So viele Urlauber wie nie: Tourismus in Sachsen bestens aufgestellt & Neu: Anschluss kleiner Unterkünfte an große Buchungsportale und Freistaat wirbt auf der ITB erstmals mit Urlaub am Wasser

Über 20,7 Millionen Gästeübernachtungen und knapp 8,5Millionen Gästeankünfte: Mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent bei den Gästeankünften beziehungsweise 3,7 Prozent bei den Gästeübernachtungen hat der Freistaat 2019 einen neuen Tourismusrekord erzielt. „Ich freue mich über die erfolgreiche Entwicklung im sächsischen Tourismus. Sie zeigt, dass Sachsen unverändert ein sehr beliebtes Reiseland ist. Mein Dank gilt der gesamten Tourismuswirtschaft unseres Landes“, sagte Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, am Donnerstag in Dresden. Besonders bemerkenswert sei das erneute Wachstum bei deutschen Gästen gegenüber 2018 mit plus 3,6 Prozent Übernachtungen. Sehr erfreulich sind die mehr als 2,2 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste. Sachsen hat damit das mit Abstand größte Volumen an internationalen Übernachtungen in Ostdeutschland erzielt. In diesem Segment haben vor allem die Ferienregionen Wachstum generiert, allen voran die Sächsische Schweiz mit 9,6 Prozent, das Sächsische Burgen- und Heideland mit 7,6 Prozent, das Erzgebirge mit 7 Prozent und das Vogtland mit 6,9 Prozent. Die Großstädte haben Übernachtungsgäste aus dem Ausland verloren. Zu den zahlenmäßig stärksten Auslandsmärkten gehören Polen an der Spitze, gefolgt von den Niederlanden, Österreich, Schweiz und den USA.

Ministerin Barbara Klepsch sieht das Bauhaus-Jubiläum 2019 als einen von mehreren Bausteinen, die so viele Gäste wie nie zuvor in den Freistaat brachten. Die damit verbundene nationale und internationale Aufmerksamkeit nutzte Sachsen, um auf seine Ikonen der klassischen Moderne innerhalb der Architekturgeschichte und ihrem Erbe aufmerksam zu machen. Tragend für den touristischen Erfolg waren vor allem auch die großen internationalen Musikfestivals in Leipzig und in Dresden sowie die Wiedereröffnung der Paraderäume und des Porzellankabinetts im Dresdner Residenzschloss. Der im Juli 2019 von der „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ errungene UNESCO-Welterbetitel entwickelte zudem eine hohe Strahlkraft, um weltweit Aufmerksamkeit für die Region und für Sachsen insgesamt zu erzielen.

In diesem Jahr werden erneut wichtige Termine in Sachsens Veranstaltungskalender Reiseanlässe bieten. Dazu gehören die Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ebenso wie die Sächsische Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur“.

Laut Marktforschung wird das Reiseland Sachsen innerhalb Deutschlands in erster Linie mit Städtereisen (60 Prozent) sowie Kunst und Kultur (31 Prozent) assoziiert. Neun Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren verbinden ebenso Attraktionen zum Thema Industriekultur mit Sachsen, die gern innerhalb eines Aufenthaltes besichtigt werden. Die Industriekultur findet sich in der Angebotsgestaltung der sieben sächsischen Destinationen als ein Baustein wider. Allein die touristische „Route der Industriekultur in Sachsen“ führt zu 54 lebendigen Besuchsorten. Das Jahr der Industriekultur bietet die Möglichkeit, das Thema weiter touristisch zu positionieren und dessen Vermarktungspotenzial im Inland auszuschöpfen. Entsprechend hatte die Tourismus Marketing Gesellschaft (TMGS) mbH bereits 2019 auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin für die 4. Sächsische Landesausstellung in einer außergewöhnlichen Präsentation geworben.

Staatsministerin Barbara Klepsch verkündete heute zudem ein für Sachsen neues, landesweites Digital-Projekt: die Anbindung kleiner touristischer Unterkünfte an große Online-Buchungsportale. Dafür hat die TMGS jetzt mit der OBS OnlineBuchungService GmbH Ostbayern einen Vertrag abgeschlossen. Der erfahrene Dienstleister ist Mittler zu elf für den deutschen Markt relevanten Portalen wie Booking.com oder BestFewo.de.

Sachsen ist damit das erste Bundesland in Deutschland, das landesweit den Anbietern touristischer Unterkünfte diese Möglichkeit bietet. Bisher arbeiten lediglich regionale und lokale Anbieter mit dem Netzwerker OBS zusammen. „Dass die Beherbergungsbetriebe auf dem Onlinereisemarkt sichtbar sind, ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Vermarktung unserer Reisedestination Sachsen. Vor allem kleine Hotels, Ferienhäuser und Pensionen sollen vom Anschluss an das weltweite Online-Buchungsnetz mittels Schnittstellen profitieren und überregional sowie international an Relevanz gewinnen“, sagte die Ministerin. Onlinebuchungen gehörten für Gäste mittlerweile längst zum Standard, viele Betriebe vor allem in ländlichen Regionen hätten sich bislang jedoch noch nicht dafür entschieden.

Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen 2018 werden im Deutschland-Tourismus derzeit Zweidrittel aller Urlaubsreisen online gebucht. Die Onlinebuchbarkeit im ländlichen Raum liegt aktuell lediglich bei 10 bis 15 Prozent. „Ziel ist nicht nur eine bessere Auslastung der Unterkünfte in den Regionen, sondern die Zahl der online buchbaren Betriebe zu erhöhen“, erklärte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. Derzeit werden über den Buchungsservice Sachsen der TMGS mit insgesamt 16 regionalen Buchungsstellen rund 900 Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen vermarktet.

Fit für die digitale Zukunft

Weiterhin hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH ein umfangreiches Web-Projekt gestartet und treibt damit den digitalen Kompetenzausbau für den sächsischen Tourismus weiter voran. „Wir entwickeln eine ganzheitliche Digital-Architektur. Diese umfasst sowohl eine landesweit einheitliche, zentrale Datenbank zur Organisation touristischer Daten als auch eine neue Website für die TMGS, die dann für Partner im Land als individualisierbares Modell, ein so genanntes Framework, genutzt werden kann. Dieses wird dabei als Baukasten konzipiert und direkt mit Inhalten aus der künftigen zentralen Datenbank gespeist“, kündigte Veronika Hiebl an. Das Modell ermögliche kleineren Akteuren im sächsischen Tourismus das kostengünstige Betreiben eines hochwertigen Internetauftritts – eines der zentralen Ziele des Vorhabens. Gesamtanspruch ist es, künftig die Informationen in einem offenen, frei zugänglichen System zu bündeln und bundesweit zur Verfügung zu stellen. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung einer einheitlichen Content-Strategie für den sächsischen Tourismus und die noch intensivere Vernetzung und einen verstärkten Wissensaustausch innerhalb der Branche.

Sachsen auf der ITB: Wasser als Quelle der Erholung

In diesem Jahr macht Sachsen den Besuchern der mit über 10.000 Ausstellern aus über 180 Ländern weltgrößten Tourismusmesse, der Internationalen Tourismus Börse in Berlin, vom 4. bis 8. März ein erfrischendes Angebot. Unter dem Motto „Sachsen. Erfrischt!“ laden die TMGS und 33 Partner zu Urlaub am und im Wasser ein. „Damit rücken wir ein Thema in den Fokus, das das Spektrum der sächsischen Urlaubsangebote bereichert und einen neuen Reiseanlass nach Sachsen bietet“, sagte Barbara Klepsch.

Sachsen verfügt in ehemaligen Tagebauen über neu entstandene Wasserlandschaften. Es gibt zahlreiche Flüsse und Bäche, natürliche Seen, Talsperren, Heide- und Teichlandschaften, aber auch künstliche Wassergräben. Einen wichtigen Aspekt bilden Heilbäder und Kurorte in Sachsen, die mit ihren natürlichen Thermal- und Heilquellen Gesundheitsurlaub ermöglichen.

„Erstmals erhalten unter unserem Dach touristische Anbieter eine Plattform, die in ihrer Tourismuswerbung gezielt auf Urlaub und Freizeit am Wasser setzen. Unser Messestand verwandelt sich dazu in eine rund 900 Quadratmeter große Wasserlandschaft“, erklärte Veronika Hiebl, TMGS-Geschäftsführerin. Eingesetzt werden auf Leinwände gebannte Bilder und Videos. Es plätschern Wasserfälle, Brücken verbinden Flussufer und Erlebnisinseln liefern Inspiration. Auf einer Bühne wird ein künstlerisch passendes Rahmenprogramm geboten.

„Wasser ist ein Elixier, von dem der Tourismus in Stadt und Land stärker denn je profitiert. In diesem Zusammenhang freut es mich besonders, dass Sachsen in diesem Jahr Gastgeberland der World Canals Conference sein wird. Zum Thema ‚Landschaften neu gestalten - WasserWege im Wandel‘ treffen sich vom 20. bis 24. September mehr als 600 internationale Experten auf diesem Gebiet in Leipzig“, kündigte Staatsministerin Barbara Klepsch weiter an.

Für die seit 1988 stattfindende Fachveranstaltung hatte sich Deutschland mit der Stadt Leipzig und deren Partnern wie der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschlands erstmalig als Austragungsort beworben. Ziel sind neue Impulse für die positive Weiterentwicklung der Stadt Leipzig, der Region, Mitteldeutschlands und Deutschlands in Bezug auf die wirkungsvolle Förderung von Tourismus, Regionalentwicklung, Hochwasser-und Umweltschutz sowie Stadterneuerung inmitten des Strukturwandels. Vor allem geht es um den Erhalt historischer Einrichtungen, um technische Entwicklungen, die Wiederbelebung von Gewässern und Häfen, um Freizeit- und Tourismusangebote.

 

PRESSETERMINE auf der ITB 2020

4. –  8.  März  2020,  Presse-Treff  im  Presse-Café  Sachsen,  Halle  11.2.,  Stand  102

5. März, 9.45 -10.45 Uhr, PK der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Funkturm-Lounge, Thema: Tourismus-Highlights 2020: Die Reiseregion Mitteldeutschlandsetzt auf Musik-, Garten- und Wasserlandschaften; Ausblick auf Höhepunkte 2021 voraus

Donnerstag, 5. März 2020, 16.00 Uhr, Get together der Tourismus Marketing GesellschaftSachsen mbH, Sachsen-Stand, Halle 11.2, Stand 102

Sonntag, 8. März 2020, 15.30 Uhr, Funkturmpalais, Staffelstabübergabe des Partnerlandesder ITB 2020, Oman, an Sachsen im Rahmen der ITB-Abschlussveranstaltung

 

Pressekontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Bautzner Straße 45 / 47, 01099 Dresden, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus,www.instagram.com/SachsenTourismus

 

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital-und Aktivurlaub. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien. Auskunft und Beratung zur Reisedestination Sachsen sowie Buchungen werden über den Buchungsservice Sachsen angeboten.

 

Sachsen will tschechische Gäste mit Aktivurlaub locken: TMGS wirbt in Prag mit neuen Angeboten für 2020

Sachsen wirbt in Prag um Gäste aus der Tschechischen Republik. Wie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) heute auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus in Prag vor mehr als 30 Vertretern tschechischer Medien mitteilte, sollen besonders neue Aktivangebote mehr Gäste aus Tschechien anlocken. „Neben Städtereisen kommen vor allem Wandern und Radfahren sowie zunehmend auch Mountainbiken bei unseren Nachbarn sehr gut an. Auf diesem Gebiet hat Sachsen gerade in den Grenzregionen Erzgebirge und Vogtland attraktive Angebote geschaffen“, informierte die TMGS-Geschäftsführerin, Veronika Hiebl. 

So wirbt der Freistaat beispielsweise für den in Deutschland einzigartigen, grenzüberschreitenden „Stoneman Miriquidi“, das Trailcenter Rabenberg, Deutschlands ersten Singletrail Park, und die Bikewelt Schöneck. Weitere neue Projekte wie die „8000er Blockline“ im Erzgebirge sind in Planung, die künftig Mountainbiken für Jedermann, besonders für Familien, ermöglichen sollen. Dieses geplante neue Mountainbike-Highlight soll künftig die Region zwischen Seiffen und Altenberg verbinden. Aber auch für Wanderungen auf den sächsischen Qualitätswanderwegen wie dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland, dem Vogtland Panorama Weg, dem Oberlausitzer Bergweg und dem Malerweg im Nationalpark Sächsische Schweiz sowie Rad fahren unter anderem auf dem „Stoneman Road“ im Erzgebirge, dem Elberadweg, dem Musikantenradweg im Vogtland sowie der Neuseenland-Radroute und der Obstland-Radroute in der Region Leipzig wollen die Sachsen noch mehr Interesse wecken und weiteres Wachstum aus Tschechien generieren. Die gute Anbindung Sachsens an Tschechien mit der Autobahn A 17 von Prag nach Dresden, die vielen Flixbus-Angebote und der grenzüberschreitende öffentliche Personennahverkehr des Verkehrsverbundes Oberelbe mit Busse und Bahnen auf vier Linien Děčín, Bad Schandau, Sebnitz und Rumburk ist für die Werbung um Gäste dabei ein wichtiger Baustein.

In den Jahren 2009 bis 2018 stieg der Zuwachs bei den Übernachtungen kontinuierlich auf plus 182 Prozent an. Die absolute Zahl hat sich in dieser Zeit verdreifacht. „Mit Blick auf die von der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen bearbeiteten zehn ausländischen Hauptquellmärkte weltweit hat Tschechien damit hinter Polen und China das stärkste Wachstum“, teilte Veronika Hiebl mit. Im Jahr 2018 zählte Sachsen 114.904 Übernachtungen aus der Tschechischen Republik. Das entspricht einer Steigerung von 25,2 Prozent zum Vorjahr. Die positive Entwicklung setzte sich auch 2019 weiter fort. Von Januar bis November zählte Sachsen knapp 54.000 ankommende Gäste aus Tschechien, was einem Zuwachs von 8,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Mit knapp 108.000 Übernachtungen wurde ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Damit sind tschechische Übernachtungsgäste erstmals auf Platz sechs der sächsischen Beherbergungsstatistik ausländischer Gäste, hinter Polen, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und den USA. Die Aufenthaltsdauer liegt bei durchschnittlich 2 Tagen.

Wichtigste Adresse für Sachsen in Tschechien ist Holidayworld Prag, die in diesem Jahr vom 13. bis 16. Februar stattfindet. Sie gilt mit 642 Ausstellern aus 45 europäischen Ländern als größte mitteleuropäische Tourismusmesse mit rund 7.000 Fachbesuchern und zirka 30.000 Endverbrauchern. Unter dem Dach der TMGS stellen sich dann die Tourismusverbände Erzgebirge und Oberlausitz, die Dresden Marketing Gesellschaft mbH, das Projekt Dampfbahnroute Sachsen, die Stadt Görlitz, die Festung Königstein, die Erlebniswelt der Porzellanmanufaktur Meissen, die Mittelsächsische Flughafen AG und der Verkehrsverbund Oberelbe mit ihren Angeboten vor.

Neben den Neuigkeiten für Aktivurlaub stehen dort auch die kulturellen Highlights Sachsens für das Jahr 2020 im Vordergrund. Dazu zählen zum Beispiel die 4. Sächsische Landesausstellung im Jahr der Industriekultur in Zwickau und sechs weiteren Schauplätzen, die restaurierten Paraderäume im Dresdner Residenzschloss, die am 29. Februar bevorstehende Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger, die Zwinger-Experience ab Herbst 2020 oder die neuen Ausstellungen auf der Festung Königstein.

Pressekontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Bautzner Straße 45 / 47, 01099 Dresden, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit 2000 als attraktives Reiseziel national und international. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Angebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die Zielmärkte für das Tourismusmarketing sind Deutschland, die USA, China, die Niederlande, Schweiz, Österreich, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien und Russland.

 

 

Polnische Gäste begeistert: TMGS wirbt in Warschau für Sachsen mit den Reiseanlässen 2020

Warschau/Dresden, 28. Januar 2020 – Polnische Übernachtungsgäste führen in Sachsen die Hitliste der sächsischen Beherbergungsstatistik aus dem Ausland an. Von Januar bis November zählte Sachsen über 76.000 ankommende Gäste aus Polen, was einem Zuwachs von 6,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Mit knapp 192.000 Übernachtungen wurde ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Damit verweist das polnische Nachbarland mit Blick auf die Top 10 ankommender Gäste aus dem Ausland die Niederlande, Österreich, die Schweiz und die USA auf die folgenden Plätze. Dieses positive Ergebnis hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) mit der Deutschen Zentrale für Tourismus in einer gemeinsamen Pressekonferenz heute in Warschau mitgeteilt. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Marketingaktivitäten in Polen so erfolgreich sind und die Entwicklung so positive Früchte trägt“, sagte die TMGS-Geschäftsführerin, Veronika Hiebl. Der Einladung waren 31 Fach- und Reisejournalisten gefolgt.

Polnische Gäste honorieren das touristische Angebot Sachsens in besonderem Maße. Interessant für sie sind vor allem die kulturellen Angebote und aktive Freizeitmöglichkeiten in den Städten und Regionen. Auch künftig wird der polnische Markt intensiv beworben werden. Auf der Jahres-Pressekonferenz der DZT Polen präsentierte die TMGS ihre Highlights für das Jahr 2020. Dazu zählt die 4. Sächsische Landesausstellung im Jahr der Industriekultur, aber auch für polnische Gäste wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit August dem Starken wie die Besichtigung der wiedereröffneten Paraderäume im Dresdner Residenzschloss, die Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister am 29. Februar im Dresdner Zwinger oder die Sonderausstellung anlässlich seines 350. Geburtstages im Schloss Moritzburg ab März.

Pressekontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Bautzner Straße 45 / 47, 01099 Dresden, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

 

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit 2000 als attraktives Reiseziel national und international. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Angebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die Zielmärkte für das Tourismusmarketing sind Deutschland, die USA, China, die Niederlande, Schweiz, Österreich, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien und Russland.

Kunst, Kultur und Landschaft genießen: Reiseanlässe für Sachsen 2020

Eine Musiklandschaft, die ihresgleichen sucht, Schlösser und Burgen, Kunst und sakrale Kunstschätze sowie herausragende Bauwerke aus einem Jahrtausend Architekturgeschichte, historische Städte, zwei UNESCO-Welterbestätten und landschaftliche Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat: Über acht Millionen Gäste aus dem In- und Ausland entscheiden sich jedes Jahr für einen Urlaub zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz. Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) lädt auf der CMT Stuttgart vom 11. bis 19. Januar 2020 ein, sich umfassend über Reiseanlässe in einem der gefragtesten Kulturreiseziele Deutschlands zu informieren. Dabei präsentieren sich unter dem Dach der TMGS in Halle 4, Stand D50, die Regionen Sächsische Schweiz, Erzgebirge, Oberlausitz mit dem Oberlausitzer Bergland, Dresden Elbland, Leipzig Region, die Stadt Meißen, der Zoo Leipzig und die Stadtrundfahrt Dresden.   

Ein Fokus ist das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht 500 Jahre Industriegeschichte. „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in der Erzgebirgsregion stattfinden wird. Auf 2.500 Quadratmetern lassen über 500 wertvolle historische Objekte, hochkarätige Kunstwerke, Fotografien und Filme diese großartige Tradition lebendig werden. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebrige, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau. Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli. Auf der CMT präsentieren die Veranstalter Sachsen die Ausstellung auf einer Spezialfläche und zeigt eine Original Schreibmaschine von Continental aus dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz. Noch bevor sich die Tore für die 4. Sächsische Landesausstellung öffnen, können sich Sachsenurlauber bereits jetzt auf der Route der Industriekultur in Sachsen lebendige Zeugen dieser Ära anschauen und erleben.

Dresden Elbland: Paraderäume, Zwinger-Xperience und Beethoven
Herausragende Höhepunkte im Veranstaltungskalender liefert die Region Dresden Elbland. Bereits seit September 2019 erstrahlen im Residenzschloss Dresden die nach 33 Jahren Rekonstruktion wiedereröffneten Paraderäume und Prunksäle, die August der Starke 1719 für die Hochzeit seines Sohnes prachtvoll ausstatten ließ, in neuem Glanz. Während die Räume im zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurden und von Grund auf neu erschaffen wurden, konnte ein Großteil der historischen Innenausstattung vom Thron und Bett Augusts bis hin zu einer weltweit einzigartigen Sammlung an Silbermöbeln gerettet und in die neue Ausstellung integriert werden. Dazu kommen das wieder erstandene Turmzimmer mit Porzellankabinett und ab Mitte 2020 der „Lange Gang“ mit einer Galerie von 390 kunstvollen Gewehren. Unter dem Titel „Filmkuppel Zwinger Xperience – Die Jahrhunderthochzeit 1719“ zeigen die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten is zum Sommer 2020 inmitten des Zwinger-Innenhofes in einem eigens angefertigten Filmpavillon eine audiovisuelle 270-Grad-Projektion des Reiterballetts der vier Elemente, das Teil der Hochzeitsfeier 1719 war. Es bietet einen Vorgeschmack auf das neue Angebot vom Schlösserland Sachsen: „Dresden Xperience“, bestehend aus „Zwinger Xperience“ und „Festung Xperience“. Multimedial und emotional können die Gäste eine Zeitreise erleben: im Zwinger geht es ab Herbst 2020 dann in den Glanz des barocken Dresdens, während eine multimediale Performance in der Festung bereits seit dem 30. November 2019 in die Dresdner Unterwelt des 16. Jahrhunderts und damit in die faszinierende Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung führt. Nach umfangreicher Sanierung wird am 29. Februar 2020 die Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger mit einem völlig neuen Konzept: den Meisterwerken von Rembrandt, van Eyck, Vermeer, Raphael oder Titian werden historische Vasen und Skulpturen von der Antike bis um 1800 gegenübergestellt sein. Zudem begeht die Dresdner Frauenkirche den 15. Jahrestag ihrer Weihe nach dem Wiederaufbau. Schließlich feiert auch Dresden 2020 den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens. 1796 hielt sich der Komponist an der Elbe auf, um hier sein Können vor dem Sächsischen Hof vorzustellen. Später vertonte er in seiner 9. Sinfonie die „Ode an die Freude“, dessen Text Friedrich Schiller in Dresden vollendet hatte. Die Dresdner Kultureinrichtungen würdigen den Meister mit zahlreichen Konzerten und Aufführungen seiner einzigen Oper „Fidelio“. Schloss Moritzburg würdigt vom 21. März bis 11. November den 350. Geburtstag von August dem Starken. Die Stadt Meißen wirbt mit neuen Stadtführungen wie dem Stadtrundgang „Meißner Weingeschichten“ und dem architektonischen Stadtbummel „Denkmalroute“. 

Leipzig Region: Musik, Kunst, Seen, Burgen und Industriekultur
Auch Leipzigs Kalender ist mit Höhepunkten gespickt. Mit dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" revolutionierte der Leipziger Komponist Richard Wagner die Oper. Seit der feierlichen Premiere der „Götterdämmerung“ 2016 hat Leipzig nach über vierzig Jahren wieder einen kompletten szenischen »Ring« im Repertoire. 2020 sind die Inszenierungen am 15., 16., 18. und 19. Januar sowie vom 20. bis 24. Mai zu erleben. Bis 2022 plant die Oper sein gesamtes Werk in ihr Repertoire aufzunehmen – ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Das Museum der bildenden Künste feiert das Wirken und Leben des Leipziger Künstlers Max Klinger als Bildhauer, Maler und Grafiker mit einer Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags. Die Sonderausstellung „Year One“ ehrt außerdem Neo Rauch anlässlich seines 60. Geburtstages als einen der wichtigsten Vertreter der Kunstrichtung „Neue Leipziger Schule“. Eine neue immersive Ausstellung zeigt die einzigartigen Farb- und Bildwelten des zu Lebzeiten verkannten Genies Vincent van Gogh in überdimensionaler Projektion und in 3-D. Von den sonnigen Landschaften bis hin zu den Nachtszenen, von den Porträts bis zu den Stillleben: 24 Laser-Beamer von neuester Generation projizieren die Werke van Goghs in riesiger Auflösung an die bis zu acht Meter hohen Wände und die Decke sowie auf den Boden des ehemaligen Kraftwerks. Wichtige Termine sind ebenso die Leipziger Buchmesse im März, das Deutsche Chorfest im April, das a cappella – Internationales Musikfestival für Vokalmusik im Mai, das Open-Air-Festival „Klassik Airleben“ des Gewandhausorchesters und das Bachfest „BACH – We Are Family“ mit mehr als 40 Bach-Chören, -Gesellschaften, -Festivals und -Vereinigungen aus aller Welt im Juni, die Schumann-Festwoche im September sowie das Lichtfest, die GRASSIMESSE und die Designers Open im Oktober.

Die Region um Leipzig stellt sich als moderne und gleichzeitig traditionsreiche Region vor den Toren der Musik- und Messestadt vor. Nicht nur im Jahr der Industriekultur 2020 wird regionale Bergbau- und Industriegeschichte in der Region Leipzig großgeschrieben. Dafür stehen zum Beispiel Fahrten mit der Schmalspurbahn Döllnitzbahn, der Besuch im Bergbau-Technik-Park am Störmthaler See oder ein Abstecher in die Stiefelstadt Döbeln mit ihrem Deutschen Pferdebahnmuseum und der einzigen innerstädtischen Pferdestraßenbahn Deutschlands. Wer Strand, Entspannung, Action und Kultur sucht, ist in und um Leipzig richtig. Mehr als 20 neue Seen sind nicht nur für Wasserwanderer interessant. Gerade für Familien mit Kindern bieten die Seen mit hervorragender Wasserqualität naturnahe Erholungsmöglichkeiten. Segeln, Tauchen, Surfen, Wakeboarden und Klettern stehen in der Sommersaison hoch im Kurs. Bootsausflüge, beispielsweise vom Stadthafen im Herzen der Stadt Leipzig durch den idyllischen Auwald bis zum Cospudener See, und Rundfahrten mit modernen Fahrgastschiffen sind beliebte Freizeitangebote. Gut zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind aktive Urlauber auf über 500 Kilometern gut ausgebauter Radwege, dem Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour in der Dübener Heide und dem Pilgerweg „Lutherweg Sachsen“.  Zudem locken Burgen wie die Ritterburg Burg Kriebstein, die tausendjährige Burg Mildenstein und die Hubertusburg in die Region.

Erzgebirge: Begegnung mit einem UNESCO-Welterbe

Erstmals macht die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ den Stuttgartern und ihren Messegästen als UNESCO-Welterbe seine Aufwartung. Wer gerne auf Entdeckertour geht, kann dies im Erzgebirge nun unter diesem besonderen Blickwinkel: ob bei einer Wanderung entlang von Flößgräben, vorbei an Stollenmundlöchern oder Haldenzügen, bei einem Bummel durch die Bergstädte oder bei einem Besuch der Schatzkammern untertage. Das Besondere daran ist: die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist grenzüberschreitend erlebbar. Sie setzt sich aus 22 Bestandteilen zusammen. Jeder Bestandteil repräsentiert verschiedene, mit dem bergbauhistorischen Erbe der Region in Verbindung stehende Objekte, davon allein etwa 400 auf sächsischer Seite. Dazu zählen einzigartige Bergwerke und Stollnsysteme, Hüttenkomplexe, historische Bergstädte, prächtige Kirchen, faszinierende Kunstwerke mit bergmännischem Bezug und typische Landschaftsmerkmale wie Pingen und Haldenzüge. Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen des Bergbaus. Als attraktive Region für hochwertigen Wander- und Rad-Urlaub im Oberlausitzer Bergland, wie etwa auf dem Qualitätswanderweg Oberlausitzer Bergweg, in der weitläufigen Heide- und Teichlandschaft mit dem Spree-, dem Frosch- und dem Neiße-Radweg, Reisen in traditionsreiche Städte wie Zittau, Görlitz, Löbau, Bautzen und Kamenz, zu Kunsthandwerkern und in viele spannende Freizeiteinrichtungen für Familien mit Kindern präsentieren sich auch die Oberlausitz mit dem Oberlausitzer Bergland. Wer Spaziergänge mit Architektur und außergewöhnliche Gartenkunst verbinden möchte, der wird in der polnisch-deutschen UNESCO-Welterbestätte „Muskauer Park/Park Mużakowski“ fündig. Der 1845 von Herrmann Fürst von Pückler geschaffene Fürst-Pückler-Park nördlich von Görlitz zählt zu einem der wohl schönsten Landschaftsparks auf dem Kontinent. Im Areal befinden sich ebenfalls das Neue Schloss mit Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen und der Besucherinformation, ein Café, das historische Tropenhaus, Moorbad, Bade- und Bergpark, Schlosspark und Orangerie auf der deutschen Seite. Das Lausitzer Seenlandschaft spiegelt den unglaublichen Wandel von einer traurigen Tagebaulandschaft zu einer Erholungs-Wasserlandschaft mit maritimem Flair wider.   

Zum Messegepäck der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen gehören die aktuellsten Kataloge aus den Bereichen Familienurlaub, Vitalurlaub, Städtereisen und für Reisen in Sachsens spirituelle Orte.

Pressekontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Bautzner Straße 45 / 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 351 4917025, Fax: +49 351 4969306, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

Digitale Zukunft Sachsens

Fit für die digitale Zukunft: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH initiiert umfangreiche Digital-Projekte

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) macht das touristische Sachsen fit für die digitale Welt: Mit der Ausschreibung eines umfangreichen Web-Projekts inklusive Datenbank sowie der Planung eines Tourismusnetzwerks Sachsen geht die TMGS entscheidende Schritte in Richtung digitale Zukunft des sächsischen Tourismus. Im Fokus stehen dabei der Aufbau einer landesweiten zentralen Daten-Architektur für touristische Inhalte und die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Partnern im Land bei der Content-Erstellung. Die TMGS strebt darüber hinaus eine noch intensivere Vernetzung und einen verstärkten Wissensaustausch innerhalb der Branche an.

Ausschreibung einer zentralen Datenbank und Website mit Framework-Modell

Mitte November gelang mit der Veröffentlichung der Web- und Datenbank-Ausschreibung ein erster wichtiger Meilenstein für den digitalen Kompetenzausbau. Sie umfasst sowohl eine landesweit einheitliche zentrale Datenbank zur Organisation touristischer Daten in Sachsen als auch eine neue Website für die TMGS, die auch für Partner im Land als individualisierbares Modell, ein so genanntes Framework, genutzt werden kann. Zentrales Ziel des Projekts ist die Bündelung der Informationen in einem offenen, frei nutzbaren und zugänglichen System, das die sächsischen Daten auch für die freie Nutzung auf Bundesebene auszeichnet und bereitstellt (Open Data- / Knowledge Graph-Projekt der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT).

Das oben beschriebene Website-Framework wird dabei als Baukasten konzipiert und direkt mit Inhalten aus der zentralen Datenbank gespeist. So ermöglicht dieses Modell auch kleineren Akteuren im sächsischen Tourismus das kostengünstige Betreiben eines hochwertigen Internetauftritts.

Mission Open Data

„Mit der neuen zentralen Datenbank und dem Website-Framework bilden wir aktuelle Entwicklungen bestens ab und tragen entscheidend dazu bei, das touristische Sachsen fit für die digitale Zukunft zu machen. Unter dem Fachbegriff ‚Open Data‘ machen wir die Daten zu touristischen Angeboten digital frei zugänglich und nutzbar – und zwar in einer strukturierten Datenbank mit offenen Schnittstellen“, erklärt TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl das ambitionierte Vorhaben. „Wir treiben diesen Prozess gemeinsam mit den sächsischen Regionen und Städten voran, sie haben sich hierbei bereits intensiv eingebracht“, so Hiebl weiter. Ein Gewinn ebenso für die digitale Vernetzung der touristischen Akteure im Land. Begleitet wurde die Erarbeitung der Ausschreibung von der Tourismusberatung Tourismuszukunft.

Ausbau der digitalen Kompetenz und Strategie

Veronika Hiebl, seit Mai 2019 Geschäftsführerin der TMGS, hatte mit ihrem Amtsantritt die zukunftssichere, digitale Aufstellung des sächsischen Tourismus zu einem ihrer Hauptziele erklärt. Neben dem bereits begonnenen personellen Ausbau der digitalen Kompetenz im Team der TMGS gehört beispielsweise auch die Implementierung des Tourismusnetzwerks Sachsen als webbasierte B2B-Plattform zum Wissenstransfer innerhalb der Branche – gemeinsam mit dem Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV) – zu den aktuellen digitalen Projekten.

„Wir sind stolz darauf, dass wir in sehr kurzer Zeit bereits umfassend an unserer – nicht nur – digitalen Strategie arbeiten konnten“, so Veronika Hiebl. „Neben einer Neuausrichtung unserer Zielgruppen, die nun über die bekannte Gesellschafts- und Zielgruppen-Typologie der Sinus-Milieus abgebildet werden, gehören dazu die Definition der Leitprodukte im sächsischen Tourismus und daraus resultierend die Erarbeitung einer landesweiten Content-Strategie, von der alle Akteure profitieren können. Ein großer Dank geht daher auch an mein hochmotiviertes Team, ohne das wir nicht so schnell entscheidende strategische Schritte hätten bewältigen können.“

Ziel ist die Umsetzung des Datenbank- und Web-Projekts zum Ende des Jahres 2020 – passend für die Planungen zu einem Open-Data-gerechten, touristischen Deutschland auf Bundesebene. Angebote interessierter Bieter sind bis 13. Dezember 2019, 17 Uhr, über die Plattform www.evergabe.de willkommen.

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Sachsens spirituelle Orte - Wo die Seele Urlaub macht.

Rasant und rastlos statt ruhig und romantisch – in einer Zeit voller Höchstleistungen in Höchstgeschwindigkeit setzt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) auf den Wunsch nach Entschleunigung und empfiehlt spirituelle Orte, in denen die Seele Urlaub machen kann. Klöster, Kirchen und Pilgerwege in Sachsen bieten ein passendes Umfeld für Auszeiten zur inneren Einkehr und zum Kraft schöpfen. Die soeben erschienene Broschüre unter dem Titel "Sachsens spirituelle Orte. Wo die Seele Urlaub macht." stellt die Oasen der Ruhe und die Pilgerwege vor. Sachsens oberster Tourismusvermarkter bedient sich dabei einem spirituellen Reichtum, der sich ausgehend vom 10. Jahrhundert über ein ganzes Jahrtausend speist und in sakralen Kunstwerken oder auf Pilgerreisen sinnlich erleben lässt. Mit der umfangreichen Aufarbeitung ist Sachsen neben Bayern das einzige Bundesland das dieses Thema in seine touristische Vermarktung aufgenommen hat.

So üben die Zisterzienserinnenklöster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau und St. Marienthal in Ostritz seit ihrer Gründung im 13. Jahrhundert ohne Unterbrechung eine hohe geistliche und kulturelle Strahlkraft aus. Und auch das Benediktiner Kloster in Wechselburg gehört zu den drei klösterlichen Rückzugsorten in Sachsen, in denen Gastfreundschaft ein hohes Gut ist. Sie bieten ihren Gästen nicht nur Unterkunft, sondern auch Gebete, geistliche Angebote, Fastenkurse, Wochenend- und Kreativseminare, Besinnungstage und Tage der

Stille. Wie eine Perlenschnur zieht sich die touristische Route „Via Sacra. Reisen ohne Grenzen. Durch Jahrhunderte. Zur Besinnung.“ durch die Oberlausitz bis nach Nordböhmen und Niederschlesien. Allein in Sachsen verbindet sie neun Orte miteinander, die ihren Gästen bemerkenswerte sakrale Schätze präsentieren. Zu den „Heiligen Orten“ gehören: die Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern, das Klosterstift St. Marienthal, die Kamenzer Schnitzaltäre im Sakralmuseum St. Annen, die Dorfkirche Cunewalde, der Dom St. Petri in Bautzen, die Evangelische Brüder-Unität Herrnhut, das „Große Zittauer Fastentuch“ aus dem Jahr 1472 und das „Kleine Zittauer Fastentuch“, die Ruine von Burg und Kloster Oybin sowie die Pfarrkirche St. Peter und Paul und das Heilige Grab in Görlitz.

Pilgern erlebt eine Renaissance – auch auf den sächsischen Streckenabschnitten bekannter Pilgerwege. Gut unterwegs ist man auf dem Ökumenischen Pilgerweg „Via Regia“ von Görlitz über Bautzen, Kamenz, Königsbrück, Großenhain, Wurzen und Leipzig bis nach Vacha in Thüringen. Die mit gelber Muschel auf blauem Grund gekennzeichnete Route entlang der ehemaligen mittelalterlichen Handelsstraße von Ost- nach Westeuropa weist besonders viele Herbergen auf. Der Jakobsweg Via Imperii, einst Handelsstraße vom Ostseeraum nach Rom, streift in Sachsen und Thüringen Leipzig, Altenburg, Zwickau und Plauen. Besonders naturnah führt dieser Teil des Jakobsweges durch das sächsische Vogtland. Pilger finden häufig Quartier in den Kirchgemeinden. Durch eine der schönsten Gegenden in der Oberlausitz führt der Zittauer Jakobsweg mit Stationen in Görlitz, Zittau und Oybin. Auf dem Sächsischen Jakobsweg von der Oberlausitz bis ins Vogtland erleben Pilger sakrale Architektur und landschaftliche Reize: in Dresden, Freiberg und Chemnitz, in der Oberlausitz durch das Elbland bis ins Erzgebirge und das Vogtland. Eine besondere Rolle unter den Pilgerrouten in Sachsen kommt dem Lutherweg zu. Er verbindet so viele Wirkungsstätten der Reformation miteinander, dass ein Netzwerk von weit über 2.000 Kilometern Länge entstanden ist. Höhepunkte sind Schloss Hartenfels in Torgau, der Dom zu Wurzen und die Innenstadt von Zwickau. 

Die Broschüre „Sachsens spirituelle Orte. Wo die Seele Urlaub macht.“ ist kostenfrei in der Geschäftsstelle der TMGS und auf www.sachsen-tourismus.de über den Online-Bestellweg erhältlich.  

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Sachsen setzt 2020 auf Industriekultur

Auf dem Workshop RDA Group Travel Expo am 9. und 10. Juli in Köln laden die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS), die Regionen Chemnitz-Zwickau und die Oberlausitz sowie die Stadt Bautzen und die Festung Königstein ein, sich umfassend über Kultur- und Städtereisen in Sachsen zu informieren.

Reiseanlässe gibt es 2020 genügend. Zum Beispiel lädt vom 17. bis 24. Mai zum 50. Mal das Internationale Dixieland Festival, ältestes Oldtime-Jazz-Festival Europas, nach Dresden ein. Vom 12. Mai bis 12. Juni erwarten die 43. Dresdner Musikfestspiele in Dresden und vom 8. Bis 23. August das Moritzburg Festival ihre internationalen Gäste. Leipzig ist vom 11. bis 21. Juni Gastgeberin des renommierten Bachfestes, während das Festival „Sandstein & Musik“ von März bis Dezember in den Nationalpark Sächsische Schweiz einlädt. Musikalische Höhepunkte bietet auch das Erzgebirge mit den artmontan Kulturtagen und dem alle zwei Jahr stattfindenden Musikfest Erzgebirge vom 4. bis 13. September.

Im besonderen Fokus steht 2020 das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht 500 Jahre Industriegeschichte. „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Auf 2.500 m2 lassen über 500 wertvolle historische Objekte, hochkarätige Kunstwerke, Fotografien und Filme diese großartige Tradition lebendig werden. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebrige, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau. Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage – auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli. Die TMGS hat zwei Gruppenpauschalen zum Thema aufgelegt:  „500 Jahre an 5 Tage – Die Industriekultur-Zeitreise“ zu allen Ausstellungsorten und die 3-tägige Reise „Auf Tuchfühlung mit Textil und Automobilgeschichte“ nach Crimmitschau und Zwickau, buchbar über die Website www.sachsen-tourismus.de.

Noch bevor sich 2020 die Tore für die 4. Sächsische Landesausstellung mit Blick in diese beeindruckende Zeit der Wirtschaftswunder öffnen, können sich Sachsenurlauber bereits jetzt ansehen, welche lebendigen Zeugen diese Ära hinterlassen hat: auf der Route der Industriekultur in Sachsen mit ihren 54 Stationen aus den Bereichen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel, Druck & Papier.

Wer sich auf einen Streifzug durch das „Land der Kunst“ begibt, wird auf eine enorm facettenreiche sächsische Kunstgeschichte treffen. Der Blick in den Kunst-Kalender Sachsens ist bereits in diesem Jahr eine Offenbarung: Die Gemäldegalerie Alte Meister mit ihren berühmten Gemälden wie „Die Sixtinische Madonna“ von Raphael und die Skulpturensammlung im Dresdner Zwinger eröffnen nach ihrer Generalsanierung bereits am 7. Dezember 2019 neu. Spannungsvoll wird ebenfalls die Wiedereröffnung des Herzstücks der einstigen Residenz der Wettiner im Westflügel des Dresdner Residenzschlosses erwartet. So sollen am letzten Septemberwochenende 2019 das Porzellankabinett im Turmzimmer und die aus dem 16. Jahrhundert stammenden und 1945 zerstörten Paraderäume und Prunksäle wie zu Zeiten Augusts des Starken endlich wieder zu sehen sein: ein Tafelgemach, zwei Vorzimmer, ein Audienzgemach und das Paradeschlafzimmer.

Zu einem Ort der Kunst wird erstmals die Festung Dresden, wenn sie im Herbst 2019 zur Neueröffnung mit der Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen. So nah wie nie.“ faszinierende Einblicke in die Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung gewähren wird. Hier werden Besucher mittels 360-Grad-Projektionen aus dem Alltag heraus in die Zeit von einst gerissen. Das Schlösserland Sachsen kündigt für 2020 schließlich die Eröffnung von fünf Welten an, die multimedial zeigen, wie sich eines der schönsten Wahrzeichen Dresdens im Laufe der Zeit verändert hat: der Dresdner Zwinger.  

Die „Kulturhighlights Sachsen 2019/2020“ listen die wichtigsten Veranstaltungshöhepunkte in den sächsischen Regionen und Großstädten auf. Das Heft kann kostenfrei bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen online oder per E-Mail bestellt werden. 

Übrigens: Die Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz und Zittau präsentieren sich beim FAM-Trip für Gruppenreiseveranstalter vom10. bis 13. Oktober 2019 als Reiseziel für Gruppen und Vereine, inklusive Kontaktbörse mit vielen Leistungsträgern aus der Oberlausitz und Städten anderer Regionen. Die TMGS lädt dazu ein, Anfragen sind per Mail möglich unter der Adresse infoge-@sachsen-tour-schützt.de.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45 / 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 351 4917025, Fax: +49 351 4969306, Mail: presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

 

„Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ zum UNESCO-Welterbe ernannt

In seiner 43. Sitzung in Baku hat das UNESCO-Welterbekomitee heute die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Sachsen verfügt damit, neben dem „Muskauer Park / Park Mużakowski“ über eine zweite UNESCO-Welterbestätte. Der UNESCO-Welterbetitel ist die höchste Auszeichnung, die ein Kulturgut erlangen kann. „Der Ruf Sachsen als Kulturreiseziel Nummer 1 in Deutschland wird dadurch eindrucksvoll untermauert“, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Samstag in Dresden. „Ich freue mich für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und sende allen, die sich für die Anerkennung eingesetzt haben, meine Glückwünsche.“

Über acht Millionen Gäste aus dem In- und Ausland entscheiden sich jedes Jahr für einen Urlaub zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz. Im Fokus der Besucher stehen vor allem Kunst- und Kulturhighlights von internationalem Renommee sowie die Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat. „Speziell für das Erzgebirge bietet der Welterbetitel die Chance, internationale Aufmerksamkeit zu erlangen und die Region als bedeutenden Teil der über 1.000 Jahre alten Kulturlandschaft Sachsens mit seinen charakteristischen Merkmalen national und weltweit noch stärker in den Fokus der touristischen Vermarktung zu rücken“, so Dulig.

Auf der Nominierungsliste des UNESCO-Welterbekomitees standen in diesem Jahr 38 Stätten weltweit. Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ als grenzüberschreitender, deutsch-tschechischer Antrag, war als einer der drei deutschen Bewerber nominiert. Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ setzt sich aus 22 Bestandteilen zusammen: 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Die ausgewählten bergbaulichen Sachzeugen repräsentieren die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus. Jeder Bestandteil repräsentiert verschiedene, mit dem bergbauhistorischen Erbe der Region in Verbindung stehende Objekte, davon allein etwa 400 auf sächsischer Seite: einzigartige Bergwerke und Stollnsysteme, Hüttenkomplexe, historische Bergstädte, prächtige Kirchen, faszinierende Kunstwerke mit bergmännischen Bezug und typische Landschaftsmerkmale wie Pingen und Haldenzüge. Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen des Bergbaus. Der außergewöhnliche universelle Wert dieser Welterbestätte liegt in der Verbindung aller 22 Bestandteile begründet.

Die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Veronika Hiebl, erklärte: „Seit rund 20 Jahren arbeitet das Erzgebirge mit seinen tschechischen Partnern an der Erlangung dieses bedeutenden Titels. Viele Menschen haben an diesem großartigen Projekt mitgewirkt, es hat sie zusammengeschweißt und die Regionen grenzüberschreitend zusammengeführt. Umso mehr freue ich mich, dass der langgehegte Traum vom Welterbetitel nun endlich in Erfüllung gegangen ist. Er ist eine Anerkennung des historisch gewachsenen und über viele Generationen gepflegten kulturellen Erbes dieser Kulturlandschaft und eine Auszeichnung für eine außerordentliche Leistung der gesamten Region“.

Das UNESCO-Welterbekomitee besteht aus Vertretern von 21 derjenigen 193 Staaten, die der Welterbekonvention beigetreten sind. Sie werden von der Generalversammlung für jeweils sechs Jahre gewählt. Es entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste sowie über Erweiterungsanträge. Darüber hinaus befasst es sich mit dem Erhaltungszustand der eingeschriebenen Stätten, entwickelt Lösungen für bedrohte Stätten und bespricht die Beiträge des Welterbeprogramms zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele.

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes standen vor der 43. Sitzung 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern, 44 davon befinden sich ganz oder in Teilen in Deutschland. Sachsen verfügt mit dem „Muskauer Park / Park Mużakowski“ und der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří nun über zwei Welterbestätten.

Weitere Informationen: www.montanregion-erzgebirge.de
 

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Unternehmenskommunikation Ines Nebelung, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen baut digitales Management aus

Für die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hat die wachsende Digitalisierung im Tourismusmarketing eine hohe Priorität. Dazu investiert das für die touristische Vermarktung des Freistaates Sachsen beauftragte Unternehmen jetzt verstärkt in digitales Management. Die Fäden für den Ausbau dieses Bereiches hält fortan Nadine Wojcik als Leiterin Digitales Management in der Hand.

Die digitale Marketingstrategie der TMGS umfasst insbesondere den neu zu konzipierenden Online-Auftritt, Social Media-Marketing und Open Data. „Dieser Schritt ist die konsequente Antwort auf die branchenübergreifende Entwicklung einer zunehmend über digitale Kanäle stattfindenden Kommunikation und Vernetzung der touristischen Destinationen in Sachsen und in Deutschland“, sagte Veronika Hiebl, TMGS-Geschäftsführerin, am Montag in Dresden. „Damit sind wir sowohl in der klassischen als auch in der digitalen Unternehmenskommunikation sehr gut aufgestellt und wettbewerbsfähig“, so Hiebl.  

Nadine Wojcik, 1979 in Dresden geboren, blickt als studierte Diplom-Medienwirtin auf nunmehr 13 Jahre Berufserfahrung zurück. Im sächsischen Tourismus gilt sie daher als Insiderin. Seit jeher hat sie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH auf Agenturseite in den Bereichen Online-Marketing, Social Media, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Zuletzt war sie bei der Dresdner Oberüber Karger Kommunikationsagentur GmbH als Senior-Beraterin im Bereich Social Media und Public Relation tätig. Sie hat unter Federführung der 2013 im Bereich Unternehmenskommunikation geschaffenen Online-Abteilung der TMGS die Pressestelle, die Produktmanager und ihre Partner sowie Leistungsträger in den Arbeitsgruppen bei der Planung und Umsetzung von Creative Content, Storytelling und Online-Kampagnen beraten. Am erfolgreichen Aufbau des Facebook- und Instagram-Kanals für die TMGS hat sie maßgeblichen Anteil. Derzeit folgen diesen Plattformen über 98.000 Fans.

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Kontakt: Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Leiterin Unternehmenskommunikation Ines Nebelung, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Kunst und Kultur mit Wow-Effekt - Sachsen trifft internatioanel Reiseeinkäufer

Über acht Millionen Gäste aus dem In- und Ausland entscheiden sich jedes Jahr für einen Urlaub zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz. Im Fokus der Besucher stehen Kunst und Kultur von höchstem internationalem Renommee sowie die Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat. Was den Freistaat so anziehend macht, ist zum Beispiel der Reiz der sächsischen Städte. Architektur, Geschichte und viel Lebensfreude sind ihre prägenden Merkmale. Auf dem Germany Travel Mart lädt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) ein, sich umfassend über Kultur- und Städtereisen in Kulturreiseziel Nummer 1 der Deutschen, Sachsen, zu informieren – erstmals unter der Ägide der neuen TMGS-Geschäftsführerin, Veronika Hiebl. Sie ist seit 1. Mai 2019 im Amt. Der Gründungsgeschäftsführer, Hans-Jürgen Goller, ist mit Vollendung des 68. Lebensjahres in den Ruhestand getreten. 

Reiseanlässe gibt es 2020 genügend. Zum 50. Mal lädt vom 17. bis 24. Mai das Internationale Dixieland Festival, ältestes Oldtime-Jazz-Festival Europas, nach Dresden ein. Vom 12. Mai bis 12. Juni warten die 43. Dresdner Musikfestspiele an verschiedenen Orten in Dresden mit hochdotierten Künstlern aus aller Welt, z.B. New York Philharmonic Orchestra und BBC Philharmonic Orchestra und klassischen Kompositionen auf, während das Moritzburg Festival vom 8. bis 23. August Kammermusik internationaler Spitzenmusiker vom Feinsten bietet. Die Stadt Leipzig ist vom 11. bis 21. Juni Gastgeberin des renommierten Bachfestes, während an unterschiedlichen Spielorten im Nationalpark Sächsische Schweiz beim Festival „Sandstein & Musik“ von März bis Dezember klassische Musik und Wunderwerke der Natur eine harmonische Einheit bilden werden. Musikalische Höhepunkte bietet auch das Erzgebirge mit den mehrmals im Jahr an ungewöhnlichen Orten ausgetragenen artmontan Kulturtagen und dem alle zwei Jahr stattfindenden Musikfest Erzgebirge vom 4. bis 13. September. Bei den Tagen des offenen Weingutes am letzten August-Wochenende macht Sachsen zwischen Pirna und Meißen mit seinen über 850-jährigen Weinbautraditionen bekannt, die unter anderem beim 30. Radebeuler Weinfest sowie dem Meißner Weinfest vom 25. bis 27. September ihre wichtigsten Auftrittsorte haben.  

Im besonderen Fokus steht 2020 allerdings das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht einen besonderen Jahrestag: „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Die Zentralausstellung thematisiert in einem kulturhistorischen Panorama 500 Jahre Industrie-, Arbeits- und Gewerbekultur in Sachsen. Auf 2.500 m2 lassen über 500 wertvolle historische Objekte, hochkarätige Kunstwerke, Fotografien und Filme diese großartige Tradition lebendig werden. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebrige, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau.

Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage – auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli.

Noch bevor sich 2020 die Tore für die 4. Sächsische Landesausstellung mit Blick in diese beeindruckende Zeit der Wirtschaftswunder öffnen, können sich Sachsenurlauber bereits jetzt ansehen, welche lebendigen Zeugen diese Ära hinterlassen hat: auf der Route der Industriekultur in Sachsen mit ihren 54 Stationen aus den Bereichen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel, Druck & Papier.

Wer sich auf einen Streifzug durch das „Land der Kunst“ begibt, wird auf eine enorm facettenreiche sächsische Kunstgeschichte treffen. Der Blick in den Kunst-Kalender Sachsens ist bereits in diesem Jahr eine Offenbarung: Die Gemäldegalerie Alte Meister mit ihren berühmten Gemälden wie „Die Sixtinische Madonna“ von Raphael und die Skulpturensammlung im Dresdner Zwinger eröffnen nach ihrer Generalsanierung bereits am 7. Dezember 2019 neu. Spannungsvoll wird ebenfalls die Wiedereröffnung des Herzstücks der einstigen Residenz der Wettiner im Westflügel des Dresdner Residenzschlosses erwartet. So sollen am letzten Septemberwochenende 2019 das Porzellankabinett im Turmzimmer und die aus dem 16. Jahrhundert stammenden und 1945 zerstörten Paraderäume und Prunksäle wie zu Zeiten Augusts des Starken endlich wieder zu sehen sein: ein Tafelgemach, zwei Vorzimmer, ein Audienzgemach und das Paradeschlafzimmer.

Zu einem Ort der Kunst wird erstmals die Festung Dresden, wenn sie im Herbst 2019 zur Neueröffnung mit der Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen. So nah wie nie.“ faszinierende Einblicke in die Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung gewähren wird. Hier werden Besucher mittels 360-Grad-Projektionen aus dem Alltag heraus in die Zeit von einst gerissen. Das Schlösserland Sachsen kündigt für 2020 schließlich die Eröffnung von fünf Welten an, die multimedial zeigen, wie sich eines der schönsten Wahrzeichen Dresdens im Laufe der Zeit verändert hat: der Dresdner Zwinger. 

Die „Kulturhighlights Sachsen 2019/2020“ listen die wichtigsten Veranstaltungshöhepunkte in den sächsischen Regionen und Großstädten auf. Das Heft kann kostenfrei bei der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen online oder per E-Mail bestellt werden. 

Übrigens: Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Bauhaus“ stellt Sachsen aus dem einmaligen Gefüge von Architekturschätzen aller Epochen seine Ikonen der klassischen Moderne in den Fokus, in die sich der Blick mehr als lohnt. Der hochwertige Katalog „Architekturlandschaft Sachsen – ein Jahrtausend herausragender Baukultur“ pickt in mehreren Sonderseiten auch dieses Kapitel der facettenreichen Architekturgeschichte Sachsens heraus, unter anderem mit dem Haus Schminke in Löbau, dem Grassi Museum Leipzig, dem Deutschen Hygienemuseum Dresden, dem ehemaligen Kaufhaus Schocken in Chemnitz, dem Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky und der Gartenstadt und dem Festspielhaus Dresden-Hellerau.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45 / 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 351 491700, Fax: +49 351 4969306, Mail: presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de,