Kinder ab an die Luft

Kinder – ab an die Luft!

Kinder – ab an die Luft!

Wie riecht es im Wald? Wie fühlt sich ein Baumstamm an? Wie sieht ein Fink aus? Statt Frösche zu fangen, Baumhäuser zu bauen oder mit beiden Händen im Matsch zu wühlen, sitzen Kinder häufig vor dem Fernseher oder Computer. Eine Katastrophe für die Gesellschaft, sagt Andreas Weber. Der Philosoph und Biologe ist Gast der Sächsischen Schulfahrtenkonferenz, die am Samstag in Dresden unter dem Motto „Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur!“ stattfindet. Wie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Donnerstag in Dresden mitteilte, folgen diesem Aufruf über 100 Lehrer, Erzieher und Elternvertreter. Absender sind die Unfallkasse Sachsen, die sächsischen Landesverbände der Kinder- und Jugenderholungszentren, des Deutschen Jugendherbergswerkes, der Schullandheime und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser, das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die TMGS unterstützen die Aktion.

Ziel ist es, Ideen und Wege zu finden, Schülern außerhalb der Klassenzimmer Wissen zu vermitteln – bei Wanderungen, Exkursionen, Reisen. Das Plädoyer für die Rettung der Kindheit von Andreas Weber sowie der Vortrag von Matthias D. Witte, Professor für Erziehungswissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, zu pädagogischen Konsequenzen aus den Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sollen dazu aufmuntern, Kinder für mehr Unterricht an der frischen Luft zu begeistern. Die Schulfahrtenkonferenz will in Workshops, bei Teamspielen und mit Ausflugs- und Übernachtungsmöglichkeiten wertvolle Tipps liefern, wie man mit viel Bewegung und guten Ideen zum Beispiel das verstaubte Image vom Wandertag aufpolieren kann.

In Sachsen kann dabei auf 112 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe), Schullandheimen und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser gebaut werden. In schöner Umgebung bieten sie aktive wie kulturelle Abwechslung, sehr guten Service und sie sind herzliche Gastgeber. Neben zusätzlichem Wissen fördern sie mit ihren Programmen den gegenseitigen Austausch und Teamfähigkeit, schulen projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, erproben Konfliktfähigkeit und erweitern den Horizont zu Heimatgeschichte, Natur und Umwelt. Damit erfüllen die Anbieter von Schul- und Klassenfahrten die anspruchsvollen Anforderungen von Lehrern und Erziehern an pädagogische Programme und die sehr spezifischen Ansprüche von Eltern an sportliche Aktivitäten in der Natur gleichermaßen.

Laut der 2015 durchgeführten Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH führten 2013 rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent aller Reisen in dieser Altersgruppe. Zirka 600.000 davon wurden von Personen aus Sachsen selbst unternommen. Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch. Insgesamt 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, darunter in die der sächsischen Landesverbände. Die Reisedauer liegt im Schnitt bei drei Tagen. Besonders beliebt sind die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge, die Region „Dresden Elbland“ und die Region Leipzig. Der erwirtschaftete Bruttoumsatz betrug 1,2 Milliarden Euro.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Tel.: 0351-4917025, presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

Hintergrund:

Das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Sachsen e.V., der Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V., die Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser in Sachsen und der Sächsische Landesverband der Schullandheime e.V. sind die vier großen gemeinnützigen Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten in Sachsen. 2004 haben sie sich zur Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen" zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und Kooperation auf Landesebene zu intensivieren. Als Fachpartner ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) integriert. www.sachsen-tourismus.de

Bei der Unfallkasse Sachsen sind rund 345.000 Schulkinder versichert. Neben dem Schulbesuch sind auch Schulveranstaltungen wie Wandertage und Klassenfahrten gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist kostenfrei. Weitere Informationen rund um die gesetzliche Schülerunfallversicherung gibt es unter www.unfallkassesachsen.de.

Ausgezeichnete Familienfreundlichkeit in Sachsen

Glücksmoment: Die Zahl der Top Einrichtungen in Sachsen für ausgezeichnete Familienfreundlichkeit steigt im 13. Aktionsjahr auf 100

Die Zahl 13 ist für die Botschafter der Marke „Familienurlaub in Sachsen“ der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) eine Glückzahl: Im 13. Aktionsjahr der 2005 gegründeten Qualitätsoffensive für ausgezeichnete Familienfreundlichkeit kann sich die TMGS jetzt über 100 Mitstreiter freuen. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Dresden mitteilt, sind in diesem Jahr elf neue touristische Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen dazu gekommen. Dazu gehören die Feriensiedlung „Am Bierwiesenteich“ Olbernhau, der Ferienhof Falkenau in Flöha, die Ferienwohnung „Zur Waldscheibe“ in Rammenau, das Ferienhaus Gertrud in Jonsdorf, das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst, die Ausstellung „Terra Mineralia“ im Schloss Freudenstein in Freiberg, das Johannisbad Freiberg, das Museum Olbernhau, die Wendt & Kühn-Welt in Grünhainichen, das Verkehrsmuseum Dresden und das Bergwerk Marie Louise Stolln Berggießhübel. Sie haben die strenge Kontrolle von rund 50 Kriterien mit Bravour bestanden, die für die Auszeichnung als familienfreundliche Einrichtung oder familienfreundlicher Ort ausschlaggebend sind.

Zu der einmal jährlich im November stattfindenden Auszeichnungsveranstaltung haben heute alle neuen Einrichtungen ihre Urkunden und Prüfplaketten erhalten. Damit dürfen sich nun insgesamt 43 Beherbergungsstätten, 50 Freizeiteinrichtungen und sieben Orte als „familienfreundlich“ ausweisen.

Ansporn für die aktuell 100 Partner der TMGS-Initiative sind die hohen Qualitätsansprüche von Familien mit Kindern an ihren Urlaubs- und Freizeitaufenthalt. So spielen bei den Anfragen vor allem die auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern ausgerichtete Ausstattung von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienanlagen und Freizeiteinrichtungen, der Service und die Freundlichkeit des Personals, die Qualität von Freizeitangeboten und die geprüfte Sicherheit auf Spielflächen innen und außen eine wesentliche Rolle. Das von der TMGS vergebene Zertifikat „Familienurlaub in Sachsen“ mit der dazugehörigen Plakette garantiert all das. Die Zertifikate sind jeweils drei Jahre gültig. Danach müssen sich die Partner erneut von einer unabhängigen Prüfungskommission durchchecken lassen.

Die jährlich stattfindende Fachveranstaltung bietet den Teilnehmern zugleich eine Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen im Bereich Familienurlaub zu informieren. In diesem Jahr findet sie im Deutschen Hygiene Museum Dresden statt. Im Fokus stehen Tipps für Online-Marketing, die Nutzung von Internet, Facebook und Co. bei der Werbung um Gäste und die Vernetzung potenzieller touristischer Anbieter im Ort. Vorgestellt wird außerdem der für 2018 gültige Katalog „Familienurlaub in Sachsen“ mit allen Freizeit- und Übernachtungsangeboten der integrierten familienfreundlichen Einrichtungen und Orte. Dieser ist heute erschienen und kann kostenfrei bei der TMGS bestellt werden.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Str. 45 – 47, 01099 Dresden,  Ines Nebelung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0351-4917025, presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

Niederlande-Reise: Sachsen stößt auf breites Interesse bei Touristikern

Die Niederlande-Reise von Wirtschaftsminister Martin Dulig stand in den ersten eineinhalb Tagen ganz im Fokus der touristischen Beziehungen. Bereits am Dienstagabend stand ein Empfang für Vertreter der niederländischen Tourismuswirtschaft in Amsterdam auf dem Programm, um gemeinsam mit der Tourismus-Marketing Gesellschaft Sachsen, den Tourismusstandort Sachsen zu präsentieren.

Die Niederlande sind der wichtigste touristische Quellmarkt im Ausland für das Reiseland Sachsen. Im Jahr 2016 gab es rund 75.000 Ankünfte und knapp 180.000 Übernachtungen niederländischer Gäste im Freistaat. Den niederländischen Vertretern von Reiseveranstaltern und Medien wurden nicht nur die  klassischen Kulturreise-Ziele in Dresden und Leipzig präsentiert, sondern vor allem auch die kleineren Geheimtipps - von Bautzen, Torgau, Görlitz bis hin zum Erzgebirge - schmackhaft gemacht. Die holländischen Gäste begrüßten vor allem die tägliche Flugverbindung direkt von Dresden nach Amsterdam und zurück mit KLM.

Martin Dulig: „Wir sind hier auf großes Interesse gestoßen. Das Wissen über Sachsen und unsere Geschichte ist beeindruckend groß. Dabei haben viele Niederländer Sachsen noch gar nicht so richtig auf dem Reiseplan, kennen meist nur Dresden und Leipzig. Der Freistaat wiederum hat großes Interesse an der Ansiedlung von innovativen Tourismusprojekten mit überregionaler Ausstrahlung und hoher Qualität, um eine neue Gästestruktur zu erschließen und saisonverlängernde Angebote zu schaffen. Diese Reise bietet die Gelegenheit, den Freistaat Sachsen als Tourismus-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort zu präsentieren. Sachsen bietet eine einzigartige Kombination aus Großstadt, Wasserwelten, Kultur und aktiver Freizeit. Mit neuen Projekten wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Tourismuswirtschaft stärken und ausbauen.“

Am Mittag des heutigen Tages stand ein gemeinsames Arbeitsessen auf Einladung des Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten der Provinz Nordbrabant, Bert Pauli, auf dem Programm. Themen waren unter anderem die Zusammenarbeit im Rahmen der Vanguard-Initiative. Die Vanguard-Initiative ist ein Zusammenschluss von derzeit 29 europäischen Regionen mit dem Ziel, die Wertschöpfung der europäischen Industrie durch eine besser verzahnte europäische Innovationspolitik zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten. Sachsen als auch Nordbrabant sind Mitglieder dieser Initiative.

Darüber hinaus tauschten sich beide Minister über die Themen Tourismus, Elektromobilität, Intelligente Verkehrssysteme sowie Smart Mobility aus. Aufgrund der sächsischen Kompetenzen in der Automobilindustrie und der niederländischen Vorreiterrolle insbesondere bei den Themen Elektromobilität/intelligente Verkehrssysteme ist eine verstärkte Zusammenarbeit beider Länder durchaus denkbar.

Schon gestern informierte sich in Amsterdam die Delegation um Martin Dulig zu den Themen SmartCity und SafetyCity. Im Opernhaus der Tourismusmetropole, in dem auch Teile der Verwaltung sitzen, präsentierten Vertreter der Stadt Amsterdam ihre Pläne für eine baldige Teststrecke für autonomes Fahren. Und, wie sie den individuellen Autoverkehr, welcher bis vor ein paar Jahren ein massives Problem für die Innenstadt darstellte, weiter einschränken wollen. So setzt die Kommune seit acht Jahren auf ein digitales Parksystem: Autofahrer müssen beim Kauf eines Parkscheins ihr Kennzeichen eingeben bzw. kaufen ein Ticket über eine App - welche von mehr als 60 Kommunen inzwischen über ein einheitliches Abrechnungssystem genutzt wird.  Eine Stunde in der Innenstadt kosten 5 Euro - die Preise werden bewusst unattraktiv gestaltet. Anschließend werden die geparkten Fahrzeuge auf den GPS-gespeicherten Parkplätzen von einem der sechs Kamerafahrzeuge gescannt. In der Parkzentrale wird dann automatisch registriert, wer sein Fahrzeug legal geparkt hat und wer nicht. Laut Stadtverwaltung haben sich die Einnahmen für Bußgelder von 120 Millionen Euro auf über 185 Millionen Euro pro Jahr erhöht - die Verwaltungskosten sind von 60 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro gesunken. „Die Stadt Amsterdam geht neue Wege bei der Parkraumbewirtschaftung. Das vom gesamten Stadtrat beschlossene Konzept wurde auch medial unterstützt und erzielte große Zustimmungswerte. Die Verkehrsbelastung ist in der Innenstadt drastisch gesunken, das Lebensgefühl gestiegen. Das ist ein spannender Ansatz, auch für sächsische Städte“, so Verkehrsminister Martin Dulig.

Die Termine der kommenden Tage stehen mit dem Besuch des Automotive Campus Helmond (19. Oktober) und dem Unternehmen VDL Bus & Coach in Eindhoven ebenfalls ganz unter dem Zeichen intelligenter Verkehrssysteme und Elektromobilität.

Hintergrund:

Vom 17. bis 20. Oktober reist Wirtschaftsminister Martin Dulig mit einer 20-köpfigen Delegation aus Politik- und Netzwerkvertretern in die Niederlande. Schwerpunkt der Reise ist die die Vertiefung bereits bestehender und der Aufbau neuer Kontakte in den Bereichen Tourismus, Mobilität und Innovation. Stationen sind die Städte Amsterdam, s‘Hertogenbosch, Eindhoven und Helmond. Neben Besuchen bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind auch Gespräche mit offiziellen Vertretern und Netzwerkpartnern geplant.

In der Außenhandelsstatistik des Freistaates belegen die Niederlands bei der Ausfuhr von Waren Platz 11 (von insgesamt ca. 200 Ländern in der Statistik). Die Summe der Ausfuhren beläuft sich auf mehr als 1,2 Mrd. (2016) Euro. Bedeutendste Ausfuhrgüter sind Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus – mit einem Anteil von 18 Prozent der Gesamtausfuhren nach Holland, gefolgt von den Erzeugnissen des Maschinenbaus sowie elektrotechnischen Erzeugnissen.Über die Reise berichten wir kontinuierlich auf unserer Website. Medienvertreter können Fotos für Veröffentlichungen über die SMWA-Pressestelle kostenfrei erhalten. Fotos und Informationen zur freien Verwendung finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/smwa.sachsen), unserem Twitter-Account (http://www.twitter.com/SMWA_SN) und unter http://www.smwa.sachsen.de/niederlandereise.htm.

 Rückfragen an Pressesprecher Jens Jungmann: mailto:pressege-@smwa.sachsen-schützt.de

Wettbewerb Gästeliebling 2017 deckt die acht beliebtesten Hotels und Pensionen auf

HAPIMAG Resort Dresden ist "Gästeliebling Sachsen 2017"

(ltvs) Moderne Studioapartments mit Flatscreen, Einbauküche und WLAN-Zugang, eine zentrale Lage inmitten der Altstadt, Top-Service und freundliches Personal sowie ein Waschsalon und eine Fahrradaufbewahrung – all das erwartet die Gäste im HAPIMAG Resort Dresden. Die Urlauber wissen das zu schätzen und danken es mit Bestbewertungen im Netz. Eine Analyse von über 250 Onlineportalen ergab: Hier übernachten die zufriedensten Gäste Sachsens. 

Stolz prämierte der Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) daher das Haus heute als Landessieger und Gästeliebling Sachsen 2017. Das moderne Apartmenthaus in Dresden verwies das Relaxhotel Sachsenbaude Oberwiesenthal auf Platz 2. Rang 3 verteidigte das Hotel Vogtland Bad Elster im zweiten Jahr in Folge. Die Auszeichnung erfolgte durch LTV-Vizepräsident Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, und Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. 

Beim Onlinewettbewerb Gästeliebling Sachsen werden die Häuser in drei Kategorien bewertet: Servicekompetenz, Umgang mit Bewertungen und Gesamteindruck (TrustScore). In allen Bereichen trumpfte das HAPIMAG Resort Dresden mit Höchstwerten. Für Service und Freundlichkeit des Personals erzielte das Haus beeindruckende 100 von 100 möglichen Punkten (!), für die aktive Arbeit mit Bewertungen überdurchschnittliche 88 Punkte. Beim Gesamteindruck, dem so genannten TrustScore, erreichte das Haus 97 von 100 möglichen Punkten. Ausstattung, Ambiente, Personal, Lage - ein rundum gelungenes Komplettpaket. 

„Bereits 65 Prozent unserer Gäste buchen online. Da ist ein sicherer Umgang mit Bewertungen absolut erforderlich“, erklärt Resortmanagerin Susann Zimmer. „Jeder Gastkommentar verdient eine Antwort. Für uns kommt copy und paste dabei nicht infrage. Jeder Gast ist individuell, steht an oberster Stelle und soll sich bei uns wie zu Hause fühlen.“ Dafür macht sich die 38-Jährige stark: „Immer wieder Teambesprechungen, Schulungen, Brainstorming und viel Gästekontakt.“ 

Für LTV-Vizepräsident Dr. Hamann eine Einstellung, die die Werte der Tourismusbranche bestens widerspiegeln: Gastfreundschaft, Unternehmergeist und Herzlichkeit. „Noch nie war die Gästezufriedenheit im Reiseland so hoch. Sachsen liegt als einziges der ostdeutschen Bundesländer noch über dem bundesweiten Durchschnitt. Auf diese Stärke gilt es aufzubauen. Nur wer weiter in Ideen, Qualität und damit Gästezufriedenheit investiert, investiert in die Zukunft. Nachahmen ist daher erwünscht, insbesondere wenn es um die Gästelieblinge in Sachsen geht.“ 

Der Geschäftsführende OSV-Präsident Dr. Michael Ermrich freut sich über die Auszeichnung im Rahmen des diesjährigen Sparkassen-Tourismusbarometers in Dresden: „Qualität ist ein Prozess, der aktiv gesteuert werden muss. Mit dem Wettbewerb Gästeliebling zeigt sich der LTV SACHSEN als Vorreiter und hat einen bundesweit einmaligen Weg eingeschlagen. Er motiviert Gastgeber und touristische Dienstleister, in eine moderne und kundennahe Ausrichtung ihrer Angebote zu investieren, um im deutschen wie auch im internationalen Markt auch zukünftig erfolgreich zu bleiben.“

Die drei Finalisten im Überblick: 

HAPIMAG Resort Dresden I Dresden

Mit dem Wiederaufbau des British Hotel hat HAPIMAG ein Stück Dresdner Geschichte am Neumarkt auferstehen lassen. Hinter der originalgetreu restaurierten Barockfassade verbergen sich heute 38 modern eingerichtete Appartements. Komfort und Service überzeugen die Gäste: „Exzellente Lage, tolle Ausstattung. Das Personal ist professionell und aufmerksam, die Zimmer modern und ansprechend eingerichtet. Unschlagbar ist die Lage.“ Die Messlatte für die Konkurrenz hängt hoch: Mit 97 von 100 Punkten erreicht das Resort beim Gesamteindruck (TrustScore) die Höchstbewertung unter den Destinationssiegern. www.hapimag.com/de/wo/deutschland/dresden.html 

 

Relaxhotel Sachsenbaude I Kurort Oberwiesenthal (Erzgebirge) 

Gästewünsche erfüllen bevor sie gestellt werden. Im Relaxhotel Sachsenbaude lautet der Anspruch: Zu jeder Zeit mehr Gastlichkeit. Der Urlauber kann auf 1.200 Metern Höhe zwischen 17 Suiten und 14 Doppelzimmern wählen. Dank Wellness-Oase und reichhaltigen Vital-Frühstücksbuffet ist Wohlfühlen inklusive. Ein begeisterter Gast schrieb: ‚Dieses Gefühl von Wellness muss jeder selbst erleben! Einfach ein super Hotel mit sehr nettem Personal.‘ Mit dieser Meinung steht er nicht allein: Mit 99,6 Punkten zählt das Haus zu den Besten im Bereich Freundlichkeit und Service. www.sachsenbaude.de 

 

Hotel Vogtland I Bad Elster (Vogtland)

Das 30 Zimmer-Haus steht bereits zum zweiten Mal auf dem Treppchen. Kein Wunder. Das familiengeführte 3-Sterne-Hotel mitten im Bäderdreieck Sachsen - Böhmen - Bayern legt Wert auf persönlichen Service und Freundlichkeit. Das wissen auch die Gäste zu schätzen und erteilen dem Haus eine Topbewertung von 99,6 Punkten – damit ist das Hotel Vogtland in der Kategorie Servicekompetenz erneut unter den Spitzenreitern. www.hotel-vogtland.de

 

Als Prämie winkt dem Landessieger ein Kommunikationspaket im Gegenwert von 5.000 Euro - bereitgestellt vom LTV SACHSEN, der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) und dem zuständigen regionalen Tourismusverband. Um die Onlinebewertungen seiner Gäste im Netz zu beobachten und zu analysieren, erhält der Betrieb exklusiv einen einjährigen Zugang zum Monitoringsystem TrustYou. Zudem gewinnt er attraktive Sachprämien. Die Firma Kriesten objekt design GmbH Radebeul stellt unter anderem ein hochwertiges Digital Signage Display kostenfrei für ein Jahr zur Verfügung. Vom Planungsbüro Schubert Architektur & Freiraum Radeberg erhält der Sieger einen Gutschein für die Beratung zur Innenraum-/ Foyergestaltung bzw. zur Gestaltung der Außenanlagen. 

Ein Foto von der Auszeichnung der drei Erstplazierten sowie des Gästeliebling Sachsen 2017 kann auf Wunsch als druckfähiges jpg zugesandt werden.

Kontakt: LTV SACHSEN, Referentin Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Anja Renner, Tel. 0351 49191-14, Mobil 0172 3584111, renner@ltv-sachsen.de, www.ltv-sachsen.de. Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) Als Dachverband repräsentiert der LTV SACHSEN rund 4.500 direkte und indirekte Mitglieder aus dem gesamten Dienstleistungssektor. Die breit gefächerte Mitgliederpalette unterstützt dabei seine Aufgabe, die Interessen des mittelständisch geprägten Tourismus in Sachsen zu vertreten. Die Branche erwirtschaftet in Sachsen einen Jahresumsatz von 7,8 Mrd. Euro Jahresumsatz, der 188.000 Menschen Beschäftigung sichert. Wettbewerb Gästeliebling Sachsen Für den Wettbewerb „Gästeliebling“ erfasst der LTV SACHSEN alle Onlinebewertungen zum Reiseland Sachsen. Hierfür nutzt er das Monitoringsystem TrustYou, das über 250 Onlineportale weltweit sichtet. Von Januar 2016 bis Mai 2017 wurden damit 369.329 Onlinebewertungen zu Beherbergungsbetrieben in Sachsen analysiert.  Am Wettbewerb nehmen automatisch alle Beherbergungsbetriebe mit mindestens 70 Onlinebewertungen teil. 2017 haben diese Hürde 543 Betriebe von insgesamt 2.036 online erfassten Hotels und Pensionen in Sachsen gemeistert. Auf Basis der Bewertungen werden die drei besten Betriebe pro Reiseregion nominiert. Diese wurden im Frühjahr 2017 in Leipzig vorgestellt und die acht Destinationssieger ausgezeichnet. Die Acht standen heute in der Endrunde um den Titel Sachsens „Gästeliebling“.

Ankünfte und Übernachtungen in Sachsen 2008-2017 1. Halbjahr

Sachsens Tourismus auf Erfolgskurs

Sachsen konnte im ersten Halbjahr 2017 so viele Gäste und Übernachtungen aus dem In- und Ausland verzeichnen wie noch in keinem Jahr zuvor. 3.579.857 Gästeankünfte und 8.846.838 Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten von Januar bis Ende Juni 2017 bedeuten gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,8 Prozent bzw. 3,7 Prozent. Bei den Gästen aus dem Ausland betrug der Zuwachs bei den Gästeankünften sogar 11,5 Prozent und bei den Übernachtungen 6,7 Prozent. Das teilte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) am Dienstag in Dresden mit.

Mit Blick auf die absoluten Zahlen kann die TMGS damit das bisher beste Halbjahresergebnis aller Zeiten vermelden. „Lag der bisherige Halbjahresrekord bei 3.385.188 Ankünften im Jahr 2016 und bei 8.540.099 Übernachtungen im Jahr 2015, sind es im laufenden Jahr also rund 200.000 mehr Gäste und gut 300.000 mehr Übernachtungen“, erklärte Hans-Jürgen Goller, TMGS-Geschäftsführer, die Zahlen des Statistischen Landesamtes Sachsen. „Verläuft das zweite Halbjahr ebenso erfolgreich, wird Sachsen am Ende des Jahres erstmals mehr als 7,5 Mio. Gästeankünfte und mehr als 19 Mio. Übernachtungen verzeichnen können“, prognostizierte Goller.

Mit diesem Halbjahresergebnis hat Sachsen im Trend auch besser abgeschnitten als Deutschland insgesamt, das 4,8 Prozent mehr Gäste und 3,2 Prozent mehr Übernachtungen erzielt hat. Auch beim Incoming aus dem Ausland sind die Steigerungsraten im Freistaat höher als im Bundesdurchschnitt, der laut Statistischem Bundesamt plus 5,4 Prozent bei den ausländischen Gästeankünften und plus 3,4 Prozent bei Ausländerübernachtungen beträgt.

Besonders hohe Gästezuwächse verzeichneten das Vogtland mit einem Plus von 9,5 Prozent und die Sächsische Schweiz mit 8,1 Prozent mehr Gästen. Auch beim Übernachtungsplus liegt das Vogtland mit 5,2 Prozent vorn. Bei den großen Städten wächst Leipzig mit 6,4 Prozent mehr Gästen und 4,4 Prozent mehr Übernachtungen etwas schneller als die Landeshauptstadt Dresden mit 5,8 Prozent mehr Gästen und 3,5 Prozent mehr Übernachtungen. Bei den ausländischen Gästen sieht es anders aus, hier verzeichnete Dresden in den ersten sechs Monaten 10,6 Prozent mehr Gästeankünfte und 3,7 Prozent mehr Ausländerübernachtungen, Leipzig kam beim Incoming auf 6,3 Prozent mehr Gäste und 1,2 Prozent mehr Ausländerübernachtungen.

Die meisten ausländischen Gäste, die im ersten Halbjahr 2017 nach Sachsen kamen, waren aus Polen (33.758 bzw. +20,7%), danach folgten die US-Amerikaner (31.412 bzw. +15,9%), die Österreicher (30.426 bzw. +1,9%) und die Niederländer (30.100 bzw. +7,1%). Die prozentual höchsten Zuwächse unter den großen Auslandmärkten gab es aus China mit 46,5 Prozent und Russland mit 36,7 Prozent mehr Gästen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Str. 45 – 47, 01099 Dresden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0351-4917031, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Eröffnungskonzert der Länderwoche Sachsen mit „Groove Renaissance“

Sachsen zu Gast in Wittenberg

Touristische Präsentation zur „Länderwoche“ vom 29.08. bis 3.09.2017

 

In der „Wittenberger Länderwoche“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 500. Jubiläum der Reformation ist der Freistaat Sachsen vom 29. August bis zum 3. September zu Gast im Lutherhof und im Lutherhaus. Die Kombination aus erlebbaren Angeboten und einem vielfältigen Rahmenprogramm soll den Wittenbergern und ihren internationalen Gästen das reiche kulturelle Erbe vor Augen führen, das diese Epoche in Sachsen hervorgebracht und hinterlassen hat. So will die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen in Wittenbergs berühmten Luther-Einrichtungen jeden Tag neu gemeinsam mit ihren Partnern aus Torgau, vom Lutherweg in Sachsen, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Schlösserland Sachsen und der ReiseMission Interesse wecken, in diesem Jahr und vor allem auch nach 2017 im Freistaat auf den Spuren der Reformation zu wandeln.  

Die Gäste erwarten zum einen umfangreiche Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen und eine beeindruckende LED-Bilder-Präsentation, aber auch spannende Aktionen. Beispielsweise können Besucher helfen, die 31.000 Verse einer Luther-Bibel abzuschreiben. Das Projekt wurde zu Beginn der Lutherdekade 2008 in Torgau gestartet. Ziel ist es, mit eigener Handschrift einem Unikat auf die Welt zu verhelfen: der Torgauer Bibelabschrift. In der Kulisse des Lutherhofes und umgeben von Modellen bedeutender Persönlichkeiten der Reformation wird darüber hinaus der sächsische Künstler und Designer Kay Leonhardt mit seinen bekannten Vogelkarikaturen mit eigens für diesen Anlass angefertigten Grußkarten in Aktion sein und individuelle Grußwünsche der Besucher erfüllen. In einem überdimensional großen Gästebuch in Form eines Plakates können sie sich zudem individuell verewigen und somit ein einmaliges Erinnerungsstück schaffen. Wer Lust auf Verwandlung hat, lässt sich mit Hilfe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vor einer Fotowand als Kurfürst Moritz von Sachsen oder Kurfürstin Magdalena Sybilla von Sachsen fotografieren.

Das tägliche Kulturprogramm ist gespickt mit Lesungen, Ausstellungen, Theater, Konzerten, Film und Tanz. Hervorzuheben sind das Eröffnungskonzert „Groove Renaissance“ am 29.8., die Theateraufführungen der Städtischen Museen Zittau „Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz aus Sicht der Beteiligten“ (31.8.) und der Landesbühnen Sachsen „In Gottes eigenem Land“ unter anderem mit Schauspieler Gojko Mitic (2./3.9.) sowie das Konzert der Jugendmusizierschule Michael Praetorius mit dem Kinderchor der Oper Leipzig „Musikalische Zeitreise ins Jahrhundert der Reformation (3.9.). Täglich außer Sonntag werden „Gesichter der Reformation“ in einer Ausstellung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien gezeigt. Das komplette Programm ist auf www.luther2017.de zu finden.

Die Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ lädt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt seit 31. Mai bis zum 10. September 2017 zur Veranstaltungsreihe „Wittenberger Länderwochen“ ein. Zu Gast waren vor Sachsen bereits Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Buchungsservice Sachsen, Bautzner Straße 45-47, 01099 Dresden, Telefon: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de; www.mutterland-der-reformation.de; www.sachsen-tourismus.de

Schulfahrtenkonferenz Sachsen

Kinder – ab an die Luft!

„Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur!“. Dieser Aufruf gilt Sachsens Lehrern und Erziehern, wenn es darum geht, ihren Schülern außerhalb der Klassenzimmer Wissen zu vermitteln - spannend, spielerisch und mit Spaß. Dazu wollen die sächsischen Landesverbände der Kinder- und Jugenderholungszentren, des Deutschen Jugendherbergswerkes, der Schullandheime und der Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser sowie die Unfallkasse Sachsen und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen Lehrer, Jugendleiter und Organisatoren von Klassenfahrten und Schulausflügen bei der Schulfahrtenkonferenz am 18. November in Dresden ermuntern. Sie haben sich erstmals zusammengeschlossen, um den Wandertag zu modernisieren und Sachsens Lehrer und Erzieher in verschiedensten Vorträgen für diese bewährte Form der Unterrichtsgestaltung zu begeistern. Dabei wird zum einen auf das Potenzial eingegangen, das Sachsen in diesem Bereich vorweisen kann. Zum anderen geht es um Trends, die den Pädagogen helfen sollen, gemeinsam mit ihren Schützlingen die richtige Reise-Auswahl zu treffen. Dabei spielen heutzutage nicht nur der Zielort, sondern vorrangig das Erlebnisangebot und zunehmend auch Parameter wie freies WLAN eine Rolle.     

Sachsen bietet mit seinen 112 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe), Schullandheimen und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser und deren speziellen Angeboten beste Voraussetzungen für Klassenfahrten und Schulausflüge. Sie trumpfen insbesondere mit reizvollen Landschaften und abwechslungsreichen Aktivitätsmöglichkeiten im Bereich Kultur und Natur auf, bieten einen Topservice in hoher Qualität und sind herzliche Gastgeber. Neben zusätzlichem Fachwissen fördern die Einrichtungen mit ihren Mehrtagesprogrammen die Kommunikation und Teamfähigkeit, schulen projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, erproben Konfliktfähigkeit und erweitern den Horizont zu Heimatgeschichte, Natur und Umwelt. Damit erfüllen die Anbieter von Schul- und Klassenfahrten die anspruchsvollen Anforderungen beruflicher Entscheider an das pädagogische Programmangebot und die sehr spezifischen Ansprüche ehrenamtlicher Entscheider an sportliche und Outdoor-Aktivitäten gleichermaßen.

So steht bei den fünf KiEZen in Seifhennersdorf, Grünheide, Sebnitz, Schneeberg und Weißwasser „Lernen durch Erleben“ im Fokus der speziell von pädagogischem Fachpersonal ausgetüftelten Bildungsprogramme – mit regional typischen Erlebnissen in der Natur, Teamtrainings, Sport, Bewegung und gesunder Ernährung.

Das Netzwerk der 58 Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser in Sachsen besticht besonders durch die Vielfalt der Unterkünfte. Von Häusern mit Selbstversorgung bis hin zu Vollverpflegung, Tagungszentren und Freizeiteinrichtungen ist jede Art der Unterkunft möglich. Gäste, denen ein respektvoller gegenseitiger Umgang wichtig ist, sind herzlich willkommen. Das Angebot für Tagungen, Freizeiten, Rüstzeiten, Seminare, Familienurlaub und Schulungen nutzen derzeit alle Generationen - von Kinder- bis Seniorengruppen. Die 15 Schullandheime punkten vor allem durch die lehrplanorientierten Angebote. Die 26 sächsischen Jugendherbergen, die 2016 im Vergleich zu 2015 im schulischen Bereich einen Zuwachs an Übernachtungen von elf Prozent verzeichnen konnten, vereinen gleich mehrere Vorzüge für sich: Moderne Ausstattung trifft auf zum Teil ungewöhnliche Architektur in einer tollen Lage an Talsperren, Flüssen, auf Burgen, mitten im Wald oder im Herzen historischer Städte.

Zu den Basisleistungen der Anbieter für Klassenfahrten gehören neben der Übernachtung auch alle möglichen Formen der Verpflegung bis hin zu speziellem Essen für Allergiker und Rundum-Sorglos-Pakete für Lehrer und Erzieher von der Planung, Organisation bis zur Durchführung der Schülerreise einschließlich Transfer An- und Abreise. So manche Annehmlichkeiten wie Einzelzimmer und Vergünstigungen wie Freiplätze bei Übernachtungen und Verpflegung können begleitende Lehrkräfte erwarten. Elementarer Schwerpunkt sind jedoch die Programminhalte, mit denen die Unterkünfte außerschulische Bildungsarbeit der Pädagogen intensiv unterstützen. 

Für die touristische Entwicklung ist die Zielgruppe junger Reisender sehr lukrativ, denn Sachsen ist bei Kindern und Jugendlichen überaus beliebt. Das belegt die 2015 erstmals für Sachsen angefertigte Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Institutes für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH. Demnach erwirtschafteten Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen 2013 einen Bruttoumsatz von 1,2 Milliarden Euro und sicherten so das Einkommen von über 31.000 Beschäftigten in Sachsen. Insgesamt führten rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent

aller Reisen in dieser Altersgruppe. 38 Prozent davon (zirka 600.000) wurden von Personen aus Sachsen selbst unternommen. Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch. 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, wovon unter anderem die Einrichtungen der sächsischen Landesverbände profitierten. Die Reisedauer liegt im Schnitt bei drei Tagen. Besonders beliebt sind die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge, das Sächsische Elbland und das Sächsische Burgen- und Heideland. Für Reisen mit Jugendlichen ist vor allem Dresden interessant. Mehr als 10.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bundesweit wurden über das Internet für diese Studie befragt.

Hintergrund:

Bei der Unfallkasse Sachsen sind rund 345.000 Schulkinder versichert. Neben dem Schulbesuch sind auch Schulveranstaltungen wie Wandertage und Klassenfahrten gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist kostenfrei. Weitere Informationen rund um die gesetzliche Schülerunfallversicherung gibt es unter www.unfallkassesachsen.de.

Das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Sachsen e.V., der Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V., die Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser in Sachsen und der Sächsische Landesverband der Schullandheime e.V. sind die vier großen gemeinnützigen Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten in Sachsen. 2004 haben sie sich zur Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen" zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und Kooperation auf Landesebene zu intensivieren. Als Fachpartner ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) integriert. www.sachsen-tourismus.de

Anmeldung Schulfahrtenkonferenz:

Anmeldungen bitte nur über das Veranstaltungsportal der UK Sachsen unter www.unfallkassesachsen.de Stichwort Veranstaltungen. Das Portal öffnet zum Schuljahresbeginn. Kontakt: Ines Dettmer, Tel.: 03521-724 304

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Sachsen stellt auf größter Leitmesse für Bustouristik aus

Wenn vielerorts in Deutschland am Ende des 500. Jubiläumsjahres der Reformation Zeugnisse aus dieser Zeit wieder in Kisten verpackt und Ausstellungen abgebaut werden, dann bleibt in Sachsen der größte Fundus an Kunstschätzen aus dieser Zeit nachhaltig auch über das Jahr 2017 erhalten. Auf dem morgen in Köln beginnenden RDA Workshop, wichtigste Fachmesse für internationale Bus- und Gruppenreisen, stellt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) gemeinsam mit Dresden und dem Elbland, der Oberlausitz und weiteren touristischen Anbietern bis zum 6. Juni aktuelle Reiseanlässe für 2018 vor. Der RDA Workshop Köln ist mit rund 900 Ausstellern aus etwa 40 Ländern Europas größte Einkaufs- und Leitmesse für die internationale Bustouristik.

Besonders im Fokus für Gruppenreisende stehen die neuen Dauerausstellungen an Originalschauplätzen der Reformation in Sachsen. Am 10. September 2017 öffnet in Torgau zum ersten Mal in den Kurfürstlichen Gemächern und im legendären Flaschenturm von Schloss Hartenfels die Dauerausstellung: „Standfest. Bibelfest. Trinkfest. Johann Friedrich der Großmütige – der letzte Ernestiner Kurfürst.“ Sie rückt die Bedeutung Torgaus als Machtzentrum der Reformation und als Ort höfisch-architektonischer Repräsentation von europäischem Rang ins Zentrum einer modernen Exposition und erschließt den authentischen Ort in seiner außerordentlichen historischen Dimension. Eine Frischekur

haben in Torgau ebenso die Katharina-Luther-Stube, einziger Gedenkort an die Frau Martin Luthers in Deutschland, und das Spalatin-Haus erhalten. Das einzige von einst 15 Priesterhäusern widmet sich ab 21. Mai dem Wirken des Philosophen, Theologen, Historikers und Juristen Georg Spalatin. Bereits seit April präsentiert das Dresdner Residenzschloss den weltweit größten Schatz an Prunkwaffen und Gewändern in der Kurfürstlichen Garderobe. Allein die Tatsache, dass sich die Gewänder von Kurfürsten und ihren Gattinnen überhaupt über mehr als 500 Jahre erhalten haben, ist überwältigend und nirgends sonst zu erleben.

Neue Anziehungspunkte für noch mehr Kulturgenuss in Dresden sind darüber hinaus das Kultur- und Kreativzentrum Kraftwerk Mitte Dresden mit neuen Spielstätten, unter anderem der Staatsoperette Dresden, einziges selbstständiges Operettentheater Deutschlands. Im Dresdner Kulturpalast erklingen nach umfangreicher Sanierung die klassischen Konzerte der Dresdner Philharmonie im nagelneuen Konzertsaal mit über 1.800 Sitzen.

Gruppenreiseveranstalter und Gruppenreisende dürfen sich auch 2018 auf kulturellen Hochgenuss freuen: So begeht Chemnitz 875 Jahre Stadtgründung und den 200. Geburtstag von Karl Marx. Stolpen feiert 800-jähriges Bestehen mit einer Festwoche im Juni und Schloss Weesenstein seinen 700. Geburtstag ab März mit einer Ausstellung. Das Gewandhausorchester Leipzig, ältestes bürgerliches Orchester der Welt, lädt anlässlich seines 275. Geburtstages zu Musikgenuss unter Leitung des neuen Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons ein und die Oper Leipzig führt in ihrem 325. Gründungsjahr den „Ring des Nibelungen“ in drei zyklischen Aufführungen von Januar bis Mai auf. In Dresden eröffnet im November 2018 die Festung Dresden, älteste deutsche Bastionsbefestigung, die Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen“.

Bereits zur schönsten Sommerzeit empfiehlt sich Sachsen in Köln als Deutschlands Weihnachtsland Nummer 1 mit den ältesten gelebten Traditionen und Bräuchen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de;

Sachsens mit starkem Auftritt als Mutterland der Reformation

Mit einem wie immer sehr aufmerksamkeitsstarken und konsequenten Messeauftritt hat Sachsen auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) Aufsehen erregt. Unter dem Motto „Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation“ sorgte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) mit der sakralen Architektur des Messestandes, der multimedialen Präsentation von Highlights der Reformationsgeschichte in Sachsen auf zwei kreuzförmigen LED-Leinwänden und der für eine Tourismusmesse eher ungewöhnlichen Orgel- und Harfenmusik beim Publikum gleichermaßen für hohes Interesse und große Begeisterung. Eine Fülle an touristischen Angeboten der rund 50 sächsischen Aussteller zu diesem Thema rundete die Präsentation in der Messehalle 11.2 ab.   

Dementsprechend zufrieden zeigte sich TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller am Sonntag zum Ende der mit mehr als 10.000 Ausstellern aus 187 Ländern und mit über 120.000 Fachbesuchern größten Fachmesse der weltweiten Reisebranche.  

„Sachsens Bedeutung in der Reformationsgeschichte und das kulturhistorische Erbe daraus ist touristisch bisher noch nie so konsequent beleuchtet worden. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Sachsen-Anhalt und Thüringen ist es Sachsen auf der ITB sehr gut gelungen, sich als authentischen Ort der Reformation bei den nationalen und internationalen Fachbesuchern zu platzieren. Wir haben im Jubiläumsjahr die Chance wahrgenommen, die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Kunst, Musik und Religionsgeschichte und das damit verbundene hochkarätige Angebot für Kulturtouristen herauszustellen“, so Goller. „Darüber hinaus war es uns wichtig, mit der gemeinsamen Pressekonferenz der jeweils für den Tourismus zuständigen Wirtschaftsminister Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens die übereinstimmende Absicht der drei Bundesländer zu dokumentieren, sich im Wettbewerb mit anderen Städten und Ländern in Deutschland als das Herzstück der Reformation zu positionieren.“ Nun müsse sich zeigen, inwieweit sich die Fokussierung Sachsens auf dieses Thema positiv auf die Übernachtungszahlen von Gästen aus dem In- und vor allem aus dem Ausland auswirken werde. Nach Einschätzung der TMGS dürfte vor allem Leipzig vom Jubiläumsjahr der Reformation profitieren – in erster Linie wegen der Nähe zu den Lutherstätten in Torgau und vor Wittenberg, aber auch wegen der erwarteten Besucher des „Kirchentages Auf dem Weg“ vom 25. bis 27. Mai.

Auch die Besucher der ITB wurden in die Aktivitäten zum Reformationsjubiläum einbezogen: Mit 200 abgeschriebenen Bibel-Versen unterstützen die Besucher an den fünf Messetagen das „Torgauer Bibelprojekt“, das 2008 mit dem Ziel startete, ein handgeschriebenes Unikat einer 31.000 Verse umfassenden Luther-Bibel hervorzubringen. 

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45-47, 01099 Dresden, Telefon: 0351-4917025, mobil: 0171-4469930, presse.tmgs@sachsen-tour.de; www.sachsen-tour.de

Sachsen auf der ITB: Cranach bei der Torgauer Bibelabschrift

DREI LÄNDER - EIN WELTEREIGNIS! Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen präsentieren sich auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) als das Herz der Reformation

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verfügen über das dichteste Netz originaler Schauplätze und kulturhistorischer Zeugnisse der Reformation. Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ ist ein Weltereignis, das die drei Länder miteinander verbindet –Anlass für eine gemeinsame Pressekonferenz der Wirtschaftsminister der drei Länder am Donnerstag auf der weltweit größten Tourismusmesse, der ITB in Berlin. Martin Dulig, Prof. Dr. Armin Willingmann und Wolfgang Tiefensee waren sich einig: Das Jubiläumsjahr 2017 wird zahlreiche Touristen anziehen und ist eine einmalige Chance, Mitteldeutschland für ein weltweites Publikum nachhaltig als das Herz der Reformation und als Reisedestination zu positionieren.

In Mitteldeutschland nahm die Reformation ihren Anfang. Und auch 500 Jahre später kommt man auf dem Weg zu Martin Luther nicht an Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen vorbei. Die Ideen der Reformation haben Impulse gesetzt, die bis heute wirken – in Kultur, Gesellschaft und Kirche.

Sachsen

Sachsen sieht den 500. Jahrestag der Reformation als eine herausragende Chance für den deutschen Incoming-Tourismus insgesamt und für Mitteldeutschland im Besonderen: Zum einen werden in diesem Jahr viele Christen aus der ganzen Welt ins Herz der Reformation nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen reisen. Andererseits bietet das hochkarätige Angebot auch einmalige Reiseanlässe für Kulturtouristen, die als Zielgruppe im Fokus stehen. Bezogen auf Sachsen spricht das Thema nachweislich ein geografisch bemerkenswert breit gefächertes Publikum an. „Interesse und gezielte Nachfragen erreichen uns nicht nur aus Ländern mit protestantischer Bevölkerung, sondern zum Beispiel auch aus Polen, Japan oder China. Oft stehen dabei kulturhistorische Aspekte im Vordergrund. Das bestätigt uns in unserer touristischen Strategie, das Thema von Beginn an sehr breit aufzustellen und neben den authentischen Stätten die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Musik, Kunst und Religionsgeschichte in den Mittelpunkt zu rücken“, sagte der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen, Martin Dulig. Sachsen werde mit seinen Reformationsschätzen für Aha-Effekte sorgen und damit seine Position als Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland ausbauen. So verfügt das Mutterland der Reformation über die größte Sammlung an Kunst aus der Reformationszeit, deren Bestand bis ins Gründungsjahr der Kunstkammer im Dresdner Residenzschloss 1560 durch Kurfürst August zurückreicht. Wenn beispielsweise am 9. April in frisch sanierten Räumen im Dresdner Residenzschloss zwei neue Dauerausstellungen eröffnen, bekommen Besucher weltweit einmalig Zeugnisse der Herrscher des 16. und frühen 17. Jahrhunderts zu Gesicht: 500 Jahre alte Prunkkleider aus dem Bestand sächsischer Kurfürsten, Prunkwaffen und andere Sammlungsstücke dieser Zeit. Ein weiterer authentischer Ort ist Torgau, einst Machtzentrum der Reformation. Im Schloss Hartenfels, deren Schlosskirche Martin Luther 1544 als ersten protestantischen Kirchenneubau Deutschlands weihte, öffnen am 10. September die Kurfürstlichen Gemächer des letzten ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich der Großmütige zu einer dauerhaften Exposition. Er residierte von 1533 – 1547 in Torgau und gilt als führender weltlicher Wegbereiter der Lehre Luthers. Zudem kann ab 1. April die Katharina-Luther-Stube als einziger Gedenkort in Deutschland für die Ehefrau des Reformators frisch saniert wieder besichtigt werden.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt war Luthers Zuhause – und präsentiert sich 2017 mit dem ORIGINAL: Keine andere Region in Deutschland ist so eng mit der Reformation verbunden wie das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt. Hier ist Martin Luther geboren, hier hat er gelebt, hier ist der große Reformator gestorben. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann blickt deshalb mit großen Erwartungen auf ein weltoffenes und ökumenisches Jubiläumsjahr: „Das Reformationsjubiläum ist ein internationales kulturpolitisches Ereignis, an dessen Feierlichkeiten sich der Bund und viele Bundesländer aktiv beteiligen. Sachsen-Anhalt wird hierbei als ‚Ursprungsland der Reformation‘ mit seinen bedeutenden Lutherstätten in Wittenberg, Eisleben und Mansfeld eine zentrale Rolle spielen. Das Jubiläum ist auch eine große Chance für den Tourismus. Die Rückmeldungen über Vorbuchungen zeigen, dass wir in diesem Jahr im gesamten Land mit vielen Besuchern rechnen können. Nach den umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre kommt es nun darauf an, dass wir uns alle als gute, weltoffene Gastgeber präsentieren. Wenn sich die Gäste aus aller Welt in Sachsen-Anhalt wohlfühlen und wiederkommen, dann kann dies nachhaltig zu einem neuen Besucherniveau führen, auch über die Lutherstädte hinaus.“ 

Anziehungspunkte für Kulturtouristen sind die Nationale Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ vom 13. Mai bis 5. November 2017 im Lutherhaus in Lutherstadt Wittenberg, die Weltausstellung „Tore der Freiheit“ in Lutherstadt Wittenberg und der Festgottesdienst zum Abschluss des 36. Evangelischen Kirchentages am 28. Mai 2017 auf den Wittenberger Elbwiesen, zu dem mehrere Tausend Besucher erwartet werden.

 

Thüringen

Auch für Thüringen hat das Reformationsjubiläum enorme Bedeutung. Denn hier verbrachte Luther seine wichtigsten Lebensstationen und übersetzte 1521 auf der Wartburg – die weltweit meistbesuchte Lutherstätte - das Neue Testament ins Deutsche. Diese wichtigen Schauplätze erlebbar zu machen und hautnah auf Luthers Spuren zu wandeln, darin sieht Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee, die große Chance für den Tourismus – vor allem in wichtigen Märkten mit protestantischer Bevölkerung wie den USA, den Niederlanden oder Skandinavien. „Das Lutherjahr 2017 ist das Zugpferd für den Kulturtourismus im mitteldeutschen Raum. Dabei reicht die Tragweite der Ereignisse weit über 2017 hinaus, denn sie werden auch in den kommenden Jahren für großes Interesse bei den Besuchern im In- und Ausland sorgen.“ Durch die gezielte Vermarktung konnte bereits 2016 eine Steigerung von über 27 Prozent bei den Ankünften und knapp 15 Prozent bei den Übernachtungen von Gästen aus den USA verzeichnet werden. 

Etwa 6 Millionen Euro flossen von 2012 bis Ende 2016 in die touristische Infrastruktur und die Vermarktung rund um das Reformationsjubiläum. „Durch die thematische Verknüpfung verschiedenster Orte im Freistaat sowie von Kultur- und Naturangeboten biete das Jubiläumsjahr ein vielseitiges touristisches Gesamtpaket, damit die Menschen nicht nur kommen, sondern auch länger bleiben“, so Tiefensee weiter. Ein Leuchtturmprojekt ist dabei der Lutherweg, der seit Mai 2015 über 1000 Kilometer wichtige Thüringer Lutherorte verbindet. Für den interessierten Wanderer gibt es zudem die „Luther-App“ als digitalen Reisebegleiter. Im Jahr 2016 investierte das Land in touristische „Ankerorte“ rund um den Lutherweg. „Mit dem Themenjahr ‚Stimmen der Reformation im Lutherland Thüringen 2017‘ und dem damit verbundenen Städtetourismus sowie der gezielten Vermarktung sehe ich eine gute Chance, im nächsten Jahr eine deutliche Steigerung bei den Gästezahlen zu erreichen“, bilanzierte Tiefensee.

Kontakte Pressesprecher Wirtschaftsministerien

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen
Jens Jungmann, Tel.: +49 (0)351-5648060, pressege-@smwa.sachsen-schützt.de   

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt
Gerhard Gunkel, Tel.: +49 (0)391-5674220, gerhard.gunkelge-@mw.sachsen-anhalt-schützt.de

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft im Freistaat Thüringen
Peggy Hoy, Tel: +49 (0)361-3797031, peggy.hoyge-@tmwwdg.thueringen-schützt.de

 

Kontakte Pressesprecher Landesmarketingorganisationen

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbHInes Nebelung, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de

Investitions- und Marketing Gesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH                     
Friederike Süssig-Jeschor, Tel.: +49 (0)391-5689985, Mobil: +49 (0)173-1584312, friederike.suessigge-@img-sachsen-anhalt-schützt.de

Thüringer Tourismus GmbH
Kerstin Neumann, Tel.:  +49 (0)361-3742218, Mobil: +49 (0)171-2675325, k.neumannge-@thueringen-entdecken-schützt.de