo nome all'Hefestriezel, famoso da lungo tempo come Original Dresdener Christstollen, i tipici dolci natalizi. Ogni anno gli viene dedicato un corteo, la Stollenfest, che si tiene il sabato del 2° fine settimana dell'Avvento. Incantano poi i lavori artigianali tradizionali più raffinati di Dresda e dell'area circostante,

come le piramidi, gli omini fumatori, i Schwibbögen (candelieri decorativi tipici), il vasellame e le stelle dell'Avvento di Herrnhut. www.dresden.de/striezelmarkt

Natale a Meißen
Oltre a un variopinto programma di manifestazioni nei numerosi centri culturali di Meißen e a un mercatino di Natale pieno di atmosfera sulla storica piazza del mercato, questa volta il municipio verrà trasformato in un gigantesco calendario dell'avvento. Dal 1° al 24 dicembre verrà aperta ogni giorno una finestra. Inoltre sul palcoscenico vicino al portale del municipio si svolge ogni giorno uno spettacolo, da una gigantesca urna da lotteria ogni giorno viene estratto il vincitore di una tombola e naturalmente al mattino della santa notte, in linea con l'importanza della giornata di festa viene annunciato il premio e il vincitore principale. www.touristinfo-meissen.de

Mercatino del Natale slesiano di Görlitz
Artigianato artistico, bancarelle e punti ristoro contribuiscono a creare un'atmosfera natalizia intorno allo storico Untermarkt presentando merci e specialità dalla Slesia, dalla Sassonia e dalla Boemia. Vecchie musiche natalizie, cori di Görlitz e associazioni di strumenti a fiato contribuiscono a creare un'atmosfera festosa e invitano a partecipare ai canti. www.goerlitz.de/christkindelmarkt 

Fortezza di Königstein
Lo storico mercato di Natale romantico è organizzato all'insegna del motto "Storie da mille e una notte". Bellezze e figure fiabesche orientali accompagnano il comandante della fortezza von Kyaw, nonché il Babbo Natale di Königstein attraverso un programma interessante.www.festung-koenigstein.de

Lipsia
La tradizione del mercato di Natale di Lipsia sulla meravigliosa piazza del mercato davanti al vecchio municipio risale al 1767. Ogni anno vengono proposte attrazioni come ad es. il "Märchenland", l'area fiabesca per i piccoli visitatori, il mercato medievale  "Alt Leipzig" e il "Bethlehem Basar". Immergetevi nella tradizione dei minatori nella "Bergparade" (parata delle corporazioni dei minatori) dei Monti Metalliferi. I festosi concerti del famoso coro Thomanerchor e le numerose rappresentazioni del Weihnachtsoratorium (oratorio del Natale) di Bach nelle chiese di Lipsia garantiscono un grande divertimento. www.leipzig.de

Plauen
Sul bellissimo Altmarkt, circondato da case borghesi storiche e dal vecchio municipio con il frontone rinascimentale, luccica un gigantesco albero di Natale.
Numerosi commercianti offrono la loro merce sotto le luci dell'albero e della piramide e ogni giorno Babbo Natale viene in visita. Il programma natalizio delle rappresentazioni offre ore di grande intensità. www.plauen.de

Schneeberg
Intorno alla piazza del mercato si raggruppano delle bancarelle finemente decorate per il mercatino del Natale di Schneeberg, un tipico mercatino natalizio dei Monti Metalliferi con la grande piramide caratteristica, i campanari e la musica dei minatori. Il punto culminante della manifestazione è la "Lichtelfest", ogni anno il 2° fine settimana dell'Avvento, con la grande Bergparade (parata delle corporazioni dei minatori) notturna con centinaia di figuranti, bande musicali e bande dei minatori. www.schneeberg.de

Seiffen
Con l'accensione delle luci sulla piazza del Municipio a Seiffen il periodo prenatalizio inizia all'insegna della tradizione dei Monti Metalliferi. Date un'occhiata nel mercato di Natale agli artigiani e scoprite le novità della famosa arte dell'intaglio dei Monti Metalliferi. Vale la pena fare una visita al villaggio dei giocattoli fiabescamente decorato o all'esposizione speciale

nello Spielzeugmuseum (Museo dei giocattoli). Vivete in modo tradizionale le usanze natalizie del corteo delle luci sui sentieri dell'attività mineraria durante la Große Bergparade dei minatori (parata delle corporazioni dei minatori). Godetevi con tutti i sensi i numerosi concerti di Natale e le tipiche prelibatezze regionali. Godetevi tranquillamente questi bei momenti con un bicchiere di vin brulé intorno a un falò. www.seiffen.de

Zwickau
Uno dei mercatini di Natale più belli e più grandi della Sassonia ai piedi dei Monti Metalliferi vi attende. Risplende grazie alla lucentezza della piramide del Natale e alle 500 luci dell'albero di Natale nel centro città di Zwickau. Ogni pomeriggio viene Babbo Natale per i bambini. Vivete inoltre il tradizionale corteo dei minatori con figuranti e bande musicali dei minatori, tipico della regione dei Monti Metalliferi. www.kultour-z.de

Contatti: Sassonia Turismo & Marketing, czach.tmgs@sachsen-tour.de, www.sassoniaturismo.it

 

Shopping in Sassonia

 

La capitale degli acquisti della Germania Orientale è Dresda
Entro il 2012 Dresda diventerà il secondo paradiso dello shopping dopo Berlino con una superficie dedicata agli acquisti superiore a 900.000 metri quadrati. Tra Prager Straße, Altmarkt e Wilsdruffer Straße nel centro città i visitatori possono curiosare a piacere nei grandi magazzini e nelle boutique, alle spalle di questa zona si trova inoltre la maggiore filiale di Karstadt e la maggiore libreria della Germania Orientale. Più di 100 negozi attendono gli amanti dello shopping nella moderna galleria dell'Altmarkt che è stata notevolmente ampliata nel 2011. Grazie alla Centrum-Galerie è disponibile proprio in centro città un vasto passaggio dedicato agli acquisti con più di 300 negozi. I turisti inoltre non dovrebbero perdersi una visita della Königstraße, una dei primi indirizzi di Dresda per uno shopping eccezionale e godersi i piaceri culinari. Le case borghesi barocche e i romantici cortili interni offrono un ambiente affascinante per boutique, gallerie d'arte, antiquari, negozi di antichità di qualità e ristoranti eccezionali. Spazi incredibili si trovano anche intorno al Neumarkt: nel passaggio "Quartier an der Frauenkirche QF", nonché nei negozi circostanti si sono stabiliti designer, enoteche, parrucchieri e gioiellieri internazionali. Negozi scenografici per proposte scintillanti: moda, gioielli, tatuaggi, pettinature e musica a disposizione nella cintura esterna della città. Un must è il Kunsthof-Passage tra Alaunstraße e Görlitzer Straße. Esso stesso una piccola opera d'arte, questo passaggio ospita birrerie e biergarten, negozi e laboratori di artigianato artistico.

Attraverso passaggi, cortili interni e case caratteristiche a Lipsia
Lipsia è un paradiso per gli acquisti con un certo non so che: una specialità architettonica di Lipsia è il sistema di passaggi esistenti nel centro città. Ciò rende lo shopping un'esperienza interessante dal punto di vista storico-culturale. Anche altre città europee dispongono di numerosi passaggi, ma solo Lipsia ha un sistema così chiuso di passaggi: Mädler Passage, Strohsack, Barthels o Specks Hof - ovunque ci si giri si vedono nomi famosi ed edifici storici. Qui si trovano le une accanto agli altri boutique esclusive, negozi creativi con un'offerta individuale e straordinarie proposte gastronomiche. Su un totale di 790.000 metri quadrati di superficie adibita agli acquisti gli amanti dello shopping troveranno quello che cercano: 350 negozi e 250 tra ristoranti, bar e birrerie in centro. La stazione restaurata di Lipsia con più di 140 negozi e punti ristoro, protetta da vento e intemperie, invita allo shopping fino a tarda sera. E: a Lipsia la gioia degli acquisti è collegata da percorsi brevi.

 Modernità e cultura industriale a Chemnitz
Anche a Chemnitz il turista si può sbizzarrire nelle scelte degli acquisti. Nella città della modernità sono sorti numerosi negozi, grandi magazzini e gallerie. Il palazzo di vetro della Galeria Kaufhof nel centro città di Chemnitz, progettato dal famoso architetto americano Helmut Jahn, con la sua facciata completamente ricoperta da vetri impone dei nuovi criteri nell'architettura del grande magazzino: 7.300 metri quadri di vetrate su cinque piani trasmettono luminosità e trasparenza. Di fronte si presenta con il Kulturkaufhaus DAStietz un edificio che ricorda il padre dell'attuale Kaufhof Bernhard Tietz e in particolar modo il maggiore gruppo di grandi magazzini in Germania. Nel cortile interno con copertura trasparente il Museo di scienze naturali offre un'incredibile panoramica sulla storia naturale con la foresta pietrificata di più di 290 milioni di anni fa. Le gallerie con negozi al piano terra rendono l'edificio un punto di attrazione. L'incredibile passato di Chemnitz, quale centro industriale leader in Germania, può essere anche rivissuto durante un giro dedicato allo shopping: l'ex-fabbrica dell'azienda tessile William Janssen ad esempio ospita ora un outlet del marchio esclusivo di biancheria intima Bruno Banani, nonché un ristorante.


Piccole, ma raffinate
Anche le città più piccole offrono diverse possibilità di shopping grazie a negozi chic in viali senza auto. Mentre a Meißen ad esempio si compra bene porcellana e vini, a Radebeul si trova lo spumante del Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth, la più vecchia cantina di spumanti della Sassonia. Nei dintorni di Görlitz, Bautzen e Zittau si acquista l'artigianato tradizionale di Lausitz o a Plauen i famosi merletti. Nelle cittadine sui Monti Metalliferi come Freiberg, Zwickau, Annaberg-Buchholz, Seiffen e Olbernhau i souvenir più amati sono i bei prodotti dell'arte dell'intaglio su legno tipica della zona, ovvero schiaccianoci, omini fumatori, Schwibbogen (candelieri decorativi tipici) piramidi e altri. Ad Annaberg-Buchholz al momento c'è la "Manifattura dei sogni" con altri prodotti tradizionali locali realizzati con il legno, merletti e fregi. A Hernnhut, tra Bautzen e Zittau, anche quest'anno è aperta la manifattura Herrnhuter Sterne. Glashütte fa sfoggio dei suoi orologi di qualità.

Contatti: Sassonia Turismo & Marketing, czach.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sassoniaturismo.it