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title: "Ausflug ins Dorf der Räucherkerzen"
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Ausflug ins Dorf der Räucherkerzen
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- Wandern
- Wintersaison
- Groß &amp; Klein
- 12.12.2018

Kinder beim Herstellen von Räucherkerzen

Marktbereich-Räucherkerzenland-1.jpg

Räucherkerzenland-Winter.jpg

Räucherkerzen-selbst-herstellen-2.jpg

In dicken Schwaden zieht der Duft von Weihrauch durch den Raum und hüllt alle in wohliges Weihnachtsglück. Verströmt werden sie zumeist von hölzernen Figuren, aus deren Mund, Pfeife oder Ofen es qualmt. Diese Räuchermännchen – oder wie man im  sagt „Raachermannl“ – gehören in der gemütlichen Adventszeit einfach dazu. Hergestellt werden sie wie ihre berühmten Verwandten, Nussknacker, Pyramide und Schwibbogen, im Erzgebirge. Genau wie die Räucherkerzchen, die für den Qualm sorgen. Bei einem Ausflug in die Heimat der Räucherkerzen kann man diese in Crottendorf im Räucherkerzenland sogar selbst herstellen. Auf gehts!

Im Erzgebirge werden die duftenden Kegel hauptsächlich von den Unternehmen „KNOX“ und „Neudorfer Räucherkerzen“ von Huss sowie „Original Crottendorfer Räucherkerzen“ hergestellt. In Crottendorf befindet sich neben der Produktion auch das  für Besucher. In der 2017 eröffneten und 15 Meter hohen Räucherkerze vor dem Haus erfahrt ihr alles über die Herstellung der kleinen Räucherkerzen. Eure eigenen kleinen Räucherkerzen könnt ihr in den Schauwerkstätten fertigen. Genauso wie es Firmengründerin Freya Graupner 1936 von Hand in ihrer kleinen Küche tat, um die Haushaltskasse der Familie ein wenig aufzubessern. Da wird der Teig gemischt, der Duft kreiert und anschließend das „Karzl“, wie es im Erzgebirge heißt, zu seiner typischen Form geknetet. 

Im Markt des Räucherkerzenlandes gibt es die verschiedensten Düfte; ob für die Weihnachtszeit oder den Sommer – um Mücken zu vertreiben.

Rund um Crottendorf lässt sich wunderbar spazieren und wandern gehen – auch im Winter. Um eine schöne winterliche Aussicht zu genießen, empfehle ich eine kleine Wanderung auf den nahen Scheibenberg. Auf dem sogenannten Basaltlehrpfad seid ihr etwa drei Kilometer unterwegs. Besonders beeindruckend sind Basaltsäulen, die sich wie Orgelpfeifen aneinanderreihen und so auch zu ihrem Namen kamen. Auf dem Berg angekommen, könnt ihr den Aussichtsturm besteigen. Dort, aber auch auf dem oberen Rundweg, habt ihr einen wunderschönen Blick über das Erzgebirge. Und vielleicht seht ihr sogar die ein oder andere Räucherkerze qualmen…

12. Dezember 2018

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