Wettbewerb Gästeliebling 2017 deckt die acht beliebtesten Hotels und Pensionen auf

HAPIMAG Resort Dresden ist "Gästeliebling Sachsen 2017"

(ltvs) Moderne Studioapartments mit Flatscreen, Einbauküche und WLAN-Zugang, eine zentrale Lage inmitten der Altstadt, Top-Service und freundliches Personal sowie ein Waschsalon und eine Fahrradaufbewahrung – all das erwartet die Gäste im HAPIMAG Resort Dresden. Die Urlauber wissen das zu schätzen und danken es mit Bestbewertungen im Netz. Eine Analyse von über 250 Onlineportalen ergab: Hier übernachten die zufriedensten Gäste Sachsens. 

Stolz prämierte der Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) daher das Haus heute als Landessieger und Gästeliebling Sachsen 2017. Das moderne Apartmenthaus in Dresden verwies das Relaxhotel Sachsenbaude Oberwiesenthal auf Platz 2. Rang 3 verteidigte das Hotel Vogtland Bad Elster im zweiten Jahr in Folge. Die Auszeichnung erfolgte durch LTV-Vizepräsident Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, und Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. 

Beim Onlinewettbewerb Gästeliebling Sachsen werden die Häuser in drei Kategorien bewertet: Servicekompetenz, Umgang mit Bewertungen und Gesamteindruck (TrustScore). In allen Bereichen trumpfte das HAPIMAG Resort Dresden mit Höchstwerten. Für Service und Freundlichkeit des Personals erzielte das Haus beeindruckende 100 von 100 möglichen Punkten (!), für die aktive Arbeit mit Bewertungen überdurchschnittliche 88 Punkte. Beim Gesamteindruck, dem so genannten TrustScore, erreichte das Haus 97 von 100 möglichen Punkten. Ausstattung, Ambiente, Personal, Lage - ein rundum gelungenes Komplettpaket. 

„Bereits 65 Prozent unserer Gäste buchen online. Da ist ein sicherer Umgang mit Bewertungen absolut erforderlich“, erklärt Resortmanagerin Susann Zimmer. „Jeder Gastkommentar verdient eine Antwort. Für uns kommt copy und paste dabei nicht infrage. Jeder Gast ist individuell, steht an oberster Stelle und soll sich bei uns wie zu Hause fühlen.“ Dafür macht sich die 38-Jährige stark: „Immer wieder Teambesprechungen, Schulungen, Brainstorming und viel Gästekontakt.“ 

Für LTV-Vizepräsident Dr. Hamann eine Einstellung, die die Werte der Tourismusbranche bestens widerspiegeln: Gastfreundschaft, Unternehmergeist und Herzlichkeit. „Noch nie war die Gästezufriedenheit im Reiseland so hoch. Sachsen liegt als einziges der ostdeutschen Bundesländer noch über dem bundesweiten Durchschnitt. Auf diese Stärke gilt es aufzubauen. Nur wer weiter in Ideen, Qualität und damit Gästezufriedenheit investiert, investiert in die Zukunft. Nachahmen ist daher erwünscht, insbesondere wenn es um die Gästelieblinge in Sachsen geht.“ 

Der Geschäftsführende OSV-Präsident Dr. Michael Ermrich freut sich über die Auszeichnung im Rahmen des diesjährigen Sparkassen-Tourismusbarometers in Dresden: „Qualität ist ein Prozess, der aktiv gesteuert werden muss. Mit dem Wettbewerb Gästeliebling zeigt sich der LTV SACHSEN als Vorreiter und hat einen bundesweit einmaligen Weg eingeschlagen. Er motiviert Gastgeber und touristische Dienstleister, in eine moderne und kundennahe Ausrichtung ihrer Angebote zu investieren, um im deutschen wie auch im internationalen Markt auch zukünftig erfolgreich zu bleiben.“

Die drei Finalisten im Überblick: 

HAPIMAG Resort Dresden I Dresden

Mit dem Wiederaufbau des British Hotel hat HAPIMAG ein Stück Dresdner Geschichte am Neumarkt auferstehen lassen. Hinter der originalgetreu restaurierten Barockfassade verbergen sich heute 38 modern eingerichtete Appartements. Komfort und Service überzeugen die Gäste: „Exzellente Lage, tolle Ausstattung. Das Personal ist professionell und aufmerksam, die Zimmer modern und ansprechend eingerichtet. Unschlagbar ist die Lage.“ Die Messlatte für die Konkurrenz hängt hoch: Mit 97 von 100 Punkten erreicht das Resort beim Gesamteindruck (TrustScore) die Höchstbewertung unter den Destinationssiegern. www.hapimag.com/de/wo/deutschland/dresden.html 

 

Relaxhotel Sachsenbaude I Kurort Oberwiesenthal (Erzgebirge) 

Gästewünsche erfüllen bevor sie gestellt werden. Im Relaxhotel Sachsenbaude lautet der Anspruch: Zu jeder Zeit mehr Gastlichkeit. Der Urlauber kann auf 1.200 Metern Höhe zwischen 17 Suiten und 14 Doppelzimmern wählen. Dank Wellness-Oase und reichhaltigen Vital-Frühstücksbuffet ist Wohlfühlen inklusive. Ein begeisterter Gast schrieb: ‚Dieses Gefühl von Wellness muss jeder selbst erleben! Einfach ein super Hotel mit sehr nettem Personal.‘ Mit dieser Meinung steht er nicht allein: Mit 99,6 Punkten zählt das Haus zu den Besten im Bereich Freundlichkeit und Service. www.sachsenbaude.de 

 

Hotel Vogtland I Bad Elster (Vogtland)

Das 30 Zimmer-Haus steht bereits zum zweiten Mal auf dem Treppchen. Kein Wunder. Das familiengeführte 3-Sterne-Hotel mitten im Bäderdreieck Sachsen - Böhmen - Bayern legt Wert auf persönlichen Service und Freundlichkeit. Das wissen auch die Gäste zu schätzen und erteilen dem Haus eine Topbewertung von 99,6 Punkten – damit ist das Hotel Vogtland in der Kategorie Servicekompetenz erneut unter den Spitzenreitern. www.hotel-vogtland.de

 

Als Prämie winkt dem Landessieger ein Kommunikationspaket im Gegenwert von 5.000 Euro - bereitgestellt vom LTV SACHSEN, der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) und dem zuständigen regionalen Tourismusverband. Um die Onlinebewertungen seiner Gäste im Netz zu beobachten und zu analysieren, erhält der Betrieb exklusiv einen einjährigen Zugang zum Monitoringsystem TrustYou. Zudem gewinnt er attraktive Sachprämien. Die Firma Kriesten objekt design GmbH Radebeul stellt unter anderem ein hochwertiges Digital Signage Display kostenfrei für ein Jahr zur Verfügung. Vom Planungsbüro Schubert Architektur & Freiraum Radeberg erhält der Sieger einen Gutschein für die Beratung zur Innenraum-/ Foyergestaltung bzw. zur Gestaltung der Außenanlagen. 

Ein Foto von der Auszeichnung der drei Erstplazierten sowie des Gästeliebling Sachsen 2017 kann auf Wunsch als druckfähiges jpg zugesandt werden.

Kontakt: LTV SACHSEN, Referentin Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Anja Renner, Tel. 0351 49191-14, Mobil 0172 3584111, renner@ltv-sachsen.de, www.ltv-sachsen.de. Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) Als Dachverband repräsentiert der LTV SACHSEN rund 4.500 direkte und indirekte Mitglieder aus dem gesamten Dienstleistungssektor. Die breit gefächerte Mitgliederpalette unterstützt dabei seine Aufgabe, die Interessen des mittelständisch geprägten Tourismus in Sachsen zu vertreten. Die Branche erwirtschaftet in Sachsen einen Jahresumsatz von 7,8 Mrd. Euro Jahresumsatz, der 188.000 Menschen Beschäftigung sichert. Wettbewerb Gästeliebling Sachsen Für den Wettbewerb „Gästeliebling“ erfasst der LTV SACHSEN alle Onlinebewertungen zum Reiseland Sachsen. Hierfür nutzt er das Monitoringsystem TrustYou, das über 250 Onlineportale weltweit sichtet. Von Januar 2016 bis Mai 2017 wurden damit 369.329 Onlinebewertungen zu Beherbergungsbetrieben in Sachsen analysiert.  Am Wettbewerb nehmen automatisch alle Beherbergungsbetriebe mit mindestens 70 Onlinebewertungen teil. 2017 haben diese Hürde 543 Betriebe von insgesamt 2.036 online erfassten Hotels und Pensionen in Sachsen gemeistert. Auf Basis der Bewertungen werden die drei besten Betriebe pro Reiseregion nominiert. Diese wurden im Frühjahr 2017 in Leipzig vorgestellt und die acht Destinationssieger ausgezeichnet. Die Acht standen heute in der Endrunde um den Titel Sachsens „Gästeliebling“.

Ankünfte und Übernachtungen in Sachsen 2008-2017 1. Halbjahr

Sachsens Tourismus auf Erfolgskurs

Sachsen konnte im ersten Halbjahr 2017 so viele Gäste und Übernachtungen aus dem In- und Ausland verzeichnen wie noch in keinem Jahr zuvor. 3.579.857 Gästeankünfte und 8.846.838 Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten von Januar bis Ende Juni 2017 bedeuten gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,8 Prozent bzw. 3,7 Prozent. Bei den Gästen aus dem Ausland betrug der Zuwachs bei den Gästeankünften sogar 11,5 Prozent und bei den Übernachtungen 6,7 Prozent. Das teilte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) am Dienstag in Dresden mit.

Mit Blick auf die absoluten Zahlen kann die TMGS damit das bisher beste Halbjahresergebnis aller Zeiten vermelden. „Lag der bisherige Halbjahresrekord bei 3.385.188 Ankünften im Jahr 2016 und bei 8.540.099 Übernachtungen im Jahr 2015, sind es im laufenden Jahr also rund 200.000 mehr Gäste und gut 300.000 mehr Übernachtungen“, erklärte Hans-Jürgen Goller, TMGS-Geschäftsführer, die Zahlen des Statistischen Landesamtes Sachsen. „Verläuft das zweite Halbjahr ebenso erfolgreich, wird Sachsen am Ende des Jahres erstmals mehr als 7,5 Mio. Gästeankünfte und mehr als 19 Mio. Übernachtungen verzeichnen können“, prognostizierte Goller.

Mit diesem Halbjahresergebnis hat Sachsen im Trend auch besser abgeschnitten als Deutschland insgesamt, das 4,8 Prozent mehr Gäste und 3,2 Prozent mehr Übernachtungen erzielt hat. Auch beim Incoming aus dem Ausland sind die Steigerungsraten im Freistaat höher als im Bundesdurchschnitt, der laut Statistischem Bundesamt plus 5,4 Prozent bei den ausländischen Gästeankünften und plus 3,4 Prozent bei Ausländerübernachtungen beträgt.

Besonders hohe Gästezuwächse verzeichneten das Vogtland mit einem Plus von 9,5 Prozent und die Sächsische Schweiz mit 8,1 Prozent mehr Gästen. Auch beim Übernachtungsplus liegt das Vogtland mit 5,2 Prozent vorn. Bei den großen Städten wächst Leipzig mit 6,4 Prozent mehr Gästen und 4,4 Prozent mehr Übernachtungen etwas schneller als die Landeshauptstadt Dresden mit 5,8 Prozent mehr Gästen und 3,5 Prozent mehr Übernachtungen. Bei den ausländischen Gästen sieht es anders aus, hier verzeichnete Dresden in den ersten sechs Monaten 10,6 Prozent mehr Gästeankünfte und 3,7 Prozent mehr Ausländerübernachtungen, Leipzig kam beim Incoming auf 6,3 Prozent mehr Gäste und 1,2 Prozent mehr Ausländerübernachtungen.

Die meisten ausländischen Gäste, die im ersten Halbjahr 2017 nach Sachsen kamen, waren aus Polen (33.758 bzw. +20,7%), danach folgten die US-Amerikaner (31.412 bzw. +15,9%), die Österreicher (30.426 bzw. +1,9%) und die Niederländer (30.100 bzw. +7,1%). Die prozentual höchsten Zuwächse unter den großen Auslandmärkten gab es aus China mit 46,5 Prozent und Russland mit 36,7 Prozent mehr Gästen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Str. 45 – 47, 01099 Dresden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0351-4917031, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Eröffnungskonzert der Länderwoche Sachsen mit „Groove Renaissance“

Sachsen zu Gast in Wittenberg

Touristische Präsentation zur „Länderwoche“ vom 29.08. bis 3.09.2017

 

In der „Wittenberger Länderwoche“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 500. Jubiläum der Reformation ist der Freistaat Sachsen vom 29. August bis zum 3. September zu Gast im Lutherhof und im Lutherhaus. Die Kombination aus erlebbaren Angeboten und einem vielfältigen Rahmenprogramm soll den Wittenbergern und ihren internationalen Gästen das reiche kulturelle Erbe vor Augen führen, das diese Epoche in Sachsen hervorgebracht und hinterlassen hat. So will die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen in Wittenbergs berühmten Luther-Einrichtungen jeden Tag neu gemeinsam mit ihren Partnern aus Torgau, vom Lutherweg in Sachsen, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Schlösserland Sachsen und der ReiseMission Interesse wecken, in diesem Jahr und vor allem auch nach 2017 im Freistaat auf den Spuren der Reformation zu wandeln.  

Die Gäste erwarten zum einen umfangreiche Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen und eine beeindruckende LED-Bilder-Präsentation, aber auch spannende Aktionen. Beispielsweise können Besucher helfen, die 31.000 Verse einer Luther-Bibel abzuschreiben. Das Projekt wurde zu Beginn der Lutherdekade 2008 in Torgau gestartet. Ziel ist es, mit eigener Handschrift einem Unikat auf die Welt zu verhelfen: der Torgauer Bibelabschrift. In der Kulisse des Lutherhofes und umgeben von Modellen bedeutender Persönlichkeiten der Reformation wird darüber hinaus der sächsische Künstler und Designer Kay Leonhardt mit seinen bekannten Vogelkarikaturen mit eigens für diesen Anlass angefertigten Grußkarten in Aktion sein und individuelle Grußwünsche der Besucher erfüllen. In einem überdimensional großen Gästebuch in Form eines Plakates können sie sich zudem individuell verewigen und somit ein einmaliges Erinnerungsstück schaffen. Wer Lust auf Verwandlung hat, lässt sich mit Hilfe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vor einer Fotowand als Kurfürst Moritz von Sachsen oder Kurfürstin Magdalena Sybilla von Sachsen fotografieren.

Das tägliche Kulturprogramm ist gespickt mit Lesungen, Ausstellungen, Theater, Konzerten, Film und Tanz. Hervorzuheben sind das Eröffnungskonzert „Groove Renaissance“ am 29.8., die Theateraufführungen der Städtischen Museen Zittau „Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz aus Sicht der Beteiligten“ (31.8.) und der Landesbühnen Sachsen „In Gottes eigenem Land“ unter anderem mit Schauspieler Gojko Mitic (2./3.9.) sowie das Konzert der Jugendmusizierschule Michael Praetorius mit dem Kinderchor der Oper Leipzig „Musikalische Zeitreise ins Jahrhundert der Reformation (3.9.). Täglich außer Sonntag werden „Gesichter der Reformation“ in einer Ausstellung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien gezeigt. Das komplette Programm ist auf www.luther2017.de zu finden.

Die Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ lädt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt seit 31. Mai bis zum 10. September 2017 zur Veranstaltungsreihe „Wittenberger Länderwochen“ ein. Zu Gast waren vor Sachsen bereits Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Buchungsservice Sachsen, Bautzner Straße 45-47, 01099 Dresden, Telefon: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de; www.mutterland-der-reformation.de; www.sachsen-tourismus.de

Schulfahrtenkonferenz Sachsen

Kinder – ab an die Luft!

„Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur!“. Dieser Aufruf gilt Sachsens Lehrern und Erziehern, wenn es darum geht, ihren Schülern außerhalb der Klassenzimmer Wissen zu vermitteln - spannend, spielerisch und mit Spaß. Dazu wollen die sächsischen Landesverbände der Kinder- und Jugenderholungszentren, des Deutschen Jugendherbergswerkes, der Schullandheime und der Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser sowie die Unfallkasse Sachsen und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen Lehrer, Jugendleiter und Organisatoren von Klassenfahrten und Schulausflügen bei der Schulfahrtenkonferenz am 18. November in Dresden ermuntern. Sie haben sich erstmals zusammengeschlossen, um den Wandertag zu modernisieren und Sachsens Lehrer und Erzieher in verschiedensten Vorträgen für diese bewährte Form der Unterrichtsgestaltung zu begeistern. Dabei wird zum einen auf das Potenzial eingegangen, das Sachsen in diesem Bereich vorweisen kann. Zum anderen geht es um Trends, die den Pädagogen helfen sollen, gemeinsam mit ihren Schützlingen die richtige Reise-Auswahl zu treffen. Dabei spielen heutzutage nicht nur der Zielort, sondern vorrangig das Erlebnisangebot und zunehmend auch Parameter wie freies WLAN eine Rolle.     

Sachsen bietet mit seinen 112 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe), Schullandheimen und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser und deren speziellen Angeboten beste Voraussetzungen für Klassenfahrten und Schulausflüge. Sie trumpfen insbesondere mit reizvollen Landschaften und abwechslungsreichen Aktivitätsmöglichkeiten im Bereich Kultur und Natur auf, bieten einen Topservice in hoher Qualität und sind herzliche Gastgeber. Neben zusätzlichem Fachwissen fördern die Einrichtungen mit ihren Mehrtagesprogrammen die Kommunikation und Teamfähigkeit, schulen projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, erproben Konfliktfähigkeit und erweitern den Horizont zu Heimatgeschichte, Natur und Umwelt. Damit erfüllen die Anbieter von Schul- und Klassenfahrten die anspruchsvollen Anforderungen beruflicher Entscheider an das pädagogische Programmangebot und die sehr spezifischen Ansprüche ehrenamtlicher Entscheider an sportliche und Outdoor-Aktivitäten gleichermaßen.

So steht bei den fünf KiEZen in Seifhennersdorf, Grünheide, Sebnitz, Schneeberg und Weißwasser „Lernen durch Erleben“ im Fokus der speziell von pädagogischem Fachpersonal ausgetüftelten Bildungsprogramme – mit regional typischen Erlebnissen in der Natur, Teamtrainings, Sport, Bewegung und gesunder Ernährung.

Das Netzwerk der 58 Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser in Sachsen besticht besonders durch die Vielfalt der Unterkünfte. Von Häusern mit Selbstversorgung bis hin zu Vollverpflegung, Tagungszentren und Freizeiteinrichtungen ist jede Art der Unterkunft möglich. Gäste, denen ein respektvoller gegenseitiger Umgang wichtig ist, sind herzlich willkommen. Das Angebot für Tagungen, Freizeiten, Rüstzeiten, Seminare, Familienurlaub und Schulungen nutzen derzeit alle Generationen - von Kinder- bis Seniorengruppen. Die 15 Schullandheime punkten vor allem durch die lehrplanorientierten Angebote. Die 26 sächsischen Jugendherbergen, die 2016 im Vergleich zu 2015 im schulischen Bereich einen Zuwachs an Übernachtungen von elf Prozent verzeichnen konnten, vereinen gleich mehrere Vorzüge für sich: Moderne Ausstattung trifft auf zum Teil ungewöhnliche Architektur in einer tollen Lage an Talsperren, Flüssen, auf Burgen, mitten im Wald oder im Herzen historischer Städte.

Zu den Basisleistungen der Anbieter für Klassenfahrten gehören neben der Übernachtung auch alle möglichen Formen der Verpflegung bis hin zu speziellem Essen für Allergiker und Rundum-Sorglos-Pakete für Lehrer und Erzieher von der Planung, Organisation bis zur Durchführung der Schülerreise einschließlich Transfer An- und Abreise. So manche Annehmlichkeiten wie Einzelzimmer und Vergünstigungen wie Freiplätze bei Übernachtungen und Verpflegung können begleitende Lehrkräfte erwarten. Elementarer Schwerpunkt sind jedoch die Programminhalte, mit denen die Unterkünfte außerschulische Bildungsarbeit der Pädagogen intensiv unterstützen. 

Für die touristische Entwicklung ist die Zielgruppe junger Reisender sehr lukrativ, denn Sachsen ist bei Kindern und Jugendlichen überaus beliebt. Das belegt die 2015 erstmals für Sachsen angefertigte Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Institutes für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH. Demnach erwirtschafteten Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen 2013 einen Bruttoumsatz von 1,2 Milliarden Euro und sicherten so das Einkommen von über 31.000 Beschäftigten in Sachsen. Insgesamt führten rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent

aller Reisen in dieser Altersgruppe. 38 Prozent davon (zirka 600.000) wurden von Personen aus Sachsen selbst unternommen. Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch. 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, wovon unter anderem die Einrichtungen der sächsischen Landesverbände profitierten. Die Reisedauer liegt im Schnitt bei drei Tagen. Besonders beliebt sind die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge, das Sächsische Elbland und das Sächsische Burgen- und Heideland. Für Reisen mit Jugendlichen ist vor allem Dresden interessant. Mehr als 10.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bundesweit wurden über das Internet für diese Studie befragt.

Hintergrund:

Bei der Unfallkasse Sachsen sind rund 345.000 Schulkinder versichert. Neben dem Schulbesuch sind auch Schulveranstaltungen wie Wandertage und Klassenfahrten gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist kostenfrei. Weitere Informationen rund um die gesetzliche Schülerunfallversicherung gibt es unter www.unfallkassesachsen.de.

Das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Sachsen e.V., der Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V., die Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser in Sachsen und der Sächsische Landesverband der Schullandheime e.V. sind die vier großen gemeinnützigen Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten in Sachsen. 2004 haben sie sich zur Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen Sachsen" zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und Kooperation auf Landesebene zu intensivieren. Als Fachpartner ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) integriert. www.sachsen-tourismus.de

Anmeldung Schulfahrtenkonferenz:

Anmeldungen bitte nur über das Veranstaltungsportal der UK Sachsen unter www.unfallkassesachsen.de Stichwort Veranstaltungen. Das Portal öffnet zum Schuljahresbeginn. Kontakt: Ines Dettmer, Tel.: 03521-724 304

Magazin zu den Stadschönheiten Sachsens:
Magazin zu den großen und kleinen Städten Sachsens

Sachsen stellt auf größter Leitmesse für Bustouristik aus

Wenn vielerorts in Deutschland am Ende des 500. Jubiläumsjahres der Reformation Zeugnisse aus dieser Zeit wieder in Kisten verpackt und Ausstellungen abgebaut werden, dann bleibt in Sachsen der größte Fundus an Kunstschätzen aus dieser Zeit nachhaltig auch über das Jahr 2017 erhalten. Auf dem morgen in Köln beginnenden RDA Workshop, wichtigste Fachmesse für internationale Bus- und Gruppenreisen, stellt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) gemeinsam mit Dresden und dem Elbland, der Oberlausitz und weiteren touristischen Anbietern bis zum 6. Juni aktuelle Reiseanlässe für 2018 vor. Der RDA Workshop Köln ist mit rund 900 Ausstellern aus etwa 40 Ländern Europas größte Einkaufs- und Leitmesse für die internationale Bustouristik.

Besonders im Fokus für Gruppenreisende stehen die neuen Dauerausstellungen an Originalschauplätzen der Reformation in Sachsen. Am 10. September 2017 öffnet in Torgau zum ersten Mal in den Kurfürstlichen Gemächern und im legendären Flaschenturm von Schloss Hartenfels die Dauerausstellung: „Standfest. Bibelfest. Trinkfest. Johann Friedrich der Großmütige – der letzte Ernestiner Kurfürst.“ Sie rückt die Bedeutung Torgaus als Machtzentrum der Reformation und als Ort höfisch-architektonischer Repräsentation von europäischem Rang ins Zentrum einer modernen Exposition und erschließt den authentischen Ort in seiner außerordentlichen historischen Dimension. Eine Frischekur

haben in Torgau ebenso die Katharina-Luther-Stube, einziger Gedenkort an die Frau Martin Luthers in Deutschland, und das Spalatin-Haus erhalten. Das einzige von einst 15 Priesterhäusern widmet sich ab 21. Mai dem Wirken des Philosophen, Theologen, Historikers und Juristen Georg Spalatin. Bereits seit April präsentiert das Dresdner Residenzschloss den weltweit größten Schatz an Prunkwaffen und Gewändern in der Kurfürstlichen Garderobe. Allein die Tatsache, dass sich die Gewänder von Kurfürsten und ihren Gattinnen überhaupt über mehr als 500 Jahre erhalten haben, ist überwältigend und nirgends sonst zu erleben.

Neue Anziehungspunkte für noch mehr Kulturgenuss in Dresden sind darüber hinaus das Kultur- und Kreativzentrum Kraftwerk Mitte Dresden mit neuen Spielstätten, unter anderem der Staatsoperette Dresden, einziges selbstständiges Operettentheater Deutschlands. Im Dresdner Kulturpalast erklingen nach umfangreicher Sanierung die klassischen Konzerte der Dresdner Philharmonie im nagelneuen Konzertsaal mit über 1.800 Sitzen.

Gruppenreiseveranstalter und Gruppenreisende dürfen sich auch 2018 auf kulturellen Hochgenuss freuen: So begeht Chemnitz 875 Jahre Stadtgründung und den 200. Geburtstag von Karl Marx. Stolpen feiert 800-jähriges Bestehen mit einer Festwoche im Juni und Schloss Weesenstein seinen 700. Geburtstag ab März mit einer Ausstellung. Das Gewandhausorchester Leipzig, ältestes bürgerliches Orchester der Welt, lädt anlässlich seines 275. Geburtstages zu Musikgenuss unter Leitung des neuen Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons ein und die Oper Leipzig führt in ihrem 325. Gründungsjahr den „Ring des Nibelungen“ in drei zyklischen Aufführungen von Januar bis Mai auf. In Dresden eröffnet im November 2018 die Festung Dresden, älteste deutsche Bastionsbefestigung, die Ausstellung „Feste. Dramen. Katastrophen“.

Bereits zur schönsten Sommerzeit empfiehlt sich Sachsen in Köln als Deutschlands Weihnachtsland Nummer 1 mit den ältesten gelebten Traditionen und Bräuchen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de;

Sachsens mit starkem Auftritt als Mutterland der Reformation

Mit einem wie immer sehr aufmerksamkeitsstarken und konsequenten Messeauftritt hat Sachsen auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) Aufsehen erregt. Unter dem Motto „Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation“ sorgte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) mit der sakralen Architektur des Messestandes, der multimedialen Präsentation von Highlights der Reformationsgeschichte in Sachsen auf zwei kreuzförmigen LED-Leinwänden und der für eine Tourismusmesse eher ungewöhnlichen Orgel- und Harfenmusik beim Publikum gleichermaßen für hohes Interesse und große Begeisterung. Eine Fülle an touristischen Angeboten der rund 50 sächsischen Aussteller zu diesem Thema rundete die Präsentation in der Messehalle 11.2 ab.   

Dementsprechend zufrieden zeigte sich TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller am Sonntag zum Ende der mit mehr als 10.000 Ausstellern aus 187 Ländern und mit über 120.000 Fachbesuchern größten Fachmesse der weltweiten Reisebranche.  

„Sachsens Bedeutung in der Reformationsgeschichte und das kulturhistorische Erbe daraus ist touristisch bisher noch nie so konsequent beleuchtet worden. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Sachsen-Anhalt und Thüringen ist es Sachsen auf der ITB sehr gut gelungen, sich als authentischen Ort der Reformation bei den nationalen und internationalen Fachbesuchern zu platzieren. Wir haben im Jubiläumsjahr die Chance wahrgenommen, die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Kunst, Musik und Religionsgeschichte und das damit verbundene hochkarätige Angebot für Kulturtouristen herauszustellen“, so Goller. „Darüber hinaus war es uns wichtig, mit der gemeinsamen Pressekonferenz der jeweils für den Tourismus zuständigen Wirtschaftsminister Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens die übereinstimmende Absicht der drei Bundesländer zu dokumentieren, sich im Wettbewerb mit anderen Städten und Ländern in Deutschland als das Herzstück der Reformation zu positionieren.“ Nun müsse sich zeigen, inwieweit sich die Fokussierung Sachsens auf dieses Thema positiv auf die Übernachtungszahlen von Gästen aus dem In- und vor allem aus dem Ausland auswirken werde. Nach Einschätzung der TMGS dürfte vor allem Leipzig vom Jubiläumsjahr der Reformation profitieren – in erster Linie wegen der Nähe zu den Lutherstätten in Torgau und vor Wittenberg, aber auch wegen der erwarteten Besucher des „Kirchentages Auf dem Weg“ vom 25. bis 27. Mai.

Auch die Besucher der ITB wurden in die Aktivitäten zum Reformationsjubiläum einbezogen: Mit 200 abgeschriebenen Bibel-Versen unterstützen die Besucher an den fünf Messetagen das „Torgauer Bibelprojekt“, das 2008 mit dem Ziel startete, ein handgeschriebenes Unikat einer 31.000 Verse umfassenden Luther-Bibel hervorzubringen. 

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, Bautzner Straße 45-47, 01099 Dresden, Telefon: 0351-4917025, mobil: 0171-4469930, presse.tmgs@sachsen-tour.de; www.sachsen-tour.de

Sachsen auf der ITB: Cranach bei der Torgauer Bibelabschrift

DREI LÄNDER - EIN WELTEREIGNIS! Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen präsentieren sich auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) als das Herz der Reformation

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verfügen über das dichteste Netz originaler Schauplätze und kulturhistorischer Zeugnisse der Reformation. Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ ist ein Weltereignis, das die drei Länder miteinander verbindet –Anlass für eine gemeinsame Pressekonferenz der Wirtschaftsminister der drei Länder am Donnerstag auf der weltweit größten Tourismusmesse, der ITB in Berlin. Martin Dulig, Prof. Dr. Armin Willingmann und Wolfgang Tiefensee waren sich einig: Das Jubiläumsjahr 2017 wird zahlreiche Touristen anziehen und ist eine einmalige Chance, Mitteldeutschland für ein weltweites Publikum nachhaltig als das Herz der Reformation und als Reisedestination zu positionieren.

In Mitteldeutschland nahm die Reformation ihren Anfang. Und auch 500 Jahre später kommt man auf dem Weg zu Martin Luther nicht an Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen vorbei. Die Ideen der Reformation haben Impulse gesetzt, die bis heute wirken – in Kultur, Gesellschaft und Kirche.

Sachsen

Sachsen sieht den 500. Jahrestag der Reformation als eine herausragende Chance für den deutschen Incoming-Tourismus insgesamt und für Mitteldeutschland im Besonderen: Zum einen werden in diesem Jahr viele Christen aus der ganzen Welt ins Herz der Reformation nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen reisen. Andererseits bietet das hochkarätige Angebot auch einmalige Reiseanlässe für Kulturtouristen, die als Zielgruppe im Fokus stehen. Bezogen auf Sachsen spricht das Thema nachweislich ein geografisch bemerkenswert breit gefächertes Publikum an. „Interesse und gezielte Nachfragen erreichen uns nicht nur aus Ländern mit protestantischer Bevölkerung, sondern zum Beispiel auch aus Polen, Japan oder China. Oft stehen dabei kulturhistorische Aspekte im Vordergrund. Das bestätigt uns in unserer touristischen Strategie, das Thema von Beginn an sehr breit aufzustellen und neben den authentischen Stätten die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Musik, Kunst und Religionsgeschichte in den Mittelpunkt zu rücken“, sagte der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen, Martin Dulig. Sachsen werde mit seinen Reformationsschätzen für Aha-Effekte sorgen und damit seine Position als Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland ausbauen. So verfügt das Mutterland der Reformation über die größte Sammlung an Kunst aus der Reformationszeit, deren Bestand bis ins Gründungsjahr der Kunstkammer im Dresdner Residenzschloss 1560 durch Kurfürst August zurückreicht. Wenn beispielsweise am 9. April in frisch sanierten Räumen im Dresdner Residenzschloss zwei neue Dauerausstellungen eröffnen, bekommen Besucher weltweit einmalig Zeugnisse der Herrscher des 16. und frühen 17. Jahrhunderts zu Gesicht: 500 Jahre alte Prunkkleider aus dem Bestand sächsischer Kurfürsten, Prunkwaffen und andere Sammlungsstücke dieser Zeit. Ein weiterer authentischer Ort ist Torgau, einst Machtzentrum der Reformation. Im Schloss Hartenfels, deren Schlosskirche Martin Luther 1544 als ersten protestantischen Kirchenneubau Deutschlands weihte, öffnen am 10. September die Kurfürstlichen Gemächer des letzten ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich der Großmütige zu einer dauerhaften Exposition. Er residierte von 1533 – 1547 in Torgau und gilt als führender weltlicher Wegbereiter der Lehre Luthers. Zudem kann ab 1. April die Katharina-Luther-Stube als einziger Gedenkort in Deutschland für die Ehefrau des Reformators frisch saniert wieder besichtigt werden.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt war Luthers Zuhause – und präsentiert sich 2017 mit dem ORIGINAL: Keine andere Region in Deutschland ist so eng mit der Reformation verbunden wie das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt. Hier ist Martin Luther geboren, hier hat er gelebt, hier ist der große Reformator gestorben. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann blickt deshalb mit großen Erwartungen auf ein weltoffenes und ökumenisches Jubiläumsjahr: „Das Reformationsjubiläum ist ein internationales kulturpolitisches Ereignis, an dessen Feierlichkeiten sich der Bund und viele Bundesländer aktiv beteiligen. Sachsen-Anhalt wird hierbei als ‚Ursprungsland der Reformation‘ mit seinen bedeutenden Lutherstätten in Wittenberg, Eisleben und Mansfeld eine zentrale Rolle spielen. Das Jubiläum ist auch eine große Chance für den Tourismus. Die Rückmeldungen über Vorbuchungen zeigen, dass wir in diesem Jahr im gesamten Land mit vielen Besuchern rechnen können. Nach den umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre kommt es nun darauf an, dass wir uns alle als gute, weltoffene Gastgeber präsentieren. Wenn sich die Gäste aus aller Welt in Sachsen-Anhalt wohlfühlen und wiederkommen, dann kann dies nachhaltig zu einem neuen Besucherniveau führen, auch über die Lutherstädte hinaus.“ 

Anziehungspunkte für Kulturtouristen sind die Nationale Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ vom 13. Mai bis 5. November 2017 im Lutherhaus in Lutherstadt Wittenberg, die Weltausstellung „Tore der Freiheit“ in Lutherstadt Wittenberg und der Festgottesdienst zum Abschluss des 36. Evangelischen Kirchentages am 28. Mai 2017 auf den Wittenberger Elbwiesen, zu dem mehrere Tausend Besucher erwartet werden.

 

Thüringen

Auch für Thüringen hat das Reformationsjubiläum enorme Bedeutung. Denn hier verbrachte Luther seine wichtigsten Lebensstationen und übersetzte 1521 auf der Wartburg – die weltweit meistbesuchte Lutherstätte - das Neue Testament ins Deutsche. Diese wichtigen Schauplätze erlebbar zu machen und hautnah auf Luthers Spuren zu wandeln, darin sieht Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee, die große Chance für den Tourismus – vor allem in wichtigen Märkten mit protestantischer Bevölkerung wie den USA, den Niederlanden oder Skandinavien. „Das Lutherjahr 2017 ist das Zugpferd für den Kulturtourismus im mitteldeutschen Raum. Dabei reicht die Tragweite der Ereignisse weit über 2017 hinaus, denn sie werden auch in den kommenden Jahren für großes Interesse bei den Besuchern im In- und Ausland sorgen.“ Durch die gezielte Vermarktung konnte bereits 2016 eine Steigerung von über 27 Prozent bei den Ankünften und knapp 15 Prozent bei den Übernachtungen von Gästen aus den USA verzeichnet werden. 

Etwa 6 Millionen Euro flossen von 2012 bis Ende 2016 in die touristische Infrastruktur und die Vermarktung rund um das Reformationsjubiläum. „Durch die thematische Verknüpfung verschiedenster Orte im Freistaat sowie von Kultur- und Naturangeboten biete das Jubiläumsjahr ein vielseitiges touristisches Gesamtpaket, damit die Menschen nicht nur kommen, sondern auch länger bleiben“, so Tiefensee weiter. Ein Leuchtturmprojekt ist dabei der Lutherweg, der seit Mai 2015 über 1000 Kilometer wichtige Thüringer Lutherorte verbindet. Für den interessierten Wanderer gibt es zudem die „Luther-App“ als digitalen Reisebegleiter. Im Jahr 2016 investierte das Land in touristische „Ankerorte“ rund um den Lutherweg. „Mit dem Themenjahr ‚Stimmen der Reformation im Lutherland Thüringen 2017‘ und dem damit verbundenen Städtetourismus sowie der gezielten Vermarktung sehe ich eine gute Chance, im nächsten Jahr eine deutliche Steigerung bei den Gästezahlen zu erreichen“, bilanzierte Tiefensee.

Kontakte Pressesprecher Wirtschaftsministerien

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen
Jens Jungmann, Tel.: +49 (0)351-5648060, pressege-@smwa.sachsen-schützt.de   

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt
Gerhard Gunkel, Tel.: +49 (0)391-5674220, gerhard.gunkelge-@mw.sachsen-anhalt-schützt.de

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft im Freistaat Thüringen
Peggy Hoy, Tel: +49 (0)361-3797031, peggy.hoyge-@tmwwdg.thueringen-schützt.de

 

Kontakte Pressesprecher Landesmarketingorganisationen

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbHInes Nebelung, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, presse.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de

Investitions- und Marketing Gesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH                     
Friederike Süssig-Jeschor, Tel.: +49 (0)391-5689985, Mobil: +49 (0)173-1584312, friederike.suessigge-@img-sachsen-anhalt-schützt.de

Thüringer Tourismus GmbH
Kerstin Neumann, Tel.:  +49 (0)361-3742218, Mobil: +49 (0)171-2675325, k.neumannge-@thueringen-entdecken-schützt.de

Schlosskirche auf Schloss Hartenfels in Torgau

Sachsen präsentiert sich auf der ITB als Mutterland der Reformation

„Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation - Saxony: 500 years Motherland of Reformation" lautet die Einladung der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) ab morgen an die Besucher der Internationalen Tourismus Börse in Berlin. Bis Sonntag bieten 50 sächsische Aussteller in sakraler Architektur unter dem Dach der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen in der Halle 11.2 ihre Reiseangebote und Höhepunkte für das Jahr 2017 an.  

Seit Ende des 16. Jahrhunderts bezeichnet man Sachsen als „Mutterland der Reformation“. Authentische Stätten zeugen von dem Wirken des Reformators Martin Luther, seiner Unterstützer und Gegenspieler auf dem Gebiet des heutigen Freistaates und machen Sachsen als bedeutenden Ursprungsort der Reformation erlebbar. Die sächsische Präsentation auf der ITB widmet sich intensiv diesem bedeutenden Thema der sächsischen Geschichte und bringt dem Besucher wichtige Stationen und Zeugnisse touristisch nahe. Elemente wie Säulen, Rundbögen, Kreuzdeckengewölbe und besondere Lichteffekte erzeugen den sakralen Raumeindruck. Prägnante Persönlichkeiten, die mit Luther gelebt haben, und auch Luther selbst werden als Figuren, angeordnet um den Bühnenbereich, den Messestand beleben. Eingerichtet ist auch ein Cranach-Atelier, in dem der Porträtzeichner Marcel Bender im Cranach-Kostüm digitale Gästeporträts anfertigt.

Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm greift das Thema ebenso auf. So werden auf der Bühne, in die zurückhaltend ein in Sandsteinplatten hinterleuchtetes Kreuz eingelassen ist, alle Register gezogen: mit Harfenmusik der Künstlerin Magdalena Schmutzler, dem Spiel einer Truhenorgel, mit Szenen aus „In Gottes eigenem Land“ der Landesbühnen Sachsen, Operettenmelodien von der Staatsoperette Dresden und A capella Gesang des Ensembles Harmonovus. Bei Mitmach-Aktionen können die Messebesucher an den Publikumstagen hochwertige Reisepreise nach Sachsen gewinnen. Außerdem: Wer auf der Messe bzw. bis 14 Tage danach seinen Urlaub in Sachsen bucht, erhält 12 Prozent Rabatt auf den Buchungspreis. Auch können Gäste einen von 31.000 Versen aus Luthers Bibel abschreiben und so mit eigener Handschrift einem Unikat auf die Welt verhelfen: der Torgauer Bibelabschrift. „Hingucker“ sind außerdem zwei riesige als Kreuze gestaltete LED-Vorhänge. Eindrucksvolle Aufnahmen führen das enorme touristische Potenzial vor Augen, das die Reformationszeit und das Wirken von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora Gästen in Sachsen bietet. Ein ganz besonderes Objekt bringt Chemnitz auf den Stand mit: Auf einer überdimensionalen Schaukel können Messebesucher den Traum vom Fliegen wahr werden lassen und Reformation im virtuellen Chemnitz live erleben.

Medienvertreter sind an den Messetagen jeweils 10 bis 18 Uhr ins Presse-Café am Sachsen-Stand eingeladen, um sich über Neuigkeiten, Pressereisen und Recherchethemen 2017 zu informieren.

Am Donnerstag, 9. März 2017, werden von 11 bis 12.30 Uhr in der Funkturm-Lounge die drei Wirtschaftsminister der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz die Frage beantworten: „Drei Länder – ein Weltereignis! Wie nachhaltig wirkt sich das 500. Reformationsjubiläum auf den Tourismus in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus?“. Erstmals wird es auch einen gemeinsamen Auftakt für die länderspezifischen Get-togethers am Nachmittag in der Halle 11.2 geben. 

Gästeankünfte im Freistaat Sachsen im Jahr 2017

Tourismusbilanz für Sachsen 2016

Mehr Gäste denn je in Sachsen: Aufenthaltsdauer von Touristen sinkt

Tourismuswerbung auf der ITB steht im Zeichen von „500 Jahre Reformation“

Eine moderate Steigerung der Gästeankünfte um 1,2 Prozent in Beherbergungsunternehmen mit zehn und mehr Betten bescherte Sachsen im Jahr 2016 einen neuen Rekord von knapp 7,5 Millionen Gästen (7.492.260 Gäste). Diese buchten 18.750.390 Übernachtungen. Das waren 0,1 Prozent mehr als im Jahr 2015, aber knapp 150.000 weniger als im Jahr 2014. Am Donnerstag haben Sachsens Wirtschaftsminister, Martin Dulig, und der Geschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS), Hans-Jürgen Goller, in Dresden die Ergebnisse vorgestellt.

Die Statistik zeigt: Es kommen zwar immer mehr Besucher in den Freistaat, diese bleiben aber immer kürzer. Im Jahr 2014 betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer noch 2,6 Tage, mittlerweile liegt sie bei 2,5 Tagen. Im Jahr 2003 hatte sie noch bei 2,8 Tagen gelegen. Sachsen zollt hier seiner großen Beliebtheit als Kurzreiseziel für den zweiten oder dritten Urlaub im Jahr Tribut. Bei der Nord- und Ostseeküste oder den Alpen, die eher für den Haupturlaub gebucht werden, ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erkennbar höher (zwischen 3,7 und 6,2 Tagen).

Auch bei ausländischen Gästen zeigt sich diese Entwicklung. 873.964 Gästeankünfte im Jahr 2016 bedeuteten ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ging die Zahl der Übernachtungen um minus 0,8 Prozent auf 1.891.323 zurück. Beispiel China: Das Land war in den vergangenen Jahren der Quellmarkt mit den höchsten Zuwächsen. Auch 2016 kamen noch einmal stattliche 12,6 Prozent mehr Gäste nach Sachsen. Zum Vergleich: In Deutschland insgesamt gab es ein Minus von 2,2 Prozent bei den chinesischen Gästen. Doch trotz des hohen Zuwachses in Sachsen, ging die Zahl der von chinesischen Gästen generierten Übernachtungen um minus 8,6 Prozent zurück - in Deutschland hingegen stieg sie um 1,6 Prozent an. Hier ist allerdings nicht der Unterschied von Haupturlaub und Kurzreise die Ursache. Sachsen ist meist eine Stopover-Station für eine Nacht ist, während die Gäste z. B. in Bayern oder Berlin zwei oder mehr Nächte bleiben. Für das Tourismusmarketing ist dies eine schwierige Herausforderung, denn die Aufenthaltsdauer kann nur bedingt beeinflusst werden, da sie in erster Linie von den Programmen der Reiseveranstalter abhängt. Bundesländer mit internationalen Flugverbindungen haben da einen Vorteil, weil bei An- und Abreise oft noch eine Übernachtung zusätzlich gebucht wird.

Der Blick in die Statistik der Ferienregionen und großen Städte weist für die Sächsische Schweiz die höchsten Zuwächse aus. Hier stieg die Zahl der Gäste 2016 um 3,8 Prozent, die der Übernachtungen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vogtland waren es 3,2 Prozent mehr Gäste und 2,1 Prozent mehr Übernachtungen. Auch das Erzgebirge entwickelte sich durchgehend positiv: 3,1 Prozent mehr Gäste und 1,1 Prozent mehr Übernachtungen. In der Oberlausitz stand einem Gästeplus von 2,1 Prozent ein Rückgang bei den Übernachtungen von minus 1,7 Prozent gegenüber. Nur im Sächsischen Elbland mit 2,9 Prozent weniger Gästen und 0,2 weniger Übernachtungen sowie im Sächsischen Burgen- und Heideland mit minus 3,6 Prozent Gästen und minus 4,0 Prozent Übernachtungen, war beiderlei Entwicklung negativ.

Bei den drei großen Städten war einmal mehr Leipzig der Gewinner mit 2,4 Prozent mehr Gästen und 2,5 Prozent mehr Übernachtungen im Jahr 2016. 2,4 Prozent mehr Gäste konnte auch Chemnitz begrüßen, allerdings gingen die Übernachtungen weiter zurück und zwar um minus 5,9 Prozent. Die Landeshauptstadt Dresden verzeichnete im vergangenen Jahr erstmals wieder ein leichtes Gästeplus von 0,5 Prozent, die Übernachtungen gingen aber noch einmal leicht um minus 0,8 Prozent zurück.

Auch im Hinblick auf das Incoming verlief die die Entwicklung uneinheitlich. Von den Top 6-Auslandsmärkten, die deutlich über 100.000 Übernachtungen im Jahr in Sachsen generieren, erzielte Polen mit einem Plus von 8,6 Prozent zusätzlichen Gästen und 9,2 Prozent mehr Übernachtungen klar die höchsten Zuwächse. Auch aus der Schweiz und Österreich gab es sowohl mehr Gäste (+1,1 beziehungsweise +1,5 Prozent), als auch Übernachtungen (+2,4 beziehungsweise +5,0 Prozent). Rückläufig waren die Gäste- und Übernachtungszahlen dagegen aus dem Top-Markt Niederlande - mit minus 2,3 Prozent Gästen und minus 6,2 Prozent Übernachtungen). Rückgänge verzeichnete Sachsen auch aus den USA (-5,0 Prozent Gäste und -6,5 Prozent Übernachtungen) und Großbritannien (-1,1 Prozent Gäste und -4,7 Prozent Übernachtungen). Aus Russland gab es noch einmal ein kleines Minus von 1,6 Prozent weniger Gästen. Hier scheint jedoch die Talsohle durchschritten, denn im vierten Quartal 2016 drehten sich die Zahlen ins Plus. Sachsen schnitt im russischen Markt deutlich besser ab als Deutschland insgesamt, wo es noch einmal ein zweistelliges Minus von 10,2 Prozent gab. Die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen über Jahre konstant auf hohem Niveau gehaltenen Maßnahmen der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) könnten hier positive Effekte bewirkt haben.

„Doch landschaftliche Schönheiten, kulturelle Vielfalt oder die Gästezufriedenheit vorhandener Gäste allein reichen nicht, wenn sie von Negativnachrichten überdeckt werden, die einen Teil der Gäste von Reisen nach Sachsen abhalten“, so Dulig. „Jeder Einzelne trägt dazu bei, welches Bild wir aus Sachsen in die Welt senden - und ob es uns zukünftig wieder gelingt, mit einem Bild zu werben, das mehr Interesse an unserem Land weckt, Begegnung ermöglicht und den Sachsen die Chance gibt, sich weltoffen und gastfreundlich zu zeigen. Ich bleibe dabei, wir müssen das, was nicht funktioniert in unserem Land klar benennen, aber auch das Gute verteidigen.“
Darüber hinaus ist es insbesondere wichtig, den Tourismusstandort Sachsen zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu gestalten. „Neben der Entwicklung eines attraktiven Umfeldes, z.B. Einrichten von W-LAN-Hotspots oder attraktiven Ferienhausanlagen, muss auch das Thema Unternehmensnachfolge bei Tourismusbetrieben gestaltet oder die Besetzung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe realisiert werden“, führt Dulig aus.

Sachsen mit 500 Jahre Reformation auf der ITB

Für das laufende Jahr 2017 sieht Sachsen - neben weiteren kulturellen Höhepunkten - den 500. Jahrestag der Reformation als eine herausragende Chance für Reisen nach Deutschland und in den Freistaat im Besonderen zu werben. So bietet das hochkarätige Angebot bedeutende Reiseanlässe für Kulturtouristen, die als Zielgruppe im Fokus stehen. Bezogen auf Sachsen spricht das Reformations-Thema nachweislich ein geografisch bemerkenswert breit gefächertes Publikum an.

Interesse und gezielte Nachfragen erreichen den Freistaat nicht nur aus Ländern mit protestantischer Bevölkerung, sondern zum Beispiel auch aus Polen, Japan oder China. Oft stehen dabei kulturhistorische Aspekte im Vordergrund. „Das bestätigt uns in unserer touristischen Strategie, das Thema von Beginn an sehr breit aufzustellen und neben den authentischen Stätten die verschiedenen Aspekte der Reformation wie Musik, Kunst und Religionsgeschichte in den Mittelpunkt zu rücken“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig wenige Tage vor Eröffnung der weltgrößten Tourismusmesse. Auf der Internationalen Tourismus Börse, vom 8 bis 12. März in Berlin, möchte Sachsen mit seinen Reformationsschätzen für Aha-Effekte sorgen, denn der Freistaat bringt sich mit dem größten Fundus an Kunstschätzen aus dieser historischen Zeit ins Jubiläumsjahr ein. 

Entsprechend stellt sich die TMGS auf der mit über 10.000 Ausstellern aus 187 Ländern und rund 120.000 Fachbesuchern weltgrößten Branchenmesse auf. „Unsere Einladung an die ITB-Besucher lautet ‚Sachsen: 500 Jahre Mutterland der Reformation‘. Der etwa 1000 Quadratmeter große Präsentationsfläche in der Halle 11.2 wird in einen Raum mit sakraler Architektur verwandelt, in dem rund 50 sächsische Aussteller ihre Reiseangebote und Höhepunkte für das Jahr 2017 vorstellen“, verriet TMGS-Geschäftsführer Hans-Jürgen Goller das Konzept. Erzeugt werde der sakrale Raumeindruck durch Elemente wie Säulen, Rundbögen, Kreuzdeckengewölbe und besondere Lichteffekte. Prägnante Persönlichkeiten, die mit Luther gelebt haben, darunter Luther selbst und seine Frau Katharina von Bora, werden als lebensgroße Figuren den Messestand bereichern. Zwei riesige als Kreuze gestaltete LED-Vorhänge führen zudem mit Bildern das enorme touristische Potenzial vor Augen, das die Reformationszeit Gästen in Sachsen bis heute in Museen, Kirchen, Schlössern und Burgen, in Ausstellungen, auf Opern- und Theaterbühnen bietet. Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm greift das Thema ebenso auf wie Mitmachaktionen. Auch können Gäste einen von 31.000 Versen aus Luthers Bibel abschreiben und so mit eigener Handschrift einem Unikat auf die Welt verhelfen: der Torgauer Bibelabschrift.

Kay Leonhardt begeistert Messepublikum auf der CMT Stuttgart

Kulturell attraktiv und sportlich aktiv: Sachsen bietet 2017 viele Reiseanlässe

Sachsen ist ein Hotspot für Reisende aus aller Welt. Der Freistaat gehört zu den reichsten und vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Begeisterung wecken seine Kunst und Kultur ebenso wie die beeindruckenden Mittelgebirgslandschaften. Daraus ergeben sich viele Freizeitmöglichkeiten – für Kultur- und Städtereisende ebenso wie für Aktive. Reiseanlässe gibt es 2017 genügend. Freundliche, serviceorientierte und weltoffene Gastgeber freuen sich auf die neue Saison.

Wenn überall in Deutschland 2017 das 500. Jubiläum der Reformation begangen wird, bringt sich Sachsen mit dem größten Fundus von Kunstschätzen aus dieser Zeit ein. Einen Teil davon zeigt die Sonderausstellung zu Bischof Benno „Ein Schatz nicht von Gold“ auf der Albrechtsburg Meißen vom 12. Mai bis 5. November. Hervorzuheben sind ebenso die neuen Dauerausstellungen “Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht” und “Kurfürstliche Garderobe” in frisch sanierten, musealen Räumen des Dresdner Residenzschlosses. Ebenfalls von Mai bis Oktober zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Sonderausstellung „Torgau – Residenzstadt der Reformation“ im Schloss Hartenfels. Der Kirchentag auf dem Weg in Leipzig vom 25. bis 29. Mai und auch das Bachfest Leipzig 2017 »Ein schoen new Lied« vom 9. bis 18. Juni ordnen sich in die Höhepunkte im Lutherjahr ein. Auch die Dresdner Frauenkirche und die Semperoper widmen sich dem Thema in ihren umfangreichen Programmen. Über weitere Ereignisse im Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum in Sachsen informiert die Broschüre „Veranstaltungshöhepunkte 2016 – 2018“.
 
Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – im Dialog zwischen den bedeutenden und prägenden Stimmen der internationalen Klassikszene und dem einzigartigen kulturellen und historischen Umfeld präsentieren die Dresdner Musikfestspiele zu ihrem 40. Jubiläum vom 18. Mai bis 18. Juni ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt. Rund 2.500 Künstler und Mitwirkende auf und hinter der Bühne werden Dresden dann in eine pulsierende Festspielstadt verwandeln. Dresden trumpft auch theatralisch auf: Die Dresdner Philharmonie erhält im sanierten Kulturpalast im Frühjahr einen neuen Konzertsaal, das ehemalige Kraftwerk Mitte ist neue Heimat der Staatsoperette Dresden und des tjg. theater junge generation. Und: „Elbflorenz“ gewinnt aus seiner Lage im Elbtal mit seinen Schlössern, Herrensitzen und Weinbergen besonderen Reiz. Hier versteht man es, Kunst, Kultur und Natur zu genießen. Das 25-jähige Jubiläum der Sächsischen Weinstraße ist ganz sicher ein Reiseanlass, die besondere Lebensart kennen zu lernen und einen Besuch mit Veranstaltungen zum 175. Geburtstag von Karl May in Radebeul und des Moritzburg Festivals zu verbinden. 25. Geburtstag feiert ebenso das Musikfestival Sandstein & Musik in Kirchen, in Steinbrüchen und auf Marktplätzen der Sächsischen Schweiz. Ereignisse ganz anderer Art werden das neue 360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi „Titanic“ ab 28. Januar in Leipzig und das erste NeuSeenLand-Musikfestival am Zwenkauer See vom 29.6. bis 2.7. sein.
 
Spannende Stadtgeschichten wie die des Zittauer Advokaten Christian Gottlieb Priber, der sein Glück bei den Cherokee-Indianern suchte oder welche Spuren Mick Jagger in Bautzen hinterlassen hat, erzählt die neuste Ausgabe des Magazins „Stadtschönheiten Sachsen“. Das Heft blickt auf erlebnisreiche Momente in Annaberg-Buchholz, Freiberg, Zwickau, Plauen, Grimma, Torgau, Meißen, Radebeul, Pirna, Zittau, Görlitz, Kamenz und Bautzen sowie in Dresden, Leipzig und Chemnitz. Und so manch guter Veranstaltungstipp ist hier ebenfalls zu finden: etwa in Görlitz die Jazztage vom 17. bis 21. Mai, das Straßentheaterfestival Via Thea vom 6. bis 8. August und das Altstadtfest vom 25. bis 27.
August oder die Höhepunkte zum 175. Geburtstag von Karl May in Radebeul. Freiberg zieht vom 6. bis 17. September alle Register zu den Silbermanntagen.

In Sachsen werden Kulturerlebnis und Aktivität oftmals miteinander verbunden. Immer sind es die landschaftlichen Reize, die Besucher schätzen. Mit vier attraktiven Mittelgebirgen zeigt sich Sachsen besonders attraktiv von seiner aktiven Seite. Ob auf dem Oberlausitzer Bergweg von Neukirch bis Zittau, auf dem Vogtland-Panorama-Weg, dem Malerweg im Nationalpark Sächsische Schweiz oder dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland - Wandern, Radwandern und Mountainbike fahren stehen hier hoch im Kurs.

Die Erlebnisheimat Erzgebirge präsentiert sich 2017 als Kultur- und Aktivland und verbindet damit die zwei beliebtesten Urlaubsformen miteinander. Ambitionierte Sportler und Wanderfans erwartet vom 11. bis 13. August mit dem Erzhike-Marathon ein Kamm-Wandererlebnis der besonderen Klasse. Bei den Wanderwochen „echt Erzgebirge“ geht es hingegen etwas gemütlicher zu. Erstmals finden vom 18. bis 22. Januar 2017 Winterwanderwochen statt. Im Frühjahr wird vom 20. bis 28. Mai und im Herbst vom 16. bis 24. September gemeinschaftlich auf verschiedenen Routen gewandert. Grenzenloses Radvergnügen bietet die Radfernroute „Sächsische Mittelgebirge“. Jene, die mit viel Muskelkraft die Berge erklimmen wollen, nehmen sich die deutschlandweit einmalige Mountainbike-Strecke Stoneman Miriquidi mit neun Gipfeln, 4.400 Höhenmetern und 162 Kilometern durch zwei Länder vor. Kulturell zeigt sich die beliebte Ferienregion bei den Silbermanntagen vom 6. bis 17. September und den artmontan-Kulturtagen. Die Bergstadt Ehrenfriedersdorf ist vom 8. bis 10. September Gastgeberin des nur alle fünf Jahre stattfindenden Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentages. Beim traditionellen Eisenbahn- und Oldtimersommer bahnen sich am 8./9. Juli, am 15./16. Juli und am 12./13. August nostalgische Erlebnisse an.

Auch Familien können sich auf ereignisreiche und abenteuerliche Angebote freuen. So öffnen im Frühjahr zum Beispiel die beliebten Freizeitparks wieder ihre Pforten. Einer davon, der größte, ist der Vergnügungspark BELANTIS in Leipzig. Dieser startet am 8. April in die neue Saison. Ein Höhepunkt wird die Energy Summer Opening Party am 17. Juni sein. Sie verspricht Nervenkitzel pur und Livemusik vom feinsten vor der atemberaubenden Vergnügungspark-Kulisse mit über 60 Attraktionen. Und auch der Zoo Leipzig lockt ab 21. März wieder in seine großzügigen Anlagen und Gehege. Mit Spannung erwartet wird neben zahlreichen Tiergeburten die Eröffnung der Himalaya-Gebirgslandschaft in der Themenwelt Asien, in der Schneeleoparden, rote Pandas und Gänsegeier ihre neue, naturnahe Heimat finden.
Zudem ist Vitalurlaub in Sachsen mehr als eine klassische Wellness-Reise. Traditionsreiche Kurorte und Bäder im Vogtland, Erzgebirge, in der Region Leipzig und in der Sächsischen Schweiz überzeugen durch einen langjährigen Erfahrungsschatz.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-4917025, Fax: 0351-4969306, presse.tmgs@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de;