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Ein Zeichen der Hoffnung: Sachsen steht als erste „Offizielle Kultur-Destination“ im digitalen Schaufenster der ITB Berlin NOW 2021

Die heute gestartete, digitale Internationale Tourismus Börse Berlin (ITB) präsentiert den Freistaat Sachsen vom 9. bis 12. März 2021 als „Offizielle Kultur-Destination“. Diesen Titel vergibt die ITB erstmals in ihrer 50-jährigen Geschichte, um ein Kulturreiseziel besonders hervorzuheben. „Darauf sind wir sehr stolz. Wir haben die digitalen Schaufenster poliert und wollen genau das bieten, wonach die Menschen aktuell Sehnsucht haben: Kunst und Kultur, lebhafte Städte, traumhafte Landschaften – und ja, auch Biergärten und Weinstuben. Wenn auch zunächst noch digital“, sagte Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, zur Eröffnung der ITB Berlin NOW am Dienstag in der Online-Pressekonferenz des Freistaates Sachsen. Die ITB komme genau rechtzeitig vor dem Neustart, den der Tourismus so dringend braucht. „Ich sehe diese Messe als ein Zeichen der Hoffnung für die Reisebranche. Hier müssen wir alle Register ziehen, um auf den Moment vorbereitet zu sein, wenn Reisen wieder möglich sind. Unser Bestreben gilt der notwendigen finanziellen Unterstützung für das Tourismusmarketing der Regionen, insbesondere in der Phase der Wiedereröffnung“, so Barbara Klepsch. Sie hoffe sehr darauf, dass die Gesellschaft im Laufe dieses Jahres durch die Impfung gegen das Corona-Virus Stück für Stück zur Normalität zurückkehren könne und damit auch Reisen wieder möglich werden.

„Die sächsischen Regionen sind attraktive Ziele, und die Städte werden mit dem Umland neue Angebote entwickeln, die noch stärker Natur und Kultur miteinander verbinden“. Das neue Konzept der ITB-Kulturpartnerschaft sei deshalb maßgeschneidert für Sachsen, denn es ermögliche, auf das herausragende Angebot an Kultur- und Städtereisen in Kombination mit unverwechselbaren Naturerlebnissen aufmerksam zu machen. Zudem wird Sachsen auf der ITB auch bereits Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 präsentieren. Mit Blick auf die Rolle Sachsens als „Gastland der ITB“ im kommenden Jahr wolle der Freistaat die Chance nutzen, sich als Deutschlands Kulturreiseziel Nummer eins weiter zu profilieren und zugleich weitere Reisethemen und Reiseanlässe in den Fokus der Touristiker aus aller Welt zu rücken, kündigte die Ministerin an.

Die Präsentation des Reiselandes Sachsen auf der ITB 2021 übernimmt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) unter der touristischen Dachmarke „Sachsen. Land von Welt.“ Mit dem Motto „Saxony – Feel the art beat“ wirbt die TMGS gemeinsam mit 26 weiteren Partnern aus Kunst, Kultur und Tourismus aufmerksamkeitsstark für Sachsen. „Wir nutzen die Bühne der neu geschaffenen ITB-Plattform, um mit einer anspruchsvollen wie unterhaltsamen digitalen Show die Köpfe und Herzen der internationalen Fachbesucher zu erreichen“, erklärte Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. Zwei exklusive von der ITB zur Verfügung gestellte Livestream-Kanäle sorgen für eine besonders hohe Sichtbarkeit der Programme im Show Room und im Kultur-Café. Über diese zwei „Bühnen“, präsentiert im offiziellen Messeprogramm, wird ein breites Publikum erreicht.

Der virtuelle Messeauftritt hält neben vielen Informationen in Wort und Bild thematische Webinare, Image- und Produktpräsentationen in unterschiedlichen Sprachen sowie Experteninterviews bereit. Herzstück ist der sogenannte Show-Room, in dem die TMGS täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr die Reise-Highlights Sachsens präsentiert. Dazu gehören die bisher größte Ausstellung über den Maler Johannes Vermeer in Deutschland in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden ab 4. Juni 2021, das neue Kammermusikfestival für klassische Musik Con Spirito vom 11. bis 19. September und WAGNER 22 in Leipzig, aber auch besondere Events zu Anlässen wie 450 Jahre Schloss Augustusburg 2022. Hinzu kommen Neuigkeiten wie die Eröffnung der „Blockline“ als neues Bike-Abenteuer für die ganze Familie im Mountainbike-Paradies Erzgebirge und zum Sächsischen Wandertag 2022 im Vogtland.

Einen lebhaften kulturellen Eindruck von Sachsen liefert vor allem das Kultur-Café. In vielen Videoclips zeigt Sachsen sich schön und unbekannt, laut und leise als Land der Musik, Kunst und Handwerkskunst, Architektur und Industriekultur, der Schlösser, Burgen und Gärten, der Dampfeisenbahnen und als Weihnachtsland.

Einen besonderen Fokus richtet der Freistaat Sachsen auf Chemnitz, die Kulturhauptstadt Europas 2025. „Gemäß dem Motto ‚C the Unseen‘ werden wir im Kulturhauptstadtjahr 2025 unentdeckte Orte erlebbar und das bisher Unsichtbare sichtbar machen. Von Chemnitz aus wollen wir über die Kultur des Machens europäische Macherinnen und Macher verbinden, Demokratie stärken und Menschen zusammenbringen“, erklärte Sören Uhle, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderung und Entwicklungsgesellschaft mbH. Orte für neue Netzwerke werden zum Beispiel in 3.000 Garagen entstehen. Längst zu klein geworden für die Karossen der Neuzeit, sind sie Werkstätten, Lagerräume oder Refugien ganz privater Geschichten. Sie werden zu individuellen Räumen der Interaktion und laden zum gemeinsamen Machen ein. Für kulturelle Events und Austausch werden auch 4.000 Apfelbäume mit ihren Paten stehen, die bei der Parade der Apfelbäume Gastgeber für ganz Europa sind. Der Purple Path, ein Kunstparcours, wird sich 2025 durch die gesamte Kulturregion ziehen und Kunst im öffentlichen Raum hervorheben und neu entstehen lassen. „Aber bereits jetzt lohnt es sich, diese Stadt und die gesamte Region zu erkunden und den Menschen zu begegnen, die sie aktiv gestalten und die für ihre ‚Machermentalität‘ seit eh und je bekannt sind“, sagte Sören Uhle und verweist auf die geplanten Sonderausstellungen in den Kunstsammlungen Chemnitz, dem Industriemuseum oder dem Sächsischen Museum für Archäologie Chemnitz, welche sich ebenfalls am ITB-Programm von Chemnitz und der Region beteiligen.

„Diese ITB ist der heiße Draht zu unseren touristischen Partnern im In- und Ausland sowie zu Neugeschäft. Wie wichtig es ist, bestehende Kontakte zu pflegen und sich neu zu vernetzen, haben die Ergebnisse unserer deutschen und internationalen, crossmedialen Kampagnen bewiesen“, erklärte Veronika Hiebl. Der Freistaat Sachsen hatte dafür Finanzmittel in Höhe von 900.000 Euro zur Verfügung gestellt. Vor allem die Sommermonate 2020 hätten gezeigt, dass sich konsequente und kontinuierliche Tourismuswerbung auszahle. Daran wolle die TMGS jetzt anknüpfen. „Mit unseren deutschlandweiten Kampagnen ‚Erlebe Dein Sachsen‘ und ‚Entdecke Deutschland‘ der 16 Bundesländer sowie mit der internationalen Werbeoffensive ‚Saxony Travel Dreams‘ stehen wir in den Startlöchern. Sobald Urlaubsreisen in Deutschland wieder möglich sind, werden wir auf allen Kanälen mit unseren Reiseangeboten präsent sein. Hierzu laufen bereits Abstimmungen mit den Tourismusregionen im Land, so dass wir gemeinsam mit geballter Kraft auftreten können“, so die Unternehmenschefin. Große Potenziale ergeben sich im Inland dabei in den Bereichen Natur- und Aktivurlaub, in der Schärfung des Profils des Städtetourismus, im Campingsegment sowie bei der Gestaltung innovativer, individueller Angebote. Wichtig ist auch eine stärkere Fokussierung auf Qualität statt Quantität und die stetige Weiterentwicklung der digitalen Kanäle, um die Gäste zielgenau und effizient zu erreichen. Im Ausland gehe es um die langfristige Kundenbindung. Hier will die TMGS mit zukunftsorientiertem Marketing die Marktentwicklungen aktiv gestalten, Empathie schaffen, inspirieren und zum Reisen motovieren.

Die sächsische Tourismusbranche ist im Jahr 2020 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie hart getroffen worden. So bilanzierte Sachsen für das Jahr 2020 rund 4,8 Millionen ankommende Touristen und knapp 13,5 Millionen Übernachtungen. Das bedeutet 43 Prozent weniger Ankünfte und 35 Prozent weniger Übernachtungen als 2019. Damit bewegt sich Sachsen bei den Übernachtungen im Jahr 2020 im Vergleich aller 16 Bundesländer im vorderen Drittel. Das Minus von 34,9 Prozent im Zeitraum Januar bis Dezember fällt um mehr als vier Prozent geringer aus als das Deutschlandergebnis. Bezogen auf das Ausland weist die Statistik Übernachtungsrückgänge für das gesamte Jahr 2020 von 55,6 Prozent aus. In Deutschland insgesamt betrug der Rückgang 64,4 Prozent.

Sachsen auf der ITB Berlin NOW 2021 besuchen

Weitere Pressetermine:

10. März 2021, 11.00 – 12.00 Uhr, digitale Pressekonferenz im Presse-Café Sachsen „Die Sehenswerten Drei“ mit Geschäftsführerin Patrizia Meyn zum Ausblick auf die Sonderausstellung „450 Jahre Schloss Augustusburg“

11. März 2021, 12.00 - 13 Uhr, Presse-Talkim ITB-Pressecafé Dresden Elbland mit der Geschäftsführerin Corinne Miseer der Dresden Marketing Gesellschaft, u.a. zum touristischen Jahr 2020, aktuellen Herausforderungen und neuen Reisehighlights für das Reiseziel Dresden Elbland

Presse-Café, 9. bis 12. März 2021, jeweils von 10 bis 18 Uhr
Sie sind herzlich eingeladen, im Presse-Café Sachsen mit uns ins Gespräch zu kommen: bei individuellen Treffs oder in kleineren Gruppen, zu Interviews und Gesprächsrunden, zu Präsentationen und einfach zum Reden. Hier erhalten Sie auch Hinweise zu aktuellem Pressematerial.

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien. Auskunft und Beratung zur Reisedestination Sachsen sowie Buchungen werden über den Buchungsservice Sachsen angeboten.

Pressekontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Bautzner Straße 45 / 47, 01099 Dresden, Tel.: +49 (0)351-4917025, Mobil: +49 (0)171-4469930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de, www.facebook.com/SachsenTourismus, www.instagram.com/SachsenTourismus

Premiere auf der ITB 2021 für Sachsen als „Offizielle Kultur-Destination“

Der Freistaat Sachsen wird sich auf der digitalen Internationalen Tourismus Börse Berlin vom 9. bis 12. März 2021 erstmals mit dem Titel „Offizielle Kultur-Destination der ITB Berlin 2021“ vorstellen. Den Titel hatte die Messe Berlin an den Freistaat vergeben. „Das neue Konzept der Kulturpartnerschaft ist maßgeschneidert für Sachsen. Damit verbindet sich die besondere Möglichkeit, auf unser herausragendes Angebot an Kultur- und Städtereisen in Kombination mit unverwechselbaren Naturerlebnissen aufmerksam zu machen“, sagte Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, am Mittwoch in Dresden. Die Messeteilnahme sei als Auftakt für die Werbung zum touristischen Neustart nach dem Lockdown zu bewerten. „Wir wollen das Kulturreiseziel Nummer eins in Deutschland bleiben, rücken aber zugleich weitere Reisethemen und Reiseanlässe in den Fokus der Touristiker aus aller Welt“, so Ministerin Barbara Klepsch. Die Präsentation des Reiselandes Sachsen auf der ITB 2021 übernimmt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) unter der touristischen Dachmarke „Sachsen. Land von Welt.“ Sachsen ist damit der erste Aussteller in der über 50-jährigen Geschichte der weltgrößten touristischen Branchenmesse, der diesen Titel tragen wird.

Die ITB Berlin NOW 2021 mit derzeit rund 3.500 Ausstellern aus über 120 Ländern, 500 angemeldeten Medienvertretern und 100 Bloggern bietet der Branche eine zentrale Online-Plattform für Vernetzung, Business und Content und richtet sich in diesem Jahr ausschließlich an das Fachpublikum. Unter dem Motto „Saxony – Feel the art beat“ wird die TMGS gemeinsam mit 26 weiteren Partnern aus Kunst, Kultur und Tourismus für Sachsen werben. „Wir werden alle Register ziehen, um Sachsen als offizielle Kultur-Destination der

ITB Berlin 2021 perfekt in Szene zu setzten“, erklärte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. Dazu ist für die erstmals rein digital stattfindende Messe in den zurückliegenden Wochen ein umfangreicher virtueller Messeauftritt entwickelt worden, der neben umfangreichen Informationen in Text und Bild auch Webinare, Produktpräsentationen, (Experten)Interviews, allgemeine Sachsen-Präsentationen, auch in unterschiedlichen Sprachen, sowie Slide-Shows und Videos enthält. Zwei exklusive von der ITB zur Verfügung gestellte Livestream-Kanäle sorgen für eine besonders hohe Sichtbarkeit der Programme im Show Room und im Kultur-Café. Über diese zwei „Bühnen“, angekündigt im offiziellen Messeprogramm, wird ein breites Publikum erreicht.

Der sogenannte Show-Room ist das Herzstück des Onlinemessestandes, in dem die TMGS täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr die Reise-Highlights Sachsens präsentiert. Dazu gehören zum Beispiel die bisher größte Ausstellung über den Maler Johannes Vermeer in Deutschland in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden ab Juni 2021, neue Festivals für klassische Musik wie WAGNER 22 in Leipzig, besondere Events zu Anlässen wie 450 Jahre Schloss Augustusburg und Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025. Hinzu kommen Neuigkeiten wie die Eröffnung der „Blockline“ als neues Bike-Abenteuer für die ganze Familie im Mountainbike-Paradies Erzgebirge und der Sächsische Wandertag 2022 im Vogtland. Einen kulturellen Eindruck von Sachsen liefern Präsentationen wie „SAX Talk - Appetizers from Saxony“ am 10. März und das Kultur-Café mit Videoclips zu Erlebnissen von klassischer Musik bis Festivals, von Alten Meistern bis Urban Art, von Industriekultur, Architektur, Schlössern und Burgen bis zu den sächsischen Stadtschönheiten. Der mit dem Deutschen Tourismus-Preis ausgezeichnete Ideenwettbewerb „So geht sächsisch. Deine Idee für deine Region.“ des Freistaates Sachsen erhält ebenfalls eine Plattform bei einer Podiumsdiskussion am 11. März. Im Presse-Café werden Journalisten mit aktuellen Informationen versorgt.

„Die Präsenz Sachsens auf der ITB ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum touristischen Neustart Sachsens, um nach dem Lockdown den Tourismus schnell wieder anzukurbeln und Sachsen verstärkt in Deutschland und in der Welt als attraktives Reiseziel zu positionieren“, kündigt Ministerin Barbara Klepsch an. Der Blick auf die touristischen Zahlen Sachsens 2020 im Bundesvergleich zeigt, dass sich konsequente und kontinuierliche Tourismuswerbung auszahlt. Mit einem Minus von 34,9 Prozent bei den Übernachtungen im Zeitraum Januar bis Dezember liegt Sachsen deutlich besser als die Mehrheit der anderen Bundesländer. Der gästereiche Sommer konnte jedoch den massiven Verlust für das gesamte Jahr nur sehr bedingt ausgleichen. Das Ausbleiben der Gäste durch den erneuten Lockdown ab November hat Sachsen hart getroffen. Im für Sachsen besonders wichtigen Weihnachtsmonat Dezember ergab sich dadurch ein Minus von mehr als 90 Prozent. Bezogen aufs Ausland weist die Statistik Übernachtungsrückgänge für das gesamte Jahr 2020 von 55,6 Prozent aus. In Deutschland insgesamt betrug der Rückgang 64,4 Prozent.

Die TMGS hatte mit ihrer im Juli 2020 gestarteten deutschlandweiten Angebotskampagne „Erlebe Dein Sachsen“ allein über ihre Online- und Social-Media-Kanäle mehr als 109 Millionen Impressionen und zirka 350.000 Besucher auf der Landing Page www.erlebe-dein-sachsen.de erzielt. Mit der internationalen Werbeoffensive „Saxony Travel Dreams“ wurden von Mai bis Dezember mehr als 5,6 Millionen Nutzer erreicht. Daran wird die Landesmarketinggesellschaft anknüpfen, sobald der Startschuss für Urlaubsreisen in Deutschland fällt. Große Potenziale ergeben sich dabei in den Bereichen Natur- und Aktivurlaub, in der Schärfung des Profils des Städtetourismus, im Campingsegment, sowie bei der Gestaltung innovativer, individueller Angebote. Wichtig ist auch eine stärkere Fokussierung auf Qualität statt Quantität und die ständige Weiterentwicklung der digitalen Kanäle, um die Kunden zielgenau und effizient zu erreichen.

Ein weiterer Trend ist nach Angaben der TMGS das veränderte Buchungsverhalten der Sachsen-Gäste. So wurden 2020 doppelt so viele Buchungen im sächsischen Buchungssystem über die großen Onlinebuchungsportale wie beispielsweise booking.com generiert. Die seit nunmehr einem Jahr bestehende Kooperation Sachsens mit dem Online-Vertriebsdienstleister OBS OnlineBuchungService GmbH entwickelte sich dabei als Wachstumsmotor, vor allem für Übernachtungsbetriebe im ländlichen Raum. „Die Sichtbarkeit der Unterkünfte auf dem Onlinereisemarkt gilt in einer für den Tourismus schwierigen Zeit als eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermarktung. Vor allem kleinere Beherbergungsbetriebe im ländlichen Raum profitierten vom Anschluss an das weltweite Online-Buchungsnetz mittels Schnittstellen und konnten überregional an Relevanz gewinnen“, so TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl.

Als erste Destination in Sachsen hat sich das Erzgebirge im vergangenen Jahr der Kooperation angeschlossen. „Gerade vor dem Hintergrund des 2019 verliehenen Titels für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum UNESCO Welterbe war die Zusammenarbeit ein strategisch wichtiger Schritt, um die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Destination Erlebnisheimat Erzgebirge zu stärken. Mit über 30.000 Betten, davon ein Drittel Kleinstvermieter, bietet die Kooperation eine sehr gute Möglichkeit für unsere Gastgeber, die Vielzahl der elektronischen Vertriebspartner zu bündeln und Ihnen Wege für erfolgreiche Vertriebsaktivitäten zu eröffnen. Besonders positiv ist, dass trotz einer hohen Dynamik und Dank der professionellen Präsentationen, Webinare und Gastgeber-Schulungen der Servicegedanke im Vordergrund stand und wir bereits im fünften Monat nach dem ersten Startschuss 20 Prozent unserer Vermieter sowie ein damit einhergehendes Anfragevolumen von über 200.000 Euro generieren konnten“, schätzte Ines Hanisch Lupaschko, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V. ein.

Der Freistaat Sachsen war im Februar 2020 das erste Bundesland, das in Deutschland Regionen übergreifend seinen touristischen Anbietern den Weg zu den großen Online-Buchungsportalen dieser Welt über den Mittler OBS OnlineBuchungService GmbH Ostbayern geebnet hatte.

Pressetermine auf der ITB

9. März 2021, 11.00 - 11.30 Uhr, digitale Pressekonferenz Sachsen als "Offizielle Kultur-Destination der ITB 2021", Themen sind neue Trends und Entwicklungen, herausragende kulturelle Ereignisse und Neuigkeit 2021 und 2022 sowie Chemnitz-Kulturhauptstadt Europas 2025. Gesprächspartner werden die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Veronika Hiebl, und der Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Sören Uhle, sein.

10. März 2021, 11.00 – 12.00 Uhr, digitale Pressekonferenz im Presse-Café Sachsen „Die Sehenswerten Drei“, Thema: „Der erste mit Weitblick- Kurfürst August & die Renaissance“; Patrizia Meyn, Geschäftsführerin gibt einen Ausblick auf 450 Jahre Schloss Augustusburg, welches 2022 mit einer Sonderausstellung und einem umfassende Begleitprogramm begangen wird.

11. März 2021, 12.00 - 13 Uhr, Presse-Talk mit Geschäftsführerin Corinne Miseer, im ITB-Pressecafé Dresden Elbland. Corinne Miseer wird dabei eine Bilanz über das touristische Jahr 2020 ziehen, über aktuelle Herausforderungen für das Reiseziel Dresden Elbland, für den Tourismus generell und spannende neue Reisehighlights vorstellen. Dazu gehören Angebote wie die spektakuläre Vermeer-Sonderausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister, die neue Dauerpräsentation „Zwinger Xperience“ und viele attraktive Aktiv-, Natur- und Genusserlebnisse. 

Presse-Café, 9. bis 12. März 2021, jeweils von 10 bis 18 Uhr

Die TMGS sowie die Dresden Marketing Gesellschaft, Leipzig Tourismus und Marketing Gesellschaft, Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft und Tourismusverband Vogtland e.V in ihrem Presse-Café zu individuellen geöffnet ist.

Pressekontakt:

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Tel.: 0351 4 91 70 25, Mobil: 0171  44 69 930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de

Corona trifft Tourismus in Sachsen hart - Zuversicht für Neustart 2021

Rund 4,8 Millionen Touristen und knapp 13,5 Millionen Übernachtungen weist die Statistik für Sachsen im Jahr 2020 aus. Das bedeutet 43 Prozent weniger Ankünfte von Übernachtungsgästen und 35 Prozent weniger Übernachtungen als 2019. Die sächsische Tourismusbranche ist im Jahr 2020 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie hart getroffen worden. Die Ankünfte- und Übernachtungszahlen entsprechen ungefähr dem Niveau von vor 20 Jahren.

Zunächst war der Start im Januar und Februar 2020 mit einem Plus von acht Prozent mehr Gästeankünften und sieben Prozent mehr Übernachtungen besser gelungen als zum Jahresauftakt 2019. Auch nach dem ersten Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai 2020 mit massiven Einbrüchen hatte die Branche vor allem im Sommer wieder an Fahrt aufgenommen. So reisten zwischen August und Oktober rund zwei Millionen Gäste an, die über 5,6 Millionen Übernachtungen buchten. Das bedeutet einen Rückgang von minus 17 Prozent bei den Ankünften und minus sieben Prozent bei den Übernachtungen. Diese Zahlen stellen einen leichten Aufwärtstrend dar, denn von März bis Juli waren es noch minus 57 Prozent Gästeankünfte und minus 49 Prozent Übernachtungen.

Die seit dem 2. November 2020 geltenden Reiseverbote führten dann jedoch zwangsläufig zu erneuten drastischen Rückgängen im November und Dezember um 87 Prozent. „Die Corona-Pandemie stellt den Tourismus vor große Herausforderungen und die Lage für die gesamte Branche ist extrem schwierig. Ich bin froh und dankbar, dass die Akteure im Sommer letzten Jahres mit hoher Kreativität und viel Engagement alles darangesetzt haben, Sachsen als attraktives Reiseziel zu positionieren. So konnte sich die Branche kurzfristig erholen. In den Zeiten, in denen man reisen konnte, haben wir intensiv mit erheblichen zusätzlichen Budgets für Sachsen geworben“, sagte Sachsens Staatsministerin für Kultur- und Tourismus, Barbara Klepsch,am Donnerstag.

„Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH hat nach dem ersten Lockdown und vor Beginn der Sommerferien mit der Recovery-Kampagne ‚Erlebe Dein Sachsen‘ mit ganzer Kraft und konkreten Urlaubsangeboten aller sächsischen Reisedestinationen Sachsen als unverwechselbares Kultur- und Naturreiseziel vor allem auf dem deutschen Markt platziert. Unterstützt mit 900.000 Euro vom Freistaat Sachsen, konnten wir mit dieser crossmedialen Werbe- und Angebotskampagne deutschlandweit eine große Wirkung erzielen. Parallel dazu haben wir mit allen 16 Bundesländern unter „Entdecke Deutschland“ für Sachsen als Reiseziel geworben“, erklärte TMGS-Geschäftsführerin, Veronika Hiebl. „Daran knüpfen wir auch in diesem Jahr wieder an, sobald der Startschuss für Urlaubsreisen in Deutschland fällt. Ziel ist es, möglichst schnell wieder Gäste für Sachsen zu gewinnen, um so die wirtschaftliche Situation der Tourismusbranche zu verbessern“, sagte sie. Dafür wird die TMGS mit der Weiterführung ihrer Kampagnen „“Erlebe Dein Sachsen“ und die Deutschlandkampagne der Bundesländer“ erneut zielgruppengerechte Register im Tourismusmarketing ziehen.

„Die breite Kulturlandschaft in Sachsen ist für uns eine ganz zentrale Lebensader, ohne die der Tourismus nur sehr eingeschränkt funktioniert. Alle unsere Bemühungen zielen darauf ab, dass Kultureinrichtungen ab März wieder öffnen können, wenn es die Infektionszahlen zulassen. Wir wollen alle gemeinsam aus dieser Situation herauskommen und die Akteure hoffen dabei auf dieses Jahr. Die sächsischen Regionen sind attraktive Reiseziele. Die Städte werden mit dem Umland neue Kombinationen finden, um noch stärker Natur und Kultur miteinander zu verbinden. Wir sind im engen Austausch, um für den Tourismus die notwendige finanzielle Unterstützung zu ermöglichen. Damit wollen wir die weitere Entwicklung und das Tourismusmarketing der Regionen finanzieren, insbesondere in der Phase der Wiedereröffnung. Wir hoffen, dass die Hilfsmaßnahmen des Bundes Wirkung zeigen und möglichst viele Betriebe gerettet werden können“, blickt die Staatsministerin voraus. 

Landrat Rolf Keil, Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. schätzt dazu ein: „Jetzt gilt es, nach vorn zu denken. Der Aktivtourismus mit Naturerlebnissen, zwischen Ruhe und Abenteuer, ist im Aufwind. Es wird nach der Krise neue Chancen für Leben und Arbeiten im ländlichen Raum geben. Lebensqualität für unsere Menschen ist die beste Standortqualität für unsere Gäste. Perspektivisch werden jene Unternehmen sich am Markt behaupten, welche ein klares Profil besitzen sowie erfolgreich um die Gunst von Kunden und qualifizierten Mitarbeitern werben. Unternehmen die auf Digitalisierung, Flexibilität, Nachhaltigkeit und Innovationen setzen, werden im Wettbewerb besser als andere bestehen können.

Um die Zukunft der Tourismusbranche nach der Krise zu sichern, ist auch weiterhin die politische Unterstützung in Form von Kompensations- und Fördermaßnahmen gefragt. Mit neuen Ideen in historische Gasthöfe oder neue Angebote für Wohnmobile zu investieren, sind nur zwei Beispiele dafür. Auch auf das Dauerthema Betriebsübergabe und -übernahme kommt neuer Druck, dem Wirtschaft und Freistaat mit allen Instrumenten begegnen müssen. Der Tourismus braucht jetzt Perspektiven und eine konstruktive Aufbruchsstimmung, um sich für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu rüsten.“

Das Virus wird uns noch lange begleiten, deshalb besteht die Herausforderung für Unternehmen und Destinationen bei den Gästen mit „sicheren Angeboten“ um Vertrauen zu werben, damit Reisen für uns alle wieder unbeschwert möglich wird. Gebraucht werden praktikable Impfverfahren, anerkannte Testroutinen und kluge Lösungen zur Nachverfolgung für den betrieblichen Alltag im Tourismus. Gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus haben wir erste Vorschläge für eine Öffnungsstrategie erarbeitet und erwarten nun, dass diese auch diskutiert werden und in einen Öffnungsfahrplan einfließen. Mit zunehmend besseren Möglichkeiten zum Gesundheitsschutz, zu Testroutinen und zur Kontaktnachverfolgung sowie mit technischen, innovativen Schutz- und Hygienemaßnahmen besteht eine realistische Grundlage für einen Neustart des Tourismus in Sachsen.“

 

Auch in diesem Jahr wird der Wunsch vieler Deutscher groß sein, Urlaub im eigenen Land zu machen. „Die Corona-Pandemie scheint einen Wertewandel hin zu mehr sozio-ökologischer Verantwortung im Reiseverhalten befördert zu haben. Große Potenziale ergeben sich dadurch in den Bereichen Natur- und Aktivurlaub, in der Schärfung des Profils vom Städtetourismus sowie bei der Gestaltung innovativer Angebote abseits der üblichen Touristenpfade“, sagte Veronika Hiebl.

Blick ins Ausland

In den besucherschwachen Monaten Anfang des Jahres gab es erfreuliche Zuwächse bei den internationalen Gästen. Im März brachen die Auslandszahlen dann schon auf die Hälfte des Vorjahresniveaus ein, im April und Mai auf nur noch zirka 20 Prozent. Besonders schmerzhaft waren die Rückgänge in den üblicherweise besucherstarken Sommer- und Herbstmonaten auf teilweise unter 50 Prozent des Vorjahresniveaus. Insgesamt fällt die Jahresbilanz bei internationalen Gästen in Sachsen im Vergleich zu 2019 sehr negativ aus. Der Rückgang von über 2,2 Millionen Übernachtungen im Vorjahr auf insgesamt knapp eine Million im vergangenen Jahr bedeutet ein Minus von 55 Prozent.   

Von Beginn an hatte die TMGS mit ihrer crossmedialen Kampagne „Saxony Travel Dreams“ auch den Kontakt zu potenziellen Gästen und ihren Partnern im Ausland kontinuierlich gehalten und weiter vertieft. Bei exklusiven Webinaren der Deutschen Zentrale für Tourismus in Singapur, Indonesien, Malaysia und Thailand konnten Kontakte zu mehr als 200 asiatischen Reiseveranstaltern und touristischen Partnern geknüpft werden. Die Pandemie war gleichzeitig auch eine Herausforderung für innovative Kommunikationsideen. So entstand erstmals eine virtuell durchgeführte Studienreise durch den Freistaat im November. An dieser Reise nahmen via PC, Tablet oder Handy rund 600 Reiseveranstalter, Reiseagenturen und Journalisten aus 18 Nationen teil, darunter vor allem Teilnehmer aus den USA, Russland und Polen. 

Pressekontakte:

Sächsisches Staatsministerium für Kultur und Tourismus, Pressesprecher, Jörg Förster, Tel.: 0351 5 64 60620, presse.ktge-@smwk.sachsen-schützt.de, www.smwk.sachsen.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Tel.: 0351 4 91 70 25, Mobil: 0171  44 69 930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de,

LTV SACHSEN, stellvertretende Direktorin, Andrea Kis, Tel. 0172 35 88 112, kisge-@ltv-sachsen-schützt.de, www.ltv-sachsen.de

TMGS verstärkt sich mit Jost Beckmann

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) setzt auch im Jahr 2021 den Kurs der strategischen Neuausrichtung als touristisches Kompetenzzentrum konsequent fort und hat sich dafür personelle Verstärkung geholt. Jost Beckmann ist seit dem 1. Januar 2021 Leiter Strategische Marketingplanung, Marktforschung und Unternehmensentwicklung bei der TMGS. Nach dem Wechsel von Matthias Gilbrich ins Sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus zum Jahresbeginn wird er den begonnenen Prozess der Zielgruppensegmentierung und der Ausrichtung auf Leitthemen und Leitprodukte als neue strategische Basis des Tourismusmarketings des Unternehmens weiterentwickeln.    

Jost Beckmann, 1966 in Wolfenbüttel geboren, blickt als studierter Erziehungswissenschaftler mit Schwerpunkt Geographie, Reisen und Tourismus auf eine lange Berufserfahrung im Tourismus zurück. Zu den Stationen zu Beginn seiner Karriere 1995 gehörten das Produktmanagement Tauch- & Kulturreisen in den FIRST-Reisebüros Göttingen und das Tourismusreferat in einem Projekt zur nachhaltigen Verknüpfung von Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus. Im Jahr 2000 gehörte der Wahl-Dresdner als Produkt- und Area Manager sowie Leiter Marketing Inland zum Startteam der 1999 gegründeten TMGS. Seine Mission bis 2004 hieß die Einführung der touristischen Dachmarke Sachsen auf der Grundlage eines zielgerichteten Produktmanagements. In den zurückliegenden 16 Jahren war Jost Beckmann Leiter Fahrgastmarketing, Kundenkommunikation und -information der DB Regio Region Südost (Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt) und hier verantwortlich für die gesamte Kundenschnittstelle von der Fahrplaninformation über den Kundendialog bis zur Werbung. Von 2018 bis 2020 führte er die Geschäfte des Magdeburger Regionalverkehrsverbunds marego.  

Wert legt der neue Leiter Strategische Marketingplanung, Marktforschung und Unternehmensentwicklung auf Nachhaltigkeit sowohl bezogen auf das Produkt Tourismus als auch auf eine enge Kooperation mit den Partnern im Land.

Jost Beckmann ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Zu seinen Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören Rennradfahren, Yoga und Sportklettern in der Halle sowie am sächsischen Felsen.

Kontaktdaten bei der TMGS:
Jost Beckmann
Leiter Strategische Marketingplanung, Marktforschung und Unternehmensentwicklung
Tel.: +49 (0) 351 4917014
beckmann.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de
 

Austausch und Wissenstransfer für Touristiker: Tourismusnetzwerk Sachsen geht an den Start

Wissen bündeln, Akteure vernetzen, Informationsaustausch fördern: Wie wichtig eine schnelle Kommunikation, enge Abstimmung und gemeinsames Handeln für den Tourismus sind, zeigt die aktuelle Situation sehr deutlich. Nun gibt es ein neues landesweites, webbasiertes Werkzeug dafür: Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) und der Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) haben heute das Tourismusnetzwerk Sachsen an den Start gebracht – eine gemeinsame, interaktive Informationsplattform für die sächsische Tourismus-Branche. Die Seite ist ab sofort unter https://sachsen.tourismusnetzwerk.info abrufbar.

„Mehr denn je geht es in der jetzigen Situation darum, Informationen auszutauschen, Wissen zu bündeln und Akteure innerhalb der Tourismusbranche zu vernetzen. Diese Plattform ist wichtig, für eine gemeinsame strategische Entwicklung des sächsischen Tourismus und für die weitere digitale Ausrichtung der Tourismusbranche. Ich freue mich, dass die Tourismusakteure in Sachsen nun ein Netzwerk haben, um Themen zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen, Synergien einzugehen sowie Produkte zu entwickeln“, sagte Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, am Dienstag in Dresden.

Das Tourismusnetzwerk Sachsen wird aktuell getragen von 24 Netzwerkpartnern aus dem ganzen Land – Destinationen, Institutionen und Verbänden. Unter der Federführung von TMGS und LTV SACHSEN haben sie in den zurückliegenden Monaten gemeinsam die Inhalte für ihre Netzwerkplattform entwickelt. Inzwischen arbeiten bereits über 70 Redakteure und Autoren im Tourismusnetzwerk. „Die Vernetzung der touristischen Akteure in Sachsen soll mit dem Tourismusnetzwerk eine ganz neue Qualität bekommen. Auch im Hinblick auf unsere neue Digitalarchitektur für den Tourismus in Sachsen kann der Wissens- und Know-how-Transfer innerhalb der Tourismusbranche damit weiter gestärkt und professionalisiert werden. Es kommt nun darauf an, dass die Netzwerkpartner informative Inhalte in das Tourismusnetzwerk einpflegen und sich aktiv am Ausbau des Systems beteiligen. Nur so kann es Akzeptanz finden und Handwerkszeug für alle Touristiker in Sachsen werden“, erklärte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl.

Gewissermaßen aus einer Hand können auf der B2B-Plattform Informationen und Daten von und für touristische Akteure aller Destinationen und Orte, aus Institutionen und Verbänden gebündelt zur Verfügung gestellt und transferiert werden. Die Palette reicht von aktuellen Meldungen und Top-News, über die Koordination von Terminen, Weiterbildungs- und Kooperationsangebote, Marketingstrategien und Leitfäden, Qualitätsinitiativen und vieles mehr. Wöchentlich wird ein Newsletter an die registrierten Abonnenten versendet. Zudem ermöglicht die Plattform in Zukunft eine effiziente Kommunikation in virtuellen Kommunikationsräumen.

„Der Tourismus in Sachsen lebt vom gemeinsamen Miteinander der Akteure, von Kooperationen und der Vernetzung der Partner. Lebendige Netzwerke gab es schon immer - das Tourismusnetzwerk schafft einen neuen Raum, sich digital auszutauschen und hebt die Qualität der Wissensvermittlung auf ein neues Niveau“, stellt Manfred Böhme, Direktor des LTV SACHSEN, fest. „Unser Dank gilt allen 24 Partnern des Tourismusnetzwerks, die sich trotz der schwierigen aktuellen Situation mit viel Engagement, guten Ideen und Anregungen in den Aufbau der Plattform eingebracht haben. Sie tragen das Netzwerk und gestalten es auch in Zukunft aktiv mit.“

Mit der technischen Lösung www.tourismusnetzwerk.info arbeiten neben Sachsen in Deutschland noch fünf weitere Bundesländer:  Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Gemeinsam wird das Tourismusnetzwerk weiterentwickelt. Die Länder profitieren dabei vom jeweiligen Know-how und den Erfahrungen des anderen.

Pressekontakte:

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Leiterin Unternehmenskommunikation, Tel.: 0351 4 91 70 25, Mobil: 0171  44 69 930, Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de,

LTV SACHSEN, stellvertretende Direktorin, Andrea Kis, Tel. 0172 35 88 112, kisge-@ltv-sachsen-schützt.de, www.ltv-sachsen.de

Sächsisches Staatsministerium für Kultur und Tourismus, Pressesprecher, Jörg Förster, Tel.: 0351 5 64 60620, joerg.foersterge-@smwk.sachsen-schützt.de, www.smwk.sachsen.de

 

6 Tage in 6 Stunden: Sachsens erster virtueller Fam Trip weckt Reiselust im Ausland

Wenn ausländische Reiseveranstalter, Reiseagenturen und Journalisten nicht nach Sachsen reisen können, dann kommt Sachsen eben zu ihnen – nämlich auf den PC, das Tablet oder Handy. Erstmals hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) dafür eine virtuelle Studienreise durch den Freistaat organisiert, an der man sich ab 13. November in sechs Live Streams beteiligen kann. Damit beschreitet die TMGS einen ganz neuen Weg, um mit Partnern im Ausland in Kontakt zu bleiben und die Vorzüge Sachsens umfangreich, aber kompakt darzustellen. Ursprünglich sollte ein realer „Fam Trip“ mit 20 Vertretern der amerikanischen Reiseindustrie vor Ort in Sachsen stattfinden. „Da solch ein Vorhaben derzeit nicht möglich ist, haben wir entschieden, sie und Vertreter der Reiseindustrie aus der ganzen Welt zu einer virtuellen Tour einzuladen und haben diese entsprechend digital umgesetzt. Mehr denn je sind in der Vermarktung vor allem für das Incoming aus dem Ausland kreative Marketingideen gefragt, um an den Reiseentscheidern, Multiplikatoren und potenziellen Gästen dran bleiben zu können“, sagte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl am Mittwoch, zwei Tage vor dem Start des Trips in Dresden.

Sachsens erster virtueller „Fam Trip“ wird in englischer Sprache durchgeführt. Er ermöglicht es den Teilnehmern, vom 13. bis 18. November 2020 sechs volle Tage in Sachsen in nur sechs einstündigen Live-Streams zu erleben.

So landen sie virtuell am Freitag den 13. am Flughafen in Dresden. Auf dem Programm stehen Highlights wie Schloss Pillnitz, das Residenzschloss und die historische Raddampferflotte in Dresden, Schloss Albrechtsburg und die Staatliche Porzellanmanufaktur in Meißen sowie das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul und Schloss Moritzburg. Auch Naturschätze dürfen nicht fehlen, allen voran der Nationalpark Sächsische Schweiz mit seinen Felsformationen und der Festung Königstein. Der virtuelle Weg führt zudem in die zum UNESCO-Weltkulturerbe "Montanregion Erzgebirge/Krusnohori“ zählenden Städte Freiberg, mit der schönsten Mineraliensammlung der Welt, sowie Annaberg-Buchholz. Hier erwartet die Teilnehmer unter anderem das älteste technische Denkmal Deutschlands, der Frohnauer Hammer. Ein Muss ist das malerische Dorf Kurort Seiffen, Deutschlands Weihnachtshauptstadt und Heimat des Nussknackers. Auch der Industriekultur kommen die Zuschauer auf die Spur: Am 17. November führt deshalb der Weg nach Zwickau ins August Horch Museum. Leipzig präsentiert sich in als Ort der reichen sächsischen Musikgeschichte und den Abschluss bildet der Besuch von Görlitz und Bautzen.

 

Wer Land und Leute richtig kennenlernen möchte, muss bei seinem Besuch auch in die Töpfe schauen. So serviert die TMGS sowohl in namhaften Erlebnislokalen wie dem „Pulverturm“ in Dresden und dem weltberühmten „Auerbachs Keller“ in Leipzig typisch deftige sächsische Speisen als auch gehobene, moderne Küche in Restaurants wie „Alte Meister“ in Dresden, Schloss Wackerbarth in Radebeul oder im HAUS MEISSEN. An Besonderheiten auf der kulinarischen Visitenkarte Sachsens stehen außerdem Spezialitäten: der Dresdner Christstollen und das weihnachtliche Festessen des Erzgebirges „Neunerlei“, Wein und Sekt von der Sächsischen Weinstraße.

Die Livesendungen werden vom 13. bis 18. November jeden Tag um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf dem YouTube-Kanal "Saxony Tourism" ausgestrahlt. Interessenten können sich per E-Mail über saxonyvirtualfamtripge-@gmail-schützt.comanmelden. Über einen Zugangscode erhalten sie dann Zutritt zu den Übertragungen.  

Contact: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45/47, 01099 Dresden, Germany, Head of International Marketing, Wolfgang Gärtner, Phone: +49 (0) 351-4917022, Fax: +49 (0)351-4969306, Mobile: +49 (0)171 6786609, gaertner.tmgs@sachsen-tour.de, www.visitsaxony.com; www.saxonytraveldreams.com, www.facebook.com/SaxonyTourism, www.instagram.com/SaxonyTourism, #saxonytraveldreams, #visitsaxony

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

 

TMGS gibt den Startschuss zur Einführung einer zentralen Daten-Architektur für den Tourismus in Sachsen

Ob Touren, Sehenswürdigkeiten, Gastgeber oder Veranstaltungen - touristische Daten zentral in einer Plattform gebündelt und frei verfügbar für alle, die darauf zugreifen möchten: Was wie ein Wunsch klingt, wird in Sachsen schon bald Realität. Dazu arbeitet die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) an der Einführung einer zentralen Datenbank für Tourismus-Akteure in Sachsen. Das digitale Gerüst steht bereits. Um die Datenbank nun mit Leben zu füllen, macht sich die TMGS von heute an mit einer Open Data Roadshow virtuell auf den Weg zu ihren Partnern in den Regionen und Städten im gesamten Freistaat. Anliegen ist es, das Projekt vorzustellen, Kooperationsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Partner im Land bei der Umsetzung der Digital-Architektur zu unterstützen. „Ich freue mich, heute den Startschuss für dieses zukunftsorientierte Vorhaben geben zu können. Zentrales Ziel des Projekts ist die Bündelung der Informationen in einem offenen, frei nutzbaren System, das die sächsischen Daten übrigens auch für die Nutzung auf Bundesebene und international bereitstellt. Damit macht die TMGS das touristische Sachsen fit für die digitale Welt“, erklärte Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch am Dienstag zum Auftakt der digitalen Roadshow.

Die gesamte neue Digital-Architektur für den Tourismus in Sachsen umfasst sowohl die landesweit einheitliche zentrale Datenbank zur Organisation touristischer Daten in Sachsen als auch eine neue Website für die TMGS. Das Besondere daran ist: Sie kann künftig auch für Partner im Land als individualisierbares Modell genutzt werden. Das sogenannte Website-Framework wird dabei als Baukasten konzipiert und direkt mit Inhalten aus der Datenbank gespeist. So ermöglicht dieses Modell auch kleineren Akteuren im sächsischen Tourismus das kostengünstige Betreiben eines hochwertigen Internetauftritts. „Die Digital-Architektur Sachsen ist eines der zentralen Projekte im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der TMGS. Die strukturierte Datenbank mit Schnittstellen schafft Synergien zwischen uns als Landesmarketingorganisation sowie den Destinationen, den Orten und Leistungsträgern. Für das allen zugängliche System haben wir jetzt das Fundament gelegt, an dem unsere Regionen und Städte bereits intensiv mitgearbeitet haben“, sagte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl.

Für die insgesamt sieben Online-Konferenzen in der Zeit vom 3. bis 13. November 2020 haben sich rund 200 interessierte Teilnehmer angemeldet. Zu ihnen gehören neben Marketingexperten aus den Städten und Regionen, touristische Leistungsträger sowie Anbieter von Urlaubs- und Freizeiterlebnissen in Sachsen.

In der Roadshow wirft die TMGS gemeinsam mit Open-Data- und Datenbank-Experten der Agenturen TourismusZukunft und neusta destination solutions GmbH einen Blick auf das Verhalten des Gastes in der vernetzten Welt und was dieses für einen zukunftsfähigen Tourismus mit sich bringt. Sie verknüpft dabei zentrale Themen und Fragestellungen zu Open Data und Sichtbarkeit im öffentlichen digitalen Raum bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz mit der Digital-Architektur Sachsen und dem Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus. Die Roadshow beschäftigt sich dabei auch mit zentralen Fragen, wie etwa: Wie managt man Datenpflege heute, wie arbeiten Touristiker künftig gemeinsam an Inhalten, welche Qualität und Lizenzen müssen Daten haben, wie schaffe ich es die Googles dieser Welt mit meinen Daten optimal zu füttern. Darüber hinaus liefert die Roadshow einen umfassenden Einblick in das Gesamtvorhaben sowie den aktuellen Projektstand.

Für Destinationen, Tourist-Informationen und Leistungsträger liefert sie zudem Antworten darauf, wie sie sich konkret einbringen und welche Unterstützung sie bekommen können, um ihre touristischen Inhalte künftig integrieren zu können. 

Virtuelle Stationen der Veranstaltungsreihe sind am 3. November Chemnitz, am 4. November Leipzig, am 6. November Plauen, am 10. November Bautzen, am 11. November Dresden, am 12. November Königstein und am 13. November Annaberg-Buchholz.

Mehr Informationen: www.sachsen-tourismus.de

 

Was ist das Open Data- / Knowledge Graph-Projekt der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT: Um die Möglichkeiten digitaler Technologien – beispielsweise Künstliche Intelligenz – in der touristischen Vermarktung effizient einzusetzen, müssen Daten aus den unterschiedlichen Silos zusammengeführt und in einer einheitlichen Struktur auffindbar und lesbar werden. Das ist das Ziel des Open Data- / Knowledge Graph-Projektes für den Tourismusstandort Deutschland. Dabei kommt es auch darauf an, dass sich möglichst viele Partner – auch kleinere Unternehmen und regionale Organisationen – aktiv in das Projekt einbringen. www.open-data-germany.org

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH:

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der Dachmarke „Sachsen. Land von Welt“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Entsprechende Urlaubsangebote können über das Touristische Buchungssystem sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien.

Sommer zeigte Aufwärtstrend im sächsischen Tourismus: Urlaubskampagne „Erlebe Dein Sachsen“ hat den Tourismus angekurbelt – Herausforderungen für die Herbst- und Wintermonate

Sachsens Touristiker konnten im Sommer 2020 wieder Hoffnung auf eine leichte Erholung der Branche schöpfen. Allein für den Ferienmonat August weist die Statistik rund 740.000 Ankünfte mit mehr als 2 Millionen Übernachtungen aus. Das entspricht einem Minus von lediglich 16 Prozent beziehungsweise 5 Prozent. Sachsen erreichte bei Übernachtungen aus dem Inland sogar ein Plus von einem Prozent. An diesem Ergebnis haben vor allem die Regionen Sächsische Schweiz mit plus 19,3 Prozent zum Vorjahresmonat, die Oberlausitz mit plus 13,7 Prozent und das Erzgebirge mit einem Plus von 4,7 Prozent einen Anteil. Sie können mit diesen Zahlen die Ergebnisse im Vorjahresmonat sogar toppen. 

Insgesamt kamen zwischen Januar und Ende August 2020 mehr als 3,3 Millionen Touristen nach Sachsen, die knapp 9,2 Millionen Übernachtungen tätigten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt dies bei den Ankünften zwar immer noch ein Minus von 40,1 Prozent und bei den Übernachtungen von minus 32,8 Prozent dar. Vor den Sommerferien lag das Minus im ersten Halbjahr jedoch bei den Gästeankünften noch bei 50,2 Prozent und bei den Übernachtungen bei 43,7 Prozent.

Sachsen schneidet damit sowohl im Monat August als auch in den ersten acht Monaten insgesamt deutlich besser ab als der Bundesdurchschnitt. Bezogen auf die Übernachtungen haben im August deutschlandweit 14,2 Prozent weniger Urlauber in den heimischen Betrieben übernachtet als im August 2019 (Sachsen: minus 5 Prozent). Bei den Übernachtungsgästen aus Deutschland liegt das Minus bundesweit bei 4,7 Prozent (Sachsen: Plus 1 Prozent). Für den Zeitraum Januar bis August 2020 weist das Deutschlandergebnis ein Gesamtminus bei den Übernachtungen von 37,4 Prozent zum Vorjahr aus (Sachsen: Minus 32,8 Prozent).

„Die Branche hatte in den vergangenen Wochen und Monaten unter den gegebenen Umständen einen vergleichsweise erfreulichen Weg aus dem Corona-Tal genommen“, sagte Tourismusministerin Barbara Klepsch. „Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Corona-Pandemie eine tiefe Zäsur in der Erfolgsgeschichte des sächsischen Tourismus darstellt. Denn die Verluste aus dem ersten Halbjahr werden bis Jahresende definitiv nicht wieder aufzuholen sein“, so die Ministerin. „Hinzu kommt, dass der Optimismus, den die gesamte Tourismusbranche aus den zurückliegenden zwei Monaten gewonnen hat, nun leider durch die gegenwärtig steigenden Corona-Zahlen und wachsenden Risikogebiete getrübt wird. Dem Tourismus stehen ein schwieriger Herbst und Winter bevor. Die Aufhebung des Beherbergungsverbotes für Sachsen begrüße ich außerordentlich, denn sie nimmt Gästen und Gastwirten eine große Hürde in der künftigen Urlaubsplanung“.

Dank zusätzlicher finanzieller Mittel vom Freistaat Sachsen konnte die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) bereits vor den Sommerferien eine große, deutschlandweite Kampagne unter dem Titel „Erlebe Dein Sachsen“ mit ihren konkreten Urlaubsangeboten aller sächsischen Reisedestinationen starten. „Unser Ziel war und ist es, möglichst schnell wieder Gäste für Sachsen zu gewinnen, um so die wirtschaftliche Situation der Tourismusbranche zu stärken. Dafür haben wir alle Register gezogen. Insbesondere die Zahlen für Juli und August bestätigen, dass die bereits vor den Sommerferien gestartete Urlaubskampagne ‚Erlebe Dein Sachsen‘ das richtige Instrument ist, um für erholsame Ferien in den sächsischen Regionen und Städten zu werben“, resümierte TMGS-Geschäftsführerin, Veronika Hiebl. Die Angebote hätten dem Wunsch vieler Deutscher sehr entsprochen, Urlaub im eigenen Land zu machen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im August ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – von 2,4 auf 2,8 Tage.

Im Rahmen der Kampagne wurden seit 1. Juli 2020 allein durch umfangreiche, digitale Werbung auf Online- und Social-Media-Kanälen über 90 Millionen Impressionen erzielt mit fast 182.000 Besuchern auf der Landing Page www.erlebe-dein-sachsen.de. In 18 deutschen Städten von Hamburg bis München grüßt Sachsen seit dem Sommer mit charakteristischen Motiven und humorvollen Sprüchen auf 300 Megabannern und Großplakaten. Auch Radiowerbung im mitteldeutschen Raum und weiteren angrenzenden Bundesländern zu besten Tageszeiten mit einer Reichweite von 3,8 Millionen Hörern sowie klassische Werbung in ausgewählten Zeitschriften und Zeitungen mit einer Auflage von über 220.000 Stück gehören zum umfangreichen Maßnahmenpaket. Mit zwei Folgen im Merian-Podcast „Reisen beginnt im Kopf“ gibt es Sachsen über die bekannten Kanäle Spotify, apple, deezer & Co nun erstmals in diesem Format „auf die Ohren“.

Parallel wirbt die TMGS seit 20. Mai 2020 innerhalb der gemeinsamen Kampagne „Entdecke Deutschland“ aller 16 Bundesländer auf der gleichnamigen Website www.entdecke-deutschland.de sowie auf ihren Social Media- und Online-Kanälen und auf großen Content Distributions-Plattformen bundesweit um Gäste.

„Wir sind stolz darauf, dass es gelungen ist, dem Tourismus in Sachsen ein Stück weit wieder Auftrieb zu verleihen. Gerade die Entwicklung der letzten Tage hat uns jedoch gezeigt, wie volatil auch positive Entwicklungen sein können. Fakt ist, dass die Erholung im Tourismus im Vergleich zu anderen Branchen wesentlich länger dauern wird. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, den Tourismus auch für die kommenden Jahre weiterhin solide finanziell auszustatten“, so die TMGS-Chefin.

Hintergrundinformationen zu den Sommermonaten

Sehr stark nachgefragt waren vor allem individuelle Angebote zum Radwandern und Wandern. Dazu gehören Angebote entlang der Flüsse in den großen Seengebieten in der Lausitz und im Raum Leipzig. Wandern ohne Gepäck erfreute sich auf den sieben Qualitätswanderwegen Sachsens, besonders auf dem Kammweg Erzgebirge Vogtland, dem Vogtland Panorama Weg, dem Oberlausitzer Bergweg sowie auf dem Malerweg. Ebenfalls stark nachgefragt war Mountainebiken vor allem auf dem Stoneman Miriquidi im Erzgebirge sowie andere Outdooraktivitäten wie Paddeln, Kanu fahren und Wassersport. Aber auch familienfreundlichen Anbieter und Freizeiteinrichtungen sowie die Burgen, Schlösser, Parks und Zoos in Sachsen zählten zu den Gewinnern. In den Städten erholen sich die Übernachtungszahlen zwar etwas langsamer. Dennoch stehen Sachsens große Städte deutlich besser da, als vergleichbare Städte im Bundesgebiet. Eine besonders hohe Nachfrage gab es für Ferienwohnungen und Privatunterkünfte sowie auf Camping- und Wohnmobilplätzen. Auffällig war die Kurzfristigkeit der Buchungen. Dabei gab es in einigen besonders beliebten Urlaubsgebieten zeitweise Engpässe bei den Unterkünften. Den Gästen konnten aber Ausweichangebote unterbreitet werden.

Blick ins Ausland
Sachsen konnte sich vor allem im Sommer wieder über erste Gäste aus den wichtigen Zielmärkten Polen, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Tschechien freuen. Trotzdem steht Sachsen bis einschließlich August bei den Gästeübernachtungen mit 52,0 Prozent im Minus. Bundesweit sind es 59,3 Prozent im Vergleich. Der leichte Aufwärtstrend im Incoming darf nicht über die problematische Marktlage hinwegtäuschen. Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert nach Ergebnissen einer aktuellen Studie, dass die Erholungsphase in Bezug auf Gäste aus dem Ausland voraussichtlich Jahre dauern werde. Die TMGS setzt Marketingaktivitäten wie die crossmediale Kampagne „Saxony Travel Dreams“ dagegen. Seit ihrem Start vor fünf Monaten erreichte sie rund 3,3 Millionen Nutzer. Die Landing Page www.saxonytraveldreams.com zählte 41.000 Besucher. „Es ist besonders wichtig, den Kontakt zu den Partnern in den wichtigsten ausländischen Zielmärkten und potenziellen Touristen zu halten und weiter kontinuierlich mit Informationen zu versorgen“, sagte die TMGS-Chefin. Das gilt auch für den digitalen Austausch. So konnte die TMGS in der dritten Oktoberwoche exklusiv mehr als 200 asiatische Reiseveranstalter und touristische Partner bei Webinaren der Deutschen Zentrale für Tourismus in Singapur, Indonesien, Malaysia und Thailand erreichen. Die TMGS repräsentierte den Freistaat als einziges deutsches Flächenland.  

Sachsen wird 2021 die erste offizielle Kulturdestination der ITB Berlin überhaupt und Gastland der ITB Berlin 2022

Eine echte Premiere feiert Sachsen auf der ITB Berlin 2021: Der Freistaat wird „Offizielle Kulturdestination der ITB Berlin 2021“ und ein Jahr später Gastland der weltweit größten Reisemesse. Das gaben die Messe Berlin, das Sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) heute zur Eröffnung des We Love Travel!-Pop up-Events vom 16. bis 18. Oktober bekannt.

„Das neue Konzept der Kulturpartnerschaft ist maßgeschneidert für Sachsen. Mit diesem Titel verbindet sich eine besondere Möglichkeit, auf Sachsen als herausragendes Kultur- und Städtereiseziel von Weltrang in der Kombination mit unverwechselbaren Naturerlebnissen aufmerksam machen zu können. Damit bieten wir dem nationalen und internationalen Fachpublikum gewissermaßen einen Vorgeschmack auf 2022, wenn Sachsen dann offizielles ITB-Gastland sein wird“, sagte Staatsministerin Barbara Klepsch am Freitag. Ursprünglich war dieser Status bereits 2021 geplant. Aktuell evaluieren die Veranstalter der ITB Berlin und das aktuelle Partnerland, Oman, die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit für das kommende Jahr. Der Freistaat Sachsen hat dem Oman diese Option angeboten.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der ITB nun 24 Monate lang die Vorzüge des Tourismus in Sachsen hervorheben zu dürfen“, sagte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. So werde die TMGS als Kulturdestination mit verschiedenen Veranstaltungen und Events Einblicke in Sachsens reiches Kulturangebot geben. „Ob auf der Großen Bühne bei der ITB Live Podcast Show im Palais am Funkturm, in der Abschluss-Show ‚Sinnesrausch‘ sowie an verschiedenen Stellen innerhalb und außerhalb der Messe Berlin wollen wir unter dem Motto „SAXONY – FEEL THE ART BEAT.“ aufmerksamkeitsstark für Reisen in unser schönes Land werben und so einen Vorgeschmack als Partnerland der ITB Berlin 2022 geben“, kündigte sie an. Auf dem Messestand selbst werde die Nähe von Kunst und Kultur zur Natur spürbar sein und das Thema Wasserlandschaften eine fließende Verbindung zur unverwechselbaren Kulturlandschaft schaffen. 

Anlass für die offizielle Bekanntgabe der Kulturpartnerschaft Sachsen der ITB 2021 ist das „We Love Travel! – A Tourism Recovery Pop-up“. Dabei handelt es sich um ein dreitägiges Online-Event für Fachbesucher und Privatpersonen, das die ITB Berlin und das Berlin Travel Festivals gemeinsam ausrichten. Es bedeutet einen Neustart für die Reisebranche nach der Corona-bedingten Zwangspause. Hier präsentieren sich dem Onlinepublikum aus Branchenvertretern und Privatreisenden insgesamt 90 Aussteller sowie über 50 Speaker ausschließlich virtuell. Sachsen ist dabei. „Wir sind sehr froh, dass das Berlin Travel Festival und die Messe Berlin nach der Absage der ITB im März dieses neue Format geschaffen haben. Auch für das nun komplett digital stattfindende Event ist Sachsen sehr gern Partner. Wir nutzen diese Chance, Sachsen mit seinen unverwechselbaren Urlaubs- und Freizeiterlebnissen vorzustellen“, so Barbara Klepsch.

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen und sieben Reiseregionen stellen die Reisedestination Sachsen nunmehr in Form von Videos und Interviews vor. „Es ist die erste Tourismusmesse nach dem Lockdown, auf der wir für das Reiseland Sachsen werben. Wir lassen beeindruckende Bilder sprechen, um Reiseanlässe zu schaffen, die einmalige Kombination von Kunstschätzen und Naturwundern in Sachsen vor Ort zu erleben“, erklärte Veronika Hiebl. 

Sämtliche Netzwerk-Formate, Präsentationen und Diskussionsrunden werden live aus der Arena Berlin tagesaktuell unter welovetravel.berlin/livestream gestreamt. Ausgewählte Präsentationen sind als Video on Demand nach dem Event auf itb.com/virtualconvention kostenfrei verfügbar.

Über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH präsentiert den Freistaat seit dem Jahr 2000 als attraktives Reiseziel auf dem deutschen und internationalen Markt. Unter der touristischen Dachmarke „SACHSEN. LAND VON WELT.“ positioniert sie Sachsen als hochwertiges Kulturreiseziel mit den Themen Kunst, Kultur und Städtetourismus sowie Familien-, Vital- und Aktivurlaub. Die wichtigsten Märkte für Sachsen sind Deutschland selbst, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die USA, Großbritannien, Italien, Polen, Tschechien, Russland und Asien. Auskunft und Beratung zur Reisedestination Sachsen sowie Buchungen werden über den Buchungsservice Sachsen angeboten.

Über die ITB Berlin und den ITB Berlin Kongress

Die ITB Berlin 2021 findet von Mittwoch bis Sonntag, 10. bis 14. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2019 stellten rund 10.000 Aussteller aus 181 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 160.000 Besuchern, darunter 113.500 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 10. bis 13. März 2021. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-berlin.de, www.itb-kongress.de und im ITB Social Media Newsroom.

117 familienfreundliche Gastgeber laden zu Urlaubs- und Freizeiterlebnissen ein

Familienurlaub in Sachsen ist im Trend. Wenn in Deutschland die Herbstferien starten, ist Sachsen mit seinem speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichteten Angebot bestens aufgestellt. Mit aktuell 117 als „familienfreundlich“ ausgezeichneten Freizeiteinrichtungen, Unterkünften und Orten laden landesweit so viele Gastgeber wie noch nie zu Familienurlaub aller erster Güte ein. Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hat heute in Dresden 66 von ihnen nach eingehender Prüfung mit dem Zertifikat „Familienurlaub in Sachsen“ ausgezeichnet. 14 davon haben sich erstmals zertifizieren lassen – so viele neue Teilnehmer gab es bisher nie.

„Gerade jetzt in der Corona-Krise ist dieses unglaublich hohe Engagement der touristischen Partner in höchste Angebots- und Servicequalität zu investieren, als besonders bemerkenswert einzuschätzen. Diese Entwicklung zeugt von einer hohen Wertschätzung und Vertrauen in die Familien-Marke der TMGS auch in schwierigen Zeiten und muss weiter gestärkt werden. In einer Zeit wie dieser, in der Deutschlandurlaub im Fokus steht, kann vor allem der Familienurlaub durch eine hohe Qualität profitieren“, übermittelte Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, den Teilnehmern einer Fachveranstaltung zu Familienurlaub in Sachsen am Montag im Deutschen Hygienemuseum in Dresden.

Neu in die Reihe der familienfreundlichen Orte konnte Erlbach im Vogtland aufgenommen werden. Das Riff Resort Bad Lausick, das AHORN Waldhotel Altenberg, das Hexenhäusel Kurort Jonsdorf, die Ferienwohnung Bahnelblick im Kurort Jonsdorf, das Hotel Alexandra Plauen und die Wohlfühlherberge Weitblick in Erlbach sind zu den familienfreundlichen Unterkünften sowie Oskarshausen in Freital, die Falknerei Herrmann in Plauen und der Schauplatz Eisenbahn Chemnitz zu den familienfreundlichen Freizeiteinrichtungen hinzugekommen. Wer fortan die Waldeisenbahn Bad Muskau, die Fichtelbergbahn im Kurort Oberwiesenthal, die Zittauer Schmalspurbahn und in die Busse der Stadtrundfahrt Dresden einsteigt, ist ganz im Zeichen der fröhlich-bunten Familien-Plakette auf Fahrt durch Sachsen. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir auch Anbieter mobiler Erlebnisse auszeichnen konnten, die wir erstmals in die von uns seit 2005 geführte Qualitätsoffensive aufgenommen haben“, sagte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. Sie gratulierte auch den 52 weiteren Gastgebern, denn sie haben die alle drei Jahre zu wiederholende Prüfung erneut bestanden.

Wer Botschafter für die Marke „Familienurlaub in Sachsen“ sein will, muss sich der strengen Bewertung von mindestens 40 zu erfüllenden Qualitätskriterien durch eine unabhängige Kommission unterziehen. Während in Hotels, Freizeiteinrichtungen und Orten beispielsweise eine kindgerechte Zimmerausstattung und Serviceleistungen sowie sichere Outdoor- und Indoor-Spielplätze dazu gehören, zählen bei den mobilen Erlebnissen Kriterien wie Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder während der Fahrt, zusammenhängende Sitzgelegenheiten für Familien, Kinder-Fahrkarten, Sonder- oder Themenfahrten speziell für Familien. Der Lohn der Bemühungen ist die nach außen sichtbare für den Gast angebrachte Plakette sowie die Unterstützung der TMGS bei der nationalen und internationalen Angebotsvermarktung. „Durch das Zertifikat ist Sachsen familienfreundlicher geworden. Wir werden den Bereich Familienurlaub weiter ausbauen. Er gehört als eines der Leitthemen deshalb neben Kultur- und Städtereisen sowie Aktivurlaub zu den wichtigsten Säulen der touristischen Vermarktung Sachsens“, sagte Veronika Hiebl.

Ein Partner der ersten Stunde ist das Kur- und Freizeitbad RIFF in Bad Lausick mit vielen Erlebniselementen, Spielbereichen und Rutschen. „Familien sind unsere wichtigste Zielgruppe, deren spezielle Bedürfnisse viel Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Angebot und im Service erfordern. Die Initiative der TMGS hilft uns, beides immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, um den hohen Qualitätsanspruch unserer Gäste erfüllen zu können. So war es für mich keine Frage, nach dem Freizeitbad RIFF nunmehr auch das RIFF Urlaubs-Resort als ausgezeichneten Familienpartner glänzen zu lassen. Mit der TMGS dabei an einem Strang zu ziehen bedeutet neben der Herausforderung der Bewerbung als Partner auch bei der Vermarktung unterstützt zu werden und mit neusten Erkenntnissen aus der Marktforschung beispielsweise ausgestattet zu werden, um immer up to date zu sein “, beschrieb Henry Heibutzki die Motivation der Kur- und Touristinformation Bad Lausick an der Qualitätsoffensive der TMGS.

Aktuellstes Beispiel für die Kooperation mit den Familien-Markenpartnern ist eine derzeit laufende Onlinekampagne zur Vermarktung buchbarer Angebote im Herbst. Daran beteiligen sich sieben Partner. Dank umfangreicher Kommunikationsmaßnahmen online und offline registrierte die TMGS derzeit rund 140 Buchungsanfragen aus ganz Deutschland. 

Im Rahmen der Fachveranstaltung ist auch die druckfrische Familien-Freizeitkarte 2021 in einer Auflage 50.000 Exemplaren zum deutschlandweiten Vertrieb erschienen. Der Katalog „Familienurlaub in Sachsen 2021“, der alle geprüften Partner und ihre touristischen Angebote vorstellt, folgt Anfang November.

Die Zahl der familienfreundlichen Einrichtungen und Orte hat sich seit der Gründung der Initiative im Jahr 2005 mehr als verdoppelt. Neubewerbungen sind immer möglich. Bereits zertifizierte Unternehmen und Orte müssen sich alle drei Jahre erneut einer Prüfung unterziehen, um die Plakette „Familienurlaub in Sachsen“ weiterhin tragen zu dürfen.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzner Str. 45 – 47, 01099 Dresden,  Leiterin Unternehmenskommunikation, Ines Nebelung, Telefon 0351-4917025, E-Mail: nebelung.tmgsge-@sachsen-tour-schützt.de, www.sachsen-tourismus.de